Dies ist ein Beitrag zum Thema Alzheimer zum Quadrat im Unterforum Forum für Angehörige und betreute Menschen , Teil der Offenes Forum gesetzliche Betreuung
Hallo,
ich habe mich hier registriert, um evtl. für die eine oder andere Situation bzw. 'nen Tip zu bekommen, rechtliche ...
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#1 |
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Gesperrt
Registriert seit: 13.07.2009
Beiträge: 4
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Hallo,
ich habe mich hier registriert, um evtl. für die eine oder andere Situation bzw. 'nen Tip zu bekommen, rechtliche Grundlagen für Maßnahmen vor dem Hintergrundwissen und der Erfahrung anderer abzuklopfen u. a. Die Situation ist die, dass meine Mutter (80) nach ca. einjährig erkennbaren Symptomen von Alzheimer-Demenz und Parkinson in 2008 gestürzt ist und seitem zum Pflegefall (Ps.2) wurde. Seitdem kann Sie nicht mehr richtig gehen (Parkinson-Mini-Schritte mit Rollator), der ganze Weg, den sie täglich geht ist abgestützt mit Hilfe vom Bett ins Badezimmer ins Wohnzimmer und abends zurück, zwischendurch vielleicht nochmal auf Toilette. Ansonsten aufsaugende Inkontinenzmittel, nicht mehr reden, nichts mehr merken (erkennt mich nach drei Wochen nicht mehr, kennt ihren und den Namen anderer nicht mehr usw.), muss gefüttert werden, sieht sehr schlecht, ist jedoch organisch noch gesund. Versorgung morgens und abends über Pflegedienst (große und kleine Grundpflege, Behandlungspflege (Medikation)) sowie über meine Schwester (berufstätig), meinen Vater (83, Rentner) und mich ("extremberufstätig", angestellt und Unternehmer). Mein Vater hatte seit 2006 alles den Bach runter gefahren, keine Post mehr beantwortet, die Krankenkasse kooperierte nicht mehr, er hat Pflegeanträge für meine Mutter (durch mich und die Diakonie erstellt und über die Post erhalten) ins Leere laufen lassen, Essen auf Rädern für meine Mutter abbestellt (weil er sich für den größten Koch hält), selbstschädigende Geschäfte angenommen, Rechnungen bis zum Zwangsvollzug nicht bezahlt usw. Unter diesen Umständen musste ich zum Schutz meiner Mutter (Pflegeversicherung, Zahlung sämtlicher Rechnungen, Ansprüche gegenüber Pflege- und Krankenversicherung usw.) und nicht zuletzt wegen seiner selbst das Betreuungsverfahren für ihn Ende 2008 einleiten. Gutachter stellten eine paranoide Demenz fest, was auch seine früheren Anwandlungen erklärt, mittlerweile ist das Krankheitsbild auch für mich nach Studieren der Symptome (kann man ja googeln) eindeutig. Gewürzt wird das Ganze mit einem Schuß Alzheimer. Er ist körperlich mobil, fährt sogar noch Auto (es hat allerdings auch öfters mal gekracht, allerdings ohne Personenschaden und deshalb rief niemand die POL), hatte Darmkrebs in 1988, 2006 und ist Diabetiker, hat zweimal Hypoglykämie (Unterzucker) (1.) 26 mg/dl, 2.) 38 mg/dl), beide Male waren natürlich RTW-Einsätze erforderlich und er hatte das Glück, das ich ihn gerade noch entdeckte. Seit 2008 bin ich als Betreuer für die Bereichte Behörden, Gesundheit und Vermögen (Aufenthalt habe ich dummerweise aus Gutmütigkeit rausgelassen und würde jetzt wieder mindestens ein halbes Jahr dauern, das Gericht wollte keinen Eilantrag zulassen) eingesetzt und er verweigert die professionelle Behandlungspflege des Diabetes durch einen Pflegedienst. Einen Antrag auf Zwangsbehandlung, indem eine Kooperationsfähigkeit durch ein atypisches Neuroleptikum hergestellt wird, lehnte eine Gutachter und damit das Gericht ab. Dies hätte ihm per Pflegestufe 1 die gesundheitliche Versorgung gesichert und die Paranoia gebremst oder die Symptome eliminiert. Anstelle dessen lässt man ihn sich selbst gefährden (erkennt die