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Hilfe für ältere Dame

Dies ist ein Beitrag zum Thema Hilfe für ältere Dame im Unterforum Rechtsfragen im Rahmen des Betreuungsrechts , Teil der Offenes Forum gesetzliche Betreuung
Moin Miro und alle anderen Zitat: Zitat von Miro Hallo Morgana, Mit was für Behörden muss sich die ältere Dame ...


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Alt 11.12.2008, 20:21   #11
Admin
 
Benutzerbild von Imre Holocher
 
Registriert seit: 16.03.2004
Ort: Betreuungsbüro Herrlichkeit 6 in 28857 Syke
Beiträge: 1,587
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Moin Miro und alle anderen

Zitat:
Zitat von Miro Beitrag anzeigen
Hallo Morgana,

Mit was für Behörden muss sich die ältere Dame denn herumschlagen? Muss sie aufs Arbeitsamt, einen Job suchen? Ne, sie wird einmal in zehn Jahren den Personalausweis verlängern müssen, nicht? Allenfalls wird ihr das Sozialamt den Rest überweisen zur Lebensgrundsicherung, auch kein Grund, sich mit Ämtern und Behörden "herumschlagen zu müssen".
Wie wäre es z.B.mit dem Sozialamt. Ottonormalbürgerhat da auch schon tüchtig zu knabbern - und andere Ämter gibt es auch noch.

Zitat:
Zitat von Miro Beitrag anzeigen
Hallo Morgana,
Und wegen der Gesundheitssorge? Wenn sie noch gehen kann, kann sie doch auch zum Arzt und sich behandeln lassen.
Also ich verstehe den Grund der Betreuung immer noch nicht so ganz...
Auch wenn sie zum Arzt gehen kann, sie muss nicht unbedingt alles verstehen, was der Arzt sagt. Auch jüngere Menschen freuen sich, wenn ihnen jemand die mdizinische Fachsprache übersetzen kann.
Davon abgesehen geht es nicht nur um die Arztbegleitung, sondern auch um die Organisation von gesundheitlichen Belangen wie z.B.Sozialstationen etc, auch wenn diese nur zum Stellen der Medikamente benötigt werden.

Ach ja: Die Hilfe zur Pflege wird beim Sozialamt beantragt. Wenn es um eine Haushaltshilfe geht, kann diese auch im Rahmen des Persönlichen Budgets beantragt werden. Die Sozialämter freuen sich da sogar drüber, weil sie des öfteren keine Ahnung davon haben, dass es dieses neue Gesetz gibt und wie man damit umgeht - wohingegen die Chefs der Sozialämter sich darüber beklagen, dass diese tolle Erfindung einfach noch nicht so oft genutzt wird.

MfG

Imre
__________________
Fehler sind dazu da, um sie zu machen
und daraus zu lernen.
Fehler sind nicht dazu da, sie dauernd zu wiederholen.
Imre Holocher ist offline  
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Alt 11.12.2008, 21:35   #12
Dipl. Soziologin / ehem. Berufsbetreuerin
 
Benutzerbild von Frauke
 
Registriert seit: 12.08.2008
Ort: Berlin
Beiträge: 236
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das persönliche Budget ist nach meinem Wissen Teil der Eingliederungshilfe, die wird aber nach dem 65. LJ nicht mehr gewährt.

Bei der niedrigen Rente ist es aber durchaus möglich, daß die Dame Anspruch auf Grundsicherung oder wenigstens Wohngeld hat. Beides solltest Du auf jeden Fall beantragen.
Wenn sie dann Grundsicherung bekommen sollte, kannst Du zusätzlich die Übernahme der Kosten für eine Haushaltshilfe beantragen, das geht bei Menschen in diesem Alter meist recht problemlos.
Frauke ist offline  
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Alt 11.12.2008, 22:43   #13
Forums-Geselle
 
Registriert seit: 10.09.2008
Beiträge: 160
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Zitat:
Zitat von Imre Holocher Beitrag anzeigen
Moin Miro und alle anderen



Wie wäre es z.B.mit dem Sozialamt. Ottonormalbürgerhat da auch schon tüchtig zu knabbern - und andere Ämter gibt es auch noch.



Auch wenn sie zum Arzt gehen kann, sie muss nicht unbedingt alles verstehen, was der Arzt sagt. Auch jüngere Menschen freuen sich, wenn ihnen jemand die mdizinische Fachsprache übersetzen kann.
Davon abgesehen geht es nicht nur um die Arztbegleitung, sondern auch um die Organisation von gesundheitlichen Belangen wie z.B.Sozialstationen etc, auch wenn diese nur zum Stellen der Medikamente benötigt werden.

