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Guten Tag

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Dann stelle ich mich mal vor: 2000 erlebte ich ein massives Trauma. Nicht das Erste. Bisher wurde keine Traumabehandlung ärztlicherseits ...


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Alt 07.03.2010, 12:50   #1
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Registriert seit: 04.01.2010
Ort: Karlsruhe
Beiträge: 6
Standard Guten Tag

Dann stelle ich mich mal vor:

2000 erlebte ich ein massives Trauma. Nicht das Erste. Bisher wurde keine Traumabehandlung ärztlicherseits bewilligt. Trotz mir mündlich versichertem Vorliegen.
Drei Wochen später hatte ich Hysterektomie mit anschließender Bestrahlung.
Es schlossen sich weitere traumatische Erlebnisse an.
2001 suchte ich zum Schutz meiner Trockenheit die Psychiatrie auf. Es wurde weder auf mein Trauma noch auf meine Blutwerte eingegangen. Die Blutwerte werden mir vorenthalten. Sie müssen aber auffällig gewesen sein, denn der Stationsarzt verwies den Chefarzt darauf eindringlich. Ich wurde auf Psychose behandelt mit Zyprexa.
Betreuung wurde auf meinen Antrag bewilligt.
Zyprexa verursachte massiven Saufdruck. Die Fachärztin verlangte, ich solle saufen. Und mich nicht so anstellen.
Auch gegen den Willen meiner Betreuerin setzte ich die Droge ab.
Nach schriftlichem Nachweis eines massiven Fehlverhaltens meiner Betreuerin erhielt ich eine Rechtsanwältin als Betreuerin.
Mittlerweile entzieht sie mir etwa 45.000,- Euro. Sie hat mich in Rente gezwungen. Weiter hat sie jeden Versuch meinerseits, zurück auf den Arbeitsmarkt zu gelangen, torpediert. Zuletzt wurde mir - allerdings nur mündlich - auf eine Bewerbung erklärt, ich dürfe nicht arbeiten. Meine Betreuerin verbiete dies.
2008 wurde mir ein Teil meiner Akte vom Amtsgericht ausgehändigt. Es fehlen alle mündlichen Anträge von mir, die von mir eingereichten Kopien von Dokumenten.
Ich habe dann schriftlich mit dem Gericht verkehrt.
Das Gericht antwortete immer mit dem Entzug eines Rechts, eines Grundrechts.
2008 wurde mir unter anderem das Aufenthaltsbestimmungsrecht entzogen.
2009 sollte die Betreuung aufgehoben werden.
Auf meine schriftliche Eingabe, in der ich die meisten Mängel aufzählte und um Erklärung bat, muss das Gericht einen weiteren Beschluss gefasst haben. Jedenfalls erhielt ich dann von der Sozial- und Jugendbehörde der Stadt Karlsruhe ein Schreiben, welches dies behauptet.
Juristische Unterstützung erhalte ich nicht.
Der zuletzt von mir aufgesuchte Anwalt bestand zunächst auf ein Gespräch zu Dritt in seiner Kanzlei. Dort wurde mir meine Traumatisierung unaufgefordert als klar und deutlich erkennbar bescheinigt. Danach wurde mir ein Dokument entwendet und ich wurde zur Vollmachtgebung genötigt.
Mir ist bewusst, dass es die Möglichkeit gibt, mir Aggression zu unterstellen, Bedrohung anderer Menschen. Dann kann ich in die Psychiatrie eingewiesen werden gegen meinen Willen. Aggresssion wird mir schon unterstellt, wenn ich normal rede, normal auftrete. Ich flüstere also nur noch.
Zuletzt suchte ich das ZPI Mannheim auf. Mir wird von dort schriftlich bestätigt, ein Trauma sicher zu haben. Allerdings solle ich zunächst eine wahrscheinlich vorliegende Schizophrenie medikamentös behandeln lassen.
Eine Psychotherapeutin war bereit, sich mit meinem Fall zu beschäftigen. Nach Durchsicht aller Unterlagen über mich gab sie ihre Praxis auf. Die Annahme eines Einschreibens mit Rückschein meinerseits verweigerte sie.
2008 wurde mir nach dem Urteil des BVG in einem im Vergleich zu mir minderschweren Fall ein Teil meiner Akte in Kopie endlich ausgehändigt. Von mir abgegebene Dokumente fehlen darin. Ebenfalls ist nicht eine meiner mündlichen Vorstellungen bei Gericht auch nur angedeutet. Allerdings fällt auf, dass auf jede meiner persönlichen Vorstellungen das Gericht meine Situation verschlechterte.
Ich begann, nur noch schriftlich mit dem Gericht zu verkehren.
Nachweislich reagierte meine Betreuerin nicht auf Einschreiben mit Rückschein von mir. Auch sonst war eine Kontaktaufnahme mit ihr nicht möglich.
Das Gericht beantwortete meine schriftliche Eingabe nicht nur diesbezüglich mit dem Entzug des Aufenthaltsbestimmungsrechts.
Etwa ein Jahr später sollte dann die Betreuung aufgehoben werden. Die neue Richterin verlangte von mir, dass ich dem zustimme. Dies habe ich abgelehnt. Dafür forderte ich schriftlich meine Rechte und eine Menge mir entzogener Werte ein. Das Gericht muss dann entschieden haben. Jedenfalls erhielt ich kurz vor Weihnachten 2009 ein Schreiben der Sozial- und Jugendbehörde der Stadt Karlsruhe, in dem darauf Bezug genommen wird. Es wird darin verlangt, ich solle mich mit jemand mündlich kontaktieren zur Besprechung.

