Dies ist ein Beitrag zum Thema Fußball im Unterforum Off Topic Bereich , Teil der Offenes Forum gesetzliche Betreuung
@ kohlenklau
Du bist ja ein echter Freak
Nun, das Blau hat den "Azzurris" heute nichts genützt - die holländischen ...
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Berufsbetreuer
Registriert seit: 30.07.2007
Beiträge: 1,053
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@ kohlenklau
Du bist ja ein echter Freak ![]() Nun, das Blau hat den "Azzurris" heute nichts genützt - die holländischen "Oranjes" haben ihnen dafür ein deftig-blaues Auge verpasst; 3:0 - aber Hallo! ![]() Wie ich unsere italienischen Freunde kenne, stecken sie diese Niederlage aber wieder weg - evt. zum wiederholten Leidwesen unserer Kicker, die meines Wissens noch nie in einem großen Turnier die Italiener besiegt haben. Übrigens: Wie Du, bin auch ich ein Zeitzeuge glorreicher deutscher Fußballtage; hinsichtlich Italien fällt mir da vor allem das 3:4 bei der WM 1970 in Mexiko ein. Wusstest Du, dass noch heute ein Denkmal vor dem Aztekenstadion in Mexiko-City an dieses "Jahrtausendspiel" erinnert: Jahrhundertspiel - Worldcupwiki mfg
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#12 |
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Ehrenamtlicher Betreuer
Registriert seit: 28.03.2008
Ort: NRW
Beiträge: 2,098
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Ja, das war heute nicht mein Fußball-Tag. Komme gerade von der Maloche. Raus aus dem Blaumann, Pantoffeln an und das Malzgetränk aus dem Kühlschrank. Und im Fernsehen sehe ich gerade noch das Ausscheiden des Mit-Gastgebers...
@carlos: Zeig' doch mal ein Bild der Tafel oder die Geschichte der Entstehung. Das Spiel durfte ich damals nicht anschauen. Weiß gar nicht mehr warum. Einige Spiele wurden auf europäischen Mediendruck in Mexiko um 12 Uhr Mittags bei brütender Hitze angepfiffen. Bei 7 Stunden Zeitunterschied (ohne Sommerzeit) war 20 Uhr für den kleinen kohlenklau wohl schon zu spät . Hab' es aber später noch einmal gesehen. An das Enspiel kann ich mich noch dunkel erinnern. Gerson, Rivelino, Jahirzinho, Pele – Trainer: Mario Zagallo. Kennt man doch auch heute noch.Das ist wohl die Inschrift auf der Tafel: „El Estadio Azteca, Rinde Homenaje A Las Selecciones De: Italia (4) Y Alemania (3) Protagonistas En El Mundial De 1970, Del ‚Partido Del Siglo‘ 17 De Junio De 1970“ Ein anderes Ereignis zu dieser WM ist aber wohl weniger bekannt. Im Rahmen der Qualifikationsrunde zu dieser noch mit 16 Mannschaften ausgetragenen WM kam es doch tatsächlich zu kriegerischen Auseinandersetzungen. Die ZEIT meldete am 18.07.1969: Fußball-Krieg in Süd: | Nachrichten auf ZEIT online Im Juni 1969 standen sich Honduras und El Salvador im Halbfinale der CONCACAF-Zone gegenüber. Die Welt blickte schon auf die für den nächsten Monat geplante Mondlandung. Beide Mannschaften hatten zunächst ihre Heimspiele gewonnen. Die Entscheidung mußte in einem dritten Spiel am 26.06.1969 auf neutralem Platz in Mexico-City fallen. Pipo Rodriguez erzielte in der Verlängerung den 3:2-Siegtreffer für El Salvador. Direkt im Anschluß kam es an der Grenze der beiden Länder zu kriegerischen Auseinandersetzungen. Die "offiziellen" Kriegshandlungen dauerten vom 14.7. bis 18.7.1969. Die Angaben über die Zahl der Toten schwankt zwischen 2000 und 5000 und einer doppelten Anzahl von Verletzten. Fooligan • Der Fussballkrieg Das Fußballspiel war allerdings nur der Auslöser des Konflikts. Ursächlich waren unterschiedliche bevölkerungspolitische und wirtschaftlichen Interessen: Department Sozialwissenschaften : Institut für Politische Wissenschaft : Arbeits- und Forschungsstellen : Arbeitsgemeinschaft Kriegsursachenforschung : Kriege-Archiv : ... Lateinamerika : 100 El Salvador / Honduras (\"Fußballkrieg\") Fußball und Politik. Ein großes Thema. Nur wenige Jahre später gab es ein denkwürdiges Spiel zwischen Chile und der Sowjetunion. Aber die Geschichte kann ja jemand anderes erzählen ...
