Dies ist ein Beitrag zum Thema Bitte um Tipps... im Unterforum Forum für Angehörige und betreute Menschen , Teil der Offenes Forum gesetzliche Betreuung
Ich habe mir lange Gedanken gemacht und ich wünsche mir eigentl. jemand, der mir etwas Hilfe leistet.
Ich habe sehr ...
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#1 |
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Einsteiger
Registriert seit: 05.10.2009
Beiträge: 19
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Ich habe mir lange Gedanken gemacht und ich wünsche mir eigentl. jemand, der mir etwas Hilfe leistet.
Ich habe sehr viel mit Behörden zu kämpfen, ich habe mittlerweile eine Erhöhung beim OEG Gesetz bekommen und auch meine besondere berufl. Betroffenheit wurde festgestellt. Aufgrund meiner psych. Probleme und auch körperlichen Einschränkungen habe ich mir nun ne Reinigungskraft zugelegt, die ich mit meiner Grundrente die ich wegen OEG bekomme, bezahle also die kommt nur alle 14 Tage oder so... Wichtig ist mir, dass jemand halt nach d. Rechten sieht und so. Jetzt meine Fragen: Was kann man tun, damit man etwas Unterstützung bekommt, ohne dass man gleich alle Rechte aberkannt bekommt? Ich muss dazu sagen, ich kämpfe ja auch noch um die Rückführung meines Kindes, was in der "Mache" ist aber eben dauert.... Ich komme ansonsten mit mir gut klar und so, es ist nur eben wenn es um Widerspräche etc.. geht und auch darum, dass ich Angst und Panikattacken habe und nur sehr selten alleine raus gehe. Wenn mein Sohn da ist, dann gehe ich mit ihm halt raus, da habe ich nicht so die Probleme. Aber wenn ich alleine bin, dann habe ich halt diese Probleme. Wie seht ihr das als Berufsbetreuer? Ich habe halt Angst, wenn ich da offiziell etwas mache, dass mir das in der Kindesrückführung eher schadet als nützt! Wie seht ihr das? |
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#2 |
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"Nervensäge" vom Dienst
Registriert seit: 08.12.2008
Beiträge: 441
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Hallo Julia,
wie alt bist du und käme vielleicht betreutes Einzelwohnen oder eine Familienhilfe für dich infrage? Gruss, MurphysLaw |
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#3 | |
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Berufsbetreuer
Registriert seit: 30.07.2007
Beiträge: 1,090
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Zitat:
Wende Dich doch mal zunächst an eine betr. Beratungsstelle. Freie Träger, wie z.B. Diakonie, Caritas, Arbeiterwohlfahrt o.a. bieten hier bekanntlich gut Hilfestellung bzw. nennen Dir Adressen von entsprechenden Angeboten. mfg |
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#4 |
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Einsteiger
Registriert seit: 05.10.2009
Beiträge: 19
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Hallo, ich werde 40 und Fam. Hilfe bekomme ich nicht, da mein Kind ja im Heim lebt und mit meinem Kind komme ich ja super klar.
Es geht nur um etwas Hilfe bei Behörden und evtl. im Haushalt. Wobei ich mir gerade selber eine Reinigungskraft oder eher gesagt eine Bügelhilfe leiste, da mir das körperlich etwas zu viel ist mit d. bügeln und ich froh bin, wenn mal jemand anders meine Blusen bügelt. ![]() Ansonsten danke für die Hilfe. |
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#5 |
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Forums-Azubi
Registriert seit: 24.12.2009
Beiträge: 40
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Hallo Julia,
wie carlos bereits schrieb, ist es eine gute Idee sich bei einer Beratungsstelle der Freien Träger zu informieren. Unterstützung könnte auch von eventl. Nachbarschaftshilfevereinen kommen. Allerdings, wenn es auf eine Maßnahme rausläuft bei dem das Sozialamt Kostenträger sein sollte, die Frage gestellt wird, ob es dir tatsächlich körperlich nicht leistbar ist, oder ob du keine Lust dazu hast. Gruß Fabi |
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#6 | |
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Einsteiger
Registriert seit: 05.10.2009
Beiträge: 19
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Zitat:
