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Betreuung und Tod

Dies ist ein Beitrag zum Thema Betreuung und Tod im Unterforum Off Topic Bereich , Teil der Offenes Forum gesetzliche Betreuung
Hallo, einerseits finde ich es toll, dass hier so rege diskutiert wird, andererseits verstehe ich nicht, warum über das gleiche ...


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Alt 04.07.2009, 10:15   #11
Berufsbetreuer
 
Benutzerbild von heiner
 
Registriert seit: 11.05.2009
Beiträge: 567
Standard

Hallo,

einerseits finde ich es toll, dass hier so rege diskutiert wird, andererseits verstehe ich nicht, warum über das gleiche Thema in zwei unterschiedlichen Foren geschrieben wird.

Angefangen wurde mal im
Offenes Forum - off Topic Bereich - christlich oder ethisch

Es wäre schön sich zu einigen.
Über das hier diskutierte habe ich z.B. gestern Abend zwei Artikel, im anderen Bereich, verfasset. Die würden auch gut hierhin passen.

Aber Alles zweimal?

Schönes Wochenende
Heiner
heiner ist offline  
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Alt 04.07.2009, 10:40   #12
Heinz
Gast
 
Beiträge: n/a
Standard

Hallo Heiner,

im Beitrag #14 von mir im Bereich christlich-ethisch habe ich es begründet, weshalb ich das Thema Betreuung und Tod separiert habe.

Nun sind wir hier auch ein wenig vom Thema abgekommen. Ist aber auch schwierig, da es derart komplex ist. Aber nichts für ungut.

Heinz
 
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Alt 04.07.2009, 10:51   #13
Heinz
Gast
 
Beiträge: n/a
Standard

Hallo M.

willkommen im Club der Agnostiker. Jetzt fühle ich mich nicht mehr so einsam an der 'Front'.

hallo Andreas,

dein Glaube ist interessant, aber ich finde, es wäre angebracht, dass du deine Überzeugung mehr noch als deine Uberzeugung darstellst, als dass es auch so sei, wie du glaubst. Ich glaube es nämlich nicht und ich glaube auch nicht, dass es tatsächlich so ist, dazu bin ich ein zu großer Skeptiker. Nichts desto trotz finde ich Glauben spannend und was dadurch alles bewegt wird. Außergewöhnlich, nahezu übermenschlich, wundersam, als wenn doch eine übernatürliche Macht zugange wäre. Aber wie geschrieben steht, sollte sich Mose abwenden, denn der Anblick des Allmächtigen ist nicht auszuhalten und ich glaube, die Erkenntnis von dem 'was Himmel und Erde im Innersten zusammenhält' (Goethe/Faust) ist für den Menschen sicherlich auch nicht ertragbar wie in dem Stück des Jünglich zu Sais von Schiller (habs in die Interessengemeinschaft Poesi gesetzt) beschrieben wurde.

Heinz
 
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Alt 04.07.2009, 12:20   #14
Ehrenamtlicher Betreuer
 
Registriert seit: 23.02.2004
Ort: im Norden
Beiträge: 1,219
Standard

Zitat:
Zitat von Heinz Beitrag anzeigen

dein Glaube ist interessant, aber ich finde, es wäre angebracht, dass du deine Überzeugung mehr noch als deine Uberzeugung darstellst, als dass es auch so sei, wie du glaubst. Ich glaube es nämlich nicht und ich glaube auch nicht, dass es tatsächlich so ist, dazu bin ich ein zu großer Skeptiker.
Hallo Heinz,

" dass es tatsächlich so ist" - das "so" ist hier sehr unklar. Meinst Du meine Vorstellungen von Gott oder "so" ganz allgemein ?

Skepsis - meinst Du damit "ich höre es wohl, dennoch, mir fehlt der Glaube ?" Für mich ist ein Skeptiker jemand, der etwas sieht/hört/erlebt/fühlt, das wahr sein kann, oder auch nicht. 50% ja, 50% nein. Und in der Tat besteht Glauben oft nur aus 51 Prozent ja und 49 Prozent nein.

Vielleicht ist den geneigten Leserinnen und Lesern ja aufgefallen, dass ich bisher jede Kritik an der Kirche weggelassen habe. Die Kirche ist schon von viel intelligenteren Menschen bis auf's Mark seziert worden, es bringt aber rein gar nichts. Ob es nun der Papst ist, die Ehelosigkeit der katholischen Priester, usw.

