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Kontaktsperre

Dies ist ein Beitrag zum Thema Kontaktsperre im Unterforum Forum für Angehörige und betreute Menschen , Teil der Offenes Forum gesetzliche Betreuung
Hallo, hallo, bei mir droht der Betreuer mit einer Kontaktsperre. Dies scheint ein gutes Mittel zu sein, um kritischen Fragen ...


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Alt 18.05.2010, 18:02   #1
Forums-Azubi-Anwärter
 
Registriert seit: 08.06.2009
Ort: Berlin
Beiträge: 27
Standard Kontaktsperre

Hallo, hallo,

bei mir droht der Betreuer mit einer Kontaktsperre. Dies scheint ein gutes Mittel zu sein, um kritischen Fragen entgegenzuwirken. Meine Hoffnung dabei ist immer noch, dass die Gerichte etwas genauer hinsehen, wenn dann die BESCHWERDE kommt.

Ein Aspekt ist auch, dass durch diese Kontaktsperre der Betreute in Loyalitätskonflikte kommen kann, was m. E. nicht gut ist.

Betreuer, vor allem Berufsbetreuer erhalten Geld für ihre Arbeit und müssen m. E. auch kritsichen Fragen stellen lassen. Mir scheint, sie wollen "in Ruhe Arbeiten" . Private Kontakte sind da nur hinderlich und erhöhen den Arbeitsaufwand.

Nicht alle Berufsbetreuer sind so - da sei hier ganz klar gesagt.

Ich mache von der Möglichkeit der BESCHWERDE ( man hat hier immer 2 Wochen Zeit zu widersprechen ! ) gebrauch und habe immer das Wohl meines volljährigen Kindes im Auge und ich empfehle allen Familienangehörigen, sich hier nicht einschüchtern zu lassen.

Das neue FamG seit - glaube ich 1.9.2009 - hat die Rechte der Familienangehörigen etwas mehr gestärkt.

Man kann auch einen Antrag beim FamG - Amtsgericht - stellen als "Muß-Beteiligte", dann hat man auch mehr Rechte an seinem Betreuten.

Denken wir daran: unsere volljährigen Kinder sind keine Gefangene im Heim ! Sie sollen dort wohnen und sich persönlich entfalten und dabei jede Hilfestellung bekommen, die ihnen gut tut.

In diesem Sinne

liebe grüße
Ruediger 99

Geändert von Ruediger99 (18.05.2010 um 18:06 Uhr).
Ruediger99 ist offline  
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Alt 18.05.2010, 21:23   #2
"Räuberbraut"
 
Benutzerbild von zeiten
 
Registriert seit: 17.07.2009
Beiträge: 725
Standard

Zitat:
bei mir droht auch der Betreuer mit einer Kontaktsperre.
dafür braucht der betreuer einen extra aufgabenkreis, nämlich den, dass er kontaktsperren verhängen darf.
gruß, zeiten
zeiten ist offline  
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Alt 18.05.2010, 22:42   #3
Berufsbetreuer
 
Registriert seit: 30.07.2007
Beiträge: 736
Standard

Zitat:
Zitat von Ruediger99 Beitrag anzeigen
bei mir droht der Betreuer mit einer Kontaktsperre.
Eine fragwürdige Drohung. Da müssten meines Erachtens schon äußerst triftige Gründe vorliegen, um Eltern den Kontakt zu ihren Kindern zu verbieten bzw. verbieten zu lassen, im Klartext: Eine wesentliche Gefährdungssituation.

Da ich die Umstände dieses Einzelfalls jedoch nicht kenne, erlaube ich mir speziell dazu keine Meinung.

Allerdings frage ich mich in diesem Zusammmenang auch, warum die Eltern bzw. ein Elternteil, nicht als Betreuer fungiert.

mfg
carlos ist offline  
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Alt 18.05.2010, 22:47   #4
Ehrenamtlicher Betreuer
 
Benutzerbild von Kohlenklau
 
Registriert seit: 28.03.2008
Ort: NRW
Beiträge: 2,106
Standard

Hallo Rüdiger,

bitte entschuldige, aber so ganz kann ich Deinem Beitrag nicht folgen bzw. glaube, daß Du durch persönliche Betroffenheit etwas unglücklich formulierst.

