Dies ist ein Beitrag zum Thema Anamnesebogen vor OP-Einwilligung ausfüllen - Betreueraufgabe? im Unterforum Rechtsfragen im Rahmen des Betreuungsrechts , Teil der Offenes Forum gesetzliche Betreuung
Ein freundliches Hallo in die Runde. Ich bin zwar neu hier, habe aber bereits die Suchfunktion bemüht und nichts zu ...
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#1 |
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Einsteiger
Registriert seit: 20.10.2010
Beiträge: 15
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Ein freundliches Hallo in die Runde. Ich bin zwar neu hier, habe aber bereits die Suchfunktion bemüht und nichts zu meiner Frage gefunden.
Bei einem einwilligungsunfähigen Betreuten hat der Betreuer in die OP einzuwilligen, natürlich nach gründlicher Abwägung und evtl. Einhloung der Genehmigung vom Betruungsgericht. Zuvor sind jedoch im Aufklärungsbogen Fragen über die derzeitigen und früheren Krankheiten und Operationen zu beantworten. Nun meine Frage: Zählt die Beantwortung der Fragen auch zu den Aufgaben eines Betreuers, d. h. ich muss mir vom Hausarzt die Krankenakte geben lassen und diese dann studieren oder muss das Krankenhaus die Akte anfordern. Der Betreute kann jedenfalls keine Aussagen zu seinen Krankheiten und früheren OP´S machen. Bei einem Betreuten (Heimbewohner) steht eine OP wegen "Grauen Star" an und ich soll die ganzen 4 bis 5 angesetzten Stunden während der Voruntersuchung mit anwesend sein um erst Auskunft über den Betreuten bezüglich seiner Gesundheit zu erteilen und dann in die OP einwilligen. Wie macht Ihr das .. wenn da im Monat ein paar Operationen anstehen reicht die Zeit vorn und hinten nicht. |
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#2 |
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Berufsbetreuer
Registriert seit: 11.05.2009
Beiträge: 567
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Fragen über die Krankengeschichte, Medikamenteeinnahme, Allergien etc. lasse ich vom Hausarzt oder Pflegedienstleitung ausfüllen.
Hatte bisher nie Probleme. Die Aufklärung und Einwilligung zur Operation erledige ich meist per Fax. Gruß Heiner |
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#3 |
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Forums-Azubi
Registriert seit: 03.12.2010
Ort: geht euch nix an
Beiträge: 51
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Hallo,
so wie heiner das macht, ist das bestimmt eine gekonnte Möglichkeit, Betreueraufgaben zu Lasten anderer Professionen zu delegieren . Wie sehr die sich dann freuen, ist ne ganz andere Frage.Ein Betreuer mit Zuständigkeit für den Bereich Gesundheit sollte spielend einen Anamnesebogen an Stelle des Betreuten ausfüllen können. Und im übrigen gehören Biographiekenntnisse in allen sozialen bzw. pflegerischen und medizin. Berufen zu den Grundvoraussetzungen einer profesionellen Berufsausübung. Wer's nicht kapiert hat -> Beruf verfehlt
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vielmals freundlich grüßend
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#4 |
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Admin
Registriert seit: 22.08.2005
Ort: Darmstadt
Beiträge: 3,916
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Hallo zusammen,
ich möchte die "Situation" jetzt mal bißchen entschärft sehen. Klopper wie ...Beruf verfehlt ....sind "daneben" und entsprechen nicht dem hier üblichen Miteinander. Also bitte..... Aber..... Same.Bro liegt inhaltlich nicht ganz falsch, es ist ziemlich schwer vorstellbar wenn die OP Aufklärungsaktion starten soll noch schnell den Pflegedienst, Hausarzt usw. zu erreichen. Die sitzen ja jetzt auch nicht da und warten auf Betreueranfragen. Das ist z.B. in meinen Arbeitsprogramm klasse, da ist eingetragen/zusammengetragen Diagnosen, Medis, usw.(natürlich muss man ständig aktualisieren aber der Aufwand lohnt sich echt)- ein Knopfdruck und es kommt komplett aus meinem Computer und kann zum Termin mitgenommen oder von mir aus auch gefaxt werden. Was vier Stunden Rumsitzen betrifft- ein absolutes Betreuer No -Go. @ tgs. es gibt mehrere Möglichkeiten Ausagen zu Vorerkrankungen zusammenzutragen, sich Akten usw. schicken zu lassen erscheint mir die schlechteste. Ein Gespräch/Telefonat in "ruhigen" Zeiten mit dem Hausarzt ist allemal besser. Sollte es diesen und auch sonst keine Infos geben muss man das dem KH halt so mitteilen. Aber Vorsicht, es gibt gerade wenn ein Betreuer schon eine Zeit lang im Amt ist von KH Seite aus keine Veranlassung sich die Infos mühselig selbst zusammen zu glauben. Soweit möglich ist es Betreueraufgabe vorherige Dinge/Krankheiten usw. zu eruieren Gruss Michaela
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diese kommunikation wurde im rahmen der überwachungsgesetze auf ihre kosten dauerhaft gespeichert und wird jederzeit weltweit gegen sie verwendet werden. |
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#5 | |
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Forums-Azubi