Dazu sei ausgeführt, dass spätestens seit 2006 die Unversehrtheit meiner Wohnung nicht mehr gewährleistet ist. Weder Polizei noch Staatsanwaltschaft haben auf meine diesbezüglichen umfangreichen Aktivitäten reagiert. Es wurde lediglich unterstellt, ich sei paranoid.
Mittlerweile sind nur noch wenige Dokumente zum Fall in meiner Wohnung. Ansonsten wurde der Wasserabfluss in Waschbecken und Spüle blockiert.
Meine Betreuerin steht zwischen etwa 45.000,- Euro und mich. Dies ist dem Gericht bekannt.

Medizinisch wird mir mittlerweile zwar meine Traumatisierung schriftlich bescheinigt. Es wird aber weiterhin entweder Paranoia oder Schizophrenie unterstellt. Je nachdem, wer gerade sich schriftlich zu mir wo äußert. Dies soll zunächst medikamentös behandelt werden.

Auf meine Bedenken bezüglich meiner Trockenheit als Alkoholikerin wird nie eingegangen. Ich gehe davon aus, dass dieser Punkt die Ursache all der Vorfälle ist. Doch meine chronische Erkrankung habe ich jetzt 24 Jahre im Stillstand halten können.
Zuletzt wandte ich mich an das ZPI Mannheim. Schriftlich erklärte ich, dass ich mich an Leib und Leben bedroht fühle, wenn von mir verlangt wird, wahrnehmungsverändernde Medikamente einzunehmen, ohne mit mir den Erhalt meiner Trockenheit im Vorfeld zu besprechen und ohne mir Grund und Dosis sowie Zweck detailliert zu nennen. Auf meine Grunderkrankung wurde in der Antwort nicht eingegangen. Dafür wurde die Forderung wiederholt, ich müsse zunächst ein wahrnehmungsveränderndes Medikament einnehmen, bevor auf meine Traumatisierung eingegangen werden könne.

Juristische Unterstützung erhalte ich nachweislich nicht.

Ich lebe in einem Rechtsstaat. Darauf bestehe ich.

Ich fühle mich an Leib und Leben bedroht. Ich handele dementsprechend.

Nicht ganz unbeachtet sollte bleiben, dass ich zum Jahreswechsel 2000 - 2001 als Krankenschwester fachlich - juristisch fragwürdige Erlebnisse hier in Karlsruhe hatte. Mir ist bekannt, dass Akten nach 10 Jahren vernichtet werden.

Ach so:
Ich lebe zur Zeit von 600,- Euro im Monat. Antrag auf Grundsicherung wird nicht entgegen genommen. Eine schriftliche Bescheinigung erhalte ich diesbezüglich genauso wenig wie irgendeine andere Stellungnahme.
dawala ist offline  
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Alt 07.03.2010, 13:30   #2
"Räuberbraut"
 
Registriert seit: 17.07.2009
Beiträge: 779
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hi dawala,
erst mal willkommen hier.

klingt, als wenn du richtig viel scheiß am laufen hast, so hab ich das jetzt jedenfalls rausgelesen. die zusammenhänge hab ich allerdings eigentlich gar nicht verstanden. geht es dir grad um was bestimmtes?

ich würd mich auch nicht mit medis behandeln lassen, wenn mir die nicht bekommen und ich keine weitere für mich passende hilfe dazu krieg. klingt, als wenn du ganz gut klar hast, was dir gut tut und was nicht. also find ich immer das wichtigste, dass man eben auf sich selber vertraut.

hast du denn überhaupt von irgendwem richtige unterstützung oder bist du auf dich ganz allein gestellt?

wegen traumatherapie kannst du auch in beratungsstellen mal versuchen, frauenberatungsstellen sind manchmal ganz gut. wenn du misstrauisch bist (kenn ich von mir selber nämlich) dann kann es schwierig sein, bis man da jemand findet, mit dem man arbeiten kann. aber eben am allerwichtigsten find ich, dass man da auf sein eigenes gefühl und eigenen verstand vertraut. und ich find das manchmal echt ganz schön schwer, vor allem, wenn andere einem dauernd was anderes sagen...

viele grüße von zeiten
zeiten ist offline  
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Alt 08.03.2010, 01:05   #3
Gesperrt
 
Registriert seit: 04.01.2010
Ort: Karlsruhe
Beiträge: 6
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Ich bin auf mich alleine gestellt.