interessant, wie manche Menschen denken. ![]() Ich bezahle mir die Kraft normal schon selber.... Ich bin viel. finanziell etwas besser dran wie viele andere, weil ich zus. Opferentschädigung bekomme, die mir niemand anrechnen darf. Und das Versoamt meinte, damit zahlt man halt dann auch mal ne Kraft oder so.... Nachbarschaftshilfe ist ne gute Sache, kostet die Kraft weniger als auf d. normalen Markt... Werde ich wieder ausprobieren, hatte das schon mal... Und ich brauche ja auch nur mal ne Hilfe, wenns mir etwas zu viel wird oder mein "Tief" wieder mal länger anhält... Oder meine Schmerzen länger anhalten oder so.... Ich denke die Unterstützung die ich bräuchte ist wegen Ämter und so....ich tue mich da einfach etwas schwer.... Ich hab z.B. Ängste wenn ich raus gehe (deswegen habe ich ja meine Schädigungen aufgrund von Verbrechen und bekomme OEG) Sone Art Begleitung auch und so.... Aber da ich andauernd benötige, würde ich den B. Ausweis eben keine ständige Begleit. bekommen...und ist ja auch gut soweit... Aber dann noch jemand Privat dafür zu zahlen, das ist dann doch etwas viel.... |
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#7 |
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"Nervensäge" vom Dienst
Registriert seit: 08.12.2008
Beiträge: 441
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Hallo,
einmal abgesehen vom OEG, erhälst du Grundsicherung oder ALG2? Wende dich doch mal an den sozialpsychiatrischen Dienst und sag denen, dass du Hilfe beim Ämterkram brauchst, wegen deiner Ängste und du ansonsten damit überfordert bist. So bin ich zwar zu meiner Betreuerin gekommen, aber die hat mit als erstes dann Betreutes Einzelwohnen arangiert und die können dich a) begleiten und b) bei Ämtergeschichten (Anträge etc.) helfen. Gruss, MurphysLaw |
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#8 | |
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Forums-Azubi
Registriert seit: 24.12.2009
Beiträge: 40
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Dies ist nur ein eine andere Blickrichtung. Ein Erfahrungswert. Nicht mein Gedankengang
Zitat:
Solltest du Sozialhilfeleistungen bekommen, könntest du diese auch in Form von Persönlichem Budget verlangen. Somit könntest du dir Personen "besorgen", die dich in den gesünschten Aufgaben (Unterstützung bei Ämtersachen, Rausgehen usw.) unterützen. Gruß Fabi |
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Einsteiger
Registriert seit: 05.10.2009
Beiträge: 19
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Zitat:
Ich kenne nur jemand, die ist in eine Wohngruppe gezogen und wurde dort betreut und hat dort Gruppensitzungen und so Sachen machen müssen und auch den Dreck der anderen aufräumen und so.... Also da lebe ich doch sehr gerne alleine bei mir in der Wohnung. Kann man denn im betr. Einzelw. in seiner Wohn. bleiben? Oder musstest du umziehen? Zu deiner Frage was ich bekomme? Derzeit noch H4 nur wird sich das wohl ändern, da die Arge meint, dass ich viel zu lange schon bei denen bin und eigentl. nicht dahin gehöre weil ich derzeit nicht länger wie 3 Std. arbeiten kann aber das muss noch einm. ein Med. Dienst bestätigen oder so.... Und wenn ich den Bescheid über OEG habe dann weis ich bereits dass ich ja nicht nur OE sondern AR= Ausgleichsrente BSA= Berufsschadensausgleich und auch eben den Status der besonders berufl. Betroffenheit die eben dazu führt dass man noch 10% mehr Grundrente bekommt... Ich denke, damit wäre ich aus dem System draußen oder knapp und für den Rest würde ich Wohngeld beantragen. Da laut Gesetz wohl das Versoamt auch die Krankenkassenbeiträge zahlen muss, denke ich könnte das ausreichen.... EM Rente ist beantragt, mal schauen was da kommt.... Also ich denke, ich bin dank des gesamten OEG dann weg von der Arge - dann hätte ich ein gr. Problem weniger denn das machte mir immer Angst... @ Alle Danke für eure Tipps! |
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#10 |
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"Nervensäge" vom Dienst
Registriert seit: 08.12.2008
Beiträge: 441
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Hallo!
Das BEW (betreutes Einzelwohnen) findet in meiner Wohnung statt (in der Regel). D.h. es kommt meine Einzelfallhelferin zu mir und je nachdem was anliegt, begleitet sie mich zu Terminen, hilft bei allem Möglichen, es kann aber auch bloss spazieren gehen sein oder ein Gespräch. Das ganze wird als Eingliederungshilfe übers Sozialamt beantragt und genehmigt. Den Umfang liegt eine sog. Helferkonferenz fest, 1x Jahr. Das kann variieren zwischen 3 und 10 Stunden pro Woche, wobei 25% der Zeit als Bürozeit beim Helfer verbleiben. Wenn dir also 4 Std genehmigt werden, sinds effektiv 3 Stunden pro Woche, die du dann die Person zur Verfügung hättest. Gruss, MurphysLaw P.S.: Bestimmt kann einer der Betreuer hier den § nachreichen, nach dem man das BEW beantragt *lieb schau*. Danke
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