Glukose-Insulin-Zusammenhänge nicht mehr, hat sich seit mehr als einem Jahr nicht mehr geduscht, usw.), läßt die Alzheimer und Paranoia sich gegenseitig potenzieren und dabei kommt dann raus, dass alle möglichen Dinge verschwinden weil er sie versteckt oder verlegt und andere bezichtigt, insbesondere meine Schwester und mich. Streitet man das ab, tobt, spuckt und schlägt er. Die Strategie durch das Stellen von Fragen, die einen anderen Schluss zulassen, wirkt auch nicht, da er nicht zuhören kann. Er ruft die Polizei, geht durch die Stadt und Nachbarschaft, betreibt üble Nachrede, gibt an, er hätte eine Schusswaffe, was schon zu einer Hausdurchsuchung geführt hat, die POL war insgesamt sieben Mal da, drei Tage nach der Hausdurchsuchung war mein Firmenwagen verkratzt incl. Scheinwerfer (4000,- € Schaden), er tritt Türen ein, bricht in mein Büro ein, weil er glaubt es befänden sich Dinge von ihm darin, schreibt wahrheitswidrige Briefe ans Gericht, lügt bei der Gemeinde und beim Pastor, unterstellt mir und meiner Schwester Körperverletzung und Diebstahl, schreit nachts auf der Straße herum, was für eine Drecksau, ein Verbrecher und ein Dieb ich sei... Die POL, das Ordnungsamt, der Gutachter vom sozialpsychiatrischen Dienst, der sozialpsychiatrische Dienst selbst, der Neurologe, der Hausarzt, die Staatsanwaltschaft, div. Richter, jeder schiebt's auf den anderen und keiner macht etwas in Richtung Ruhigstellung. Nachdem er meine Schwester attackiert hat, habe ich ihn durch POL, Ordnungsamt und den Bereitschaft habenden Arzt in die Psychiatrie einweisen lassen können, am nächsten Tag sollte ich ihn wieder abholen. Das Ganze ist filmreif und die, die an den richtigen Hebeln sitzen (Ordnungsamt, Gutachter bzw. Psychiater der Klinik, in die er eingewiesen wurde = Psychiater des sozialpsychiatrischen Dienstes des Kreises) glänzen durch Passivität. Meine Eltern leben beide bei mir, der Vater grollt 17 Stunden täglich, versteckt und verlegt weiterhin täglich Dinge, bezichtigt weiterhin und treibt draußen sein Unwesen durch glaubwürdiges Lügen. Der sozialpsychiatrische Dienst schlug lediglich vor, meine Mutter ins Pflegeheim zu stecken, was Sie nicht möchte und meinem Vater einen anderen Betreuer vorzusetzen, was definitiv nicht wirksam sein wird, denn er konstruiert auch wenn ich wochenlang weg bin Zusammenhänge des Verschwindens von Sach- und Wertgegenständen, die als Beschuldigte dennoch mich oder meine Schwester benennen. Bei eigenem Suchen fand ich dann in der Wohnung das eine oder andere unter Tischdecken u. ä. wieder, dort sollen wir es hingelegt haben, um ihn in den Wahnsinn zu treiben bzw. behaupten zu können, er sei geisteskrank. Er realisiert gar nicht ganzheitlich, dass meine Mutter nur noch auf dem absteigenden Ast sitzt und bennent sie als Zeugen bei der Polizei. Sie bestätigt bei Besuchen derselben, was er ihr wochen- und monatelang den ganzen Tag bei seinem Dauergrollen eintrichtert und eine andere Wahrheit erkennt sie nicht. An Testfragen erkennt man dann, dass sie absurde Dinge bestätigt oder verneint, die tatsächlich ganz anders sind, außerdem hat sie auch zeitweise sehr schwere Halluzinationen, was Parkinson- und medikamentenbedingt ist. Soviel zu meiner Vorstellung, mal sehen, welche diesbezüglichen Erfahrungen ich hier mit dem einen oder anderen von einem ähnlichen Fall Betroffenen austauschen und behandeln kann. Gruß sicherlichdoch Geändert von sicherlichdoch (23.01.2010 um 11:32 Uhr) |
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#2 |
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Gesperrt
Registriert seit: 04.04.2004
Ort: NRW
Beiträge: 2,302
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Hallo und herzlich willkommen.