Registriert seit: 03.12.2010
Ort: geht euch nix an
Beiträge: 51
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ja so hab ich's gemeint
![]() Zitat:
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vielmals freundlich grüßend
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#6 |
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Berufsbetreuer
Registriert seit: 11.05.2009
Beiträge: 567
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Schade,
genau diese unqualifizierten, unsachlichen und überheblichen doofen Beiträge führten dazu, dass ich "eigendlich" keine Beiträge mehr schreiben wollte. Schade, dass mein Eindruck wieder bestärkt wurde. Heiner |
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#7 |
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Admin
Registriert seit: 22.08.2005
Ort: Darmstadt
Beiträge: 3,916
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Hallo Heiner,
tut mir leid aber so ganz inhaltlich daneben war der Beitrag von Sam.Bro nicht. Ich bitte Dich, wie ich das auch bei Same.Bro getan habe, einfach bißchen freundlicher miteinander umzugehen und nicht übers Ziel hinauszuschiesen. (Wenn`s keine Umstände macht )Und was die Auseinandersetzungen aus der Vergangenheit betrifft: irgendwann kanns auch mal gut sein. Strich drunter und auf "Los" Grüsse an die 2 Kontrahenten.Michaela
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#8 | |
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Gesperrt
Registriert seit: 04.04.2004
Ort: NRW
Beiträge: 2,302
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Hallo,
ich mach das auch oft so wie Heiner, denn es tauchen mitunter Fragen auf, die ich einfach (noch) nicht beantworten kann. Das Risiko werde ich sicher nicht auf mich nehmen, wenn es nachher zu Komplikationen kommt. Deshalb fülle ich das soweit aus wie ich kann und bitte für den Rest den Hausarzt oder den Pflegedienst (bei mir 24 Std zu erreichen) zu kontaktieren. Das ist mir lieber als irgendeinen Senf auszufüllen. Ich kann als Betreuerin gar nicht immer alles sofort auf dem Sender haben. Oftmals sind zunächst akute Dinge dringend zu erledigen, da fange ich nicht sofort mit eine umfangreichen Biografie, nebst allen Krankenhausaufenthalten, früheren Erkrankungen, familiären Vorerkrankungen, an. Wichtig ist es doch wohl, dass für Eingriffe alle Informationen vorliegen. Im Notfall, der z.B. nachts eintreten kann, wird man trotzdem ohne mich anfangen müssen und nicht bis morgens warten. Für alles andere ist dann immer noch Zeit, das ist jedenfalls meine Erfahrung und ich hatte auch noch nie ein Problem damit. Ich will auch gar nicht in diese Postion kommen, dass ich alleine Herr über alles bin, das geht nicht und da möchte ich auch nicht hin. Hier ist Zusammenarbeit gefragt. Das ist jedenfalls meine Meinung dazu. Und Same.Bro sollte mal ein Praktikum bei einem Berufsbetreuer absolvieren, bevor er sich darüber ereifert, dass Betreuer einen Anamnesebogen spielend auszufüllen haben. Zitat:
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#9 |
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Berufsbetreuer / Verfahrenspfleger
Registriert seit: 16.03.2010
Beiträge: 948
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Offengestanden, ich habe einfach keine Lust mehr mich mit Grossklappen zu beschäftigen
, die meinen mir sagen zu müssen, was gut für mich und meinen Job sei und was nicht ... sowohl hier als auch im realen Leben gehen die auf die innere Ignor-Liste. Es gibt einfach zu viele davon. Sinnlos sich daran aufzuspulen. Meistens haben diese Leute Probleme mit ihren eigenen Kompetenzen und reflektieren diese Probs auf andere ... Zum Thema: Wir haben hier ein relativ großes Krankenhaus zur Versorgung der gesamten Region. Da gibt es häufiger mal Eiltbetreuungen auch im intensivmedizinischen Bereich. Unmöglich von jetzt auf gleich dort ne tragfähige Anamnese abzugeben. Ich habs mir angewöhnt in die betreffenden Passagen ein "nicht bekannt" einzutragen, damit mir hinterher nichts auf die Füsse fallen kann und halte das auch so, wenns es um Anamnesen in älteren Betreuungen geht. Woher soll die gesamte gesundheitl. Lebensgeschichte, sagen wir bei einem Dementen zu eruieren sein? Ich hab hier grade einen alten Mann vor Augen, der jetzt ein anus praeter bekommen hat. Der ist in Ostpreussen aufgewachsen und war sein Leben lang alleinstehend ohne Angehörige und nie beim Arzt. Gr. Rudi
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"Wenn jeder akzeptiert, was ich tue, mache ich irgendwas falsch!" |
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#10 | ||
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Admin
Registriert seit: 22.08.2005
Ort: Darmstadt
Beiträge: 3,916
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Hallo Tina,
darauf habe ich mich bezogen, es sollte damit wohl die Zeit zwischen Heiner und Chester angesprochen sein: Zitat:
Zu: Zitat:
Grüsse Michaela
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