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Kann man verhindern, im Alter "bösartig" zu werden?

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In meiner eigenen Familie bin ich Gott sei Dank davor verschont geblieben. Da habe ich positive Erfahrungen gemacht. In meinem ...


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Alt 23.03.2009, 23:52   #1
Evi
Forums-Geselle
 
Registriert seit: 05.01.2009
Beiträge: 72
Standard Kann man verhindern, im Alter "bösartig" zu werden?

In meiner eigenen Familie bin ich Gott sei Dank davor verschont geblieben. Da habe ich positive Erfahrungen gemacht.
In meinem Umfeld beobachte ich aber sehr häufig, dass Menschen im Alter oft agressiv, rechthaberisch, misstrauisch, starrsinnig usw. werden. Manche dieser Menschen kannte ich vorher schon. Da waren diese Eigenschaften nicht so ausgeprägt.
Woran liegt dann diese Wandlung? An aufkommenden Hirnleistungsstörungen und/oder daran, dass dann einfach "raus kommt", was früher "unter der Decke" war?
Ich möchte so mal nicht werden, auch aus Rücksicht auf meine zukünftigen Betreuer . Kann man das verhindern?
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Alt 24.03.2009, 00:17   #2
Einsteiger
 
Registriert seit: 06.08.2008
Beiträge: 21
Standard

Jein.

Solche Persönlichkeitsveränderungen und Veränderungen des sozialen Verhaltens können im Zusammenhang mit dementiellen Erkrankungen auftreten, z.B. Morbus Pick, eine neurodegenerative Erkrankung, die das Frontal- und Temporalhirn betrifft und im Gegensatz zur Alzheimer-Demenz, die typischerweise mit einem nachlassendem Kurzzeitgedächtnis anfängt, oft mit den o.g. Symptomen beginnt. Die Medizin hat dagegen noch nichts in der Hand, ebenso wenig lässt sich gegen diese oder ähnliche Erkrankungen Vorsorge betreiben.

Demenzen können aber auch andere Ursachen haben, und zwar Durchblutungsstörungen. Man spricht dabei von vaskulären Demenzen, die z.B. plötzlich nach Schlaganfällen oder schleichend, beispielsweise begünstigt durch Diabetes mellitus Typ 2, auftreten, da es aufgrund der Mangeldurchblutung zum Untergang von Hirngewebe kommt.

Manche Risikofaktoren dafür lassen sich sehr wohl reduzieren/vermeiden. Das wären:

-ungesunde, fettreiche Kost
-Alkohol
-Zigaretten
-Übergewicht
-Bewegungsmangel
-hoher Blutdruck
-Herzrhythmusstörungen (Vorhofflimmern)

Wobei das natürlich nicht heißen soll, dass jeder, der im Alter starrsinnig oder aggressiv wird, direkt von einer dementiellen Erkrankung betroffen sein muss.

Geändert von Dankwart Fresenius (24.03.2009 um 00:25 Uhr)
Dankwart Fresenius ist offline  
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Alt 24.03.2009, 00:41   #3
Evi
Forums-Geselle
 
Registriert seit: 05.01.2009
Beiträge: 72
Standard

Sehr interessant,
kann man also doch nicht immer was dafür!!!!!
Naja, bis auf den Alkohol und den Bewegungsmangel habe ich keine Risikofaktoren.
Mein Glas Rotwein am Abend wurde mir allerdings vom Kardiologen SCHRIFTLICH verordnet (von der Krankenkasse allerdings nicht bezahlt ). Ich schaffe es auch nicht jeden Abend.
Der Bewegungsmangel................................... Schwamm drüber!!!!!
oooder vielleicht darüber nachdenken!
Evi ist offline  
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Alt 24.03.2009, 16:25   #4
Heinz
Gast
 
Beiträge: n/a
Standard

Oha, dass ist eine schwierige Frage.