Zitat:
Zitat von Ruediger99 Beitrag anzeigen
bei mir droht der Betreuer mit einer Kontaktsperre. Dies scheint ein gutes Mittel zu sein, um kritischen Fragen entgegenzuwirken. Meine Hoffnung dabei ist immer noch, dass die Gerichte etwas genauer hinsehen, wenn dann die BESCHWERDE kommt.
Eine Kontaktsperre zu anderen Menschen sollte nur in's Auge gefaßt oder ausgesprochen werden, wenn es dem Wunsch des Betreuten oder seinem Wohl entspricht. Einen Zusammenhang mit "kritischen Fragen" kann ich nicht ganz herstellen, da Angehörige kein Auskunftsrecht gegenüber dem gesetzlichen Betreuer haben. Der Betreuer macht sich u.U. sogar strafbar, wenn er persönliche Informationen über den Betreuten an Dritte, auch Angehörige, weitergibt. Wenn "kritische Fragen" dann als Stimmungsmache gegen den Betreuer eingesetzt werden und der Betreute dadurch in den angesprochenen "Loyalitätskonflikt" gedrängt wird, dann ist tatsächlich zu fragen, ob eine Kontaktsperre gegenüber Dritten dem Wohl des Betreuten entspricht und verhängt werden muß.
Gerade gegenüber Eltern ist eine Kontaktsperre natürlich eine äußerst problematische Angelegenheit, aber im "System Familie" läuft nunmal auch in manchen Fällen wirklich alles schief, wobei der Betreute als "Symptomträger" geschützt werden muß.

Zitat:
Zitat von Ruediger99 Beitrag anzeigen
Ein Aspekt ist auch, dass durch diese Kontaktsperre der Betreute in Loyalitätskonflikte kommen kann, was m. E. nicht gut ist.
Man sollte aus den o.g. Gründen gerade als Angehöriger den Betreuer daher auch nicht zu diesem letzten Mittel zwingen!

Zitat:
Zitat von Ruediger99 Beitrag anzeigen
Betreuer, vor allem Berufsbetreuer erhalten Geld für ihre Arbeit und müssen m. E. auch kritsichen Fragen stellen lassen. Mir scheint, sie wollen "in Ruhe Arbeiten" . Private Kontakte sind da nur hinderlich und erhöhen den Arbeitsaufwand.
Berufsbetreuern werden kritische Fragen gestellt. Fragt sich nur von wem. Dieses Recht steht alleine dem Betreuten und dem Gericht zu. Nur diesen ist der Betreuer verpflichtet.
Private Kontakte sind nicht hinderlich. Sie sind für einen Berufsbetreuer schlicht unprofessionell und daher tunlichst zu unterlassen, ggflls. muß die Betreuung sogar abgegeben werden, wenn der private Kontakt ein unvoreingenommenes Arbeiten unmöglich macht.
Eine Zusammenarbeit gerade mit Angehörigen ist sicherlich wünschenswert, doch die Rollenverteilung muß immer klar sein.

Zitat:
Zitat von Ruediger99 Beitrag anzeigen
Nicht alle Berufsbetreuer sind so - da sei hier ganz klar gesagt.
Kannst Du "so" noch einmal konkretisieren?

Zitat:
Zitat von Ruediger99 Beitrag anzeigen
Ich mache von der Möglichkeit der BESCHWERDE ( man hat hier immer 2 Wochen Zeit zu widersprechen ! ) gebrauch und habe immer das Wohl meines volljährigen Kindes im Auge und ich empfehle allen Familienangehörigen, sich hier nicht einschüchtern zu lassen.
Wogegen beschwerst Du Dich? An dieser Stelle ist aber auch mal die Frage gestattet, warum Du als Vater die Betreuung nicht selber übernimmst. Du bist schließlich zusammen mit der Mutter der erste Ansprechpartner für das Gericht und kannst nicht übergangen werden. Unter diesen Voraussetzungen von "einschüchtern" zu sprechen ist schon starker Tobak und macht den Eindruck, Ursache und Wirkung etwas zu verkennen.

Zitat:
Zitat von Ruediger99 Beitrag anzeigen
Das neue FamG seit - glaube ich 1.9.2009 - hat die Rechte der Familienangehörigen etwas mehr gestärkt.