![]() Deine Geschichte macht mich sehr betroffen und ich frage mich woher Du die Kraft nimmst. Vielleicht kannst Du an anderer Stelle ja noch darüber berichten, auch darüber wo Du bleibst in dem Ganzen. wie Du das aushälst und mal zur Ruhe kommen kannst. |
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#3 |
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Angehörige mit Vorsorgevollmacht
Registriert seit: 12.11.2008
Beiträge: 271
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Hallo,
am Anfang dachte ich noch, Du würdest über meinen Vater schreiben. Aber bei Dir ist ja alles viel schlimmer. Auch ich bewundere Deine Kraft und die Deiner Schwester. Passt gut auf Euch auf. Du kannst niemandem helfen, wenn es Dir selbst nicht gut geht. Ihr solltet ernsthaft über eine Abgrenzung zu Eurem Vater nachdenken. Viel Kraft und liebe Grüße Lisa |
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#4 |
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Gesperrt
Registriert seit: 13.07.2009
Beiträge: 4
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Hallo Lisa,
das haben wir im Gedankenexperiment schon durch: Wir verlassen unser Haus, um es dem zu überlassen, der schon mehrfach damit gedroht hat es niederzubrennen, nur weil es nicht ihm gehört. Da fällt mir ein Lied ein"...burning down the house!" Effektiv würde meine Mutter dann untergehen, da sie ja auf uns angewiesen ist. Die Rechtsberatung meines Anwaltes führte zur Aussage, dass sein langjähriges Wohnen hier (Nutzungsüberlassung) mit einem Mietverhältnis gleichgesetzt wird, was ihn nahezu ein Jahr lässig vor dem Rauswurf schützt. Kündige ich ihm formal, wird das Ganze in einen Rechtsstreit münden, bei dem ich dann möglicherweise nach Abgabe der Betreuung gegen einen anderen Betreuer prozessiere. In diesem Bewußtsein seiner Situation wird er weitere Sachbeschädigungen und möglicherweise auch Brandstiftung so gut wie sicher folgen lassen. Es stellt sich je nach Perspektive durchaus wie behördlich geförderter Wahnsinn dar. Wenn die alzheimerverursachte Verschwinditis nicht wäre, gäbe es kein Futter für die Paranoia, die ihn so (aus)ticken läßt. Gruß sicherlichdoch Geändert von sicherlichdoch (25.01.2010 um 17:43 Uhr) |
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#5 |
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Gast
Beiträge: n/a
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Hallo sicherlichdoch!
