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Entmündigt ? Ja oder Nein

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Hallo Frau Mohr , ich bin jemand der mehr oder wenig freiwillig Anfang Mai einen Berufsbetreuer beantragt hat . Sicher ...


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Alt 29.10.2010, 00:55   #1
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Standard Entmündigt ? Ja oder Nein

Hallo Frau Mohr ,

ich bin jemand der mehr oder wenig freiwillig Anfang Mai einen Berufsbetreuer beantragt hat . Sicher ist es für mich schwierig auf den Punkt zu kommen,steh ich einerseits massiv unter Druck durch die aktuelle Situation die schier Hoffnungslos ist,andererseits die Vorgeschichte schon fast unglaublich und komplex ist.Ich richte daher meine Anfrage direkt an Sie als kompetenter Ansprechpartner und als Berufsbetreuer .
Ich bitte um Verzeihung wegen der Länge,doch leider entwickelt sich meine Situation als höchst komplex,sorry.Darum komm ich mit 10000 Zeichen nicht aus und teile in zwei Hälften.

Ich weis garnicht wo ich anfangen soll da sich die Situation bedrohlich zuspitzt,denn aktuell habe ich folgendes Problem :
Unabhängig von der Vorgeschichte und den Gründen für einen Berufsbetreuer ( ich vermeide das Wort Gesetzlicher Betreuer) habe ich auf Grund meiner negativen Erfahrungen unlösbare Probleme und einen ungeheuren Widerwillen und Abneigung gegenüber Ämtern und Behörden.Neben der seit Jahren anhaltenden widerlichen Familiensituation die auseinanderbrechen und zu eskalieren droht und der Tatsache,das ich auf Grund einer Mobbingsache von vor 10 Jahren,die man weder behandelt noch therapiert hat ich seit umgerechnet 9 Jahren die Wohnung nicht mehr verlassen habe und seit 5 Jahren im Rahmen meiner Möglichkeiten Hilfe suche,da ich offen jedem sage,das ich alleine aus meinen Problemen nicht herauskomme und Hilfe benötige,aber bis heute keiner so richtig geholfen hat.Ich bitte um Verständnis,das ich im Moment nicht so ins Detail gehe,ich versuche es aber verständnisorientiert um meine Betreuungsfelder zu erklähren. 9 Jahre die Wohnung nicht verlassen zu haben bedeutet nicht an einem Stück,aktuell von heute gerechnet habe ich ca. 2 1/2 Jahre keinen Fuß nach draussen gesetzt aufgrund diverser Erkrankungen und Blockaden.Es kommt hinzu,das ich Probleme mit Ärzten habe,die mich in der Vergangenheit weder ordentlich behandelt,untersucht haben noch tatkräftig dabei unterstützt haben meinen Gesundheitszustand wieder zu erlangen,um wieder Arbeiten zu können. 9 Jahre ohne soziale Kontakte und vereinsamt,in einer widerlichen Familiensituation in der ich ebenso ausgegrenzt wurde.Ich suchte einen Berufsbetreuer am Wohnort in Betreuungs Vereine,Betreuungsbüros und Einzelbetreuern,doch keiner wollte im Vorfeld ein Erstkontaktgespräch zwecks Kennenlernen.Jeder meinte : "DIE WOLLEN DAS NICHT" , gemeint ist die Gesetzliche Betruungstelle.Ich suchte im Internet und kam zum BdB e.V. wo man mir erst auch nicht weiterhelfen wollte bekam aber ein Heft,"Aspekte" wo ich einen Beitrag las über Berufsbetreuer die gleichzeitig auch Rechtsanwalt sind.Eine gute Kombination,denn neben den Betreuungsfeldern und Aufgaben können diese Betreuer auch gleich Rechtsfragen klähren und bearbeiten und wenn nötig Rechtsmittel einlegen und gerichtliche Vertretung , die im Rahmen einer Anwaltsvergütung abgerechnet werden kann,neben den eigentlichen 2 stündigen Betreuungszeiten pro Monat die JEDER überschreiten muss,da man mit 2 Stunden im Monat nie hinkommt.Ich wollte also einen Berufsbetreuer der Anwalt ist,was man mir auch gewährte.Der Erstkontakt war O.K. , wobei ich ihn auswählte,aber im Vorfeld passierte bereits etwas was mir die Augen hätte öffnen sollen.Dazu mal später mehr.Die Anhörung mit der Richterin dauerte 10 Minuten,der Beschluss lies ca. 1 1/2 Wochen warten.Am 4.05.10 hatte ich den Antrag eingesendet,am 15.07.10 kam der Beschluss mit folgendem Orginaltext :

Betreuung angeordnet zu folgenden Aufgabenkreisen:
Aufenthaltsbestimmung,Sorge für die Gesundheit,Wohnungsangelegenheiten,Organisation der ambulanten Versorgung,Besorgung von Behörden -,Versicherungs -, Renten - und Sozialangelegenheiten .

