Dies ist ein Beitrag zum Thema Besprechungspflicht des Betreuers nach § 1901, Abs. 2 BGB im Unterforum Forum für Angehörige und betreute Menschen , Teil der Offenes Forum gesetzliche Betreuung
Hallo Michaela,
die Betreute hat auch die Schnauze voll, weil sie nicht informiert wurde über Angelegenheiten, die sie betreffen. Ruft ...
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#21 |
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Gesperrt
Registriert seit: 18.08.2005
Ort: im Baumhaus
Beiträge: 624
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Hallo Michaela,
die Betreute hat auch die Schnauze voll, weil sie nicht informiert wurde über Angelegenheiten, die sie betreffen. Ruft bei Behörden an usw. Nimmt alles - natürlich nicht so fachkundig - in die Hand, aber traut sich. Ich habe ihr jetzt geraden, alles auf schriftlichem Wege mit dem Betreuer zu regeln: Beispiel: beim nächsten Termin bitte ich um Vorlage von diesem und jenem Schriftstück und Herausgabe. Damit wird die Betreute beruhigt, dass nix hinter ihrem Rücken geschieht. Denn einmal ist eine Frist von dem Betreuer schon versaubeutelt worden. Konnte ich gerade noch auffangen, weil ich diese Frist im Kopp hatte. Es geht nur noch auf schriftlichem Wege und mit Kopien dieser Anfragen ans Gericht. Selbstverständlich hat die Betreute hiervon schon den Rechtspfleger und Richter wegen der Vorkommnisse, auch von wegen Rechnungslegung des Betreuers bei Gericht, schriftlich benachrichtigt. Wenn die Betreuung vertrauensvoll wäre, würde man der Betreuten auch nicht den Streß machen. Aber der Streß und die Ignoranz und Mißachtung der Betreuten ist vom Betreuer von Anfang an so gewesen. Das 2. Treffen war schon ein Reinfall für die Betreute("ich krieg schon ihre Bankverbindung raus, da können sie sich drauf verlassen") das 1. Treffen noch voller Begeisterung. Na, und bei der Vorstellung in meiner Wohnung habe ich auch so meine Fragen gestellt, gut unterhalten, aber irgendwie er genervt und unfreundlich auf Fragen. Ich habe meiner Pflicht genügt, mich vorgestellt, ihn kennengelernt und hatte kein besonders gutes Gefühl. Informationen haben wir ausgetauscht dann später, ich Unterlagen ausgehändigt, die wichtig waren. Es ist ein Mißtrauen in der Betreuung, welches die Betreute sehr belastetete, zu Panikattacken führte. Die meisten guten Informationen bekam sie vom Sozialdienst im Krankenhaus und von einer Mitarbeiterin vom Betreuten Einzelwohnen, mit dem sie überaus zufrieden ist. Sie baut sich gerade auf, nimmt Dinge selber in die Hand, geht unter Menschen, besucht Vorträge in der VHS, geht ins Sportstudio. Alle diese Dinge sind große Fortschritte. Und das sie nicht im Forum schreibt, das Thema interessiert sie nicht in der Öffentlichkeit, hat sie ja täglich im Nacken. Das wäre nur ein Aufreger mehr. Ja det wars mal wieder. Gruss m. Geändert von mary (17.11.2010 um 01:01 Uhr) |
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#22 | |
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Forums-Geselle
Registriert seit: 14.11.2010
Ort: Nürnberg...
Beiträge: 84
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Zitat:
Mir würde es auch widerstehen, wenn jemand mich zu meinem richtigen Verhalten beglückwünschen würde. Warum? Weil das nur die Kehrseite von Nicht-Kritik ist und anderes Verhalten wohl auf Widerstand gestossen wäre. Mir scheint, Du sprichst Dich hier aus. Wobei das Thema (der/die/das Betreute(?)) eher nebensächlich ist. |
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#23 |
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Forums-Geselle
Registriert seit: 16.10.2009
Ort: Nähe Magdeburg
Beiträge: 77
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Was hat sie sich zuschulden kommen lassen?
Sie ist doch recht fachkundig, meine ich. lb. gruß sonneimregen |
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