Dies ist ein Beitrag zum Thema Ansichten im Unterforum Off Topic Bereich , Teil der Offenes Forum gesetzliche Betreuung
Hallo Heinz,
also ich wußte beim Lesen der ersten Beiträge gar nicht was nun los ist und worum es überhaupt ...
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#21 |
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Gesperrt
Registriert seit: 04.04.2004
Ort: NRW
Beiträge: 2,302
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Hallo Heinz,
also ich wußte beim Lesen der ersten Beiträge gar nicht was nun los ist und worum es überhaupt geht. Dann dachte ich an eine private Runde und wunderte mich, dass die Betroffene gar nicht antwortet und empfand das dann irgendwann als unangenehm, dass über Mary und ihre Tochter geschrieben wird und sie antwortet nicht ein einziges Mal.... Nein, ich persönlich habe überhaupt kein Problem zu schreiben was ich denke und was ich fühle und bzgl. Deinen Worten kann ich mich in einigen Dingen total anschließen. Ich denke aus verschiedenen Beiträge von Mary einen Thread zusammenzufassen und darüber zu philosphieren nicht ok, solange sie sich nicht selber zu Wort meldet. Wenn es auch Deine Frage ist Heinz, warum tauscht ihr euch denn nicht über PN, e-mail oder Telefon aus, warum wird das hier öffentlich breitgetreten und warum ignorierst Du völlig die Meinung anderer, die das so nicht ok finden. Ich finde diese Diskussion zudem auch recht einseitig. :wink: Ich kann mich Ursula nur anschließen, wäre das Thema allgemein eingestellt worden, dann wäre es kein Problem, aber so empfinde ich es als unangenehm. Und das hat überhaupt nichts mir irgendwelchen Berührungsängsten zu tun, sondern es ist für mich undenkbar, dass ich die Problematik einer Betroffenen in einem zusammengefasaten Thread diskutiere, ohne aktuell zu wissen, ob es ihr recht ist und wie sie sich dabei fühlt. Mit freundlichen Grüßen Tina |
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#22 |
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"Betreuerschreck"
Registriert seit: 24.09.2004
Beiträge: 3,034
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HI
also im allegmeinen find ich es sehr gut das auch hie rüber sowas diskutiert werden kann. Ich würde mir allerdings auch wünschen zu wissen wie MAry darüber denkt. bislang hat sie sich dazu ja nicht geäussert. abe rich dneke ihr gehen momentan andere dinge im Kopf rum. Abe rist es nicht auch imer so das das Problem eines eimzeknen auch imer probleme der anderen berührt? ich fände es noch shclimmer wenn wir das ale sienfach so sthenelasen würden den das würde in meinen augen bedueten es wäre uns egal. ich dnek mary hat ja auch dshalb mit uns darübe rgeschrieben um hilfestellung zu bekomen oder? aber vileicht medlet siech mry ja noch selber dazu? Ich finde es aber nach wie vor gut das neben al den rechtlichen Fragen hie rauhc die menscjloiche siet zum ausdruck kommen darf. ich kenne das ja uch so aus unserem geschlossenne forum für betreute. was mir immer am meisten hilft ist der austausch auch über themen die sher shcwe rsind. lg MOMO
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#23 |
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Gast
Beiträge: n/a
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Liebe Momo,
vielen Dank für deine Unterstützung. Ich fühlte mich schon wie ein Nestbeschmutzer der plaudert, wo besser zu schweigen wäre. Andererseits wäre das Thema bei weitem nicht so konkret, wenn ich es als ein ganz allgemeines aufgeworfen hätte. Und selbst da hätte ich den Anlass für meine Frage nennen und auf die Frage von Mary hinweisen können. Letztlich ist es egal. Was mich nur betrübt ist, dass die eigentliche Frage nicht weiter geführt wird, sondern sich an den Umständen festgehalten wird. Ich habe den Verdacht, die Frage nach dem Lebenssinn verhält sich ähnlich wie die Frage nach Gott: alle Welt tut so, als wüssten alle was gemeint wäre, doch fragt man mal konkret nach, kommt nichts. Alles löst sich in Luft auf oder vergeistigt sich. Ich finde auch, dass die eine Frage nach dem Sinn mitunter auch mit der Frage nach Gott verbunden wird. Manche finden ihren Lebenssinn in Gott. Doch wenn ich eine Parabel habe