Dies ist ein Beitrag zum Thema Gesetzliche Betreuung im Unterforum Forum für Angehörige und betreute Menschen , Teil der Offenes Forum gesetzliche Betreuung
Hallo liebe Leute, ich habe mich heute erst neu angemeldet, weil ich ein Anliegen habe. Ich bin 36 jahre alt, ...
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#1 |
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Ich bin neu hier
Registriert seit: 05.12.2011
Beiträge: 5
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Hallo liebe Leute, ich habe mich heute erst neu angemeldet, weil ich ein Anliegen habe. Ich bin 36 jahre alt, leide an psychischer Behinderung und Erkrankung(Posttraumatische Belastungsstörung mit allem drum und dran und Persönlichkeitsstörungen: ängstliche, abhängige und instabile)und habe auch körperliche chronische Krankheiten, aber das tut nicht zur Sache. Ich bin sehr krankheitseinsichtig und in psychologischer und psychiatrischer Behandlung und meine meine Angelegenheiten ganz gut selbst in den Griff zu haben(wenn ich mit was überfordert bin wende ich mich immer an meinen Sozialarbeiter der mir dann immer hilft)bis auf das ich nicht so gut mit Geld umgehen kann. Aber wer hat schon keine finanziellen Probleme....Na ja, auf alle Fälle möchte mein Psychiater immer zu(er spricht mich immer drauf an obwohl er genau weiß das ich das nicht möchte)das ich eine gesetzliche Betreuung bekomme....und ignoriert immer, dass ich auch alleine klar komme und mir Hilfe suche(mein Sozialarbeiter), wenn ich was nicht alleine schaffe. Ich meine ich habe ja schon immer zu kämpfen da ich aufgrund meiner erbärmlichen Erziehung(ich wurde übelst mißbraucht und mißhandelt und im erwachsenenalter ging es noch weiter, war 1x verheiratet mit dem falschen)so geworden bin wie ich bin und habe es bisher auch immer geschafft. Meine Frage ist nun, kann mein Psychiater mich zwingen einen gesetzliche Betreuung zu nehmen? Wie kann ich mich für den Fall des Falles dagegen wehren?
Liebe Grüße und vielen Dank im voraus für eure Antworten schon mal, Mausilein |
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#2 |
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Forums-Azubi
Registriert seit: 30.11.2011
Ort: Rendsburg
Beiträge: 38
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moin moin,
nein zwingen kann dich keiner dazu, er kann es dir nur raten. ich persönlich sage da ich selbst probleme habe grade in finanz, gesundheit und behördengängen, das ich es sehr gut finde einen gesetzlichen betreuer mir geholt zu haben. so kann ich mich einfach erstmal voll auf meine geistige gesundheit konzentrieren. aber du musst ja au8ch nicht gleich zur supperwaffe greifen du holst dir ja jetzt hilfe über den sozialarbeiter, könnest dies denke ich also auch gut mit ihm selber besprechen. gegebfalls wenn du glaubst das du irgendwie doch dauerhafter hilfe brauchst könntetws du ja auch einen ambulanten betreuer dir zur hilfe holen, der würde dann einen hilfeplan mit dir machen so das du ALLEINE letztendlich verantwortlich bist und glaub mir das war mein erster schritt um aus meiner krise die nicht wirklich vorbei ist eine für mich sehr wertvolle erfahrung zu machen denn das entlastet ganz schön dein privates umfeld vor allem endstehen so auch ganz andere vertrauenverhältnisse. so das reicht erstmal denke ich wünsche noch einen schönen abend lars |
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#3 |
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Ich bin neu hier
Registriert seit: 05.12.2011
Beiträge: 5
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Hallo Lars,
vielen lieben Dank für deine Antwort. Ambulanter Betreuer, ist das vielleicht das ambulant betreute Wohnen? Das will ich anfang des nächsten Jahres nämlich beantragen mit hilfe meines Sozialarbeiters, allerdings nur begrenzt(bis ich noch stabiler bin)und da ist der Vorteil, das ich das im Vergleich zu einer gesetzlichen Betreuung selbst bestimmen kann wie lange ich es brauche. Finanzen ist bei mir das schlimmste, ich habe zu viel alt-schulden aus meiner Ehe....bin zwar bei einer Schuldnerberatung, aber die kennen nichts anderes als wie Privatinsolvens wovor ich auch angst habe, weil man dann sogar Probleme hat eine neue Wohnung zu bekommen, usw...man kann gar nichts mehr für diese Zeit so zu sagen. Ansonsten kann ich auch nur schwer mit Geld umgehen, es ist einfach immer auch zu wenig. Ich habe auch schon überlegt einen gesetzlichen Betreuer nur für finanzen zu nehmen, aber da würde ich ja nie mehr so leicht raus kommen. Ich kenne Menschen wo deren betreuer immer mehr Aufgabenbereiche bekam....und davor habe ich auch angst, weil es ansonsten ja geht und es andere harmlosere Hilfen für gibt wie zum Beispiel Sozialarbeiter was ich ja schon habe oder ambulant betreutes Wohnen was ich für eine gewisse Zeit bis ich stabiler bin haben möchte. Einfach als Begleitung in meiner Situation und Problemen, auch mal Begleitung zu Ärzten(schaffe ich eigentlich alleine, aber zum Frauenarzt wünsche ich mir Begleitung....) oder Ämter oder so, wo der Sozialarbeiter den ich habe nicht so die Zeit für hat. Ein gesetzlicher Betreuer macht ja auch alles von seinem Schreibtisch aus oder alleine, sicher auch sehr hilfreich, allerdings, ich weiß nicht....ich möcht schon noch Frau meiner selbst bleiben. Schwierig, schwierig.... Liebe Grüße, Mausilein |
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#4 |
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Club 300
Registriert seit: 18.03.2011
Beiträge: 372
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Die Caritas hat ein Angebot für alle Menschen mit und ohne Behinderung, die ihre persönliche Zukunftsplanung selbst in die Hand nehmen möchten.