Ich habe bemerkt, dass die Menschen, die im Leben überwiegend ausgeglichen, mit sich und ihrem Leben zufrieden und auch den anderen so sein lassen konnte, wie er oder sie war, dass diese Menschen im Alter mit fortschreitender Demenz zwar infantil wurden, ab lieb und nett blieben. Manches nicht verstanden, vielleicht mehr als vorher, aber dennoch immer wieder das Gute suchten und fanden.

Dann habe ich bemerkt, dass Menschen im Leben sich sehr zusammen gerissen haben. Sich selbst stark kontrolliert haben. Ihre Haltung sich selbst und anderen gegenüber war aber überwiegend vom Verstand bestimmt nach dem Motto, was man dir nicht tut.... Im Alter ließ diese Selbstdisziplin nach und es wurde ein Mensch sichtbar, den man eigentlich nicht wirklich kennen möchte.

Und dann gibt es natürlich auch die, die schon im Leben misantropisch waren, sich selbst kaum angenommen haben und erst recht nicht andere nehmen konnten, wie sie waren. Das wurde im Alter oft noch schlimmer.

Ich will dem widersprechen, dass Menschen per se durch Demenz unleidlich werden. Es hat oft den Anschein, ist aber gewiss nicht immer so.

Dann sollten wir auch nicht übersehen, dass jeder Mensch sich durch Krankheit verändert. Egal ob Unfallfolgen oder Herzinfarkt oder Schlaganfall oder Krebs. Jede schwerwiegende Krankheit verändert den Menschen, bringt ihn oder sie an die existentiellen Grenzen. Dann nehmen manche ihr Schicksal hin, andere hadern. So verhält es sich auch bei fortschreitender Demenz. Sie bekommen mit, dass sie vergesslich sind, ihnen wird anfangs Unwillen und Sturheit unterstellt, sie fühlen sich unverstanden und ungerecht behandelt. Das verärgert und macht mürrisch.

Sein Leben auch in den Niederlagen und Schwächen anzunehmen, sich selbst mit Schwächen und Versagen anzunehmen, fällt uns auch nicht leicht. Um so schwerer im Alter.

Ich will sagen, dass es den Anschein hat, dass die Krankheit und die Behinderung durch Demenz alte Menschen verändert. Doch kommen noch ganz viele andere Faktoren hinzu, die entweder in der Biografie der jeweiligen Person begründet ist oder in der Persönlichkeit oder auch in der psychischen Konstitution.

Auch hier bewahrheitet sich die Erkenntnis, dass der Mensch nicht nur aus körperlicher oder psychischer Sicht betrachtet werden muss, sondern als eine Ganzheit von Verstand, Körper und Seele betrachtet werden muss, wobei Seele sowohl die Psyche meint, wie auch die geistliche Haltung zum Leben an und für sich und zum eigenen insbesondere.

Dass der Mensch mit fortschreitender Demenz nicht nur seine Persönlichkeit verändert, ja vielleicht sogar verliert und sich gar nicht mehr verhalten kann, wie wir es von einem Menschen erwarten, ist nicht zuletzt ein Problem der Umwelt, also unser Problem. Wir spüren nicht nur unsere Hilflosigkeit gegenüber diesem Menschen, sondern haben Angst, dass es uns selbst einmal treffen könnte. Und sogleich kommen dann die Fragen nach dem Leben und dem Sinn des Lebens, wenn es dann so endet.

Wir werden erwachsen, selbständig, schaffen und gestalten und im Alter werden wir wieder nahezu wieder zu Kindern: unselbständig, unmündig, abhängig. Die Frage nach einer Wesensveränderung durch Demenz beinhaltet nicht zuletzt die Frage nach dem wozu.
Und zwar nach dem wozu von vielem: wäre es nicht besser, mit Beginn der Krankheit einfach einzuschlafen und gar nicht mehr wach zu werden? Wozu die fortschreitende Pflege? für wen? für den Betroffenen? Will er oder sie das überhaupt? Machen wir es für uns selbst, weil wir helfen wollen oder meinen helfen zu müssen? machen wir es für die Gemeinschaft? Was bedeutet unter diesen Umständen Leben und würdevolles Leben und Menschenwürde?