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#13 | |
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Berufsbetreuer
Registriert seit: 30.07.2007
Beiträge: 1,053
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Zitat:
Jahrhundertspiel – Wikipedia Zu dem Spiel Chile - Sowjetunion, wen's interessiert: Chile gegen UdSSR 1973: Das absurdeste Spiel der Fußballgeschichte - Sport - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten Kohlenklau, man könnte meinen, Du bist hauptberuflich Fußballhistoriker ![]() mfg |
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#14 |
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Ehrenamtlicher Betreuer
Registriert seit: 28.03.2008
Ort: NRW
Beiträge: 2,098
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Nö, natürlüsch nücht.
Worüber soll man sich heute mehr ärgern? Über eine desolate deutsche Mannschaft oder das unverschämte ZDF, das die Übertragung vor 20 Uhr gnadenlos mit Werbung zugeflastert hat? Erstmal Ernüchterung, aber Montag gegen die Österreicher geht es weiter. An solch einem Abend hilft nur einer: Fußball Heinz Erhardt Vierundvierzig Beine rasen durch die Gegend ohne Ziel. Und weil sie so rasen müssen, nennt man das auch Rasenspiel. Rechts und links steh`n zwei Gestelle, je ein Spieler steht davor. Hält er den Ball, ist ein Held er, hält er nicht, schreit man "Du Tooor!" Fußball spielt man meistens immer
mit der unteren Figur. Mit dem Kopf, obwohl`s erlaubt ist, spielt man ihn ganz selten nur.
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#15 |
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Forumsikone
Registriert seit: 30.06.2005
Ort: Hilden (bei Düsseldorf, NRW)
Beiträge: 3,022
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Heinz Erhardt find' ich klasse!
Eine ernst gemeinte Frage: Warum sieht über all nur Schwarz-Rot-Gelbe/Orangene Fahnen, aber nicht S-R-Gold ??? Einen lieben Gruß Jörg
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#16 |
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Ehrenamtlicher Betreuer
Registriert seit: 28.03.2008
Ort: NRW
Beiträge: 2,098
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Hallo Jörg,
die Reihenfolge der Farben geht auf dieses Lied zurück: Wir hatten gebauet ein stattliches Haus Wir hatten gebauet ein stattliches Haus Und drin auf Gott vertrauet, trotz Wetter, Sturm und Graus Wir lebten, so traulich, So innig, so frei, Den Schlechten ward es graulich, Wir lebten gar zu treu! Sie lügten, sie suchten Nach Trug und Verrat, Verleumdeten, verfluchten, Die junge grüne Saat! Was Gott in uns legte, Die Welt hat's veracht't, Die Einigkeit erregte Bei Guten selbst Verdacht! Man schalt es Verbrechen, Man täuschte sich sehr; Die Form kann man zerbrechen, Die Liebe nimmermehr. Die Form ist zerbrochen, Von außen herein, Doch, was man drin gerochen, War eitel Trug und Schein. Das Band ist zerschnitten, War Schwarz, Rot und Gold, Und Gott hat es gelitten, Wer weiß was er gewollt! Das Haus mag zerfallen - Was hat's dann für Not? Der