also zum Beispiel A=C und B=C dann ist auch A=B. Wenn ich also unter Gott irgendwas verstehen und den Lebenssinn auch irgendwie mit irgendwas in Verbindung bringe, dann kann ich zwar Logik anwenden, aber dann weiß ich immer noch nicht was A und B und C ist, oder Gott oder der Lebenssinn. Oft wird dann definiert. Also bei dem Gleichnis wären es z.B. die natürlichen Zahlen oder dgl. Und bei Gott kommt dann ganz schnell die Kirche samt der Bibel und sagt, wer oder was Gott ist und was der Sinn des Lebens sein soll. Aber das wird vorgegeben. Man kann sich dann daran halten oder auch nicht. Und andere Menschen sehen Gott anders und erkennen einen anderen Sinn. Bedeutet das dann, dass es egal ist? Jeder nach seiner Fasson? Aber das kann es doch auch nicht sein, oder? Ich will auch gar nicht missionieren oder missioniert werden. Nur um Anstöße wäre ich dankbar. Und zwar Anstöße, die vielleicht auch Mary und ihrer Tochter oder anderen Menschen in ähnlichen Situationen helfen könnten. Was mich nur völlig annervt sind Antworten wie: es ist wie es ist und so ist das Leben eben, oder: das hat schon alles seinen Sinn, oder: Gott hat seinen Sohn auch nicht geschont. Unbefriedigend finde ich auch die Antworten aus dem Buddhisten, dass letztlich alles Leere ist und das Leid durch Entsagen gelindert werden kann. Meine Erfahrung ist, dass jede/r die Antwort auf solche Fragen nahezu unbewusst in sich trägt und es oft selbst gar nicht weiß. Erst wenn die Situation da ist und man durch Trauer und Leid gefordert ist, werden diese Ressorcen aktiviert. Aber warum erst solange warten und sich nicht schon vorher darüber bewusst werden? Nochmals herzlichen Dank. Besten Gruß Heinz |
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#24 | |
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Gesperrt
Registriert seit: 04.04.2004
Ort: NRW
Beiträge: 2,302
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Hallo Heinz,
Zitat:
Bist deshalb aber kein Nestbeschmutzer. :wink: Finde Deine Anfrage an Mary in dem eigentlichen Thread auch sehr gut! Mit freundlichen Grüßen Tina |
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#25 |
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Gast
Beiträge: n/a
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Hallo Tina,
auch mir hat der Buddhismus sehr geholfen. Durch Yoga und Meditation bin ich immer wieder in Gedanken in den buddhistischen Lehren. Doch stellte ich dort ebenso wie beim Christentum fest, dass das Eigentliche verfälscht wurde und wird. So wollte Siddarta (zumindest nach Hermann Hesse und des Dalai Lama) dass jeder seine eigene Buddha-Natur entwickelt. Statt dessen wird er angebetet wie Jesus. Und Jesus verstehe ich ähnlich. Ich glaube nicht, dass er verherrlicht werden wollte. Doch Paulus fand das ganz toll in ihm den zu proklamieren, auf den alles geschoben werden kann, statt mit sich selbst auseinander zu setzen. Ich kenne vom Buddhismus zu wenig um abzuschätzen, ob dieser Glaube ähnliche Möglichkeiten bietet, wie das Christentum. Doch wie er praktiziert wird, vermute ich es. Im Buddhismus finde ich die philosophische Offenheit toll, die ich im Christentum vermisse. Im Christentum wird apostuliert, statt offen diskutiert. Im Katholischen sogar exkommuniziert. Doch insgesamt finde ich es wunderbar, über die christliche und indische, ja auch die jüdische und islamische Mystik die Verbindung und den Gleichklang der Religionen zu erkennen. Mitunter sind die Religionen wie verschiedene Stimmen eines gemeinsamen Chores. Doch leider werden von allen Religionen oft dissonantes Geschrei von irgendwelchen Vertretern dazwischen geplärrt, die die Stimmung vergiften und praktisch zum Kampf der Religionen aufrufen. Umso glücklicher bin ich zu hören, wie z.B. in Israel junge Menschen verschiedener Kulturen und Religionen in einem Orchester zusammenspielen. Es ist nahezu ein Gleichnis. Findest du nicht auch? Besten Gruß Heinz |
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#26 |
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Gesperrt
Registriert seit: 04.04.2004
Ort: NRW
Beiträge: 2,302
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Ja Heinz, das finde ich auch!
