Dies ist ein Beitrag zum Thema Betreuung durch die Familie und dessen Probleme im Unterforum Forum für Angehörige und betreute Menschen , Teil der Offenes Forum gesetzliche Betreuung
Guten Tag,
ich habe gestern auf der Suche nach Betreuungsfragen euer Forum gefunden und bin begeistert, dass man hier proffesionellen ...
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Ich bin neu hier
Registriert seit: 12.09.2011
Beiträge: 3
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Guten Tag,
ich habe gestern auf der Suche nach Betreuungsfragen euer Forum gefunden und bin begeistert, dass man hier proffesionellen Rat finden kann, ich hoffe ihr könnt auch mir mit eurem Rat helfen. Es ist so, dass mein Vater aufgrund eines schweren Unfalles vor gut Jahren vermögenesrechtlich und auch so pfelegerisch unter Betreuung steht. Mein Vater fing mit Pflegestufe 3 an und ist mittlerweile bei 1. Durch den Unfall hat er Blutbildungen im Kopf erlitten was zur querschnittslähmung und Gedächnisverlust geführt hat. Dies hält bis heutehin an. Sein Gedächnis ist Monate nach dem Unfall zurückgekehrt. Heute erzählt er noch viel doppelt. Er weis sozusagen nicht, was er einem vor 20 min erzählt hat aber in 10 min fällt es ihm wieder ein. Sein Langzeitgedächnis funktioniert perfekt Kindheitserinnerungen etc.. alles da Auch rechnen, sprechen, essen etc.. geht alles Problemlos er wohnt alleine und wird durch einen Pflegedienst, Putzfrau und Masseur im Alltag unterstützt, seine Lebensmittel bestellt er über den Lieferdienst beim Lebensmittelmarkt. Zudem ist er Epeleptiker. Er wurde seit dem Tag des Unfalls durch seine Eltern betreut. Nach dessen Tod übernahm meine Tante das Ruder bis heute. Ich bin wiegesagt die Tochter und Mittlerweile 23 Jahre jung. Wir wohnen beide in der Umgebung meines Vaters. So zum Problem. Meine Tante und ich hatten nie ein gutes Verhältnis alles fing mit dem Unterhaltsrechtsstreit gegen meinen Vater an, als meine Tante mir ab dem 18 Lebensjahr keinen Unterhalt mehr zahlte. Sie verlor den Prozess und es wurde frostiger zwischen uns. Ich bin nur das Taschengeldkind, welches in ihren Augen seinen Vater nur ausnimmt. Meine Tante ist erfolgreich selbstständig und pflegt neben meinem Vater noch seinen/ihren Bruder (nicht vormundschaftlich), welcher schwer Niren- und Alkoholkrank ist. Zudem hat sich die Betreuung als Vormund für die zwei 11 und 13 jährigen Töchter ihrer Tochter übernommen, welche auch seit kurzem bei ihr leben. Mitunter hat die Frau gut zu tun. Jedenfalls ist es seit dem ich denken kann so, dass meine Tante das überschüssige Rentengeld meines Vaters rund 1.000 € monatlich abhebt und meinem Vater in den Briefkasten wirft meistens jedoch kommt sein 2ter Bruder der arbeitslos ist vorbei Aufenthalt max ca. 20 Min und gibt ihm seine Rente. Davon bezahlt mein Vater Lebensmittel, Putzfrau und Masseur. Er bekommt 2-3 Renten die Betriebsrente der Stadt geht auf ein Sparkonto, wovon er die Kontoauszüge in der Zweitabschrift zugeschickt bekommt. Sein Girokonto wo alle Abzüge wie Pflegedienst und Geldeingänge wie Pflegegeld stattfinden hat er das letzte mal vor Jahren gesehen, diese bekommt er auch nicht zugeschickt. Die Frage ist warum. Meine Tante besucht meinen Vater im Schnitt so alle 5-7 Monate und zu seinem Geburtstag das Verhältnis zwischen den beiden besteht nur aus Hetzereien. Will mein Vater was von ihr spricht er nur auf ihren AB sieh selbst geht nie ran. Ich werde auch nur von ihr zurückgerufen wenn ich ihr böse Nachrichten auf dem AB hinterlasse. Die Beiden haben somit das letzte mal ebenfalls vor Monaten miteinander gesprochen. Die gegenseitige Nachrichtenübermittlung der beiden über den Bruder der die Rente bringt, ist nur als mangelhaft zu bezeichnen. Mein Vater lebt total abgewohnt in seiner Wohnung. Die Einrichtung ist abgewohnt, die Wohnung wurde das letzte mal vor Jahre