Man kann auch einen Antrag beim FamG - Amtsgericht - stellen als "Muß-Beteiligte", dann hat man auch mehr Rechte an seinem Betreuten.
Entschuldige, das mag etwas unglücklich formuliert sein, aber "Rechte" i.V.m. "seinem" klingt doch sehr besitzergreifend. Der Betreute gehört niemanden und niemand hat Rechte an ihm. In den Aufgabenkreisen wird von "Regelung der Angelegenheiten" oder "-sorge" gesprochen. Auch das "Aufenthaltsbestimmungsrecht" hindert den Betreuten nur in ganz eng gesetzen Ausnahmefällen an seinem Bewegungsdrang. Der Betreuer vertritt den Betreuten gerichtlich und außergerichtlich, ist an seine Wünsche und an sein Wohl gebunden. Entmündigung ist seit bald 20 Jahren vorbei.

Zitat:
Zitat von Ruediger99 Beitrag anzeigen
Denken wir daran: unsere volljährigen Kinder sind keine Gefangene im Heim ! Sie sollen dort wohnen und sich persönlich entfalten und dabei jede Hilfestellung bekommen, die ihnen gut tut.
Vermischt Du hier nicht rechtliche Betreuung und Heimaufenthalt, bzw. die soziale Betreuung durch das Heim? Ich greife noch mal meine Eingangsvermutung auf und frage, ob Deine persönliche Betroffenheit bei Dir nicht die ein oder andere Sache durcheinander gebracht hat.

Nimm's mir nicht übel, aber Deinen Beitrag kann ich nicht recht einordnen.

Gruß
Kohlenklau
__________________
Ich trinke nur an Tagen, die auf 'g' enden,
und mittwochs

They tried to make me go to rehab, but I say no - no - no (Amy Winehouse)
Kohlenklau ist offline  
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Alt 19.05.2010, 10:17   #5
Einsteiger
 
Registriert seit: 28.03.2010
Beiträge: 18
Standard

Hallo Rüdiger ,
Ich habe auch den Eindruck das die Betreuer "mit ihrer Macht" ganz schnell dabei sind kontaktsperren aufzuerlegen . Nur finde ich auch ,das sie damit eindeutig Ihre Kompetenz überschreiten .

Gruß
Rosengärtchen ist offline  
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Alt 19.05.2010, 11:17   #6
Berufsbetreuer / Verfahrenspfleger
 
Registriert seit: 24.10.2009
Ort: Bayern
Beiträge: 806
Standard

Zitat:
Zitat von Nervensäge_010 Beitrag anzeigen
Hallo Rüdiger ,
Ich habe auch den Eindruck das die Betreuer "mit ihrer Macht" ganz schnell dabei sind kontaktsperren aufzuerlegen . Nur finde ich auch ,das sie damit eindeutig Ihre Kompetenz überschreiten .

Gruß
Wolltest Du nicht lesen, was Kohlenklau und die anderen oben ganz richtig geschrieben hat - oder konntest Du nicht....?

Daher nochmal und nur für Dich:

- Wer glaubt, dass rechtliche Betreuer eine wie auch immer geartete "Macht" (im Kontext wie der Begriff hier verwendet wird) hätten, irrt auf ganz fatale Weise.

- Dieses ominöse Konstrukt der "Kontaktsperre" ist - wenn man mal für 2 Minuten nachdenkt - weder sinnvoll, noch möglich, noch legitim.

- Rechtliche Betreuer mit ganz bestimmten und nicht oft vergebenen Aufgabenkreisen (z. B. "Personensorge") habe die Möglichkeit, in Extremsituationen und ausschließlich zum Schutz des Betreuten ein Umgangsverbot für Dritte i. S. d. §§ 1908i i. V. m 1632 Abs. 2 BGB auszusprechen. Daran gibt es weder etwas Ominöses, noch Anrüchiges.


Liebe "Nervensäge": Derart vorurteilsbehaftete, anfeindende, pauschale und noch dazu inhaltlich völlig falsche Beiträge wie Dein letzter führen nirgendwo hin und helfen auch keinem weiter...
__________________
Zitat:
Zitat von Kohlenklau Beitrag anzeigen
Wir sind in Deutschland und nicht in einem Schlachthof.

Chesterfield ist offline  
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Alt 19.05.2010, 11:44   #7
Einsteiger
 
Registriert seit: 28.03.2010
Beiträge: 18
Standard

JAaaa ,Du armer Betreuer !!
Ihr bekommt doch nicht wenig Kohle dafür oder? Und da könnt Ihr ordentliche Arbeit machen !!Euch um Eure Betreuten richtig kümmern und sie nicht als " NIcht Daseinsgültige Subjekte machen " . Die Erfahrung mache ich grade und bin deshalb vielleicht so "hart" .
Und wenn Du mal andre Beiträge liest? Es gibt mehr als genug uzufriedene SChreiber hier ,und? wenn alles in Ordnung wäre dann gäb`s dieses Forum nicht ,oder?