Der Buddhismus und das Christentum sind gar nicht so grundverschieden, es gibt sehr viele Parallelen und doch gibt es dann wieder verschiedene Ansichten. Im Buddhismus gibt es eben keine Vergötterung, jeder hat eine Buddha Natur in sich. Buddha wollte nie, dass die Menschen ihn anbeten, er wollte seine Lehre verbreiten und die Menschen sollten schauen und an sich selber erfahren. Der entschiedene Unterschied ist u.a., dass die Buddhisten keine Buße kennen, sondern sie wollen, dass man eigenverantwortlich handelt, weil alles auf uns selber zurück fällt. Wenn u mal Zeit hast dann schaue doch mal hier rein http://www.zdf.de/ZDFmediathek/conte...4?inPopup=true Ich fand diese Diskussion wirklich interessant und witzig. Mit freundlichen Grüßen Tina |
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#27 | |
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"Betreuerschreck"
Registriert seit: 24.09.2004
Beiträge: 3,034
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Zitat:
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#28 | |
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"Betreuerschreck"
Registriert seit: 24.09.2004
Beiträge: 3,034
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Zitat:
Ich dnek auch das alle Religionen einen gemeinsamen Ansatz haben. Und es gibt mir auch etwas Hoffnung das da wirklich auserhalb von uns etwas spirituelles exiestiert.. Weil in jedem menschen ist die suche nach dem eingepflanzt.. das wäre doch siche rnicht so wenn es da nichts göäbe.... lg MOMO
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#29 | |
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Gesperrt
Registriert seit: 04.04.2004
Ort: NRW
Beiträge: 2,302
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Zitat:
Ich denke, dass es eben nicht alle Menschen diese Gedanken zulassen und es als selbstverständlich sehen, dass sie auf dieser Welt sind, einfach so... ohne Sinn. Mir liegt das Christentum aus verschiedenen Gründen nicht. Es ist eindeutig eine Glaubensreligon, ein höheres Wesen wird vorausgesetzt, der Gottesbegriff ist der Mittelpunkt der Religon, alles ist auf ihn bezogen, die Lehre ebenso wie das Tun und Lassen. Demgegenüber ist der Buddhismus eine Erkenntnisreligon, in ihr ist nichts vorgegeben, ausschließlich eigenes, persönliches Erfahren und Erleben sind die Leitlinien auf dem Weg. Der Christ sucht seinen ihm vorgegebenen Gott, der Buddhist will die Wirklichkeit des Lebens in Erfahrung bringen. Mich stören die Dogmen, Sakramente und die Hierarchie der Kirche, die einen unbedingten Gehorsam verlangen bis hin zur Unfehlbarkeit des Papstes. Ich bin jedenfalls fest davon überzeugt, dass ich mein Seelenheil nicht in der Kirche finde. Z.B. gibt es die 10 Gebote, Ähnliches gibt es auch bei den Buddhisten. Nur wird da auch erklärt warum und weshalb und nicht einfach vorgegeben was man zu tun und zu lassen hat. Nicht zu töten z.B., auch keine kleinsten Lebewesen, ist so etwas. Die Buddhisten gehen davon aus, dass, wenn man gewisse Tiere nicht mag und sie zertrampelt ect., dann wird man das auch auf gewisse Menschen übertragen, weil es sich um eine Herzensbildung handelt. Zertrete ich versehentlich ein Tier, dann war ich nicht achtsam genug usw... Es gibt keine Strafe und keine Hölle, es fällt ganz einfach auf mich selber zurück. Ich bin verantwortlich für mein Tun und Handeln, niemand sonst. Die Wahrheit kannst Du nicht außerhalb Deiner selbst finden. Bodhidharma (um 500) Warum und weshalb die Menschen nicht mehr glauben können, ist in dem von mir eingestellten Link gut erkennbar. Es war eine Diskussionsrunde mit dem Thema "ich bin dann mal gläubig". Vorallem die Theologin Ranke-Heinemann war wirklich erfrischend. :wink: Heinz, hast Du auch eine Liebe/Güte Meditation (Metta) gemacht? Mit freundlichen Grüßen Tina |
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#30 |
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"Betreuerschreck"
Registriert seit: 24.09.2004
Beiträge: 3,034
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Hi TIna
Den Beitrag im ZDF hab ich auch live gesheen. war sehr gut. MIt der Kirche hab ich auch so meine Probs. ich krieg das was sie sagen nicht mit ihrem tun auf eine Reihe:O((( NUn wie dem auch alles sei, irgendwann werden wir alle wisen was rran ist oder was nicht. Nur blöd das wir ein leben lang herumlaufen und in der FInsterniss herumtappen in diesem Punkt:O(( lg MOMO
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