Ach ja: Die Hilfe zur Pflege wird beim Sozialamt beantragt. Wenn es um eine Haushaltshilfe geht, kann diese auch im Rahmen des Persönlichen Budgets beantragt werden. Die Sozialämter freuen sich da sogar drüber, weil sie des öfteren keine Ahnung davon haben, dass es dieses neue Gesetz gibt und wie man damit umgeht - wohingegen die Chefs der Sozialämter sich darüber beklagen, dass diese tolle Erfindung einfach noch nicht so oft genutzt wird.

MfG

Imre
Hallo Imre, dann vielen Dank für die Aufklärung. Angenehme Nachtruhe wünsch ich und einen schönen Freitag.

lg
__________________
Aber Trouble und Schmerzen, das hielt den Mensch am Leben. Oder der Versuch, beidem aus dem Weg zu gehen.
(Bukowski)
Miro ist offline  
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Alt 12.12.2008, 06:54   #14
Berufsbetreuerin / Fachwirtin in der Alten-und Krankenpflege
 
Benutzerbild von MorganaNight
 
Registriert seit: 18.07.2008
Ort: Berlin
Beiträge: 130
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Liebe Imre und Frauke,

vielen Dank für die Hinweise. Hilft mir schon weiter.

Und danke für die Beantwortung von Miro`s Fragen. Hätte es nicht besser formuliert können.

LG Morgana
__________________
Jede Minute die man Lacht, verlängert das Leben um eine Stunde
MorganaNight ist offline  
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Alt 12.12.2008, 14:14   #15
Angehörige
 
Registriert seit: 24.02.2007
Beiträge: 112
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Zitat:
Zitat von Imre Holocher Beitrag anzeigen
Moin Miro und alle anderen



Wie wäre es z.B.mit dem Sozialamt. Ottonormalbürgerhat da auch schon tüchtig zu knabbern - und andere Ämter gibt es auch noch.



Auch wenn sie zum Arzt gehen kann, sie muss nicht unbedingt alles verstehen, was der Arzt sagt. Auch jüngere Menschen freuen sich, wenn ihnen jemand die mdizinische Fachsprache übersetzen kann.



MfG

Imre
Naja, und die jüngeren Menschen werden auch nicht gleich
unter Betreuung gestellt, nur weil sie das Fachchinesisch
des Arztes nicht verstehen.
Von jedem Arzt kann erwartet werden, dass er mit
einem alten Patienten so spricht, dass er versteht, worum
es geht.
Und von Behördenmitarbeitern sollte man erwarten können,
dass sie gegenüber Hochbetagten besonders hilfsbereit sind.
abend ist offline  
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Alt 12.12.2008, 14:52   #16
Admin
 
Benutzerbild von Imre Holocher
 
Registriert seit: 16.03.2004
Ort: Betreuungsbüro Herrlichkeit 6 in 28857 Syke
Beiträge: 1,587
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Hallo abend


Zitat:
Zitat von abend;
Von jedem Arzt kann erwartet werden, dass er mit
einem alten Patienten so spricht, dass er versteht, worum
es geht.
Erwarten tu ich das auch, aber nicht alle Ärzte sind gleich...

[quote=abend; Und von Behördenmitarbeitern sollte man erwarten können,
dass sie gegenüber Hochbetagten besonders hilfsbereit sind.[/quote]

siehe oben ...aber (leider) nicht alle Behördenmitarbeiter...

Ich will damit sicherlich nicht behaupten, dass Behördenmitarbeiter alles nur Dumpfbacken sind. Ganz viele MitarbeiterInnen insbesondere in den Argen sind selber gerade mal noch so der Arbeitslosigkeit entronnen (z.B. tausende von Ex-Telekom-Leuten), freuen sich über neue die Arbeitsmöglichkeit,um dann festzustellen, dass es keine Anlernphase in die neue Arbeit gibt oder die Einführung viel zu spät gegeben wird. Auf den Stress bei der neuen Arbeit wurde auch nicht vorbereitet. Da sind viele überlastet und können kaum anders als sich so zu verhalten, wie sie es tun. Und das macht sie selber nicht zufrieden und ist sicherlich auch nicht zur Freude der Arbeitslosen.

Im Allgemeinen hast Du aber schon recht:
Wenn ein Mensch seinen Arzt nicht versteht, oder sich von Behörden nicht verstanden fühlt, ist das ganz bestimmt keine notwendige Voraussetzung für eine Betreuung.

MfG

Imre
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Imre Holocher ist offline  
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Alt 12.12.2008, 19:39   #17
Forums-Geselle
 
Registriert seit: 10.09.2008
Beiträge: 160
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Tja, wollte ich auch schon anmerken, dass die Begründung für die Betreuung der älteren Dame nicht besonders überzeugend war, aber ich hab's mir verkniffen.

Trotzdem danke für die Aufklärung von Imre und abend.

Nabend *g*

Bis dann, Liebe Grüße
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Miro ist offline  
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