Zu erwähnen ist das meine Verfassung nichts gegen meinen Willen zulässt( Gutachten letztes Jahr) ,so das man mit mir alles absprechen muss/kann und ich volles Mitspracherecht habe,also n i c h t entmündigt bin und voll Geschäftsfähig bi,dachte ich .War auch vorab mit JEDEM so abgesprochen da ich nicht entmündigt sein wollte und meine Selbständigkeit nicht verlieren wollte.Nur es kam anderst als ich erwartete denn es klappte garnichts . Weder die Kommunikation mit dem 29 Jahre jungen Berufsbetreuer der mich sehr spät über aktuelle Schreiben der Ämter informierte wie z.B. habe ich erst 10 Tage später erfahren das meine Sozialleistungen bewilligt wurden obwohl ich ausmachte,das Schreiben an ihn gehen und die Ämter und Behörden mich mit Abschriften versorgen - was nicht der Fall war.Ich übergab ihm vertrauensvoll zu Anfangs zwei Ordner mit Orginalunterlagen damit er sich einarbeiten kann und auf den lauffenden Stand der Dinge kommt und sich JEDE Kopie machen kann.Nach ein einigen Tagen gab er die Ordner zurück und als ich eine Kontenklährung für die Rentenversicherung machen musste,viel mir auf das Unterlagen fehlen.Es stellte sich heraus,das er ohne zu fragen,ohne Bescheid zu geben und bei Rückgabe darauf hinzuweisen 33 Orginalunterlagen einfach aus dem Ordner entnahm.Später sagte er es wahren seine Mitarbeiter und ein Mißverständnis - ohne Entschuldigung.Ich erfuhr 5 Tage davor,das er in Urlaub fährt und 14 Tage abwesend ist,hat mir jedoch keine Bezugsperson/Vertretung genannt mit der ich mich bei Problemen absprechen hätte können,obwohl wichtige Entscheidungen zu dieser Zeit anvielen.Er sagte zwar ich könne in der Kanzlei anrufen,doch dort sind nur fremde Menschen für mich - das konnte ich also nicht da ich im Laufe der Jahre viel Mißtrauen aufbaute,was auch im Gutachten steht.Dann war er weg(Urlaub) und die Probleme gingen los und ich hatte keinen Ansprechpartner.Ich wandte mich an das Amtsgericht und fragte wegen einer Kontaktmöglichkeit bei Problemen,die nannten sofort das Betreuungsgericht und da wandte ich mich auch hin.Da ich nicht einmal wusste wann er vom Urlaub kam und die Probleme massiver wurden hab ich als nicht offizielles Beschwerdeschreiben meine Probleme genannt , auch in Richtung Betreuer.Ich wusste nicht weiter,und als Antwort bekam ich ,das es erst 7 Wochen läuft und es sich erst mit dem Betreuer ausbalancieren muss,mein Schreiben aber zwecks Klährung der Sachen zum Betreuer gesendet wurden.Tja,am 6.09.10 schrieb mir mein Betreuer seine hohe Enttäuschung über meine Vorgehensweise, das ich mich ans Betreuungsgericht wandte und nicht an ihn,und kündigte die Niederlegung der Betreuung an neben persönlichen Angriffen, Sticheleien und Unterstellungen.Seitdem , übrigens bis heute , ist ein eskalierender Streit geworden der seines Gleichen sucht.Ich habe seit der Ankündigung völliges Vertrauen verloren,da im Vorfeld schon Betreuungsfelder vernachlässigt wurden,und nicht nach meiner Dringlichkeit ( es droht Obdachlosigkeit) gehandelt wird,z.B. mit der Suche nach einer Sozialwohnung mit Wohnberechtigungsschein da mein Vater im Juni gestorben ist und meine Mutter (80) die Hochgradig depressiv mit Suízidversuch selber in Therapie ist die 4 Zimmerwohnung nicht lange halten kann und ein hochgradiges Pulverfass ist ,die Suche nach einem Psychotherapeuten der vorerst zu Beginn Hausbesuche macht und in allen Fällen merkwürdige Aussagen des Betreuers sich nicht mit meinen Recherchen und Nachforschungen decken . Meine Dringlichkeit ist seit Antragstellung Anfang Mai JEDEM bekannt,doch nichts passiert und jetzt DAS :

