Dies ist ein Beitrag zum Thema Banken gibt's... im Unterforum Off Topic Bereich , Teil der Offenes Forum gesetzliche Betreuung
Hallo,
für einen Betreuten habe ich Geld angelegt bei einer Sparkasse, ca. 4000 Euro. Das läuft da etwas kompliziert, man ...
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#1 |
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Ehrenamtlicher Betreuer
Registriert seit: 23.02.2004
Ort: im Norden
Beiträge: 1,191
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Hallo,
für einen Betreuten habe ich Geld angelegt bei einer Sparkasse, ca. 4000 Euro. Das läuft da etwas kompliziert, man kann nur Online-Banking machen. Geld erst auf ein Verrechnungskonto überweisen, und von dort auf ein Unterkonto. So weit, so umständlich. Nun ist auf dem Verrechnungskonto ein Minus in Höhe von 1,-- Euro entstanden. Heute bekam ich einen mehr oder weniger freundlichen Brief, dass diese Überziehung nicht autorisiert sei, und zudem 17,5 % Überziehungszinsen hinzu kommen. Ich möchte nicht wissen, was so ein Brief kostet. Er ist sogar von zwei Mitarbeitern unterschrieben. Ob ich dort wohl noch einmal Geld anlege ? Habe grade ein interessantes Angebot einer anderen Bank bekommen... .Gruss Andreas |
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#2 |
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Ehrenamtlicher Betreuer
Registriert seit: 23.02.2004
Ort: im Norden
Beiträge: 1,191
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Hallo,
so langsam frage ich mich, ob es überhaupt noch mitdenkende, geschäftstüchtige Bankangestellte gibt. Für einen Betreuten hatte ich vor einiger Zeit bei einer Bank Geld angelegt. Nun hat er wieder etwas Vermögen angespart, und ich habe diese Bank um ein Angebot gebeten. Mündelsicher, versteht sich. Erstes Angebot: befristete Zeichnungsfrist. Unmöglich, innerhalb von fünf Werktagen die Zustimmung des Gerichtes zur Geldanlage einzuholen. Entsprechendes Schreiben an die Bank gesandt, um neues Angebot gebeten. Zweites Angebot: ein Immobilienfond. Völlig witzlos, Genehmigung unterschreibt der zuständige Rechtspfleger nie, ich hätte selbst auch kein Vertrauen in diese Geldanlage. Heute telefonische Nachfrage der Bankmitarbeiterin, ob ich denn nun Fondanteile kaufen wolle. Ich habe ihr mitgeteilt, dass das Angebot nicht genehmigungsfähig ist, sie hat immer wieder darauf hingewiesen, dass ich es doch beim Rechtspfleger versuchen solle, der würde das schon genehmigen. Da frage ich mich, was für Schrott-Papiere die mir wie Sauerbier andrehen will. Ich habe das Gespräch beendet, denn andere oder bessere Angebote hatte sie nicht zu machen. ![]() Bei so einer Bank fühle ich mich nicht wirklich gut aufgehoben. Gruß Andreas |
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#3 | |
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Berufsbetreuer
Registriert seit: 30.07.2007
Beiträge: 1,053
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Zitat:
die gibt es bestimmt noch; allerdings wohl einhergehend mit einer zunehmenden Anzahl von "Beratern" die hauptsächlich eines im Sinne haben: Den Profit der Bank und den eigenen. Daher werden immer weniger konservative Geldanlagen angeboten, sondern vermehrt (Aktien-)Fonds und andere unsichere Anlagen, bei denen fette Provisionen und Ausgabeaufschläge anfallen. Sofern man diesbezüglich sorgfältig beraten und deutlich auf die Risiken hingewiesen wird - gut. Neben gierigen Bankern gibt es schließlich auch gierige Kunden. Besonders älterere Mitmenschen finden sich in diesem - methodisch durchdachten - Anlagegestrüpp kaum noch zu recht. Mir sind Fälle bekannt, wo über 85- Jährigen noch mehrere Bausparverträge und risikobehaftete Aktienfonds aufgeschwatzt wurden. Oder: Ein Bekannter von mir wollte für sein Enkelkind ein Sparkonto einrichten, um mtl. einen festen Betrag darauf einzuzahlen sowie für die Gelder anlässlich Geburtstag, Weihnachten etc. Hier was Vernünftiges - mit einem Zinssatz der angemessen höher ist als der auf dem Girokonto - zu finden, ist gar nicht so einfach. ![]() Zumal dann auch oftmals noch zusätzlich Konten eingerichtet werden müssen oder auf Online-Banking verwiesen wird. Und besonders ärgerlich: Din Banken besorgen sich zur Zeit - Dank der Unterstützung der Steuerzahler - billigeres Geld, geben aber gleichzeitig nicht bei Kredit- und Dispozinsen nach. Ist dies der Dank an die, die einen gerettet haben? Jedenfalls scheint es so, dass die Kundenfreundlichkeit der Gier zum Opfer gefallen ist. mfg |
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