Dies ist ein Beitrag zum Thema was ist ein profihaftes betreuervehalten? im Unterforum Forum für Angehörige und betreute Menschen , Teil der Offenes Forum gesetzliche Betreuung
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wiede rmal ein fall aus meiner nähkiste:O)
Alos folgendnes ist pasisert.
ein betreuter hat seinem betreur in einem streitgespräch ...
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#1 |
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"Betreuerschreck"
Registriert seit: 24.09.2004
Beiträge: 3,035
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HI
wiede rmal ein fall aus meiner nähkiste:O) Alos folgendnes ist pasisert. ein betreuter hat seinem betreur in einem streitgespräch den Hörer aufgekanllt mit den worten sie können mich mal. dieser betreute steckt aber momentannin einer tiefen Krise. Freund emachten sich grosse sorgennum ihn und riefen seinen betreur an das der ebtreute damit nicht klar käme das der betreur so mit ihm umgeht und auhc sonst ihn in der krise in nichts unterstzützt sondern ales anzweifelt was der betreute sagt. die antwort vom Betreur war er wäre jetzt persönlich beleidigtm und menschlich tzief enttäuscht. und der betreute wäre eben zu schwierig und er sole doch auch mal dei andere seite sheen also quasi die gefühle des betreuers berücksichtigen. Jetzt frage ich mich ist das wirlich so rehctens. ist es wirklcih so der der beztreute für die gefühle des betreuers vernbatwortlich ist, oder sie mindesten auch ime rim auge haben sollte. hm.kann ich mir so agr nicht vorstellen. und ich kapier auch nicht wieso dann plötzlich der betreute dafür verantwortlich gemahct wird wen der ebtreuer mit ihm nicht klarkommt. Oder das der betreute auf den betreur rücksicht nehmen soll. de rbetreute braucht doch den betreuer ode rist es etwa umgekehrtß? lg MOMO |
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#2 |
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Admin
Registriert seit: 16.03.2004
Ort: Betreuungsbüro Herrlichkeit 6 in 28857 Syke
Beiträge: 1,582
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Hallo Momo
Es kommt bei meinen Betreuten durchaus auch vor, dass sie mich als den letzten Arsch bezeichnen. Insbesondere in Krisen, wenn Manien und Psychosen bunte Blüten treiben und ich mal wieder nicht so will, wie es gewünscht wird - dann krachts. Insbesondere sofern dieser Zoff krankheits- oder krisenbedingt ist, erwarte ich von profesionellen BetreuerInnen, dass sie da drüber stehen und nicht die beleidigte Leberwurst geben. Schließlich werden wir auch dafür bezahlt, dass wir das aushalten und damit umgehen können. Ich billige aber auch allen BetreuerInnen das Recht zu, persönlich betroffen und einfach sauer sein zu dürfen. Wir Betreuer sind schließlich auch nur Menschen und keine Maschinen. Professionalität messe ich daran, dass Betreuer ihren persönlichen Ärger hinten anstellen können, oder - wenn das einfach nicht mehr geht - dass sie die Betreuung an eine/n anderen abgeben können. Stell dir vor du könntest deiner Betreuerin alles an den Kopf werfen, die schlimmsten Dinge anstellen und sie würde so tun als wäre nichts geschehen. Das wäre doch auch unglaubwürdig. Darüberhinaus wüstest Du auch gar nicht woran du bei deiner Betreuerin wärst, oder? Das ist nix für eine Vertrauensbasis. Das Verhältnis zwischen Betreuer und Betreuten ist dann am besten, wenn man sich auch mal ordentlich anfauchen kann, aber gleichzeitig weiß, dass man sich trotzdem noch gegenseitig respektiert. Hoffentlich glätten sich die Wogen in dem von Dir geschilderten Fall wieder. Meistens tun sie dann zumindest. Viel Glück wünscht Imre Holocher
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Fehler sind dazu da, um sie zu machen und daraus zu lernen. Fehler sind nicht dazu da, sie dauernd zu wiederholen. |
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#3 |
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Forumsikone
Registriert seit: 30.06.2005
Ort: Hilden (bei Düsseldorf, NRW)
Beiträge: 3,046
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Hallo Momo,
für mich ist ganz klar, daß ein Betreuer für seine seelische Gesundheit selbst verantwortlich ist. Es kann ja nicht sein, daß die Betreute ("das Kind") die Verantwortung für das Wohlbefinden von "Mama Betreuerin" hat. ![]() ![]() ![]() Diese Betreuerin, von der du sprichst, verhält sich sehr unangemessen und unprofessionell! Liebe Grüße Jörg
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#4 |
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Gast
Beiträge: n/a
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Guten Morgen!