Ende Teil 1.
mike911 ist offline  
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Alt 29.10.2010, 00:57   #2
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Standard Entmündigt ? Ja oder Nein

Teil 2 :
Der Streit eskaliert als ich plötzlich unerwartet am 17.09.10 meinen Rentenbescheid bekam mit Beschluss volle Erwerbsminderung und Rückwirkend zum November 1009,wo der Antrag gestellt wurde - ABER NIE VON MIR !!! Ich war damals wie heute total mit Ämter und Behördenangelegenheiten überfordert und kam einfach mit der Thematik nicht mehr klar.Wer kennt sich als Gesunder Mensch schon mit dem Zeug aus,geschweige jemand der seelische Probleme hat.Damals hatte ich Betreutes Wohnen,aber diese Betreuer haben auch nix kappiert,zumal zwei Anträge liefen,einer vom Sozialamt,und dann nach 2 Monaten vom Bezirk Schwaben wegen betreutem Wohnen , das war das totale Chaos.Es ging nur um Kontenklährung und später um den Bescheid der Wartefristen,sonst habe ich keine klährenden Schreiben.Auf den Kontenklährungsschreiben steht zwar das es um meinen Rentenantrag geht,doch sagte ich stets,hallo,ich habe nichts ausgefüllt und unterschrieben ,also wieso mein Rentenantrag.Es wurde auf Eis gelegt,da ich einen entnervten Brief an die DRV schrieb.die sollen mich mit dem Sch..dreck in Ruhe lassen und wie angekündigt nach Aktenlage entscheiden - danach kam nix mehr als die Wartezeiterklährung.Die nochmalige Kontenklährung kam dann am 9.09.10 und danach die Erfragung meines Bankkontos zwecks Rentenzahlungen worauf der bewilligungsbescheid nicht lange warten lies,am 17.09.10 der erst verspätet durch den Betreuer am !!!! 25.09.10 !!!!! bei mir ankam.Die Berentung ist rückwirkend zum November 2009 bewilligt mit Nachzahlung von 4.200,- Euro,wobei wie kanns auch anderst sein meine Sozialleistungen zurückzuerstatten sind,was mein Betreuer "verwaltet" , und anscheinend auch meine Rentenzahlung an den Betreuer gehen sollen. Ich bemerke jetzt mal das dies unter VERMÖGENSVORSORGE läuft und nicht in meinem Aufgabenkreis steht !!! Ich habe am 27.09.10 WIDERSPRUCH eingelegt und dann nochmals per Einwurfeinschreiben am 8.10.10,weil man auf meinen Widerspruch nicht eingegangen ist !!!! Bis jetzt nicht,und das Betreuungsgericht nebst Richterin die ich informiert habe tun nichts. Seit 25.08.10 habe ich 9 Schreiben mit Hinweisen,Stellungnahmen,Beschwerden und Mitteilungen ans Betreuungsgericht,bzw. der Richterin geschrieben ohne jede Reaktion . Die Betreuungsstelle kennt ebenso die Situation und lässt sich Zeit mit dem Betreuerwechsel,ebenso die Richterin.Ich hatte erst am 11.10.10 Erstkontakt mit dem neuen Betreuervorschlag den ich ausnahmelos angenommen habe,hab ja keine Wahl , aber bis heute nichts mehr gehört und der Wechsel lässt auf sich warten,während ich langsam an meine Grenzen komme.