Eingangs sagte ich oha. Ich hoffe, ich konnte einen kleinen Abriss geben, was alles mit der Frage nach der Wesensveränderung des Menschen durch Demenz verbunden ist. Vieles geht nahezu automatisch: MDK, Pflegestufe, Medikamente, Tagesklinik und ambulante Pflege. Auf der anderen Seite Qualitätssicherungsmaßnahmen im Minutentakt; Einschränkungen im Gesundheits- und Pflegewesen aufgrund fehlender Gelder; die Gesellschaft überaltert; die Jungen tragen die Zukunft der Gesellschaft auf dem Rücken und müssen für sich für die Alten und für weitere Nachkommen sorgen. Da wäre es besser, wenn die Alten wieder früher stürben und die Gesellschaft sich verjüngt. Die Alten und Pflegebedürftigen als Last für die Nachkommen.

Da wählt auch schon mal eine des Lebens überdrüssig den Freitod. Und wir verstehen die Welt nicht mehr, nicht (mehr) die Politik, nicht die Rechtsordnung, nicht die Kirchen. Was ist Leben? Wozu Leben? Unter welchen Umständen leben oder doch lieber sterben?

Ist die Pflege alter demenz Kranker ein Segen oder ein Fluch? Niemand wagt darauf eine Antwort. Ich empfehle immer wieder das Buch von Aldous Huxley Schöne neue Welt, wo all diese Fragen schon vor Jahrzehnten vorausgedacht wurden. In welcher Gesellschaft von morgen wollen wir, können wir, müssen wir leben?

Oha, was für Fragen, und dabei ging es doch nur um die Folgen von Demenz. Ja und die Folgen sind weiter als der Horizont reicht, über den wir nicht blicken können.

Heinz
 
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Alt 24.03.2009, 16:39   #5
Heinz
Gast
 
Beiträge: n/a
Standard

ach ja, da war noch was: was kann man tun, um möglichst lange verschont zu bleiben.

Ohne Nikotin, klar. Mäßig Alkohol, auch klar. Aber auch regelmäßig körperliche Betätigung, ein wenig Sport, muss nicht exzessiv sein, aber regelmäßig. Yoga kann ich nur empfehlen, das Gleichgewicht üben, nicht nur das körperliche, aber mit dem körperlichen auch das geistig-seelische. Entspannungsübungen. Und : Vitamin C. Aber bitte ph neutral. Ascorbinsäure in mehreren Gramm ist nicht ungefährlich für die Magenschleimhaut. Bei Zitrusfrüchten können Allergien auftreten, weil diese chemisch behandelt.

Aber Vitamin C ist nicht nur eine guter Schutz gegen freie Radikale und Oxidation. Ist gut für das Immunsystem und für die Durchblutung. Es verdünnt auf natürliche Weise das Blut.

Wir wissen, dass das Gehirn am meisten durchblutet wird. Und was auch hilfreich ist, geistiges Training. Ohne dieses wäre Johannes Heesters auch schon nicht mehr, zumindest nicht mehr auf der Bühne. Geistiges Training auch durch Singen im Chor (Lernen der Texte und Melodien) oder Tanzen (Lernen und Behalten der Schritte) oder ein Instrument spielen oder sich mit einer Fremdsprache befassen. Und unterschiedliche Kreuzworträtsel so nebenbei.

Und wie es beim Yoga heißt, immer lächeln. Dann entfaltet sich auch im Innern die Sonne, an die wir so gerne denken.

Heinz
 
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Alt 24.03.2009, 19:03   #6
Evi
Forums-Geselle
 
Registriert seit: 05.01.2009
Beiträge: 72
Standard

Hallo Heinz,

herzlichen Dank für deine ausführliche Stellungnahme. Ich habe das Gefühl, da trifft vieles den "Kern", vieles regt zum Nachdenken an,
vieles war neu für mich.

