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Zu Hause Abschied nehmen

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Ja find ich auch ein ganz toller beitrag vom heinz!!! also ich selber finde s schon schlimm das mann irgendwann ...


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Alt 02.11.2007, 22:31   #11
"Betreuerschreck"
 
Benutzerbild von Momo
 
Registriert seit: 24.09.2004
Beiträge: 3,034
Standard

Ja find ich auch ein ganz toller beitrag vom heinz!!!

also ich selber finde s schon schlimm das mann irgendwann einfach mal so ausgelöscht wird. Da versucht mann sein Leben lang sich zu entwickeln und dann schwupps ist es einfach zu ende. der körper verbraucht. und die seele? Ich weiss nicht ob ich glauben kann das da noch wa skommt. wen nicht empfind ich dieses leben als die grösste veraschung die es je gab.

Bleibt natürlich auch noch die Frage wenn es was gibt was ist das dann? gut ode shclecht. also auch irgendwie nicht so befriedigend...

Was aber stimmt ist, das mann heutzutage dem tod versucht davonzulaufen. Gestorben wird alleine. das find ich schlimm. Wahrscheinlich noch in irgendeiner abstellkame rin irgendeinem Krankenhaus.

Ich wünsche mir einfach das wenn es mal soweit ist das mir einfach jemand die HAnd hält. aber ob das je so sein wird bezweifle ich doch sehr..:O((

Klingt jetzt vieleicht ein wneig blöd aber als meine KAtzen eingeschläfert werden mussten war ich immer dabei bis zuletzt. Das wa rich ihnen einfach shculdig.

auch wenne s für mich eine sehr grosse Belastung war.
Aber ich war mir sicher das ich ihnen dadurch es etwas leichter machen kann.

Oder jetzt ist mein Meerschweinchen krank es muss operiert werden. es würde zwar nicht sterben wenn ich es nicht machen lasse, aber die entzündung die es hat würde immer wieder neu aufbrechen. Was mach ich jetzt? Ich will das Tier nicht leiden lassen ne op ist aber auch mit dem Risiko verbunden das das tier nicht mehr aufwacht.

Da ist er dann wieder der gefürchtete Tod. Obwohl ich natürlich weiss das mann es nicht verhindern kann.

Vieleicht mag jetzt jemad sagen ach das sit doch nur ein Tier. Ich sehe das anders. für mich sind das alle Lebenwesen.

Oft habe ich mir gwünscht das es gar keinen Tod geben würde, ode rist das nur die Angst vor dem Verlust vor dem schmerz?

Nur eins weis ich im Angesicht des Todes wird alles andere unwichtig!!!!!!

er relativiert alle kleinen und grossen Probleme.
lg MOMO
__________________
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Alt 03.11.2007, 13:56   #12
Heinz
Gast
 
Beiträge: n/a
Standard

o, oh,Momo, was hast du alles angesprochen. Das ist hier ein Forum für Betreuung von Menschen und nicht von Tieren :wink:

Spass beiseite, nah klar ist die Frage des Todes die gleiche, ob Tier oder Mensch. Natur ist Natur und der Mensch ist auch nur ein nackter Affe (Desmond Morris).

Aber Tiere machen sich nicht so viele Gedanken. Obwohl sie auch tierisch Angst haben. Das zeigen viele auf dem Weg zum Tierarzt, als wenn sie den Tod riechen könnten. Und wir leiden mit der armen Kreatur, der wir nicht erklären können, dass die Spritze oder die OP notwendig ist und letztlich gut tut. Aber wenn wir ein gutes Verhältnis zu unserm Tier haben, dann fühlt es sich beschützt und geborgen. Unser großer Kater (6 kg) verkriecht sich auf meinem Arm unter den Achsel. Nichts hören, nichts sehen, am besten verschwinden.

Und der Mensch? Manche können dem Gevatter Tod begegnen nahezu auf Augenhöhe und gehen nahezu freiwillig mit. Manche verhalten sich wie Tiere und verweigern sich. Warum? Viel zu dieser Angst haben halt auch die Kirchen und die Religion beigetragen, von wegen jüngstes Gericht. Und wer nicht daran glaubt, hat zumindest Angst vor dem Ungewissen.