Ich weis immer noch nicht wie es im November , also nächste Woche , weitergeht,was passiert wenn mein Betreuer wirklich gegen meinen Willen den Rentenbescheid durchsetzt und ich als Depp dastehe.Ich habe nix gegen den Rentenbescheid,aber ich habe weder was beantragt,noch ausgefüllt ( den Orginal Rentenantrag von damals November 2009 habe ich immer noch bei mir ) , noch unterschrieben , noch irgendeine medizinische Untersuchung noch sonst was beigetragen.Ich weis nicht ob das rechtens ist das Unbekannte einen Rentenantrag,ich nehme an das das einer der Sozialleistungsträger war (Sozialamt) für mich stellen und bewilligt bekommen haben.Ich weis nicht wieso nicht damals Rentenbeginn war,wieso erst fast ein Jahr später.Ich weis nicht ob mir ein finanzieller Nachteil entsteht,da Rente keine Sozialleistungen mehr sind und ich die Sozialleistungsbeträge rückerstatten muss die mir zweifelsohne zugestanden haben.Ich wollte mit meinem Betreuer meine Rentensituation nochmals besprechen weil ich noch vieles klähren wollte,doch nach seinem Urlaub schmiss er ja hin und danach eskalierte es nur noch.Er grenzt mich total aus und hat sogar beim letzten Schreiben jeden weiteren persönlichen Kontakt verweigert,da er mir unterstellte,ihm vielfach das Wort im Munde zu verdrehen.Ich also lüge ...... darfaufhin habe ich am 8.10.10 der Richterin mitgeteilt,das ich jede weitere Zusammenarbeit mit ihm verweigere und ich mich nicht mehr provozieren lasse . Die Richterin reagierte wieder nicht darauf !! Tja und nun sitz ich rum und warte bis High Noon ......... Ich habe unwissend beschwerde beim Amtsgericht eingelegt und habe gerade erfahren,das die beschwerde von der zuständigen Richterin bearbeitet wird.Ich habe erst hier erfahren,das es besser gewesen währe beim Landgericht sachlich Beschwerde einzulegen,doch fehlt mir die Kraft und die Umsetzung da mir die letzten 6 Monate wirklich zu schaffen machen und mich an meine Grenzen brachten.Wissentlich meiner gesundheitlichen Beschwerden wollte mein Betreuer meinen Hausarzt kontaktieren zwecks Erneuerung von Hausbesuchen,doch geschehen ist nichts.Ich habe meinem Hausarzt einen Bittbrief geschrieben den er bis heute nicht beantwortet hat.Wieso schreiben ? Ich bin total entnervt und frustriert und kann persönliche Telefonate nur noch unter Stress durchführen und währe schnell gereizt. 3 Tage die nun mein Leben entscheiden der zum Überlebenskampf wird.Ich habe nun letztmalig der Richterin die aktuelle Situation sachlich erklährt und hoffe,die reagiert nun endlich . Nun ist guter Rat teuer . Ich bitte nochmals um Nachsicht für diesen langen Post,aber meine Situation lässt sich nicht kurz schildern . Ich möchte aber auch Erfahrungsaustausch anbieten und nehme jede Hilfe gerne an.

Aktuell folgendes :
Also ich hab nen neuen Betreuer ( Diplom Sozialpädagoge) bekommen und am 2.11.10 den Termin zum 1. Gespräch , zudem habe ich die Bestätigung bekommen,von der Deutschen Post Rentenzahlung,das ab November die Rentenzahlung beginnen ( trotz meiner Widersprüche und gegen meinen Willen ) , und mir das Amtsgericht/Betreuungsgericht meine Beschwerden die ich kürzlich einreichten als abgehakt sehenweil ich ja jetzt einen Betreuer wieder habe - ich krieg echt ne Krise !!!

mike911
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Alt 29.10.2010, 07:00   #3
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hallo mike,

wir sind hier ein offenes Forum mit vielen kompetenten Mitgliedern.

Es ist nicht sehr nett nur mich anzusprechen aber wenn wir den anderen mitteilen, das dieser Text zunächst aus Versehen direkt an mich ging dann wird dieser fax pas vielleicht verständlich und jeder kann sich angesprochen fühlen.
Ein kleiner Tip noch: derart lange Texte sollte man besser in kleine Absätze unterteilen, so ist das kaum möglich zu lesen und damit eben auch schlecht zu verstehen.

Aber ich bin sicher, Hilfe naht.

Gruss Michaela
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Alt 29.10.2010, 07:13   #4
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Hallo mike,

ich hab mich versucht durchzuquälen, einfach ist das Lesen nicht.
Ich habe vor allem Deine Fragen nicht gefunden?

Soviel zu dem was ich verstanden habe:
wer Anspruch auf Rentenzahlung hat kann natürlich keine Sozialleistung in Anspruch nehmen. das ist doch auch ganz logisch. Ob jetzt jemand Rentner sein "will" oder nicht spielt bei der Entscheidung keine Rolle. Und wenn später Rentennachzahlungen eingehen dann ist es völlig selsbtverständlich, dass die bis dahin gezahlten Sozialeistungen zurückgefordert werden müssen. Wieso hätte denn jemand das Recht auf Doppelzahlung?

Die Verwaltung der Nachzahlung fällt ebenfalls klar unter die vermögenssorge.