Gruß
Rosengärtchen ist offline  
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Alt 19.05.2010, 13:16   #8
Berufsbetreuer / Verfahrenspfleger
 
Registriert seit: 24.10.2009
Ort: Bayern
Beiträge: 806
Standard

Zitat:
Zitat von Nervensäge_010 Beitrag anzeigen
JAaaa ,Du armer Betreuer !!
Siehst Du - das ist genau die Ebene, die nirgendwo hin führt und Dich letztlich als querulatorisch und nicht sonderlich sympathisch erscheinen lässt...


Zitat:
Ihr bekommt doch nicht wenig Kohle dafür oder?
Jupp. Warum auch nicht...?
Schon mal hochgerechnet, wie viel das ist und wieviel Arbeitszeit dran hängt?
Schon mal hochgerechnet, wie viel davon noch weg geht an Umsatzsteuer, Einkommenssteuer, Versicherungsaufwand, etc.?
Das sollte jeder mal machen, der glaubt, Berufsbetreuer seien Großverdiener - die Zahlen sind offen verfügbar und für jedermann zugänglich.
Tatsächlich verdient man - und das ist dank der Pauschale eben kein Geheimnis mehr für jeden, der kleine Einmaleins beherrscht - als Berufsbetreuer mit einer 50 - 60 Stunden Woche durchaus so viel, dass man gut davon leben kann. Aber unverschämten Reichtum häuft man nicht sicherlich nicht an davon...
(Falls Kollegen hier sind, die das doch schaffen, bitte ich um Mitteilung, wie's geht - dann mach ich nämlich was falsch....)

Aber der Umstand des Geldverdienens kann doch nicht wirklich ein Argument sein für Dich dafür, dass Berufsbetreuer böse Leute sind, oder.....?


Zitat:
Und da könnt Ihr ordentliche Arbeit machen !!
Ta, da lehn' ich mal genauso weit aus dem Fenster wie Du und behaupte: Die meisten von "uns" machen das auch.
Der Gegenbeweis wäre dann anzutreten bitte...


Zitat:
Die Erfahrung mache ich grade und bin deshalb vielleicht so "hart" .
Das ist für Dich natürlich betrüblich - aber macht es irgendwas besser, wenn Du einen Feldzug gegen alle Berufsbetreuer der nation führst...? Ändert sich dadurch irgendwas für Dich...?
Und: Wenn Dir bei einem Bäcker die Brötchen nicht schmecken - führst Du dann auch so einen Kreuzzug gegen alle Bäcker...?


Zitat:
Und wenn Du mal andre Beiträge liest? Es gibt mehr als genug uzufriedene SChreiber hier ,und? wenn alles in Ordnung wäre dann gäb`s dieses Forum nicht ,oder?
Und das sind jetzt Deine abschließenden Argumente... Hm...
Im Sommer schreiben die Leute, dass die Sonne blöd ist - wäre das ein Grund, um die Sonne zu verdammen? Über Regen beschwert sich die halbe Welt - isser deswegen schlecht...?
Wenn man sich die Mühe macht nachzudenken, warum und über was sich Betroffene hinsichtlich ihre bestehenden Betreuung beschweren, könnte einem so manches Licht aufgehen. Wenn man versucht zu differenzieren zwischen "einzelnen Betreuern" und "allen Betreuern" bzw. dem Konstrukt rechtlicher betreuung an sich ebenfalls. Aber diese Mühe scheinst Du Dir leider nicht machen zu wollen, oder?
__________________
Zitat:
Zitat von Kohlenklau Beitrag anzeigen
Wir sind in Deutschland und nicht in einem Schlachthof.

