Dies ist ein Beitrag zum Thema 24 Stunden Intensivpflege ??? im Unterforum Rechtsfragen im Rahmen des Betreuungsrechts , Teil der Offenes Forum gesetzliche Betreuung
Hallo an alle;
ich habe eine Frage. Meine Betreute muss aufgrund einer Lungenerkrankung in eine 24 Stunden Intensivpflege. Die Krankenkasse ...
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#1 |
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Forums-Azubi-Anwärter
Registriert seit: 26.04.2009
Beiträge: 26
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Hallo an alle;
ich habe eine Frage. Meine Betreute muss aufgrund einer Lungenerkrankung in eine 24 Stunden Intensivpflege. Die Krankenkasse lehnt leht dies ab, da die Betreute von zu Hause ins Krankenhaus kam und von dort in Pflege muss. Es genüge somit auch eine stationäre Pflege. Der zuständige Arzt hatte mich schon vorgewarnt, dass die Unternehmen die 24 Stunden Intensivpflege abbieten mir die Bude einrennen werden, da damit eine Menge Geld zu verdienen ist. Das geschieht gerade...das Bude einrennen ....was tue ich nun? Nach den Infos im Internet gibt es dazu zahlreiche Urteile, aber ich will doch dazu keinen Rechtstreit führen, zumal der Arzt auch sagt, (wenn auch nicht schreibt), dass eine stationäre Pflege reicht. Muss dazu sagen, das bereits Grundsicherung in Form von Wohngeld besteht, mithin die Betreute über kein Vermögen verfügt.Danke für Antworten! Was habt ihr für Erfahrungen damit gemacht? lieben gruss andrea |
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#2 |
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Admin
Registriert seit: 22.08.2005
Ort: Darmstadt
Beiträge: 3,916
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Hallo Andrea,
vielleicht bin ich heute wenig aufnahmefähig aber ich verstehe das nicht. Wer sagt, es müsse eine 24 Stunden Intensivpflege gewährleistet sein? Und wo soll diese stattfinden? In der Wohnung? Vom Krankenhaus aus soll sie nach Hause in die Pflege oder in ein Heim? In welche Pflegestufe wurde jetzt eingestuft? Fragen über Fragen aber vielleicht versteht ein anderer ja mehr. Gruss Michaela
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diese kommunikation wurde im rahmen der überwachungsgesetze auf ihre kosten dauerhaft gespeichert und wird jederzeit weltweit gegen sie verwendet werden. |
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#3 |
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Admin
Registriert seit: 16.03.2004
Ort: Betreuungsbüro Herrlichkeit 6 in 28857 Syke
Beiträge: 1,590
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Moin Moin zusammen
Es gibt tatsächlich Leute, die 24-Stunden Intensiv-Pflege anbieten. Allerdings würde ich da reichlich aufpassen: Im meinem Revier haben gleich zwei solche Lädn aufgemacht. Da wurde eine schöne Immobilie an Land gezogen und den betreffenden Personen Wohnraum zum Mieten angeboten. Die Mietpreise sind sogar in einem Bereich, der von der Sozialhilfe übernommen wird. Dann wird ihnen gleichzeitig eine 24-Stunden Rundum-Pflege angeboten, die sie (in der Praxis allerdings) leider nur theoretisch auch von einem anderen Pflegedienst einkaufen könnten. Mindestvoraussetzung ist z.B. mehr als 18 Stunden Beatmung täglich nötig. Kassiert werden dann zwischen 10.000,00 und 40.000,00 € monatlich (kein Scherz). Möglich geworden ist das Ganze durch ein Gesetz, dass die ambulante Behandlung einer stationären Behandlung vorzieht. Der erste Anbieter ist ein Pflegedinst, der seine Kunden bedrängt, aus der Wohnung in das "betreute" Wohnbangebot umzuziehen. Ein Rechtsanwalt, der die Kostenseite durchprügelt wird sogar gratis mit dazugeboten. Weil sich das so lohnt, hat - wie schon erwähnt - gleich ein zweiter Laden aufgemacht, der seine Headhunter in den Ersten reinschickt um dort die Patienten abzuwerben. Geile Wurst, ehrlich. Die Pflegeleistung ist bei den Kosten sogar tatsächlich sehr gut. Die Organisation und das Drumherum, die Zusammenarbeit mit Kassen und Betreuern ist allerdings in höchstem Maße kriminell. ![]() Wenn jemand Geld wittert, geht er bzw. sie auch über... nein, in diesem Falle nicht. Die Kunden leben noch. Kleiner Vorgeschmack?: 20 belegte Plätze x 12 Monate x 20.000,00 € (durchschnittlich) = 4,8 Mio € pro Jahr 20 exam. Pflegekräfte (Personalkostenstelle) x 70.000,00 € = 1,4 Mio. € p.a.. 5 Putzkräfte, Hausmeister (Personalkostenstelle) x 20.000 € = 100.000,00 €. 3 Verwaltungskräfte (Personalkostenstelle) x 30.000,00 € = 90.000,00 € p.a. 1 PDL (Personalkostenstelle) = 90.000,00 € p.a. 1 Geschäftsführung (Personalkostenstelle) 130.000,00 € p.a. Immobilienfinanzierung, Instandhaltung, Rücklagen, Technik, GasWasserScheißeStrom etc. 1.000.000,00 € Macht zusammen: 2.810.000,00 € Kosten pro Jahr. Bleibt das sozialhilfenahe Taschengeld i.H.v. 1.990.000,00 € pro Jahr. Na? Ist das nix? Schickt mir das auf die Bahamas! (und wenn es nur die Hälfte wäre...) Da sage noch einer, Betreuer würden im Geld schwimmen! ![]() MfG Imre
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Fehler sind dazu da, um sie zu machen und daraus zu lernen. Fehler sind nicht dazu da, sie dauernd zu wiederholen. |
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#4 |
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Berufsbetreuer
Registriert seit: 11.05.2009
Beiträge: 567
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Hallo,
ich hatte dieses Problem auch schon. Wenn Geld vorhanden ist, kann man über eine häusliche 24h Pflege verhandeln. Auch gibt es reichlich Anbieter. Von Polen bis hin zur Caritas. Wenn aber Sozialhilfe gezahlt wird, wird nur der kostengünstigere Fall bezahlt. Das heißt, der/die zu Pflegende muss stationär in ein Pflegeheim, da die Pflegeheimkosten günstiger sind und so vom Sozialamt bezahlt werden. Gruß ![]() Heiner |
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#5 |
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Forums-Azubi-Anwärter
Registriert seit: 26.04.2009
Beiträge: 26
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Danke Imre für deine ausführliche Darstellung (ich hatte mich da wohl etwas knapp gefasst) und danke Holger. Ja ich habe mich jetzt auch schlau gemacht und werde mich auf diese 24-Stunden Betreuung nicht einlassen, zumal auch ich sagen muss, als Beitragszahler, dass es sehr hohe Kosten sind, die anfallen. Zumal es in der normalen stationären Pflege letztlich auch eine 24 Stunden Betreuung gibt.
Es ist aber schon erstaunlich, wie sehr die einem auf die Pelle rücken...na ja wo Geld gewittert wird ![]() vlg andrea |
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