Ganz allgemein, ich habe herausgeslesen dass bei Dir Erwartungen bestehen, dass alle Post sofort und auf der Stelle auch zeitgleich bei Dir eintreffen soll. Das ist nicht machbar.
Das betrifft auch die persönliche Erreichbarkeit eines Betreuers. er kann und wird- wenn er vernünftig ist- nicht ständig Gewehr bei Fuss stehen falls gerade Besprechungebedarf sein sollte.

Nachdem Du jetzt den Betreuer hast den Du wolltest müsste doch alles o.k. sein?

Gruss Michaela
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Alt 01.11.2010, 10:45   #5
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Hallo Frau Mohr ,

zunächst lassen Sie mich bitte erklähren,das ich in meinem Beitrag Sie angesprochen habe,da ich nicht respektlos den Anderen gegenübertreten wollte,sondern keine Meinungen sondern fachkundige Antworten wollte,ich wollte manche fachkundigen Antworten nicht respektlos entgegenwirken , aber manche hier vertreten halt nur eine Meinung.Zudem wieso sprechen Sie es an und provozieren Streit,Sie hätten ja auch einfach nur antworten können.

Falls ich Jemanden beleidigt haben soll bitte ich um Entschuldigung,aber wie im normalen Leben benötigt man für manche Sachen eben erst einen Gesprächsparrtner , aber ich will/kann ja nicht verhindern das noch jemand antwortet , klar kann Jeder etwas antworten , also wieso darf ich SIE nicht direkt ansprechen ?? Wenn ich Sie auf der Strasse treffe binde ich ja auch nicht die Leute drumherum mit ein , ich versteh das Problem nicht .

Ich find das echt etwas albern haben Sie auch meine "Vorstellung" eigenwillig aus dem geschützten Bereich in den öffentlichen Bereich verschoben nur weil der Ihrer Meinung zu lang war - das war falsch .

Sicherlich ist es auch nicht nett von Ihnen mitzuteilen,das Sie sich "durchquälen" mussten , wieso kann man also 10000 Zeichen verwenden und den entsprechenden "Neulingen" nicht etwas Zeit geben sich an das Forum zu gewöhnen , also irgendwie wird man hier ganz schön bevormundet.Es qüält Sie Beiträge Hilfesuchender zu lesen . Oder ?

Aber vielleicht verstehen Sie es nicht wenn hier Menschen reinschreiben die unter massivem Druck stehen,Antworten suchen aber auch Fehler machen.Meine Situation ist nicht gerade erfreulich habe ich es trotz intensiver Erklährung nicht geschafft IHNEN die Situation zu erklähren ? Ich weis der Beitrag ist lang , komplex , aber umfangreich erklährt .

Wenn Sie mehr Absätze wollen,bitte schön kann ich machen,davor habe ich halt nicht drangedacht - ein Problem ?
Ich habe mir meinen Beitrag nochmals durchgelesen und bin der meinung,das das Meisste gut verständlich rüberkommt,ich versteh also nicht was Sie nicht verstehen.Es ist immer schwer ohne Vorgeschichte und Kenntnisstand etwas zu verstehen,kann ich nachvollziehen , aber das sollte einer Berufsbetreuerin,die mit Sicherheit auf einen Kollegenstab zurückgreifen kann nicht passieren .

Mein momentaner Kenntnisstand hat sich ja auch wieder etwas verbessert kam ich an weitere Infos wie z.B. (§ 95 SGB XII ) .

Bitte wenn Sie was nicht verstehen fragen Sie doch unkompliziert nach , ich versuche es Ihnen dann verständlicher zu erklähren .

Da ich SIE nicht direkt ansprechen darf , war das vielleicht ein Fehler von mir , deshalb lass ich mir nicht unterstellen,das ich Andere ausgrenzen wollte.

Nun,wenn Sie keine Fragen gefunden haben,dann logischerweise weil ich keine stellte ? Vielleicht wollte ich erst das Problem schildern damit man Schritt für Schritt die Fragen danach stellt und behandelt.Muss auch ein Problem sein , also am besten wir fangen von vorne an und ich kann auf konkrete Fragen auch antworten,denn Sie verstehen meinen Beitrag ja nicht , hab kein Problem damit.