Ich denke schon, dass man unterscheiden sollte, ob der Betreute beleidigend geworden ist, weil er in einer Phase steckte und letztlich nicht wirklich wusste was er sagt oder ob der Betreute sehr wohl wußte was er sagt und diesen Satz absichtlich und sehr wohl ernst gemeint ausgesprochen hat. Bei ersterem sollte der Betreuer über den Dingen stehen, bei zweiterem denke ich, wäre eine Aussprache angebracht. Ich denke schon, dass ich eine absichtliche Beleidigung der Betreuer nicht anhören muß und demzufolge auch beleidigt sein darf. Außerdem entwickelt man ja für die Betreuten auch ein gewisses Feeling und müßte als Betreuer sehr wohl einschätzen können, was jetzt beleidigend und ernstgemeint gesagt wurde. Mit freundlichen Grüßen Stracciatellamaus |
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#5 | |
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Ehrenamtlicher Betreuer
Registriert seit: 23.02.2004
Ort: im Norden
Beiträge: 1,219
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Zitat:
das wäre dann ein Freibrief für alle Betreuten, sich zu benehmen, wie sie wollen, der Betreuer muss es ja schlucken. Selbst ein Kind bekommt gesagt, was geht und was nicht. ![]() Gruß Andreas |
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#6 |
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Gesperrt
Registriert seit: 04.04.2004
Ort: NRW
Beiträge: 2,302
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Hallo,
ich kann mich im Grund nur den Worten von Imre Holocher anschließen. Selbstverständlich kracht es auch mal, aber das Bild einer beleidigte Leberwurst sollte man nicht abgeben. Enttäuschungen gibt es, aber damit muss man leben können. Letztendlich müssen sich die Klienten auf mich verlassen können, ich muss Sicherheit vermitteln und Stärke beweisen, gerade in schwierigen Situationen. Streit kann es geben, aber man sollte man immer schön bei sich selber bleiben. Je nach Krankheitsbild neigen Klienten auch dazu einem das Blaue vom Himmel zu lügen. Auch damit muss man umgehen können und akzeptieren, dass das passiert und die Welt davon trotzdem nicht untergeht. Keinesfalls kann man seine eigenen Maßstäbe bei Betreuungen ansetzen. Man sollte die Klienten dort abholen, wo es nötig ist und sich in ihre Situation einfühlen können. Meine Erfahrung ist, dass man sich den Respekt verdienen muss. Den verschafft man sich aber nicht mit Gezeter, sondern im besten Fall damit, dass es man wohlmöglich gar nicht weiter auffällt und trotzdem ist alles auf den Weg gebracht. |
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#7 | |
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Forumsikone
Registriert seit: 30.06.2005
Ort: Hilden (bei Düsseldorf, NRW)
Beiträge: 3,046
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Zitat:
Hallo Andreas, ich widerspreche dir nicht... aber leider - das sind meine Erfahrungen als Patient, nicht als Betreuter - werden wir Betroffene viel zu oft in die Kindrolle gedrückt und sollen möglichst reibungslos funktionieren. Einen lieben Gruß Jörg
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