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gesetzliche Betreuung

 

Super-Nanny und Schulden-Zwegat

Dies ist ein Beitrag zum Thema Super-Nanny und Schulden-Zwegat im Unterforum Off Topic Bereich , Teil der Offenes Forum gesetzliche Betreuung
Hallo, ich bin natürlich auch der Meinung, dass der Schutz der Gesellschaft vor randalierenden Drogensüchtigen und Alkis rein gar nichts ...


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Alt 22.09.2008, 20:06   #41
Forums-Geselle
 
Registriert seit: 10.09.2008
Beiträge: 160
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Hallo,

ich bin natürlich auch der Meinung, dass der Schutz der Gesellschaft vor randalierenden Drogensüchtigen und Alkis rein gar nichts mit Betreuungen zu tun hat, dafür gibt es andere Mittel des Straf- und Ordnungsrrechts, die da greifen sollten.
Wenn das so wäre, müsste so ziemlich jeder BVB-Fan betreut werden, fast jeder von Schalke 04 und vielleicht ein oder zwei Bayern. Hoffenheim hat ja keine...

Was ich noch loswerden wollte: Eine Betreuerin, deren Name mir entfallen ist (sorry), hat in irgendeinem Beitrag erwähnt, dass Berufsbetreuer desöfteren auf Veruntreuungen anderer bei ihren Betreuten stoßen würden.

Genau so ist es: Ein Berufsbetreuer wird meistens erst dann bestellt, wenn private Betreuer aufgrund derartiger Differenzen vom Betreuten und vom V'-Gericht abgelehnt worden sind.

Jedem Richter, genauso jedem Berufsbetreuer, müsste jedoch daraufhin klar sein, dass der Betreute lediglich ein Opfer schwerer Straftaten mit dem niedersten Motiv: Habgier geworden ist, und der Betreuungsantrag lediglich als Mittel zum Zweck für die Täter dient. Liegt ja dann auf der Hand, dass die Opfer keinen Betreuer benötigen, sondern einen rechtschaffenen Staatsanwalt.

Also werden die Opfer schwerer Straftaten bestraft, nicht die Täter, denen wird entsprochen, und das macht die Betreuung generell unglaubwürdig und sie stellt sich zurecht in ein schwarzes Licht.

Viele Grüße

Miro
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Alt 22.09.2008, 20:12   #42
Forums-Geselle
 
Registriert seit: 10.09.2008
Beiträge: 160
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Zitat:
vielelciht weil de rstaz von anderewa slübekc auch leute elsne,d ie ncoh ein funktieorendes gehirn ahben, dun ncih egistig behidner alle betreutne sind?? udn es simoit unangebracht war, eine nazidikaturhaltungstellugn, sorr,y dnen so sehe ichd eisne besgaten staz, zu äususenr??
vielleicht weil der satz von andreas lübeck auch leute lesen, die noch ein funktionierendes gehirn haben, und nicht geistig behindert alle betreute sind?? und es somit unangebracht war, eine nazidiktaturhaltungsstellung, sorry, denn so sehe ich diesen besagten satz, zu äußern??
Dem möchte ich mich übrigens anschließen, denn damals war es genauso.

Danke Sternfee


Miro ist offline  
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Alt 22.09.2008, 20:14   #43
Ehrenamtlicher Betreuer
 
Benutzerbild von Kohlenklau
 
Registriert seit: 28.03.2008
Ort: NRW
Beiträge: 2,098
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Zitat:
Zitat von Miro Beitrag anzeigen
Was ich noch loswerden wollte: Eine Betreuerin, deren Name mir entfallen ist (sorry), hat in irgendeinem Beitrag erwähnt, dass Berufsbetreuer desöfteren auf Veruntreuungen anderer bei ihren Betreuten stoßen würden.

Genau so ist es: Ein Berufsbetreuer wird meistens erst dann bestellt, wenn private Betreuer aufgrund derartiger Differenzen vom Betreuten und vom V'-Gericht abgelehnt worden sind.

Jedem Richter, genauso jedem Berufsbetreuer, müsste jedoch daraufhin klar sein, dass der Betreute lediglich ein Opfer schwerer Straftaten mit dem niedersten Motiv: Habgier geworden ist, und der Betreuungsantrag lediglich als Mittel zum Zweck für die Täter dient. Liegt ja dann auf der Hand, dass die Opfer keinen Betreuer benötigen, sondern einen rechtschaffenen Staatsanwalt.