Also ich hab ne Rentenbewilligung bekommen ohne eigenes Zutun , das heisst ich habe erst kürzlich Kenntnis genommen,das wohl das Sozialamt im November 2009 einen Rentenantrag nach § 95 SGB XII stellte,und den heute "bewilligt" bekommen hat.Ich hab weder eine Begründung noch Kenntnis welche Maßnahmen damals eingeleitet wurden,um meine "Berentung" zu erklähren.Ich hatte Kenntnis von einem "Rentenantrag" doch führte man nur Kontenklährung durch.Zu dieser zeit hatte ich Betreutes Wohnen mit einem Berteuer 2x 2 Stunden in der Woche der auch nicht helfen konnte trotz Vertragspunkt " HILFE/UNTERSTÜTZUNG BEI ÄMTER UND BEHÖRDENANGELEGENHEITEN" ,weil mich seit langem alle Ämter und Behördenangelegenheiten überfordern und überlasten.Auch die mit der DRV.Das Durcheinander schilderte ich aber in meinem Beitrag.

Erst ab Juli hatte ich einen gesetzlichen Betreuer , freiwillig , der mir helfen sollte,darum hab ich ihn gebeten darüber nochmals mit ihm zu besprechen,was er nicht mehr tat nach seinem Urlaub.

Nun Frau Mohr,da haben Sie wirklich was nicht verstanden , in den Betreuungsbereichen Ämter und Behördenangelegenheiten ist ein Schriftwechsel wohl vorprogrammiert.Darum habe ich mit meinem Betreuer abgemacht,das einerseits alle Schriftwechsel der Ämter zu ihm gehen,gleichzeitig habe ich wohl das Recht , Frau Mohr , das ich schnellstmöglichst ebenso informiert werde durch Abschriften.Ich machte mit ihm aus das er sich drum kümmern soll,das die Ämter mir zeitgleich mit dem Schreiben an ihn,ich Abschriften bekommen soll.Die Alternative ist,das der Betreuer schnellstmöglichst mir eine Abschrift zukommen lässt.Das tat er nicht so erfuhr ich wie berichtet erst 10 Tage später das mein Sozialhilfe im August für 1 Jahr bewilligt wurde,eben durch seine verspätete Abschrift.Ich wusste 10 Tage nicht das mein Bewilligungsbescheid da war .

Im Moment habe ich keine Ahnung ob ein Betreuer verpflichtet ist dem zu Betreuenden schnellstmöglichst aktuelle Schreiben der Ämter(wenns nicht etwas ist was man ausfüllen muss,denn ich bin ja nicht entmündigt) , zukommen zu lassen,ich bin der Meinung ja.Ich will ja wissen was so läuft und was Sache ist und da mein Betreuer alles mit mir absprechen soll/muss versteht es sich von selbst.

Merken Sie was ? Es wird schon wieder so lang,aber da kann man nix für.

Mir ist seit Beginn meiner Suche nach einem Betreuer bekannt und klar das ein Gesetzlicher Betreuer 2 Stunden pro Monat zur Verfügung hat,da honoriert wird. Ich hatte mehrmaligen Kontakt zum BdB e.V. Da das unmöglich ist,selbst wenn man nur ein Betreuungsfeld hat,sind Mehrleistungen offensichtlich und automatisch ,doch von mir nicht und nie verlangt.DAS überlasse ich dem Betreuer.Da mein erster Betreuer angekündigt hat mit Mehrleistungen mir behilflich zu sein , verstehe ich Ihre Äusserungen ganz und garnicht .

Zudem sollte zu Beginn einer Betreuung schon alleine deswegen Mehrleistungen berücksichtigen , um in diese komplexe Situation,in der fast jeder zu Betreuende steckt sich zurecht zu finden , aber auch so vernünftig sein um den zu Betreuenden auch kennenzulernen.

Ihr Zitat : " Das betrifft auch die persönliche Erreichbarkeit eines Betreuers. er kann und wird- wenn er vernünftig ist- nicht ständig Gewehr bei Fuss stehen falls gerade Besprechungebedarf sein sollte."

Zitat Ende, bedeutet,wenn der Betreuer "vernünftig sein sollte" kümmert er sich lieber nicht so oft um seinen zu Betreuenden wenn Besprechungsbedarf besteht ? Das schreiben Sie doch oder ? Welcher vernünftiger Betreuer macht denn sowas doch nur DIE mit denen man dann Ärger hat.

Ja ich habe nun einen neuen Betreuer,hat auch lang genug gedauert , und ich hoff , der Betreuer gehört zu den Unvernünftigen dieser Zunft und richtet das was der Vorgänger versaut hat .......... ich meld mich wieder , wenn ich darf .