Geist lebt in uns allen, Und unsre Burg ist Gott! Text: Daniel August von Binzer Die Erklärung für das Gelb: In einem Urteil vom 16. November 1959 führte der Bundesgerichtshof (3 StR 45/59) aus, die „Bezeichnung der Bundesfarben als schwarz-rot-gelb, verbunden mit der sich harmlos gebenden Erörterung, ob ‚Gold eine Farbe‘ sei […] stellt […] das Wiederhervorholen einer der hämischsten Goebbels'schen Kampfparolen gegen die durch die Bundesfarben verkörperten Verfassungsgedanken der freiheitlichen Demokratie dar. Die Redewendung ‚schwarz-rot-gelb‘ hat […] durch jahrelange nationalsozialistische Hetze die Bedeutung einer bösartigen Beschimpfung des demokratischen Staatssymbols erlangt.“ Bei heraldischer Betrachtung lässt sich indes vertreten, was Arnold Rabbow 1969 prägnant formulierte: „Die deutschen Farben sind Schwarz-Rot-Gelb, aber sie heißen Schwarz-Rot-Gold.“ Es bestehen nämlich die heraldischen Regeln, dass Gold und Gelb gleichwertig sind und Flaggen nie großflächige Anteile metallischer Farbtöne (Silber oder Gold) enthalten dürfen. Das Flaggengesetz von 1848 bezeichnete den untersten Streifen der Flagge ausdrücklich als gelb. Andererseits stellt die Bundesflagge bereits deshalb einen heraldischen Verstoß dar, weil nicht Farbe auf Farbe und nicht Metall auf Metall folgen darf und demgemäß der goldene Streifen der mittlere hätte sein müssen. Darüber setzte sich die Deutsche Nationalversammlung jedoch 1848 zugunsten der damals bereits üblich gewordenen Farbenfolge bewusst hinweg. Auch befindet sich im Plenarsaal des Deutschen Bundestages seit 1949 eine Flagge mit einem goldenen dritten Streifen. Die Originalflagge schenkte die Regierung des Landes Nordrhein-Westfalen dem Parlament anlässlich seines ersten Zusammentretens in Bonn als Nachbildung der so genannten Hambacher Hauptfahne; wegen Verschleißerscheinungen wurde sie 1999 während der parlamentarischen Sommerpause durch eine originalgetreue Nachbildung ersetzt. Bei der erhalten gebliebenen Hambacher Hauptfahne von 1832 ist der dritte Streifen ebenso mit Goldfäden gewebt wie etwa auch bei der im Stadtmuseum Rastatt befindlichen Fahne aus dem Jahr 1848. Da die Anordnung über die deutschen Flaggen vom 13. November 1996 (BGBl I, 1729) von „goldfarben“ spricht, ist die (seltene) Darstellung mit metallischem Farbton (s.o.) nicht nur historisch begründbar, sondern bei rechtlicher Betrachtung sogar vorzuziehen. Schwarz-Rot-Gold – Wikipedia Hambacher Fahne Fast 30.000 Menschen feiern 1832 in Hambach ein Fest für die Einheit und Freiheit Deutschlands. Die Farben Schwarz-Rot-Gold werden zum Symbol für diese Freiheitsbewegung. Deutscher Bund, 1832 Stoff 117 x 225 cm Haus der Geschichte, Bonn EB-Nr.: 1992/02/203 Exponat: Fahne: Hambacher Fahne, 1832
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#17 |
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Forumsikone
Registriert seit: 30.06.2005
Ort: Hilden (bei Düsseldorf, NRW)
Beiträge: 3,022
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Dankeschön,
kohlenklau!