Ich werde heute oder morgen noch meine Gedanken dazu schreiben.
Eben, beim Lesen deinee Beitrags, habe ich eine (allerdings über kurz oder lang erwartete) Todesnachricht aus meinem engeren Bekanntenkreis erhalten. Muss mich erst mal innerlich sortieren und mich um die "Überlebenden" kümmern.

Bis später!
Evi ist offline  
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Alt 24.03.2009, 22:25   #7
Evi
Forums-Geselle
 
Registriert seit: 05.01.2009
Beiträge: 72
Standard

Hallo, nun weiter............................................ ....................!

was du über ausgeglichene, zufriedene Menschen, über Menschen mit starker Selbstkontrolle, bzw. misantrope Menschen geschrieben hast, ist interessant und entspricht bei näherem Hinsehen meinen Erfahrungen.

Ich glaube auch nicht, dass Menschen per se durch Demenz unleidlich werden, jedenfalls nicht bei jeder Art von Demenz.
Ich habe u. a. die Erfahrung bei meinem sehr lieben, annehmenden Vater machen können, der sozusagen zeitweise dement war, dass es darauf ankam, wie ich mit solchen Phasen umging.
War er z. B. dabei, die Küche zu wässern, indem er Wasser von einem Gefäß ins andere schüttete, mehr als reinpasste, und ich entsetzt rief: "Was machst du denn da? Da wird ja alles nass!",
wurde er ärgerlich. Ist ja auch klar. Er war Installateur und gerade bei einer wichtigen Arbeit und ich würdigte das nicht, redete schlecht über seine Arbeit. Sagte ich dagegen. "Heute hast du aber genug gearbeitet. Machen wir Feierabend?", schaute er mich strahlend an, nickte und sagte :"Ja. Feierabend!

Ist nicht manchmal die Welt der "Nichtdementen", ähnlich schwierig zu verstehen, wie die der Dementen. Jeder lebt doch irgendwie in einer anderen Welt, bedingt durch Vorerfahrungen, nur findet er dafür meist logische Begründungen.

Ich denke. die eigenen Schwächen und das eigene Versagen anzunehmen, ist für viele Menschen auch in jungen Jahren schwierig. Das muss man oft ein Leben lang lernen.
Hilfreich kann da der Humor sein. Warum nicht mal auf die Frage,
die häufig einen "entspannten, harmonischen" Abend einleitet:
"Warum hast du nicht abgespült ?", nicht mit Entschuldigungen
oder Angriffen reagieren , sondern sagen: "Mmh, eine interessante Frage. Darüber habe ich noch gar nicht nachgedacht!" usw.

Pflege ist in unserer Gesellschaft kein Thema. Sie interessiert fast niemanden, der nicht direkt damit befasst ist. Aus vielerlei Gründen ist es häufig ein unwürdiges Stadium des Lebens.

Das muss aber nicht sein.

Ich habe die Pflege meiner Oma erlebt, die würdig war und für uns Kinder war das alles selbstverständlich, traurig manchmal, aber nicht eklig oder so, dass wir die Oma hätten meiden müssen.

Ich habe die Pflege meines Vaters erlebt und selbst teilweise mitgeholfen, der allerdings der Clientel angehörte, die ausgeglichen war und andere annahm, wie sie waren.
Ich durfte miterleben, wie er in der Krankheit wuchs, neue Fähigkeiten entwickelte, bis zuletzt.

Ich habe mich in der Pflege nicht aufgeopfert, wie viele sagten. denn ich habe sie für MICH gemacht, so wie man meines Erachtens alles, was man tut, für SICH tut. Ich durfte das Wachstum meines Vaters miterleben, seine Freude, auch die der anderen Pfleger. Ich durfte eine Kraft in mir wachsen sehen, von der ich vorher keine Ahnung hatte, auch wenn es manchmal schwer war.

Oha, ist nun lang geworden!

Evi
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Alt 24.03.2009, 22:51   #8
Evi
Forums-Geselle
 
Registriert seit: 05.01.2009
Beiträge: 72
Standard

Ach ja, noch zum Thema Vorbeugung:

Ich denke, der Körper, die Psyche und das Denken sind das größte Kapital was wir haben. Ich mag da gar nicht entscheiden was von den dreien wichtiger ist. Alles andere kann man sich neu beschaffen.

