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Gedichte

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Der Zaun Manchmal bin ich jenseits des Zauns dann geht es mir gut. Manchmal bin ich diesseits des Zauns dann ...


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Alt 29.07.2005, 21:20   #1
"Betreuerschreck"
 
Benutzerbild von Momo
 
Registriert seit: 24.09.2004
Beiträge: 3,035
Standard Gedichte

Der Zaun
Manchmal bin ich jenseits des Zauns
dann geht es mir gut.
Manchmal bin ich diesseits des Zauns
dann bedroht mich die große Flut.

Dann werden meine Freunde zu Verfolgern
und meine Feinde zu Rettern.

ann ist das Gras bunt
und die Blumen blühen schwarz weiß
Manchmal wächst in mir die Blume der Hoffnung
manchmal das Kraut der Todesfurcht.

Dann weine ich voll Lachen
und lächle viele Tränen
Und meine Worte gehören nicht mehr mir.
Und mein Ich versinkt in dir.

Dann frisst mich alles auf
und ein Strudel saugt mich ein
und der Todesvogel kräht
zum letzten Stelldichein.

Dann wächst in mir die Angst
und die Hoffnung die verwelkt
dann bevölkern Hexen und Drachen
meine Welt.

Und ich spüre den Hauch des Wahnsinns
tief unter meiner Haut
Helft mir,helft mir
schreit es laut aus mir heraus.

Und der Boden tut sich auf
und der Verstand versinkt
das Schiff läüft voll Wasser
Das Boot versinkt.

MOMO
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Alt 29.07.2005, 21:22   #2
"Betreuerschreck"
 
Benutzerbild von Momo
 
Registriert seit: 24.09.2004
Beiträge: 3,035
Standard der tedybär

Der Teddybär

Eng umschlungen halt ich dich
du mein Bär ich liebe dich.
Du bist mein Trost du bist mein Halt
wenn Mama nicht da ist, ist mir so kalt.

Du brummelst so friedlich vor dich hin
ich streichle dein Fell
vergrab mein Gesicht
in deinen weichen Teddyflaum.

Beschützt vor der Nacht
vor manch bösen Traum.
Vertreibst du die Geister
ich bin nicht allein.

Nun bin ich schon lange
kein Kind mehr das spielt
mit einem Teddy
und das ihn hielt

Nun hat mich schon längst das Leben ereilt
und dich Kamerad vergißt auch die Zeit.
Du sitzt zwar noch immer bei mir auf dem Bett
doch beacht ich dich nicht
bist so weit weg.

Du Kamerad aus Kindertagen
siehst mit müden Augen in die Welt
zerzaust und abgenutzt
auch an dir nagt jetzt der Zahn der Zeit.

In meiner Welt gibts nun keine Teddys mehr
eigentlich schade
denn du warst "mein" Teddybär.

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Alt 30.07.2005, 09:10   #3
Heinz
Gast
 
Beiträge: n/a
Standard

dem blöden volke unverständlich
treiben wir des lebens spiel.
gerade, was uns unabwendlich,
diene unserm spott als ziel.

magst es kinderrache nennen
an des daseins tristem ernst.
du wirst das leben besser kennen,
wenn du uns verstehen lernst.

frei nach Morgenstern
 
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Alt 01.08.2005, 20:30   #4
Ursula
Gast
 
Beiträge: n/a
Standard Gedichte

Der Geist des Friedens
erfülle mein Herz,
dass ich Zerrissenheit überwinden
und mir gut sein kann.
Die Schatten der Vergangenheit
mögen hinter mich fallen,
dass ich im Heute leben
und meine Möglichkeiten ergreifen kann.
Es wachse in mir der Mut,
mich anzunehmen
mit allem, was zu mir gehört,
dass ich mich nicht mehr
gnadenlos antreiben muss
zu immer neuer Leistung
und frei werde von dem Drang,
mich auf fruchtlose Weise
mit anderen zu vergleichen.
Möge ich mir begegnen können
mit Nachsicht und wachsendem Verstehen
und mehr und mehr darauf vertrauen lernen,
dass ich kostbarer bin,
als ich jetzt weiß.
( aus: 'Viele Türen hat das Leben' von A.S.Naegeli )
 
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Alt 02.08.2005, 00:06   #5
"Betreuerschreck"
 
Benutzerbild von Momo
 
Registriert seit: 24.09.2004
Beiträge: 3,035
Standard

Hi Ursula

Das ist auch sehr schön das Gedicht.Mir gefällt aber auch deine Signatur!

lg MOMO
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Alt 18.03.2006, 20:19   #6
cassie9
Gast
 
Beiträge: n/a
Standard Gedichte! Mein Gedicht: Endlos!



Endlos!

Endlos ist alles,
endlos auch Raum und Zeit.
Ich gehe meinen Weg all-ein,
nicht endlos,ist jedoch das menschliche Dasein.