Grüsse mike
mike911 ist offline  
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Alt 01.11.2010, 13:05   #6
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Hallo,

Zitat:
Mir ist seit Beginn meiner Suche nach einem Betreuer bekannt und klar das ein Gesetzlicher Betreuer 2 Stunden pro Monat zur Verfügung hat,da honoriert wird.
Deine Information ist falsch.

Berufsbetreuer ? Wikipedia

Ich verstehe nicht weshalb Du Dich beschwerst und was genau der Betreuer versaut haben soll. Wegen einer Rentenbewilligung? Weil nicht jedes Schriftstück sofort in Kopie an Dich übersendet wurde? Weil der Betreuer in Urlaub gegangen ist, ohne eine Vertretung, zu der Du vorher ausreichendes Vertrauen aufbauen konntest?

Warum möchtest Du scheinbar vollständig von der Sozialhilfe leben, anstatt eine Rente zu beziehen? Kannst Du wieder Deinen Lebensunterhalt verdienen und glaubst mit der Rente nun zwangsweise aus dem Arbeitsleben herauszufallen? Ich habe bisher noch keinen erwerbsfähigen Klienten erlebt, dem die Bewilligung einer Rente gegen den Strich gegangen wäre, ganz im Gegenteil. Zudem jeder bis 400 € mtl. dazuverdienen darf und sich damit viel besser steht als von der Sozialhilfe zu leben.

Sorry, aber wo genau ist Dein Problem?

Zitat:
Im Moment habe ich keine Ahnung ob ein Betreuer verpflichtet ist dem zu Betreuenden schnellstmöglichst aktuelle Schreiben der Ämter(wenns nicht etwas ist was man ausfüllen muss,denn ich bin ja nicht entmündigt) , zukommen zu lassen,ich bin der Meinung ja.Ich will ja wissen was so läuft und was Sache ist und da mein Betreuer alles mit mir absprechen soll/muss versteht es sich von selbst
Nein, dazu ist er nicht verpflichtet. Du bist einer von vielen Klienten, vergiss das bitte nicht, selbst wenn Du offensichtlich einen höheren Betreuungsbedarf als andere hast. Der Betreuer ist kein Zirkuspferd, das man dressieren kann. Selbstverständlich gibt es Besprechungen mit den Betroffenen, im besten Fall zieht man an einem Strang. Aber das was Du da verlangst finde ich unrealistisch. Wenn Dich eine Abschrift 10 Tage später erreicht und Du Dich darüber beschwerst, dass das nicht umgehend an Dich versendet wurde, dann ist das Kleinkrämerei.

Zitat:
Ich wusste 10 Tage nicht das mein Bewilligungsbescheid da war .
Und welcher Schaden ist dadurch entstanden? Was genau ist Dein Problem? Was heißt bei Dir umgehend? Am gleichen Tag, per Kurier oder als Eilsendung?

Es gibt kaum Betreuer, die ihren Klienten den gesamten Schriftwechsel in Kopie zukommen lassen. Den meisten reicht es zu wissen, dass alles gut läuft und bei den Besprechungsterminen wird die Akte durchgesehen, oder es werden die Unterlagen übergeben. Ich selber habe nur eine Klientin, bei der ich alles in Absprache als Kopie übersende und zwar so wie ich Zeit habe.

Schade, dass Du offensichtlich nicht über die gesetzliche Betreuung Bescheid weißt und die mit der Arbeit eines Privatsekrektärs verwechselst. Ich hoffe für Dich, dass es mit dem neuen Betreuer besser klappt. Ich befürchte nur, dass das nicht der Fall sein wird, wenn Du Deine Erwartungen nicht ein wenig überdenkst.
Tina L. ist offline  
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Alt 01.11.2010, 15:43   #7
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Ich hatte noch etwas vergessen...

Kann es sein, dass die Angst vor einem Kontrollverlust ein Teil Deiner Erkrankung ist?
Tina L. ist offline  
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Alt 01.11.2010, 20:00   #8
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Zitat:
Zitat von mike911 Beitrag anzeigen
Hallo Frau Mohr ,