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#18 |
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Ehrenamtlicher Betreuer
Registriert seit: 28.03.2008
Ort: NRW
Beiträge: 2,098
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Einmal werden wir noch wach, dann legen wir die Sissis flach (nicht von mir, von Ingolf Lück). Morgen um diese Zeit sind wir schlauer. Kommt Deutschland in's Viertelfinale? Diese Frage bewegt viele, eine andere Frage stelle ich mir aber bereits seit Beginn der EM. Zwei Weihnachtsfeste haben wir seit der WM 2006 begangen. Bei diesem Turnier haben wir jetzt Halbzeit. Werden wir noch mit der Meldung überrascht, dass die Lichtgestalt des deutschen Fußballs, der Kaiser Franz Beckenbauer, heiratet?
Deutschland gegen Österreich. Z.Zt. spricht alles von Cordoba und Gijon. Aber schon Jahre früher kam es zwischen beiden Teams zu denkwürdigen Spielen. 1954 gewann Deutschland im Halbfinale der WM in der Schweiz mit sensationellen 6:1 Toren (angeblich das beste Spiel einer deutschen Nationalmannschaft aller Zeiten). Das Verhältnis war (aber) von Beginn an verkorkst. Bei der ersten deutschen Olympiateilnahme 1912 in Stockholm trifft man gleich auf Österreich, führt 1:0 zur Pause, dann rennt Torwart Albert Weber vor den Pfosten, Gehirnerschütterung, Erbrechen. Bei Olympia gilt, dass ein verletzter Torwart gegen einen Ersatzmann ausgetauscht werden kann-wenn der Gegner einwilligt. Die Österreicher sind dagegen. So muß Mittelstürmer Worpitzki ins Tor und Deutschland verliert in Unterzahl 1:5. Bei der WM 1934 spielt Österreich gegen Deutschland um Platz 3. Beide Mannschaften laufen in Neapel in schwarzer Hose und weißen Hemden ein, beide weigern sich zu wechseln. Schon nach dem 1:0 für Deutschland in der ersten Minute (die Zuschauer dachten für Österreich) stoppt der italienische Schiedsrichter die Partie. Das Los entscheidet: Deutschland muß die Farben wechseln, bekommt feuerrote neapolitanische Trikots (andere Quellen nennen Österreich als Losverlierer). (...) Deutschland gewinnt 3:2 (...) Für den Völkischen Beobachter ist der Sieg "ein Erfolg, der in erster Linie dem durch den Nationalsozialismus geschaffenen neuen deutschen Lebensgefühl der Bereitschaft und des Kampfes zuzuschreiben ist." Vier Jahre später ist das deutsche Lebensgefühl auch den Österreichern vorgeschrieben-es heißt, von oben sei verordnet, daß sie das 'Versöhnungsspiel' nach dem Anschluß 1938 verlieren sollen. (...) Vor 60.000 Zuschauern in Wien schießen Sindelar und Sesta aber einen 2:0-Sieg für Österreich heraus. Kurz danach, bei der WM 1938 in Frankreich, verliert die aus Deutschen und Österreichern gebildete Mannschaft bereits in der ersten Runde gegen die Schweiz und scheitert. Deutsche und Österreicher spielen auch im selben Team am liebsten gegeneinander. (nach Christian Eichler, Lexikon der Fußballmythen)
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#19 |
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Gast
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hallo kohelnklau udn alle anderne,
duetshcland hat geownnen eggen össtreereich , ahbt irhd a sgeshene? ich hab d asnich egshe n egahbt, hatte gerad ein deisme moment nur kurz rienegshclatet, als da stor fiel...hmm, shocn komsich oder? naja, weitheirn viel spas seuhc. grus setrnfe e |
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#20 | |
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Berufsbetreuer
Registriert seit: 30.07.2007
Beiträge: 1,053
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Zitat:
Du solltest am kommenden Donnerstag, wenn es gegen Portugal geht, auch wieder mal kurz reinschalten; vielleicht hilft's! ![]() mfg |
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