Manchen wollen aber auch einfach nicht loslassen weder von Materiellem, für das sie sich ihr Leben lang krumm gelegt haben, wie auch Beziehungen und Gefühle. Wenige sind souverän. Und ganz wenige rufen den Tod herbei und scheiden ganz bewusst und bei klarem Verstand und ohne psychische Krise aus dem Leben, weil sie wissen, irgendwann ist eh Schluss, warum das nicht selbst in die Hand nehmen. Doch das ist tabu. Sowas darf nicht gedacht und schon gar nicht vertreten werden.

Jeder, jede hat gefälligst so lange zu leben, bis es von alleine aufhört. Wenn es ganz doll wird kann man es ja noch per Medikamente erleichtern.

Der Umgang mit dem Tod ist ganz individuell und aber auch kulturell und abhängig von äußeren Bedingungen. Zu Zeiten der Pest brachen alle Konfentionen. Da wurde gesoffen und gehurt, weil es morgen eh schon zu Ende sein konnte. Heute haben wir solche Krisen hierzulande nicht. Das heißt aber nicht, das der Mensch ein anderer wäre. Nur die Konventionen haben stärkere Gültigkeit. Das heißt, die Frage wie wir uns zum Tod stellen ist auch eine Frage der Konvention, so banal es klingt. In anderen Kulturen wird mit dem Tod ganz anders umgegangen.

Meine Ansicht ist, die Angst vor dem Tod ist oft nur eine Angst vor dem Streben, also dem Sterbeprozess und weniger vor dem, was eventuell uns danach erwartet oder nicht. Das heißt der Tod ist nur ein Durchgangsstadium wie die Geburt. So wie wir uns durch den Geburtskanal gezwängt haben und sicherlich existentielle Ängste hatten, weil wir gedrückt wurden und es dunkel war und eng und wir nicht wussten, was danach kam, so ist es auch mit dem Sterben. Kann es nicht so sein, dass es nach dem Tod sein wird, wie nach der Geburt. Vielleicht koppt uns dann auch jemand auf den Po, wer weiß. Oder aber ungekehrt und wir landen wieder in einer warmen und geborgenen Suppe wie im Bauch unserer Mutter, wer weiß.

Das heißt, die Angst vor dem Tod ist nur in unserem Kopf. Sie ist nicht real, weil wir ja nicht wissen, was uns erwartet. Es ist wie mit dem dunklen Keller oder dem dunklen Wald. Wir wohnen am Wald und jetzt ist es nachts verdammt dunkel und manche Geräusche ist geheimisvoll. Bei dem Wetter sag ich mir, da ist niemand. Stell ich mir aber vor, da, der Schatten, da war wer und der wird mir bestimmt was Böses tun, rast automatisch mein Herz und der Schweiß bricht aus und will mich am liebsten verstecken, wie unser Kater in der Achselhöhle.

Die Buddhisten sind in Fragen des Todes den Christen weit voraus. Zwar steht auch in der Bibel, dass wir uns auf den Tod vorbereiten sollen und viele Patres in den Klöstern tun es auch, aber die übrigen kaum. Ist kulturell nicht gefragt. Aber in Ländern wo die Naturgewalt ob Sturm oder Überschwemmung, ob Krankheiten oder Trockenheit noch viel presenter sind, ist das Verhältnis zum Tod ein ganz anderes.

Es gibt religiöse Gruppen (Afroamerikaner) die trauern zwar, dass einer von ihnen gegangen ist, aber freuen sich in dem Glauben, dass der/die Verstorbene es jetzt richtig gut hat. Und wir hier auf der Erde noch leider warten müssen, bis auch wir dorthin dürfen, wo es nur schön und herrlich ist.

Dann hat der Tod überhaupt nichts Bedrohliches mehr, sondern ist wie ein Portier, der uns ins Paradies lässt. Also können wir ihm sogar dankbar sein.

Es ist, wie gesagt, alles in unserm Kopf, die Angst, die Freude, die Trauer, die Zuversicht.

Doch eins ist wahr: so wie wir uns zum Tod stellen, und überhaupt zu unserem eigenen, so leben wir auch.

in diesem Sinne
Heinz

Heinz
 
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beerdigung, tod

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