Ich habe Deine Beiträge gelesen und bin sehr schockiert. Da hast Du ja echt was zu beissen.... Verzeih mir, wenn ich jetzt so deutlich sage, welcher Gedanke sich mir aufdrängt: Dein Vater scheint ganz genau zu wissen, dass er Dich in der Hand hat und wie er Dich dazu bringt, dass Du Dich seinem Willen fügst. Wenn es so schwer ist, Deine Bedürfnisse ihm gegenüber durchzusetzen, würde ich tatsächlich überlegen, die Betreuung abzugeben (und die Brandschutzpolice zu überprüfen, bevor Dein Vater davon erfährt ....). Glaub mir, ich sage so etwas nicht gerne - aber Selbstschutz geht in meinen Augen immer vor. Dann kannst Du Deine eigenen Interessen besser vertreten und hast die Möglichkeit, Dein eigenes Leben zurückzugewinnen. Eine Frage hätte ich: Wie sieht es denn mit der freien Willensbildung aus? Sind Deine Eltern noch geschäftsfähig? Sonst nützt Dir das Aufenthaltsbestimmungsrecht nämlich rein gar nichts. Viele Grüße Elinor |
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#6 |
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Gesperrt
Registriert seit: 13.07.2009
Beiträge: 4
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Hallo Elinor,
mein Vater hat sich schon früh in seinem Leben zur Angewohnheit gemacht durch Erpressung in Form von Verleumdung und Gewalt seinen Willen durchzusetzen oder seinen Unmut zu "rächen". Bei meiner Mutter und Schwester war er damit immer recht erfolgreich, bei mir nicht. An der Stelle hat er mich nicht in der Hand. Wenn er mich schädigen will und Unflätiges aus dem Fenster oder auf der Straße herumbrüllt, dann amüsiere ich mich tatsächlich darüber, denn damit stellt er sich ja auch sein eigenes Zeugnis aus. Meine Schwester hat er damit schon gewissermaßen im Griff. Meine Bedürfnisse wahre ich, bis auf die Gefahr weitere Sachschäden inkauf nehmen zu müssen, die Kosten und der Aufwand nerven aber schon. Dies ist auch durch einen Betreuerwechsel nicht abzustellen, denn der Mechanismus Verstecken bzw. Verlegen, nicht wiederfinden und andere bezichtigen bleibt beim Betreuten erhalten und beim Bezichtigen bezieht er sich dann auch weiterhin auf meine Schwester und mich. Dazu etwas zur Anamnese: Schon als Kind, vor dem Krieg, war er niemals an etwas Schuld, sondern immer seine Geschwister, das haben diese mir kürzlich mitgeteilt. Dabei handelt es sich um einen Komplex. Mit dem Selbstschutz da hast Du natürlich Recht und das kann ich nach eineinhalb Jahren Betreutenwahnsinn kontrollieren. Ein Dementieren der vielen "Diebstähle" bringt gar nichts, suchen oder helfen beim suchen hält ein paar Stunden an, dann war man's wieder. Einfach machen lassen. Aber das Problem sind die Folgen deren Ursache die Bezichtigungen sind, in die der Betreute sich selbst hineinsteigert und keine andere Möglichkeit mehr zuläßt. Die Folgen lauten Selbstjustiz durch Sachbeschädigung, da er sich ungerecht behandelt/bestohlen und belogen fühlt. Da gibt es einen Defekt im Gehirn des Betreuten, der mit der eigenen Ordnung von Sach- und Wertgegenständen und den nun nicht mehr ausreichend vorhandenen kognitiven Fähigkeiten zusammenhängt. Und an dieser Stelle versagen die Behörden, die weitere Schädigungen und Bezichtigungen zulassen, indem noch nicht einmal über eine Zwangsmedikation à la Risperidon nachgedacht wird. Anstelle dessen POL-Einsätze und Berichte ans Ordnungsamt in Serie ohne sinnvolle Maßnahme. Ich habe mich erkundigt: Das scheint sich hier im Kreis auch etwas eigentümlicher zu verhalten, als in anderen Kreisen, wie mir Bekannte, die dort im Sozialweisen gearbeitet haben, berichteten. Zu Deiner Frage: Geschäftsfähig sind beide nicht mehr. Meine Mutter kann eine Münze nicht mehr von einem Schein unterscheiden und ist auch nicht mehr in der Lage eine Unterschrift zu leisten. Bei meinem Vater wurde im Rahmen der Sachlage sowie einiger Anhörungen die Geschäftsunfähigkeit auf Dauer festgestellt. Zwischenzeitlich kann er war wieder 91 von 