Chesterfield ist offline  
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Alt 19.05.2010, 13:25   #9
Admin/Berufsbetreuerin
 
Registriert seit: 22.08.2005
Ort: Darmstadt
Beiträge: 1,634
Standard

Zitat:
Zitat von Nervensäge_010 Beitrag anzeigen
JAaaa ,Du armer Betreuer !!
Ihr bekommt doch nicht wenig Kohle dafür oder? Und da könnt Ihr ordentliche Arbeit machen !!Euch um Eure Betreuten richtig kümmern und sie nicht als " NIcht Daseinsgültige Subjekte machen " . Die Erfahrung mache ich grade und bin deshalb vielleicht so "hart" .
Und wenn Du mal andre Beiträge liest? Es gibt mehr als genug uzufriedene SChreiber hier ,und? wenn alles in Ordnung wäre dann gäb`s dieses Forum nicht ,oder?

Gruß
Hallo Nervensäge,

jetzt beruhige Dich erst mal und vielleicht wäre es wirklich nicht schlecht noch einmal genau nachzulesen was da bereits geschrieben wurde.

Für die von Dir angesprochenen Dinge gibt es klare gesetzliche Regeln nach denen verfahren wird. Persönliche Eindrücke zu schildern, Vermutungen zu äussern usw. bringen Dich leider der Wirklichkeit kein Stück näher.

Die meisten Betreuer leisten sehr gute Arbeit. Das in Einzelfällen irgendwann und irgendwo Fehler gemacht wurden bedeutet nicht, dass man jede Entscheidung mit der man nicht einverstanden ist auch gleich in diese Reihe einordnen sollte.

Für diese (oft harte) Arbeit verdienen wir immer noch viel zu wenig. Ich weiss nicht wer so ohne weiteres -und vor allem nicht für unser Einkommen -bereit ist die gesamte Verantwortung für ein anderes menschliches Leben zu tragen.

Schau Dich im Forum mal aufmerksam um und dann findest Du neben kritischen Beiträgen über Betreuer auch viel Lob für diese.

Das Forum ist nicht als "Klageforum" gedacht, hier soll die Möglichkeit gegeben sein sich (angemessen) auszutauschen, Hilfe und Anregung zu holen. Gerade weil viel in Ordnung ist gibt s dieses Forum.

Gruss Michaela
__________________
K. Tucholsky: Wenn der Deutsche hinfällt dann steht er nicht auf, sondern fragt wer Schadenersatzpflichtig ist.
michaela mohr ist offline  
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Alt 20.05.2010, 11:06   #10
Einsteiger
 
Registriert seit: 28.03.2010
Beiträge: 18
Standard

Hallo Michaela ,
Das ist ja alles richtig ,und IHR gehört bestimmt zu der Spezies dieser brance ,und das will ich NICHT abtun ,aber versteht auch mich . Wo ich mit einem besonders tückischen Menschen von Betreuer gelangt bin .
Oder findet Ihr es norl das ein Betreuer seinem Betreuten Aufrechnugen und erkundigungen nach seiner eignen finanziellen Lage verweigert??? Wenn ich ALLES zahle für meinen V und ich ?
Der betreuer noch nichtmal mit dem "Regelsatz" des Hauses an Taschengeld rausrükt sondern es anscheinend völlig normal findet das ich für alles aufkomme? Also ,sorry !! Ich finde das nicht normal und mein V leidet auch das er mir nicht mal was "gtes entgegentun " kann .
Ihr sagt vielleicht:" Ohh ,was jammert die" JA vielleicht habt Ihr recht . Ich seh meine Fehler ja auch ein . Aber sobald man in diesem Haus die Hoffnung hegt,das "alles gut wird" wird einem durch ein erpresserische Einladung ins Büro gleich wieder eiin Stein zwischen die Beine wirft ,wenn der Betreuer bzw das Haus einen keil zwischen die leibliche Schwester von meinem V. treibt das man sich nichtmal untereinander absprechen kann (Und das Verhältnis war im letzten jahr noch gut!!! ).
Wenn sich jeden Schritt im Sinne seines V dreimal überlegt weil man Angst vor "kontaktsperre" hat? Ruhig ist,keine "unbequemlichkeiten mehr serviert? ,alles zahlt, alles macht und nix von hat??? . Nun ,könntet Ihr sagen "Las ihn doch fallen ,entlobe dich ,mach das mal ,wenn Du deinen V gerne ja lieb hast ??? Könntet Ihr das? Betreuer sind auch nur Menschen! Würde Euch da nicht "der Hut hochgehen?? .Ich meine es nicht böse ,und ? ENTSCHULDIGUNG!!!! Aber wie IHR lest ! Bin ich vorbelastet ..
O.k das war mein Kommentar .
Rosengärtchen ist offline  
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