Dies ist ein Beitrag zum Thema Berufsbetreuer für Mutter - Kinder dadurch "entmündigt" im Unterforum Forum für Angehörige und betreute Menschen , Teil der Offenes Forum gesetzliche Betreuung
Hallo Tinta,
Zitat:
Aber es nicht fair, aber voreingenommen von euch, die Herzlichkeit uns/ Mutter (80) anzuzweifeln, da nur sportische ...
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#11 | ||
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Admin
Registriert seit: 22.08.2005
Ort: Darmstadt
Beiträge: 3,913
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Hallo Tinta,
Zitat:
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Die Dinge die Du hier vehement beklagst sind vom Gesetzgeber so geregelt, vielleicht sollte da dann der kritische Ansatz liegen. Gruss Michaela
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diese kommunikation wurde im rahmen der überwachungsgesetze auf ihre kosten dauerhaft gespeichert und wird jederzeit weltweit gegen sie verwendet werden. |
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#12 |
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Angehörige mit Vorsorgevollmacht
Registriert seit: 12.11.2008
Beiträge: 285
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Hallo Tinta,
ich verstehe Euren Unmut. Aber versucht mal die andere Seite zu sehen: Normalerweise erzählen Eltern Ihren Kindern nicht unbedingt ihre finazielle Situation. Auch über Diagnosen müssen sie nichts erzählen. Und das gilt ja auch für andere Bereiche. Und genau daran hat sich der Betreuer zu halten. Er weiß ganz einfach nicht, wie die Eltern dies früher gehlten haben. Also muss er sich streng ans Gesetz halten. Für die Unterhaltspflicht kann er nichts. Die wurde per Gesetz eingeführt. Und das Fahren ins Krankenhaus macht man doch nicht an Informationen fest. Oder habt Ihr Eurer Mutter früher gesagt, "ich fahre Dich nur zum Arzt wenn ..."? Na siehst Du. Und das Verwandschaftsverhältniss und die soziale Betreuung wird Euch Kindern nicht weggenommen. Versuch einfach Deiner Mutter zu helfen, wo Du kannst. Ein Betreuer ist nicht Dein Feind. Er hat nur in der Regel viele Betreuungen und muss alles klären, was rechtlich zu klären ist. Alles andere, auch die Fahrt zum Krankenhaus, könnt Ihr machen. Ihr müsst dies natürlich nicht. Dann wird das Heim dafür sorgen, dass sie dorthin kommt. Aber dann wird der Betreuer daraus auch seine Schlüsse ziehen. Um selber nicht in so eine Situation zu kommen, klärt für Euch eine Vorsorgevollmacht mit einem Menschen ab, de, Ihr vertraut. Liebe Grüße Lisa |
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#13 | |
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Forums-Geselle
Registriert seit: 06.02.2009
Beiträge: 116
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Und, um es noch einmal zu verdeutlichen, der rechtliche Betreuer vertritt Eure Mutter in rechtlichen Angelegenheiten und hat Entscheidungen allein in ihrem Sinne zu treffen. Ich persönlich schätze es sehr, wenn ich mit Angehörigen, Freunden oder Bekannten des Betreuten ein gutes Verhältnis aufbauen kann und bin stets erfreut, wenn hier alltagsorientierte und soziale Unterstützung für den Betroffenen geleistet wird. Doch ich alleine habe die Verantwortung und muß Rechenschaft gegenüber dem meine Arbeit akribisch kontrollierenden Gericht ablegen. Und hier wird nicht gefragt, was ich im Sinne der Angehörigen geregelt habe, sondern wie die jeweilige Entscheidung dem Wohl der oder des Betreuten zugute kam. v. Geändert von volki (26.10.2011 um 00:06 Uhr) |
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#14 |
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Ich bin neu hier
Registriert seit: 19.10.2011
Beiträge: 5
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Hallo Lisa,
was macht man mit einer vorliegenden Vollmacht, wenn aus der Familie einer quer schießt? Nach dem Tod meines Vaters (1994) bekam ich von meiner Mutter eine Vollmacht für den Fall der Fälle. Da sie nun Demenz bekommen hat, habe ich die Vollmacht in Anspruch genommen und einiges geklärt. So, jetzt kommt das bestimmte Familienmitglied ins Spiel. Ich wurde mit Telefonaten nur so Tyranisiert, so dass ich selbst krank wurde. Da ich ein Familienmensch bin, wollte ich alles mit meinen Geschwistern regeln. Leider wurde von dem bestimmten Familienmitglied alles boykotiert. Da auch unsere Mutter agressiv wurde habe ich den Vorschlag einer Betreuung gemacht. Ihr hättet mal hören sollen wie ich beschimpft wurde und was mir einfallen würde eine Betreuung durch das Gericht zu beantragen. Jedenfalls war der Rest der Familie damit einverstanden. Sogar der Amtsarzt war dafür, dass ich keine Betreuung übernehmen soll. Und nun kümmere ich mich nur noch um meine Mutter, auch wenn sie mich nicht mehr erkennt . Das ist das Wichtigste für mich!Soviel zu einer verfassten Vollmacht. Viele Grüße schnuffel |
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#15 |
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ehrenamtliche Betreuerin
Registriert seit: 01.09.2010
Ort: Münsterland
Beiträge: 89
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ich kann deinen Frust gut nachvollziehen.