Endlos sind meine täglichen Gedanken,
sie überschreiten manchmal Grenzen und Schranken.
Endlos bin ich dort, bin ich da,
in schönen Stunden mit Dir, ganz nah.

Endlos habe ich alle Stationen meines Lebens durchgemacht,
nicht mehr an jedes einzelne Detail gedacht.
Endlos lief ich oft durch Straßen und durch Gassen,
endlos allein, verzweifelt,
doch hab ich mich nie unterkriegen lassen.

Endlos lang war der Weg, den ich ging,
endlos schwer, kompromisslos und tödlich, für den Menschen,
an dem ich einst sehr hing!
Endlos sah ich danach die Sonne brennen,
fühlte den teufel in mir und sah ihn, mit meiner Seele wegrennen.

Doch nun ist sie vorbei, die Zeit der Endlosigkeit,
vorbei auch die stumme Auswegslosigkeit.
Ich spüre wieder das Licht des Lebens in mir,
denn es gibt doch noch einen Weg,
den Weg mit Dir!

Dieses Gedicht ist verfasst und geschrieben worden

von

Barbara Rother

Und Barbara Rother, dass bin ich, cassie9! Aber mit meinem richtigen Namen möcht ich nicht angesprochen werden, da dieser sehr viel Negatives aus meiner Kindheit hervorruft, worüber ich heute noch nicht hinweg bin. Jedenfalls der Vorname Barbara birgt ein düsteres Geheimnis, ein Kindheitstrauma! Ich bin deshalb nur cassie und möcht es auch weiterhin bleiben!
Danke für´s Lesen und für Euer Verständnis!

Euere cassie!
:wink:
 
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Alt 18.05.2006, 23:47   #7
Forums-Azubi
 
Registriert seit: 18.05.2006
Beiträge: 33
Standard

Geh deinen Weg!

Wenn der Wind sich auch dreht:
Geh deinen Weg!
Wenn er gegen dich weht:
Geh deinen Weg!

Wenn auch Zweifel dich quält:
Geh deinen Weg!
Wenn auch Mut dir noch fehlt:
Geh deinen Weg!

Wenn die Sonne versinkt:
Geh deinen Weg!
Wenn das Lied schon verklingt:
Geh deinen Weg!

Wenn der Regen beginnt:
Geh deinen Weg!
Eh die Zeit dir verrinnt:
Geh deinen Weg!
__________________
Jedem Anfang wohnt ein Zauber inne (Hermann Hesse)
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Alt 19.05.2006, 00:05   #8
Forums-Azubi
 
Registriert seit: 18.05.2006
Beiträge: 33
Standard

Liebe ist
(Nena/Song-Text)

Du guckst mich an, und ich geh mit,
Und der ist ewig, dieser Augenblick.
Da scheint die Sonne, da lacht das Leben,
Da geht mein Herz auf, ich will's dir geben.
Ich will dich tragen, ich will dich lieben,
Denn die Liebe, ist geblieben.
Hat nicht gefragt, ist einfach da,
Weglaufen geht nicht, das ist mir klar.

Liebe will nicht,
Liebe kämpft nicht,
Liebe wird nicht,
Liebe ist.

Liebe sucht nicht,
Liebe fragt nicht
Liebe ist, so wie du bist.


Gute Nacht, mein Wunderschöner,
Und ich möcht mich noch bedanken.
Was du getan hast, was du gesagt hast,
Es war ganz sicher nicht leicht für dich.

Du denkst an mich, in voller Liebe,
Und was du siehst, geht nur nach vorne.
Du bist mutig, du bist schlau,
Und ich werd' immer für dich da sein,
Das weiß ich ganz genau.

Du und ich wir sind wie Kinder,
Die sich lieben wie sie sind.
Die nicht lügen und nicht fragen,

Wenn es nichts zu fragen gibt.
Wir sind zwei und wir sind eins,
Und wir sehn die Dinge klar.
Und wenn einer von uns gehen muss,
Sind wir trotzdem immer da.

Wir sind da, wir sind da, wir sind da.
Wir sind da, wir sind da, wir sind da.

Liebe will nicht,
Liebe kämpft nicht,
Liebe wird nicht,
Liebe ist.
Liebe sucht nicht,
Liebe fragt nicht,
Liebe fühlt sich an, wie du bist.


Liebe soll nicht,
Liebe kämpft nicht,
Liebe wird nicht,
Liebe ist.
Liebe sucht nicht,
Liebe fragt nicht,
Liebe ist, so wie du bist.

So wie du bist, so wie du bist.
Liebe, ist so wie du bist.
Liebe, ist so wie du bist.
Liebe, ist so wie du bist.
Liebe, ist so wie du bist.
__________________
Jedem Anfang wohnt ein Zauber inne (Hermann Hesse)
parlaro ist offline  
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