Dies ist ein Beitrag zum Thema Betreuung zuhause - Vergütung! im Unterforum Situation der Betreuer/innen , Teil der Offenes Forum gesetzliche Betreuung
Zitat:
Zitat von Tina L.
.. und am besten Geld mitbringen.
Das meinte ich doch...
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#11 |
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Ehrenamtlicher Betreuer
Registriert seit: 28.03.2008
Ort: NRW
Beiträge: 2,098
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Ich trinke nur an Tagen, die auf 'g' enden, und mittwochs They tried to make me go to rehab, but I say no - no - no (Amy Winehouse) |
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#12 |
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Ehrenamtlicher Betreuer
Registriert seit: 28.03.2008
Ort: NRW
Beiträge: 2,098
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Um die geht es heute am allerwenigsten ...
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Ich trinke nur an Tagen, die auf 'g' enden, und mittwochs They tried to make me go to rehab, but I say no - no - no (Amy Winehouse) |
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#13 |
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Forums-Geselle
Registriert seit: 05.01.2009
Beiträge: 72
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Ja, Kohlenklau, das empfinde ich auch so. Ich denke, es geht zunehmend mehr um Geld, Macht, Bequemlichkeit usw.
Diese Entwicklung macht mir Gedanken. Ich habe den Eindruck, es gibt immer weniger gelassene, in sich ruhende und vorwiegend positiv gestimmte Menschen. Ich kann mich auch täuschen. Man sagt ja auch, die Gegenwart ist die gute alte Zeit von morgen. Ich beobachte oft die Menschen um mich herum, seit ich mehr Zeit habe. Die von denen ich den Eindruck habe, sie sind relativ glücklich, sind nicht die, die das meiste Geld haben oder das bequemste Leben. Sie hatten oft schwere Schicksalsschläge zu bestehen. Wobei Geld zu haben und Bequemlichkeit zu genießen sicher auch nichts Schlechtes ist, aber ich denke, es ist nicht entscheidend. Was macht Menschen glücklich? Das "Wirtschaftswunder" der letzten Jahrzehnte war es meiner Meinung nach nicht. Das zeigt für mich der Blick in die Tier- und Menschenheime und wie mit Alten, Kranken, Kindern und Tieren heutzutage oft umgegangen wird. Ich glaube, ich schweife vom Thema ab...........oder doch nicht? |
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#14 |
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Forums-Geselle
Registriert seit: 06.02.2009
Beiträge: 118
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Sicher schilderst Du mit Deiner Zustandsbeschreibung Entwicklungen, die sich von der gesellschaftlichen Makroebene auf die Mikroebene individuellen Denkens und Verhaltens und damit auf Werte und Normen und letztlich auf die - hier thematisch relevante - Höhe der in einer Marktwirtschaft einzig verbliebenen Art der Anerkennung in Form von Geld herunterbrechen lassen. Es handelt sich Deinerseits also nicht direkt um ein Abschweifen vom Thema sondern eher um eine Art Vertiefung durch philosophisch - gesellschaftskritische Gedanken.
Ich hätte hingegen noch eine praktische Frage zur von Dir erwähnten 24-Stunden Heimdienstleistung: Gibt es für mittellose Menschen irgendeinen Kostenträger für so etwas oder bleibt diese Dienstleistung vermögenden Menschen vorbehalten? |
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#15 |
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Forums-Geselle
Registriert seit: 05.01.2009
Beiträge: 72
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Hallo Volki,
soviel ich weiß, sind die Kosten selbst zu tragen. Auf der Homepage des Bundesverbandes gibt es weitere Infos zu dieser 24-Stunden-Betreuung zuhause: BHSB - Startseite . Bei einem Anbieter habe ich gerade gelesen, die Kosten würden sich auf 1300 Euro bis 1900 Euro monatlich incl. Abgaben und Steuern belaufen. Was die anderen verlangen, weiß ich nicht. Dazu kommen noch die Kosten für einen ambulanten Pflegedienst (wenn pflegebedürftig), die sicher teilweise oder ganz durch das "normale" Pflegegeld gedeckt sind. Da ich mir auch eine solche Betreuung im Falle eines Falles wünsche und mir klar war, dass meine Rente nicht "üppig" ausfallen würde, schloss ich schon vor einigen Jahren eine private Pflegeversicherung ab, genaugenommen zwei. Das fällt mir momentan finanziell nicht leicht. Aber, obwohl dafür andere Dinge, wie u. a. Auto und Urlaub zurückstehen müssen, finde ich es absolut in Ordnung, für meine Pflegebedürftigkeit finanziell vorzusorgen. Es ist für viele normal, Geld für den Friseur, das Auto, den Urlaub, Möbel usw. zurückzulegen. Warum nicht für die Pflege und/oder um damit "im Falle eines Falles" einen Betreuer zu finanzieren? Ich kenne eine Familie, die mehrmals jährlich in einem 5-Sterne-Hotel Urlaub macht, aber sich furchtbar aufgeregt hat, als sie im Hospiz eine Zuzahlung leisten musste. Der Service sollte natürlich "top" sein (und wahrscheinlich möglichst umsonst). Sind uns solche Leistungen nichts mehr wert? Wenn jemand wirklich nichts beitragen kann, wie z. B. bei Hartz 4, ist das was anderes. Ich wurde natürlich durch die Pflege meines Vaters, die MS-Erkrankung meiner gleichaltrigen Freundin usw. relativ frühzeitig mit der Problematik konfrontiert. Andere verdrängen da mehr. Kann ich auch irgendwo verstehen. Evi |
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| ehrenamtliche betreuung, ehrenamtlicher betreuer, pauschale, vergütung, vorsorge |
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