Besucht eure Mutter so oft ihr könnt, damit tut ihr alles was euch möglich ist. Vielleicht ist ja doch eine Einigung innerhalb der Familie möglich und einer von euch übernimmt die Betreuung. Wenn nicht dann akzeptiert es so wie es ist, vielleicht könnt ihr über das Personal im Pflegeheim wenigstens ein paar Informationen über den Gesundheitszustand bekommen oder euch bei Besuchen selber ein Bild machen. Besuche sind ja wohl nicht verboten. Lg Doro Auch eine Betreuerin mit
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#16 |
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Forums-Azubi
Registriert seit: 04.08.2010
Ort: Deutschland
Beiträge: 47
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Hallo @ Michaela Mohr, wir hätten Mutti schon mal gar nicht in irgendeine Chir. Ambulanz fahren dürfen - weil - wir keine Aufenthalts/ Gesundheitsvorsorge haben! So das Betreuungsgesetz
![]() Das Pflegeheim hatte vorher den Berufsbetreuer informiert. (ich kann ja nicht bis ins klitzekleinste Detail gehen) Das Vormundschaftsgericht hat aus dem Grund des betrügerischen Enkels (nicht mein Kind) einen Berufsbetreuer bestellt. Der Hausarzt hatte auf die Dringlichkeit der Behandlung ( am besten sofort) hingewiesen. Der Betreuer hatte am Telefon gesagt, das wäre nicht seine Aufgabe, sie sollten/ dürften uns, die Angehörigen ausnahmsweise mal informieren?! Ansonsten sollten sie keine Infos über den Zustand raus geben, als "Schutz" für den Betroffenen (?) Ein Berufsbetreuer hat auch die Kompetenz die Besuche zu unterbieten, wurde uns vermittelt. Da es kein dringlicher Notfall war, kommt bei sowas auch nicht der Bereitschaftsarzt,bzw. findet auch keine stat. Einweisung statt. Also - alles in allem- nur Absicherung- von allen außer familiären Beteiligten. Will damit sagen, kein Recht auf KEINERLEI Info über den Zustand der Mutter, aber bei derartigen Situationen zur Verantwortung heran gezogen werden. Jeder weiß, dass dies von dem ( schwammigen und seichten) Betreuungsgesetz so verfasst wurde, aber vom menschlichen her ( ist für mache ein Fremdwort) erwartet JEDER Angehörige nur paar simple Details vom Berufsbetreuer über den Zustand des (geliebten!) Angehörigen. Kenne, von unsrer Arztpraxis her, einige Anwälte, in ihrer Tätigkeit als Berufsbetreuer, die sehr gut - wegen eigenem Zeitmangel - mit den Angehörigen zusammen arbeiten. Geht doch !!! LG und ein schönes WE @ alle.... ![]() PS: eine liebe Helferin aus dem Pflegeheim, hat uns diesen Dienstag- unter vorgehaltener Hand - erzählt, Mutter würde viel weinen und wünscht sich den baldigen Tod, weil dieser Zustand herrscht und uns derart die Hände gebunden sind.
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Betreuerin mit ♥ |
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#17 | |||
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Admin
Registriert seit: 22.08.2005
Ort: Darmstadt
Beiträge: 3,913
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Hallo Tinta,
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Was hier stattfinden soll ist, Du Tinta willst mal deinen Ärger loswerden ... dann mach das halt. Inhaltlich weiter bringt es Dich nicht. Trotzdem schönes WE. Michaela
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diese kommunikation wurde im rahmen der überwachungsgesetze auf ihre kosten dauerhaft gespeichert und wird jederzeit weltweit gegen sie verwendet werden. |
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