Also werden die Opfer schwerer Straftaten bestraft, nicht die Täter, denen wird entsprochen, und das macht die Betreuung generell unglaubwürdig und sie stellt sich zurecht in ein schwarzes Licht.
Hi,

dies stellt sich aber als Plädoyer für die Einsetzung von Berufsbetreuern in jedem Fall dar. Diese stellen doch dann in Deiner Argumentation erst sicher, dass den unter Betreuung stehenden Menschen ihr Recht und ihre Würde wiedergegeben wird. Die Betreuung sichert damit den Schutz vor Ausbeutung.

Oder fängst Du mit dem Zurückrudern an?
__________________
Ich trinke nur an Tagen, die auf 'g' enden,
und mittwochs

They tried to make me go to rehab, but I say no - no - no (Amy Winehouse)
Kohlenklau ist offline  
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Alt 22.09.2008, 20:24   #44
"Hexchen"
 
Benutzerbild von marie
 
Registriert seit: 14.06.2005
Ort: Aachen
Beiträge: 1,296
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ich kann es nicht leiden wenn man alles und jedes wörtchen direkt als nazidiktatur hinstellt. so ist und war es nicht gemeint, aber es wird sehr gerne so aufgefasst. zuuuu gerne so. man darf immer nur sagen, ooooch bist du arm dran, oooooch wie gehts dir schlecht, aber wehe da kommt mal was anderes, ne das ist dann schon diktatur.

ich sehe nur nicht ein das ein kranker obwohl ich ja selbst mich auch als krank betrachte, mit mir machen kann was er will und ich soll stillhalten. nein, das meine ich mit sich hinter der krankheit verstecken. ich muss schlucken weil ich ja demnach gesünder dann wohl bin oder wie oder was.?Ausserdem rede ich auch nicht davon das jeder so ist, bei gott nicht, aber einige, das z.b. täter als opfer gesehen werden, aaach sie sind ja sooo krank, auch da habe ich was gegen.

aber es geht nicht danach wo und wann ich was gegen habe
da muss ich mich mit abfinden so wie die anderen eben auchdas ist tröstlich-lach-

bis später
__________________
ganz ganz liebe grüsse marie



06.07.57

[
marie ist offline  
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Alt 22.09.2008, 20:32   #45
Ehrenamtlicher Betreuer
 
Benutzerbild von Kohlenklau
 
Registriert seit: 28.03.2008
Ort: NRW
Beiträge: 2,098
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Hallo,

ich möcht die Diskussion an dieser Stelle sicherlich nicht abbrechen (sorry marie, daß ich nach Deinem Beitrag poste), aber die Ausgangsfrage war eigentlich eine andere

Zitat:
Zitat von kohlenklau Beitrag anzeigen
Wie sieht das öffentliche Bild der Betreuer aus und kann der Hype um die beiden Fernsehstars positiv auf die Betreuergilde abfärben. Wie gehen die Berufsverbände mit dieser Steilvorlage um?

Hier sind Eure Meinungen zum Phänomen gefragt!
Möglicherweise mag ja jemand dazu noch Stellung nehmen.

Schöne Grüße
kohlenklau
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Alt 22.09.2008, 20:32   #46
Forums-Geselle
 
Benutzerbild von candys
 
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Beiträge: 230
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Also ich denke unter den Berufs und auch den Ehrenamtlichenbetreuern gibt es sicherlich auch schwarze Schafe.
Aber grundsätzlich sollte genau geprüft werden obder jenige der für eine Betreuung (als betreuter) vorgeschlagen wird auch wirklich nicht in der Lage ist seinen Alltag mit einfacher Hilfestellung zu meistern.
Erst dann sollte wirklich ein Betreuungverfahren eingeleitet werden.
Nicht jeder DER Alkoholsüchtig oder Behindert ist muss gleich einen Betreuer gestellt kreigen . Ich denke (klingt vielleicht naiv) mit intensiver hilfe können diese Menchen entweder ganz normal leben oder vom Alk wegkommen.
Nur ganz ohne Hilfe geht es nicht. Erst wenn die Sicherheit der zubetreuendne Person (siehe das Beispiel mit der oma) nicht mehr gewährleistet ist und sie dadurch sich und andere gefährdet sollte ein Betreuer bestellt werden und nicht vorher.
Zum thema sparsam leben :
Ich finde es wird den Menschen doch heutzutage viel zu leicht gemacht Schulden zu machen.
Ich sage nur die ganze Werbung im TV für easyCredit etc. oder in den Zeitungen diese Schnellkredite.
Kein Wunder das viele leute meinen da kreigen sie schnell Geld und haben durch die Hohen zinsen einen Haufen Schulden am Hals.

