Dies ist ein Beitrag zum Thema Betreuer ziehen mir das geld aus der hose!!! im Unterforum Forum für Angehörige und betreute Menschen , Teil der Offenes Forum gesetzliche Betreuung
was soll ich nur machen??? es ist ein ganzes hin und her, ich bin in einer einrrichtung, un sollte regelmäßig ...
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#1 |
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Gesperrt
Registriert seit: 01.04.2009
Ort: Karlsruhe
Beiträge: 1
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was soll ich nur machen??? es ist ein ganzes hin und her, ich bin in einer einrrichtung, un sollte regelmäßig taschengeld bekommen! bekomme aber sehr viel abzug wegen nichts!!! ich muss sogar eine plannung machen wann ich das geld brauche!! dürfen die mir mein taschengeld verkürzen??? muss ich wikrlich eine planung machen??? wann dürfen die mir was vom taschengeld abziehen??? würde mich über ne nachrricht freuen vielen dank ganz liebe grüße marta
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#2 |
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Ehrenamtlicher Betreuer
Registriert seit: 28.03.2008
Ort: NRW
Beiträge: 2,098
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Hallo martuschka,
wie ich Deinem profil entnehme, bist Du noch nicht volljährig. Ich gehe davon aus, dass Du in einer Jugendhilfeeinrichtung lebst. Mit "Betreuer" meinst Du bestimmt das pädagogische Personal der Einrichtung, oder? Hier sprechen wir über gesetzliche Betreuungen. Diese Betreuer haben andere Aufgaben, als die Betreuer, mit denen Du im täglichen Kontakt stehst. Dein Taschengeld steht Dir zunächst einmal zur freien Verfügung. Wenn Du allerdings in der Einrichtung bestimmte Leistungen in Anspruch nimmst, z.B. einen eigenen Telefonanschluß besitzt, in einer Cafeteria anschreiben läßt oder Rezeptgebühren bezahlen mußt, dann mußt Du dafür von Deinem Taschengeld aufkommen. Dann kann im nächsten Monat natürlich auch weniger zur Verfügung stehen. Grundsätzlich hast Du aber Anspruch auf die volle Auszahlung des Taschengeldes. Die Planung über den Verbrauch des Taschengeldes ist eine pädagogische Maßnahme und dient Deiner Verselbständigung. Wenn Du Probleme mit dem Einteilen hast, dann ist dies ein legitimes Mittel der Einrichtung und soll Dir helfen. Einrichtungen können bei einem unsachgemäßen Gebrauch des Taschengeldes auch täglich auszahlen oder nach Rücksprache mit dem Kostenträger auch Sachmittel an Dich ausgeben. Da Du noch nicht volljährig bist, unterliegst Du bei bestimmten Sachen schon stärkeren Einschränkungen als ein Erwachsener. I.d.R. sollten aber Maßnahmen, gerade in Deinem Alter, immer im Gespräch zwischen Dir, dem pädagogischen Personal und Deinem Vormund abgesprochen werden. Gruß Kohlenklau PS: Eigentlich sind wir hier aber für Dich nicht die richtigen Ansprechpartner
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Ich trinke nur an Tagen, die auf 'g' enden, und mittwochs They tried to make me go to rehab, but I say no - no - no (Amy Winehouse) |
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#3 |
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Berufsbetreuer
Registriert seit: 30.07.2007
Beiträge: 1,090
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Hallo Marta,
wieso wählst Du für Deinen Beitrag die - mit Verlaub - etwas polemische Überschrift "Betreuer ziehen mir das Geld aus der Hose." Dies geht aus dem Text nicht hervor. Du erhälst also - im Rahmen der Sozialhilfe - das sog. Heimtaschengeld, so viel ich weiß z.Z. ca. 94,- Euro im Monat - stimmt's? Hiervon wird was abgezogen - von wem? Vom Heim für erforderliche Ausgaben oder zwackt der gesetzliche Betreuer (du redest hier von mehreren Betreuern?) was ab, wofür? Ein wenig konkreter solltest Du schon werden. mfg carlos Geändert von carlos (01.04.2009 um 16:41 Uhr) |
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#4 |
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Gast
Beiträge: n/a
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Hallo Marta,
das lässt sich so aus der hohlen Hand nicht beantworten. Ich teile bei Betreuten auch das Taschengeld ein, weil sie nicht damit auskommen. Schon zwei Tage nach der Gutschrift wäre es ausgegeben. Und auch im Heim oder Wohngruppe wird das Taschengeld eingeteilt, es sei denn, sie können es sich selbst einteilen und kaufen nichts, was verboten ist. Wer im Heim für Suchtkranke sich von dem Taschengeld Alk kauft, kriegt es eingeteilt und im Wiederholungsfall nur noch Naturalien, heißt, sie schreiben auf, Zigaretten, Schokolade, Schampo und dann wird von ihrem Taschengeld es besorgt. Sie quittieren den Erhalt und das das Geld von ihrem Taschengeldkonto dafür verwendet wurde. du schreibst, sie kürzen es dir wegen nichts. Was meinst du mit nichts? Und kann es sein, dass du manches als Bagatelle ansiehst, die aber das Sagen haben, erachten es eben nicht als Bagatelle? Ich empfehle dir, dir tatsächlich ein Art Tagebuch zu schreiben und dir zu notieren, a) wieviel du an Taschengeld in der Woche benötigst und wofür b) wie du dein Taschengeld von 80 Euro im Monat ausbezahlt haben möchtest, ob wöchentlich oder zweiwöchig oder einmal im Monat, c) ob du in diesem Zeitraum auch mit deinem Geld auskommst und wofür du es ausgibst d) wenn es gekürzt wird, du dir aufschreibst weshalb und nachfragst für wie lange, wenn du dich an die Regeln hälst. Das hört sich nach viel an, ist es aber nicht. Ein kleiner Taschenkalender und einmal eine Aufstellung wieviel für was in welchem Zeitraum. Viele Familien, die überschuldet sind, machen so etwas. Und dann machst du dir in deinem Kalender jeweils eine kleine Notiz, wenn die MitarbeiterInnen dir was sagen, so dass du immer mal nachlesen kannst, weshalb für wie lange dein geld gekürzt wurde. Ich denke, so kommst du voran. Viel Erfolg Heinz |
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