gestichen, mein Vater ist starker raucher und kifft(gleich merh dazu). Sein Fernseher falkert die Couch hat totale Sitzlkuhlen und und und. Ich habe vor ca 2 Jahre schon einmal einen mindestens genauso ausführlichen Brief an den Richter beim Gericht geschrieben. Es erfolgte eine Anhörung bei meinem Vater in der Wohnung. Leider rief mein Vater unwissentlich meine Tante an, weil er den Brief vom Gericht nicht verstand, die erschien prompt und machte ihm Angst mit den Sätzen "das Gericht kostet viel Geld, die kontorllieren dich nur und du bekommst sicherlich monatlich keine 1.000 € zur freien Verfügung." Mein Vater bestätigte dem richter die ordnungsgemäße Plfegschaft. Der Richter, der mich anrief, stand demzufolge unter dem Einfluss, dass ich vielleicht noch zu jung für dieses Thema wäre und nicht wüsste, was dieses beinhaltet.Ich habe somit jetzt Angst mich nochmal an das Gericht zu wenden. Jedenfalls war der letzte Vorfall, dass meine Tante ihm eine hochwertige Kaffeemaschine die ihr gehörte durch den Bruder bringen ließ mit dem Hinweis, sie hätte diese Warten lassen und dieses hätte 175 € gekostet, dieses Geld brachte sein Bruder von vorneherein zuwenig mit. Mein Vater wollte diese Kaffeemaschine nie seine alte geht und mit dem Filtersystem kommt er besser klar. Bis heute steht die Machine noch bei ihm. Zudem funktioniert das neue Teil noch nicht einmal. Nach dem gleichen Prinzip läuft es auch bei anderen Sachen. Mein Vater war seit Jahren nicht beim Hausarzt. Kontrollbesuche beim Zahnarzt finden nicht statt. Er hat zwar jetzt eine Kompletterneuerung im Mund erhalten aber davor ist er Monatelang ohne 2 Zähne im unteren Vorderkiefer herumgelaufen, bis was passierte und zufälligerweise wurde sie auch zeitgleich behandelt. Eine Hausapotheke hat mein Vater durch mich erhalten. Er hat alte ranzige Kleidung, Schuhe werden nur gekauft, wenn seine alten zu verranzt sind und er sich wieder die Füße aufgelaufen hat, weil er das durch die Lähmung erst spürt/sieht, wenn er abends die Schuhe auszieht, welche er den ganzen Tag trägt, weil er sonst angst hat zu fallen, welche berechtigt ist, denn als seine Schuhe ihm mal wieder den Fuß aufscheuerten und er diese aus ließ fiel er prompt. Die Verpflegung durch sie fehlt also komplett. Bei der Krankenkasse und beim Gericht landen dann aber Briefe von ihr wo sie angibt, ihm jeden Tag essen zu kochen seine Wäsche zu waschen und und und Gleiches läuft mit dem Auto ihrer Tochter bzw. meiner Cousine es läuft steuerfrei über meinen Vater, der Behindertenausweis klebt in der Scheibe. Natürlich fährt sie ihn jeden Tag zum Arzt. Mein Vater hat meine Cousine das letzte mal Dez 010 gesesehen und welchen Wagen sie fährt weis er nichteinmal. Meine Tante hat sich im Jan 2010, 4.500 € von meinem Vater geliehen für Sanierungen in ihren Eigentumsimmoblien. Rückzahlung sollte erfolgen, sobald die neuen Mieter die Miete zahlen. Bislang ist nicht ein Cent zurückgezahlt worden. Eine schriftliche Vereinbarung besteht nicht. Gleiches Prinzip fand vor Jahren mit einem Betrag von ca. 2300-2800 € statt, welches sie für den Prozess des verstorbenen Vater gegen das Krankenhaus benötigt wurde. Heute behauptet sie, er hätte ihr das geschenkt, weil er sich am Prozess beteiligen wollte. Mein Vater weiß heute nicht mehr, ob es geschenkt oder geliehen war. Wenn ich mit meiner Tante spreche sagt sie immer nur ich kümmer mich doch so gut um ihn und du weist wie dein Vater ist ein Hetzer und Sachenverdreher und sage ihm wenn er nicht will dann soll er doch einen Betreuer vom Gericht nehmen. Mein Vater sagt selber, meine Tante kümmert sich schlecht um ihn aber er will die Betreuung nicht abgeben, weil er doch über meine Cousine die Tochter meiner Tante seine Kifferzeug bezieht, so holt ihm sozusagen seine Drogen, mein Vater ist in diesem Sinne von meiner Cousine abhängig nur ohne Betreuung meiner