Wie oft habe ich in Diskussionen hier in der kath. Diaspora gehört "ich habe nichts gegen die katholische Kirche", und dann kam immer das dicke "aber", gefolgt von immer gleichen Scheinargumenten.

Warum drehen wir den Spieß nicht einfach mal um und fragen, was die Kirche jedem persönlich an Gutem bringt. Was habe ich z. B. Gutes davon, wenn ich den Papst akzeptiere ? Was bringt die Ehelosigkeit der kath. Priester für Vorteile ? Was habe ich persönlich davon, wenn ich jeden Sonntag in die Kirche gehe ? Oder was bedeutet es mir, wenn ich einfach an Jesus als liebenden Sohn Gottes glaube und nach seinen Geboten lebe ?

Es ist mir unverständlich, warum Glauben so negativ besetzt ist.

Gruß

Andreas
AndreasLübeck ist offline  
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Alt 04.07.2009, 13:10   #15
Heinz
Gast
 
Beiträge: n/a
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Hallo Andreas,

Zitat:
Zitat von andreas
Warum drehen wir den Spieß nicht einfach mal um und fragen, was die Kirche jedem persönlich an Gutem bringt. Was habe ich z. B. Gutes davon, wenn ich den Papst akzeptiere ? Was bringt die Ehelosigkeit der kath. Priester für Vorteile ? Was habe ich persönlich davon, wenn ich jeden Sonntag in die Kirche gehe ? Oder was bedeutet es mir, wenn ich einfach an Jesus als liebenden Sohn Gottes glaube und nach seinen Geboten lebe ?
Du hast vollkommen Recht. Es ist der Gedanke der Nützlichkeit. Und aus dieser Perspektive kommt man zu ganz anderen Ergebnissen - jede/r für sich. Mich nerven die üblichen Gottesdienste nur an. Ich finde sie fürchterlich langweilig. Aber es gibt Ausnahmen. Und das sind Highlights. Oft die Jugendgottesdienste oder für Jung gebliebene. Auch die Anbetungsgottesdienste sind unterhaltsam, aber manchmal zu missionarisch. Aber gut, mancher braucht das. Auch Familiengottesdienste sind klasse, halt für dir ganze Familie.

Über das Amt des Papstes mache ich mir auch meine Gedanken. Wenn ich sehe, wie sehr manche dadurch Kraft zum leben gewinnen, einmal nur den Papst zu sehen oder gar von ihm berührt zu werden, ist ja schon so etwas wie bei Jesus. Ich bin überzeugt, dass mancher allein durch seinen Glauben an die Autorität und Kompetenz des Papstes gesund wird wie einst bei Jesus. Und seine Jünger sollen ja auch nach seiner Himmelfahrt wunderheilend tätig gewesen sein.

Aber dieser unser Papst hat bei mir total versch..n. Ich erachte ihn im Tiefsten als verlogen und arrogant. Wie er die Glaubenskongregation geleitet hat, wie er andere Meinungen verboten hat, wie der Uta Ranke Heinemann die lehrbefugniss entzogen hat, obwohl sie ihn aus seinem Buch zitiert hat. für mich ist er völlig indiskutabel. Da war ja der vorherige noch besser, obwohl auch der mit dem Marienkult und insb. mit Opus Dei sich auch so ein paar Klopse sich geleistet hat.

Und dann das Zölibat. Sicherlich für viele eine Gute Sache. Aber es sollte auch bedacht werden, dass das erst im Laufe der Jahre entstand und weshalb soll ein Priester sich nicht eines anderen besinnen dürfen und dann nach Jahren der Abstinenz heiraten dürfen? Weshalb werden nicht auch Frauen zu Priesterinnen geweiht? Die Katholische Kirche hat sicherlich viel Gutes, aber auch leider viel Verqueres. Und das gilt es anzuprangern. Aber ich gebe dir Recht, man sollte nicht das Kind mit dem Bade ausschütten. Die Kirche ist eine Säule unserer Gesellschaft und sollte es auch bleiben.

Last not least der Glaube an Jesus: sehr gut. Aber halt für manchen auch recht schwierig. Deshalb sollte auch deren Glauben akzeptiert werden.

Gruß
Heinz
 
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