Dispo und Ratenkäufe sollten auch eingedämmt werden wenn nicht sogar ganz abgeschafft gerade solche Angebote verlocken doch zum Schulden machen.
__________________
candys ist offline  
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Alt 22.09.2008, 22:46   #47
Forums-Geselle
 
Registriert seit: 10.09.2008
Beiträge: 160
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Hallo,

Von Kohlenklau:
Zitat:
,
dies stellt sich aber als Plädoyer für die Einsetzung von Berufsbetreuern in jedem Fall dar. Diese stellen doch dann in Deiner Argumentation erst sicher, dass den unter Betreuung stehenden Menschen ihr Recht und ihre Würde wiedergegeben wird. Die Betreuung sichert damit den Schutz vor Ausbeutung.
Soooo war das aber wirklich nicht gemeint. Das sollte viel mehr darauf hinweisen, dass Betrufsbetreuer ebenso wie die Richter eigentlich den Tätern, die das Geld der Betreuten veruntreuen, in die Hände spielen. "Behaltet ihr die Kohle, und wir betreuen das Opfer, haben wer beide was davon."

Von marie:
Zitat:
ich kann es nicht leiden wenn man alles und jedes wörtchen direkt als nazidiktatur hinstellt. so ist und war es nicht gemeint, aber es wird sehr gerne so aufgefasst. zuuuu gerne so. man darf immer nur sagen, ooooch bist du arm dran, oooooch wie gehts dir schlecht, aber wehe da kommt mal was anderes, ne das ist dann schon diktatur.
Na ja gut, so gesehen... Was mich betrifft, meinte ich eben, dass die Parallelen zum Dritten Reich insofern gegeben sind, indem damals wie heute "alles, was krank scheint", entrechtet, entmündigt, gegebenenfalls zwangssterilisiert und -eingewiesen wird. Damals ja nach dem Entrechten usw. auch vernichtet. Übrigens war damals so gut wie alles auch gesetzlich abgesichert, was aber alle Beteiligten daran nicht unschuldig machte - ganz im Gegenteil.

Ich glaube von daher durchaus legitim, den warnenden Zeigefinger zu heben.

Schöne Grüße

Miro

Geändert von Miro (22.09.2008 um 22:54 Uhr)
Miro ist offline  
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Alt 22.09.2008, 22:52   #48
Forums-Geselle
 
Registriert seit: 10.09.2008
Beiträge: 160
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Zitat:
Zitat von candys Beitrag anzeigen
Also ich denke unter den Berufs und auch den Ehrenamtlichenbetreuern gibt es sicherlich auch schwarze Schafe.
Aber grundsätzlich sollte genau geprüft werden obder jenige der für eine Betreuung (als betreuter) vorgeschlagen wird auch wirklich nicht in der Lage ist seinen Alltag mit einfacher Hilfestellung zu meistern.
Erst dann sollte wirklich ein Betreuungverfahren eingeleitet werden.
Nicht jeder DER Alkoholsüchtig oder Behindert ist muss gleich einen Betreuer gestellt kreigen . Ich denke (klingt vielleicht naiv) mit intensiver hilfe können diese Menchen entweder ganz normal leben oder vom Alk wegkommen.
Nur ganz ohne Hilfe geht es nicht. Erst wenn die Sicherheit der zubetreuendne Person (siehe das Beispiel mit der oma) nicht mehr gewährleistet ist und sie dadurch sich und andere gefährdet sollte ein Betreuer bestellt werden und nicht vorher.
Genau. Und eigentlich gibt es keine gesetzliche Grundlage, Drogen- oder Alkoholkranke auf Grund ihrer Krankheit zu entrechten bzw. betreuen. Dass dieser Grundsatz von den Gutachtern vorsätzlich ausgehebelt wird, indem den Betroffenen der freie Wille abgesprochen wird, macht die Sache nur noch anrüchiger, finde ich. Eigentlich schon kriminell, was die Gutachter da so fabrizieren, und sie sollten dafür zur Verantwortung gezogen werden.