Ich hatte durchaus hier und da jemand, der oder dem ich vertraute. Ich möchte mal die letzte Geschichte schildern:

Sie hat sich sehr viel Mühe gegeben, alle meine mittlerweile vorhandenen Unterlagen durchzuarbeiten. Dann erklärte sie mir, sie sei nur Psychotherapeutin. Ich solle dringend eine approbierte Kraft finden, am besten eine Klinik. Sie erklärte mir, meine Traumatisierung sei dermaßen stark, dass eine stützende Medikation nötig sei zu Beginn der Therapie. Weiter führte sie die Möglichkeiten der Medikation aus. Im Rahmen ihrer Kompetenz.

Ich ging nach Heidelberg. Der Facharzt bespricht sich dort für eine Annahme zur Therapie mit dem Chefarzt. Offensichtlich war man sich nicht einig. Der Chefarzt lehnte mich ab.

Dann war ich beim ZPI in Mannheim. Stunden zuvor erlebte ich ein Trauma und kam zu spät zum Termin. Ich ließ mir einen Notfalltermin aufnötigen. Ich war aufgelöst, aber klar genug zu wissen, dass Tränen den Knoten entwirren.
Der Notarzt verlangte, ich müsse ein Medikament nehmen. Ein Trauma sei mir anzumerken. Das Medikament müsse gegen eine vermutlich vorliegende Schizophrenie eingestellt werden. Ich verwies auf meine Trockenheit. Darauf ging er nicht ein.

Dann war meine Therapeutin für mich lange nicht zu erreichen. Konnte ich machen, was ich wollte.
Dann war sie umgezogen.
Meine Therapeutin hatte noch berufliche Pläne. Jetzt wohnt sie in einem anderen Zuständigkeitsbereich der KV ohne Arbeit. Ihre Adresse erfuhr ich nur mit List und Tücke.
Das von mir an sie gerichtete Einschreiben mit Rückschein wurde nicht angenommen.

Ich war hier vor Ort noch bei einer Fachärztin. Diese erklärte mir, sie habe es nicht nötig, mir zu erklären, welches Medikament ich wogegen in welcher Höhe einnehmen solle. Ich habe nur noch die Wahl zwischen einer Klinik oder Medikamenten. Da ich mich gegen beide Möglichkeiten entschiede brauche sie auch keine Akte anlegen.

Tja. Und dann erhielt ich das Urteil, mein Aufenthaltsbestimmungsrecht sei mir entzogen.

So. Ich scanne jetzt die verbliebenen Akten ein und stelle sie online. Ich muss mich vor niemand verstecken.

Ja. Ich verstehe das auch nicht. Ich habe das alles als Krankenschwester mal anders gelernt.
dawala ist offline  
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Alt 08.03.2010, 15:24   #4
"Räuberbraut"
 
Registriert seit: 17.07.2009
Beiträge: 779
Standard

hallo dawala,
klingt, als wenn du da immer wieder mit deinen problemen im stich gelassen wirst. und noch gar nicht die richtige hilfe gefunden hast.

ich kenne das auch, dass viele ärztinnen oder therapeutinnen gar nicht wirklich deine problem erfassen können oder sich teilweise auch wohl lieber nicht damit beschäftigen wollen. ich glaub, da hilft nur weitersuchen. manchmal findet man auch irgendwo hilfe, wo man es gar nicht erwartet hat.


viel glück, zeiten


zeiten ist offline  
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Alt 12.01.2011, 05:15   #5
Forums-Geselle
 
Registriert seit: 16.10.2009
Ort: Nähe Magdeburg
Beiträge: 77
Frage

Zitat:
Mir ist bekannt, dass Akten nach 10 Jahren vernichtet werden.
Das war mir noch nicht bekannt, finde ich interessant!

Also ich verstehe deine Aufregung nicht, welchen bedenklichen Rat hast du denn hier und von wem erhalten?
sonneimregen ist offline  
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Alt 12.01.2011, 07:17   #6
Admin
 
Benutzerbild von michaela mohr
 
Registriert seit: 22.08.2005
Ort: Darmstadt
Beiträge: 3,581
Standard

Hallo,

schau mal auf das Datum, der Thread ist uralt und das Thema inzwischen scheinbar auch längst überholt, von den Postern ist keiner mehr aktiv da.

Niemand hat hier einen bedenklichen Rat erhalten.

Gruss Michaela
__________________
diese kommunikation wurde im rahmen der überwachungsgesetze auf ihre kosten dauerhaft gespeichert und wird jederzeit weltweit gegen sie verwendet werden.
michaela mohr ist offline  
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