91000,- € unterscheiden, das war schon mal anders, aber er hat in den letzten Wochen mit ihm zur Verfügung stehendem Geld Klöpse gebracht, die auch Außenstehende als unfaßbar einstuften. Das Aufenthaltsbestimmungsrecht für meinen Vater hätte ich angewandt, um ihn das Umfeld betreuten Wohnens einzusetzen. Dies hätte etliche Effekte: Meine Mutter müsste keine 17 Stunden Dauergrollen über sich ergehen lassen (Erinnerung: Sie kann nicht alleine aus dem Raum gehen und auch nichts erwidern), sein Dämon könnte ihn mit großer auf die hiesige Lokalität bezogene Risikoverminderung woanders reiten und die Wahrscheinlichkeit die erforderliche Behandlungspflege (Diabetes und Hypertonie-Medikation) sowie Pflegebehandlung (regelmäßiges Waschen oder Duschen) würde er außerhalb des gewohnten häuslichen Umfeldes wohl eher zulassen. Trozdem Dank an Dich und Grüße sicherlichdoch Geändert von sicherlichdoch (25.01.2010 um 20:05 Uhr) |
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#7 |
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Angehörige mit Vorsorgevollmacht
Registriert seit: 12.11.2008
Beiträge: 271
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Hallo,
aber da muss man doch was machen können! Es kann nicht sein, das da Einer einem alles zerstört und man sich nicht wehren kann. ![]() Bei den Sachbeschädigungen könnte er sich ja auch selbst verletzen. Bei Bedrohungen muss es doch eine Möglichkeit des Wohnwechsels geben. Zwar habe ich keine Ahnung vom Recht in diesem Zusammenhang, aber es gibt doch auch so was wie den gesunden Menschenverstand. Vielleicht kannst Du Dich mal beim Amt für Senioren erkundigen (haben mir sehr geholfen) und/oder bei einem Betreuerverein. Wie würden denn die Berufsbetreuer hier im Forum reagieren bei solch einer Sachlage? Ganz viel Kraft und das Erhalten Deines Humors wünscht Dir Lisa |
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Gesperrt
Registriert seit: 13.07.2009
Beiträge: 4
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Hallo Lisa,
das mit der Fülle an Freiheitsgraden bei Sachbeschädigungsdelikten hätte ich zuvor auch niemals für möglich gehalten, aber da es nun mal nicht den Tatbestand der Eigen- oder Fremdgefährdung erfüllt, kann lediglich ein Schadensersatzanspruch geltend gemacht werden und dafür habe ich mir sicherheitshalber beim Vormundschaftsgericht die mündliche Gegehmigung beim Rechtspfleger eingeholt, die ich als Gesprächsnotiz auch zu deren Akten gegeben habe. Einmal ist er nachts in meine Werkstatt gegangen und gestolpert, da hat er sich die Stirn aufgeschlagen und lag wohl eine ganze Weile bewußtlos darum. Er ist von selbst wieder wach geworden und hat keine ernsthaften Verletzungen davongetragen. Was er da wollte, konnte oder wollte er mir nicht sagen. Fest steht, dass er schon des öfteren von Brandstiftung an diesem Ort gesprochen hat, da er nicht ausreichend gegen fremden Zutritt gesichert ist. Diesen Umstand könnte er sich zunutze machen und hinterher die Schuld von sich weisen, wie er es bei meinem Firmenwagen gemacht hat. Eine Bedrohung stellt nach dem Strafgesetz eine Straftat dar. In der Praxis, das hat sich ja nun im Laufe der Jahrzehnte herumgesprochen und das können wir jeden Tag im Fernsehen sehen, muss erst etwas passieren. Die letzte Drohung mich nach einem Waffenkauf zu erschiessen erfolgte vor ein paar Tagen,als er des nachts wieder einen paranoiden Schub hatte, da hat er sich mal wieder über verbummelte Dinge aufgeregt. Auf den gesunden Menschenverstand darf man in diesem Rechtsstaat nicht setzen, denn der wird durch eben die vielen schönen Rechte außer Kraft gesetzt. Ein Berufsbetreuer hat den Vorteil, dass er keine Betreuten in seinem persönlichen Umfeld beherbergt. Damit kann er sich dem Ort des exzessiven Wahnsinns entziehen. Danke für Deine Wünsche sicherlichdoch Geändert von sicherlichdoch (26.01.2010 um 22:05 Uhr) |
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