Miro
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Alt 23.09.2008, 01:44   #49
Forums-Geselle
 
Benutzerbild von candys
 
Registriert seit: 09.06.2006
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Miro leider Gottes halten sich einige Gutachter für Gott und sehen in jedem kranken Menschen gleich eine Gefahr für sich und die Umwelt.
Der deutsche Rechtsstaat ist in manchen dingen echt zu lasch.
Oder es gibt Berufsbetreuer ,die einem Menschen der mal mit Behördenkram ins Schludern geraten ist ,versuchen eine Betreuung aufs Auge zu drücken.
__________________
candys ist offline  
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Alt 23.09.2008, 08:17   #50
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Hallo Miro,


Zitat:
Das sollte viel mehr darauf hinweisen, dass Betrufsbetreuer ebenso wie die Richter eigentlich den Tätern, die das Geld der Betreuten veruntreuen, in die Hände spielen. "Behaltet ihr die Kohle, und wir betreuen das Opfer, haben wer beide was davon."
Meistens stellt es sich im Laufe einer Betreuung heraus, dass hilfsbereite Mitmenschen lange Finger gemacht haben. Und selbstverständlich setze ich mich dafür ein, dass dieses Geld dahin kommt, wo es hingehört, nämlich möglichst zurück zu meinen Betreuten. Es geht los mit Betriebsrenten, die auf das Konto von Angehörigen umgeleitet werden, oder Leibrenten, die schon Jahre hätten bezahlt werden müssen, Kreditverträge, die eine an Alzheimer erkrankte Mutter für ihren Sohn abgeschlossen hat, usw. usw.

Es werden an Demenz erkrankte Mütter, behinderte Brüder oder Söhne regelrecht ausgebeutet. Damit nicht genug. Ich habe dazu 2 x Misshandlungen an diesen Menschen miterleben müssen, die vor Gericht geendet sind - beide Mal habe ich das zur Anzeige gebracht, mal abgesehen von den zig Zivilprozessen. Ich habe nicht einen einzigen Prozess verloren, jedes Mal saßen die Richter wie vom Donner gerührt da und waren fassungslos!

Und Du willst nun erzählen, dass hier die Täter geschützt werden? Ich habe alleine in einem der letzten Fälle gut und gerne im ersten Monat an die 30 Stunden gebraucht, um das ganze Ausmaß zu recherchieren, die Frau vor ihrem eigenen Sohn zu schützen und dafür auch bis tief in die Nacht gearbeitet.

Und in allen Fällen hatte ich nicht einen müden Euro mehr in der Tasche, wenn Du das nun annimmst. Denn entweder lebten die Leute in einer Einrichtung und das Geld kam dem Sozialamt zu gute (die sich brav bei mir bedankten), oder es wurden Schulden damit bezahlt oder aber ich hatte einen Titel erwirkt, den ich mir an die Wand nageln konnte. In einem Fall darf ein junger Betreuter, der in einem Wohnheim lebt, das Geld behalten, was seine liebe Mutter jeden Monat an ihn zurückzahlen muss. Davon kauft er sich alles mögliche und genießt das. Das ist nur ein kleines Pflaster auf seiner geschundenen Seele, denn auch er gehört zu denen, die körperlich und psychisch von Mutter, Schwester und jeden dem es in den Kram passte, misshandelt wurde.

Letztendlich ging es dabei um die Gerechtigkeit und um die Menschenwürde dieser Menschen und nicht einen Augenblick darum, dass ich daran verdienen könnte.

Deshalb kannst Du Dir diesen erhobenen Zeigefinder wieder in die Tasche packen und erst einmal nachdenken, bevor Du hier Betreuern etwas unterstellst.

Ps. Mein neuer Fall ist übrigens ganz genauso gelagert.. dieses Mal war es die nette Nachbarin. Der alte Herr hat übrigens selbst nach Hilfe gerufen!
Tina L. ist offline  
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