- ich bin jemand der ... einen Berufsbetreuer beantragt hat
- habe ich auf Grund meiner negativen Erfahrungen unlösbare Probleme und einen ungeheuren Widerwillen und Abneigung gegenüber Ämtern und Behörden.
- ... ich seit umgerechnet 9 Jahren die Wohnung nicht mehr verlassen habe .... und Hilfe benötige
- ... 9 Jahre ohne soziale Kontakte und vereinsamt
- Betreuung angeordnet zu folgenden Aufgabenkreisen:
Aufenthaltsbestimmung,Sorge für die Gesundheit,Wohnungsangelegenheiten,Organisation der ambulanten Versorgung,Besorgung von Behörden -,Versicherungs -, Renten - und Sozialangelegenheiten .
- das meine Verfassung nichts gegen meinen Willen zulässt,so das man mit mir alles absprechen mussEnde Teil 1.
Hallo,
- es ist gut, wenn Du nach dem Feststellen, dass Du Hilfe benötigst (diese nicht von anderen bekommen hast/ konntest) selbst einen rechtlichen Betreuer (gesetzlichen Vertreter) beantragt hast
- was Du beschreibst deutet schon auf starke gesundheitliche Einschränkungen hin, folgerichtig wurden die entsprechend erforderlichen Aufgabenkreise des rechtl. Betreuers angeordnet
- selbstverständlich wird der rechtl. Betreuer wichtige Angelegenheiten mit Dir besprechen (müssen)
- mir scheint es so, als wäre auch eine "soziale Rehabilitation" , d.h. Eingliederungshilfen für behinderte Menschen / Teilhabe am Leben in der Gemeinschaft angebracht ... neben den sicherlich wichtigen Dingen, um den Gesundheitszustand zu verbessern ...

Grüsse andre
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Alt 01.11.2010, 20:14   #9
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Zitat:
Teil 2 : - Rentenbescheid bekam mit Beschluss volle Erwerbsminderung
- und anscheinend auch meine Rentenzahlung an den Betreuer gehen sollen. - Ich hatte erst am 11.10.10 Erstkontakt mit dem neuen Betreuervorschlag den ich ausnahmelos angenommen habe
- Ich habe nix gegen den Rentenbescheid
- Ich weis nicht ob mir ein finanzieller Nachteil entsteht,da Rente keine Sozialleistungen mehr sind mike911
Hallo mike911,
- aus dem Bescheid kann man entnehmen, dass Du z.Z. nicht erwerbsfähig bist. Für einen solchen Fall hast Du Versicherungsbeiträge (Rentenversicherung) gezahlt und nun bekommst Du aus der Versicherung eine Leistung. Das ist doch o.K.
- die Rentenzahlung geht nicht an Deinen Betreuer, er wird Dir auf Nachfrage den Zahlweg mitteilen
- Rente ist eine Sozialleistung !!!
---- > da es ja jetzt offenbar einen neuen rechtl. Betreuer gibt, werden all Deine Fragen und Unklarheiten sicherlich in Kürze bei einem oder mehreren Gesprächen geklärt

Gruß andre
andre ist offline  
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Alt 01.11.2010, 21:05   #10
Berufsbetreuerin / Rechtsanwältin
 
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Ich hoffe natürlich, dass der neue Betreuer die Erwartungen besser erfüllt als der vorige, habe aber so meine Zweifel, ob es überhaupt einen Betreuer gibt, der es schafft, zur Zufriedenheit dieses Betreuten tätig zu sein.

Ich selbst sehe jedenfalls, dass ich es nicht schaffen würde, den Anforderungen gerecht zu werden. Dies mag an meiner Unzulänglichkeit liegen, aber wer genau weiß, was zu tun ist, braucht eigentlich keinen Betreuer. Ich könnte es nicht schaffen, meinen Betreuten lückenlose Kopien allen Schriftwechsels, aller Rechnungen und aller Bescheide zukommen zu lassen. Da kämen ich vor lauter Kopieren kaum noch zu sinnvollen Tätigkeiten, und die Portokosten würden sich ins Uferlose steigern.

Weshalb jemand sich darüber beschwert, dass er Rente bekommt und die für denselben Zeitraum erhaltenen Sozialleistungen zurückzuzahlen sind, kann ich nicht nachvollziehen.

Ich kann mich des Eindrucks nicht erwehren, dass der Betreuer hier eigentlich nur der verlängerte Arm des Betreuten sein soll, der sich auf Stundenbasis arbeitende Honorarkräfte nicht leisten kann, aber Unterstützung braucht, weil er selbst das Haus nicht verlässt. Da kommt der vom Staat mit Pauschalen bezahlte Berufsbetreuer gerade recht - sofern er die ihm zugedachte Rolle bereitwillig übernimmt.
__________________

Die gefährlichsten Unwahrheiten sind die Wahrheiten, mäßig entstellt.
(Georg Christoph Lichtenberg)


ronja ist offline  
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