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gesetzliche Betreuung

 

Beschluß der Justizministerkonferenz

Dies ist ein Beitrag zum Thema Beschluß der Justizministerkonferenz im Unterforum Situation der Betreuer/innen , Teil der Offenes Forum gesetzliche Betreuung
hier nachzulesen (aber nur, wenn man sich wie ich den Abend verderben möchte): https://www.justiz.nrw.de/JM/jumiko/..._2018/I_-6.pdf...


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Alt 12.06.2018, 19:16   #1
Forums-Geselle
 
Benutzerbild von mimi91
 
Registriert seit: 17.07.2015
Ort: Südwesten
Beiträge: 290
Standard Beschluß der Justizministerkonferenz

hier nachzulesen (aber nur, wenn man sich wie ich den Abend verderben möchte):


https://www.justiz.nrw.de/JM/jumiko/..._2018/I_-6.pdf
__________________
Am besten Südwesten
mimi91 ist offline  
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Alt 12.06.2018, 19:57   #2
Routinier
 
Registriert seit: 17.01.2015
Beiträge: 1,449
Standard

Ich bin wohl masochistisch veranlagt....

Ich hätte gut Lust, einen Streik zu organisieren und alle Betroffenen, Ärzte , Ämter, Heime und Co mal für 4 Wochen an die zuständigen Justizminister zu verweisen . Mal sehen was die danach denken.

Zusammengefasst: wir sind selbst Schuld, weil wir machen ja zu viel Blödsinn den wir nicht machen müssten. Die Behörden müssen mehr beraten . Haha. Ich lach mich tot. Selten eine Stellungnahme so weit weg von der Realität gelesen.
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Die meisten Probleme lösen sich von selbst - man darf sie nur nicht dabei stören
Boomer ist offline  
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Alt 12.06.2018, 20:44   #3
Berufsbetreuer
 
Registriert seit: 21.02.2008
Beiträge: 636
Standard

Starker Tobak aus dem Elfenbeinturm.


Man muss über den Absprung nachdenken, wenn man noch nicht nahe an der Rente steht.
Flafluff ist offline  
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Alt 13.06.2018, 09:27   #4
Stammgast
 
Registriert seit: 25.01.2016
Ort: Ruhrpott / Niederrhein
Beiträge: 570
Standard

Tatsächlich ein Schlag ins Gesicht.


Da wo es passt, wird sich auf die Studie bezogen, kommt es zum heikelen Thema der Stunden und Vergütungssätze sind plötzlich die ermittelten Zahlen (da Selbsteinschätzung der Betreuer, zu geringe Teilnahme) nicht mehr relevant, ja mehr noch sie werden als unwahr dargestellt.


Eine klare Handlungsanweisung entnehme ich aber dem Beschluss: wir tun zu viel und sollen uns auf die rechtliche Betreuung/Vertretung beschränken.



Der Beschluss ist ein schlechter Witz. Egal was die Studie ergeben hätte, eins wird klar: Kosten für Betreuungen sollen deutlich reduziert werden, am liebsten komplett raus aus dem Justizhaushalt. Wo da bitteschön Raum sein soll für Qualität in der Betreuungsarbeit und eine Anpassung der Vergütung, haha ...


Solche Beschlüsse wären mal bei einer Diätenerhöhung sinnvoll.


Es wird vielleicht wirklich Zeit für Alternativen.
ufzeer ist offline  
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Alt 13.06.2018, 20:06   #5
Admin/Berufsbetreuer
 
Benutzerbild von Imre Holocher
 
Registriert seit: 16.03.2004
Ort: Betreuungsbüro Herrlichkeit 6 in 28857 Syke
Beiträge: 5,827
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Moin moin

Hat denn jemand etwas anderes erwartet????

