Dies ist ein Beitrag zum Thema Betreute mästet ihren Hund im Unterforum Rechtsfragen im Rahmen des Betreuungsrechts , Teil der Offenes Forum gesetzliche Betreuung
Guten Abend,
ich habe 5 eaBetreuungen und werde im neuen Jahr BB. Eine Betreute mästet ihrer Hund, so dass er ...
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#1 |
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Forums-Azubi
Registriert seit: 30.10.2010
Beiträge: 44
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Guten Abend,
ich habe 5 eaBetreuungen und werde im neuen Jahr BB. Eine Betreute mästet ihrer Hund, so dass er fast nicht mehr laufen kann. Er wird fetter und fetter. Sie geht sehr wohl mit ihrem Tier zum Tierarzt und hat schon mehrere Diäten gemacht, aber sie hält die Diätvorschriften für den Hund einfahc nicht ein und lässt das Futter offen rumstehen und gibt ihm ständig Leckerlies. Jedensmal, wenn ich zu ihr komme, ist der Hund fetter geworden. Nun meine Frage: Was kann ich tun? Was muss ich tun? Alles reden hilft nichts. Sie liebt ihren Hund zweifelsohne, aber aus einer scheinbar falsch verstandenen Tierliebe heraus. Sie weiß auch sehr genau, dass es falsch ist, was sie tut. Sie kann einfach nicht anders. Hat jemand einen Rat? Lg Cinderella |
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#2 |
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Forums-Azubi
Registriert seit: 28.02.2009
Beiträge: 50
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Hallo Cinderella,
Du bist für Deine Betreute zuständig und nicht für den Hund! Wenne es Deinem Gewissen besser tut,nimm ihr einen Teil des Futter weg. Gruss Goda |
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#3 |
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Forums-Azubi
Registriert seit: 30.10.2010
Beiträge: 44
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Danke Goda,
das ist mir schon auch klar. Futter wegnehmen hilft nichts, würde sie auch gar nicht zulassen. Ich habe nur Bedenken, wenn ein Nachbar z.B. (sie ist nicht sehr beliebt in der Nachbarschaft) den Tierschutzverein mobil macht, und der versucht mich verantwortlich zu machen. Das Tier ist wirklich in einem erbärmlichen Zustand....was würdet ihr tun? |
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#4 |
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Forums-Azubi
Registriert seit: 15.10.2010
Ort: Ruhrgebiet
Beiträge: 38
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@ Cinderella
Hallo Cinderella, anscheinend geht es nicht nur um die Überfütterung, sondern auch um mangelnde Bewegung des Tieres. Es ist zwar so gesehen nicht Deine "Baustelle", aber ich kann Dein Gefühl nachvollziehen. Vielleicht kannst Du jemanden organisieren, der mit dem Hund regelmäßig ausreichende! Spaziergänge absolviert... Natürlich möglichst kostenlos - bzw. gegen Bezahlung, falls Deine Betreute bereit und in der Lage ist, das zu bezahlen? LG, Marion
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#5 |
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Forums-Azubi
Registriert seit: 30.10.2010
Beiträge: 44
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Danke Marion,
es geht nicht um mangelnde Bewegung. Sie geht mit ihm regelmäßig, da sie körperlich fit ist. Es ist wirklich nur das mästen. Da habe ich ein furchtbar schlechtes Gewissen, da es für mich schon an Tierquälerei grenzt. Das hat auch der Tierarzt so gesehen. Nun geht sie zu einem anderen. Lg Cinderella |
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#6 |
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Forums-Azubi
Registriert seit: 15.10.2010
Ort: Ruhrgebiet
Beiträge: 38
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Hi Cinderella,
wenn sie den Hund nicht artgerecht hält - und Mästen gehört mit Sicherheit nicht zur artgerechten Haltung - begeht sie laut Tierschutzgesetz eine Ordnungswidrigkeit. Diese kann mit Bußgeld belegt werden. Vielleicht solltest Du in die Offensive gehen und ihr mal deutlich klar machen, dass Du nicht gewillt bist, ihr Verhalten zu tolerieren und bei Uneinsichtigkeit mit dem Ordnungsamt Kontakt aufnehmen wirst... Wäre zwar drastisch, aber manchal muß man zu drastischen Mitteln greifen. LG, Marion
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#7 |
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Forums-Azubi
Registriert seit: 30.10.2010
Beiträge: 44
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Danke Orion, dass ist ein guter Tipp!
LG Cinderella |
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#8 |
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Admin
Registriert seit: 22.08.2005
Ort: Darmstadt
Beiträge: 3,916
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Hallo ihr zwei,
ich halte das leider für gar keinen so guten Tip. Wenn das Ordnungsamt bei deiner Betreuten auftaucht weil die Betreuerin Informationen weiter gegeben hat, kann das gut nach hinten los gehen. Ich befürchte, Deine Betreute wird mit Dir zukünftig dann wenig zu tun haben wollen. Du bist die Betreuerin der Frau und nicht des Hunds. Dass ein Nachbar den Tierschutzverein einschaltet wäre doch gar nicht schlecht. Gruss Michaela
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diese kommunikation wurde im rahmen der überwachungsgesetze auf ihre kosten dauerhaft gespeichert und wird jederzeit weltweit gegen sie verwendet werden. |
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#9 |
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Forums-Azubi
Registriert seit: 15.10.2010
Ort: Ruhrgebiet
Beiträge: 38
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@ Michaela
Hallo Michaela, so gesehen, hast Du natürlich Recht. Das könnte das Vertrauensverhältnis zwischen der Betreuten und Cinderella empfindlich beeinträchtigen. Habe ich in dem Moment nicht so dran gedacht. Aber Cinderella kann ihrer Betreuten zumindest "die Augen öffnen", was für Konsequenzen ihr Verhalten haben könnte. Vielleicht hilft das ja schon. Und wenn es wirklich dazu käme, dass ein unbeteiligter Dritter - wie eben ein Nachbar - das Ordnungsamt informieren würde, wäre Cinderella "aus dem Schneider". LG, Marion
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#10 |
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Admin
Registriert seit: 16.03.2004
Ort: Betreuungsbüro Herrlichkeit 6 in 28857 Syke
Beiträge: 1,590
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Moin Moin zusammen
Oben steht' schon: Die Halterin wird betreut und nicht der Hund. Mach Deiner Betreuten doch deutlich, dass sie reichlich leiden wird, wenn ihr Liebling bald an Herz- oder sonstiger Verfettung krepieren wird, wenn sie das Füttern nicht bleiben läßt. Weise Sie auch auf das Risiko hin, dass ihr selber z.B. vom Tierschutz aus blüht. Sage ihr aber auch deutlich, dass sie selber entscheiden muss, was sie (ebenfalls selber) zur Lösung des Problems beiträgt, weil Du es gut aushalten kannst, wenn es IHR wg. des geplatzten Hundes schlecht geht - oder SIE eine Strafe aufgebrummt bekommt. Menschen, die man für krank hält, lernen vielmals erst durch eigenes Leiden - und sind dann doch nicht so krank. Aber weil wir Helferlein es selbst nicht aushalten sie (oder hier: deren Tiere) leiden zu sehen, machen sie erst krank, damit wir es (ebenfalls selber) besser aushalten können. Viel Glück und Geduld wünscht mfG Imre
__________________
Fehler sind dazu da, um sie zu machen und daraus zu lernen. Fehler sind nicht dazu da, sie dauernd zu wiederholen. |
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