Ich versuche mich gesund zu ernähren, nehme auch Nahrungs-ergänzungsmittel, Antioxidantien zu mir, auch Enzyme und Fettsäuren.
Von "ph-neutralem Vitamin C" habe ich noch nichts gehört. Was ist das? Wo gibt es das? Interessant! Zitronen vertrage ich im Übermaß nicht.

Bei der Bewegung haperts noch etwas. Da ich aber kein Auto habe, laufe ich notgedrungen täglich viele viele Kilometer.

Entspannungübungen mache ich schon länger nicht mehr, bin meistens entspannt, seit ich zuhause bin.

Yoga wäre zu überlegen! Hat offensichtlich viele positive Wirkungen!

Geistiges Training werde ich auch in Angriff nehmen müssen. Seit ich zuhause bin, merke ich deutlich, wie die geistige Leistungsfähigkeit nachlässt, das geht erschreckend schnell.

Daneben halte ich für wichtig, sich mit Menschen zu umgeben, die einem gut tun, sozusagen Vitamin M.
Ich habe das lange Zeit nicht beachtet und musste feststellen:
Es gibt Menschen, die könnnen einen krank machen und welche, die können einen gesund machen.

Und ich glaube es stimmt...................................lächeln ist eine gute Vorbeugung. Auch wenn man mal schlecht drauf ist, kann es die Laune heben.
Evi ist offline  
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Alt 25.03.2009, 14:32   #9
Heinz
Gast
 
Beiträge: n/a
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hallo Evi,

mit der Vitamin C Kur bin ich auch gerade erst auf dem Weg. Ich habe chronische Borreliose. Man hat mir nur eine Kur von Vitamin C empfohlen. Natürlich ist es reichlich in Paprika und in Orangen und Pampelmusen und Zitronen. Und ein Zuviel geht den natürlichen Weg.

Doch auch meiner Mutter mit altersbedingter Makula Degeneration, zum Glück trockener, wurde eine erhöhte tägliche Dosis empfohlen. Das üblicherweise erhältlich ist, ist entweder synthetisch oder aber nichts weiter als Askorbinsäure, und das schütte ich in den Wasserkocher zum Entkalken. Bist du schon soweit?

Wovon ich jetzt gehört habe, aber erst in ein paar Tagen erhalten werde, ist sog. gepuffertes Vitamin C. Gepuffert, weil es vom Körper aufgenommen wird, ohne dass es die Magenschleimhaut angreift. Ob diese Empfehlung zutrifft, werde ich ausprobieren.

Es ist auch nicht im freien Handel erhältlich, weil die Pharmamaffia es hierzulande verdrängt hat. Aber es gibt die Firmen kurz hinter der holländischen Grenze, die dergleichen Nahrungsergänzungsprodukte vertreiben.

Bis auf Weiteres Heinz
 
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Alt 25.03.2009, 17:55   #10
Evi
Forums-Geselle
 
Registriert seit: 05.01.2009
Beiträge: 72
Standard

Hallo Heinz,

chronische Borreliose ist schwierig zu behandeln. Ich habe Fibromyalgie. Bevor die Diagnose gestellt wurde, hatte man den Verdacht, es sei Borreliose. Das kann man im Blut nicht immer feststellen und man braucht oft lange, um chronische Borreliose zu diagnostizieren, wie ich damals erfuhr. Bei Fibromyalgie sollen hohe Dosen Vitamin C auch hilfreich sein. Ich bin der "Spur" nicht weiter gefolgt, denn seit ich mein Leben weitgehend geändert habe, komme ich mit der Fibro relativ gut zurecht.
Trotzdem würde ich mich freuen, wenn du mich informierst, ob das gepufferte Vitamin C wirklich gut verträglich ist und wo es das gibt.
Wenn man die Adresse hier im Forum nicht nennen darf, evtl.per PN?

Evi
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