Angesprochen sind Menschen, die vor einer Veränderung stehen, die unzufrieden mit ihrem jetzigen Leben sind und etwas verändern möchten. Menschen, die Träume und Wünsche haben, aber nicht wissen, wie sie diese in die Wirklichkeit umsetzen können. Der Ablauf einer persönlichen Zukunftsplanung ist unterteilt in mehrere Treffen. Zuerst mit der planenden Person, auf Wunsch auch mit guten Freunden, Angehörigen oder Bekannten (der Unterstützerkreis) und einem Nachtreffen. Falls Menschen isoliert leben und auf kein gewachsenes Netzwerk zurückgreifen können, hat die Caritas ehrenamtliche Mitarbeiter, die diese Aufgabe gerne übernehmen. |
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#5 |
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Stammgast
Registriert seit: 07.03.2011
Beiträge: 560
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hallo Stephan,
kannst Du mal bitte einen Link wegen der Caritas Zukunftsplanung veröffentlichen. Ich finde leider nur einen Versuchsprojekt der caritas in Konstanz , bezogen auf alte Menschen mit und ohne Behinderung. danke fwu |
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#6 |
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Club 300
Registriert seit: 18.03.2011
Beiträge: 372
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@fwu
Gern komme ich dem Wunsch nach, voila:Caritasverband Konstanz e.V. - Altissimo |
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#7 |
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Forums-Azubi
Registriert seit: 30.11.2011
Ort: Rendsburg
Beiträge: 38
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moin moin,
nein ambulanter betreuer hat nichts mit wg zu tun, hier bei uns im hohen norden ist das so das ich zum kreis gegangen bin und dort mit dem sozialpsychatrischen notdienst damals angefangen hatte, als ich merkte das ich probleme hatte. das ist natürlich nichts dauerhaftes wolle aber meine selbständigkeit nicht aufgeben. also haben die vom notdienst und ich mich um eine ambulante betreung gekümmert. Werbung ist hier nicht gestattet Das wäre das wo meine betreuer herkommen der vorteil ist du behälst alle deine rechte und bekommst geziehlte hilfe. weiss jetzt aber nicht ob das von bundesländern verschieden gehandhabt wird. für mich ist es dadurch auf jedenfall viele einfacher geworden mit meinen problemen zurechtzukommen!!!!! hoffe das hilft dir lars |
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#8 |
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Stammgast
Registriert seit: 07.03.2011
Beiträge: 560
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@ Stephan
vielen Dank für den Link der Caritas Konstanz, den hatte ich ja selbst gefunden,. Ich dachte das wäre jetzt ein neues bundesweites Caritas-Angebot. fwu |
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#9 |
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Club 300
Registriert seit: 18.03.2011
Beiträge: 372
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Ja und Nein.
Ich möchte den "Dienst" nutzen, um dort einen oder mehrere ehrenamtliche Betreuer zu "rekrutieren". Vorteil: Diese "ehrenamtlichen" Betreuer werden "geführt". Dieses "Modell" kann vermutlich auch bundesweit in anderen Städten der Caritas angefragt werden. Für die Caritas sollte das keinen grossen Aufwand bedeuten auch anderswo einzuführen - meine Meinung. Dabei kann ja die Berufsbetreuung beibehalten werden, halt mit Assistenz der "Caritas-Mitarbeiter". |
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#10 |
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Ich bin neu hier
Registriert seit: 05.12.2011
Beiträge: 5
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Hallo, leider gibt es bei uns diesen Dienst nicht. Ich habe mir die Seite angesehen und ist so ähnlich wie ambulant betreutes wohnen. Bietet bei uns das Christophuroswerk an. Das hat auch nichts mit wg zu tun(ganz im Gegenteil es soll verhindern das man irgendwann ins Heim oder so muss für psychisch kranke)sondern da kommt jemand 1-mehrmals pro Woche nachhause und die bieten verschiedene Hilfen und Unterstützung an so lange man sie braucht. Das wird regelmässig neu überprüft und man selbst kann mitentscheiden ob man die Hilfe noch braucht oder nicht. Na ja ich werde das mal anfang nächsten Jahres mit meinem Sozialarbeiter beantragen. Der ist übrigens vom sozialpsychiatrischen Dienst, dort bin ich mit schon über 2 Jahre und hat mir schon sehr sehr viel weiter geholfen, wenn ich was nicht alleine fertig brachte und wenn ich ganz schlechte Phasen habe kommt er auch zum Hausbesuch. Nur er hat leider nicht so viel zeit um sich mit den einzelnen Klienten ausgibig und länger zu beschäftigen. Ich bin sehr zeitaufwendig. Nicht immer aber in schlechten Phasen eben oder wenn Anträge zu stellen sind und so.
Na ja, ich werde sehen was wird und hoffe sehr....aber warum nicht es steht mir ja zu. Liebe Grüße, Mausilein |
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