Tante kein kosteloses Auto für meine Cousine und somit auch keine Drogen für meinen Vater. Ich konnte ihn nie davon überzeugen, dass das nicht der Sinn des Lebens sein kann eine so schlechte Versorung durch meine Tante aufrechtzu erhalten. Auf meinen Vorschlag hin, dass ich seine Betreuung übernehmen entgegnete er mir nur, mein liebens Kind ich will doch keinen ärger mit deiner Cousine und Tante ich will meine Ruhe. Ich habe schon überlegt echt zum Anwalt zu gehen und so meine Missstände an das Gericht zu übermitteln aber dann denke ich immer, soll ich etwas tun was mein Vater mein Vater aus Drogengründen nicht will und dann ich vielleicht den Streß meines Lebens mit ihm habe. Ich bin echt Hoffnungslos und habe auch Angst das irgendwann mal etwas passiert womit ich nicht leben kann. Ich weiß es ist lang aber ich danke für jedes Wort was ihr ließt und versucht mir zu helfen. Liebe Grüße
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Ich bin neu hier
Registriert seit: 12.09.2011
Beiträge: 3
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Sry für die Rechtschreibfehler.
Ferner mein Vater steht seit über 10 Jahren unter Betreuung. |
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#3 | |
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Admin
Registriert seit: 22.08.2005
Ort: Darmstadt
Beiträge: 3,905
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Hallo Hoffnungslos,
erst mal herzlich Willkommen hier bei uns ![]() wirklich viel Text..... Zitat:
So schwer es sein mag, Eltern müssen zusehen wie die Kinder später, vielleicht auf andere Art, leben und umgekehrt ist das genauso. Du kannst aber natürlich noch zu einem Anwalt gehen und Dich dort beraten lassen. gruss Michaela
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#4 |
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Ich bin neu hier
Registriert seit: 12.09.2011
Beiträge: 3
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Hi danke erstmal für deine Antwort.
Mein Vater findet sein Leben so auch nicht ok er will die Betreuung nur nicht abgeben, weil ihm regelmäßig eingetrichtert wird, dass eine Betreuung durch das Gericht oder einem Betreuungsbüro teuer und unvorteilhaft für ihn ist, weil er ja sonst seine 1.000€ monatlich nicht mehr erhalten würde und halt die Drogenbeschaffung durch die Tochter meiner Tante. Jedenfalls was mich am meisten halt interessiert, ob die hohen Geldabhebungen durch Sie im Sinne von leihen oder Prozessbeteiligung ok sind immerhin hat er nie irgend etwas schriftliches von ihr erhalten.Ich kann auch nicht mehr nachvollziehen, wo das Geld geblieben ist und bei ihm ist davon auszugehen, dass er es im laufe der nächsten Jahre vergessen wird. Ein Anwalt kostet natürlich auch sein gutes Geld meint ihr es macht Sinn sich vielleicht mal über einen Rechtsvertreter die Betreuungsakte vom Gericht zu holen. Ich weiß nicht in wiefern sich ein familärer Betreuer vor dem Gericht rechtfertigen muss, was die Vermögensfragen anbelangt. Liebe Grüße |
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#5 | |
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Admin
Registriert seit: 22.08.2005
Ort: Darmstadt
Beiträge: 3,905
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Hallo Hoffnungslos,
nur soviel noch: Zitat:
Gruss Michaela
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Stammgast
Registriert seit: 07.03.2011
Beiträge: 560
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hallo "hoffnungslos",
ich gehe mal davon aus, daß die Schwester des Betreuten nicht von der Rechnungslegung gegenüber dem Betretungsbericht befreit ist und so jedes Jahr dem Gericht eine Rechnungslegung vorlegen mußte. Die Rechnungslegung umfasst eine Zusammenstellung der Einnahmen und Ausgaben, Vorlage der Kontobelege und der entsprechenden rechnungen etc. fwu |
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