Die Justizminister sind diejenigen, aus deren Töpfen wir bezahlt werden. Die Herrschaften werden doch nicht hurra schreien, wenn unsere Vergütung erhöht wird. Es ist daher selbstverständlich, dass von der Seite die Studie verrissen wird, um das zu verindern, herauzuzögern oder wenigstens so klein wie mögich zu halten - egal, ob gerechtfertigt oder nicht.

Und wer glaubt denn, dass ausgerechnet die Justizminister inhaltlich von den Arbeiten und Bedarfen im Rahmen der Umsetzung des Betreuungsrechtes eine Ahnung haben. Oder gar ein Interesse daran. Oberste Priorität ist da der eigene Etat und dann kommt erst mal eine ganze Weile nix. Dann sind die Gerichte dran und dann wieder nix. Eigene Gelder, die aus den eigenen Häusern (Gerichten, JVAen) und der eigenen Professionalität (Juristen) in andere, niedere Bereiche, wie z.B. Betreuerhände fließen sollen, sind auf der Prioritätenliste irgendwo ganz unten angesiedelt.

Das Berufsbetreuer in vielen Gerichten von den RichterInnen und RechtspflegerInnen inzwischen akzeptiert und sogar auch respektiert werden ist völlig unabhängig davon. Die Gerichte (Judikative) selber werden von den Geldvergabeentscheidern (Legislative) auch sehr kurz gehalten.

Die Lage ist also hoffnungslos, aber nicht ernst.

MfG

Imre
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Fehler sind dazu da, um sie zu machen
und daraus zu lernen.
Fehler sind nicht dazu da, sie dauernd zu wiederholen.
Imre Holocher ist offline  
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Alt 14.06.2018, 18:10   #6
Ich bin neu hier
 
Registriert seit: 13.06.2018
Beiträge: 4
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Gibt es sowas auch für NDS?
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Der Wille des Menschen steht an erster Stelle
Internett ist offline  
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Alt 14.06.2018, 19:57   #7
Forums-Azubi
 
Registriert seit: 02.03.2010
Ort: Hannover
Beiträge: 30
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Das gilt auch für Niedersachsen.
Das ist ein Beschluss der Justizministerkonferenz,
an der die Justizminister der jeweiligen Bundesländer teilgenommen haben.
marza ist offline  
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Alt 15.06.2018, 08:20   #8
Admin/ Berufsbetreuerin
 
Benutzerbild von michaela mohr
 
Registriert seit: 22.08.2005
Ort: Darmstadt
Beiträge: 9,098
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Bin zwar im Urlaub und nur mit halben ihr dabei aber gibt's schon ne Antwort der Verbände darauf? Davon ab und nur als Teilaspekt: eins stimmt. Wir werden oft von der Stadt, dem JC "missbraucht". Immer dann wenn die zuständigen Stellen nicht weiterkommen, auch Kliniken mit Sozialdienst wird nach einer Betreuung geschrien wenn man selbst nicht weiterkommt. Z.B. wegen sprachoroblemen, fehlender KV usw. Der Teil des Report ist also sooooo falsch nicht.77
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michaela mohr ist offline  
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Alt 15.06.2018, 13:32   #9
Forums-Geselle
 
Registriert seit: 03.07.2013
Ort: Oldenburg
Beiträge: 158
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https://betreuungsrechtaktuell.de/be...zminister.html


Macht aber auch nicht glücklicher
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--> Das Leben bleibt spannend
K.Wagner ist offline  
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Alt 15.06.2018, 16:52   #10
Admin/ Berufsbetreuerin
 
Benutzerbild von michaela mohr
 
Registriert seit: 22.08.2005
Ort: Darmstadt
Beiträge: 9,098
Standard

Könnte aber die auseinandersetzung mit der Stellungnahme anders gestalten. Oder? Ich kann in einer rein fatalistischen Haltung kein Potential erkennen. Job frustriert hinschmeissen oder ihn weiter klagend erdulden ist mir zu wenig.
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michaela mohr ist offline  
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