Dies ist ein Beitrag zum Thema Betreuung zuhause - Vergütung! im Unterforum Situation der Betreuer/innen , Teil der Offenes Forum gesetzliche Betreuung
Hallo,
bedingt durch eine Fernsehsendung heute Nacht, habe ich zwecks Zeitaufwand und Vergütung der Betreuer mal "gegooglet".
Was ich da ...
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#1 |
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Forums-Geselle
Registriert seit: 05.01.2009
Beiträge: 72
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Hallo,
bedingt durch eine Fernsehsendung heute Nacht, habe ich zwecks Zeitaufwand und Vergütung der Betreuer mal "gegooglet". Was ich da gelesen habe, hat mich einigermaßen geschockt. Vielleicht habe ich es ja auch falsch verstanden. Ein ehrenamtlicher Betreuer soll 323 Euro im JAHR erhalten, das sind im Monat 26,92 Euro. Deckt das überhaupt die Unkosten? Ein Berufsbetreuer erhält eine "Fallpauschale". Es wird bei häuslicher Betreuung bei Selbstzahlern von einem Aufwand von 8,5 Stunden (1.-3. Monat) bis 4,5 Stunden (ab 2. Jahr) MONATLICH ausgegangen. Kann man in so kurzer Zeit die ganzen Angelegenheiten eines Menschen regeln???? Werden da nicht viele Betreuer versuchen, den Betreuten in einem Heim unterzubringen, obwohl eine Unterbringung zuhause, z. B unter anderem mit osteuropäischen Haushaltshilfen (legal) und ambulanten Diensten möglich wäre? Kann man da privat Zusatzregelungen wegen der Vergütung treffen. Ich kenne z. B. einen alten Mann, dem es nicht an Geld mangelt, denke ich, der aber keine Angehörigen hat. Er würde sicher mehr zahlen, wenn er zuhause betreut werden könnte. Ich habe ja die Betreuung meines Vaters zuhause organisiert. Mit der angegebenen Stundenzahl wäre ich da aber NIE zurecht gekommen. Evi |
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#2 |
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Ehrenamtlicher Betreuer
Registriert seit: 28.03.2008
Ort: NRW
Beiträge: 2,098
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Hallo Evi,
was wäre denn in Deinen Augen eine angemessene Vergütung. Fragende Grüße Kohlenklau
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Ich trinke nur an Tagen, die auf 'g' enden, und mittwochs They tried to make me go to rehab, but I say no - no - no (Amy Winehouse) |
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#3 | ||||
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Gast
Beiträge: n/a
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Guten Tag!
Der ehrenamtliche Betreuer übt ein Ehrenamt aus und das bedeutet UNENTGELDLICH! Zitat:
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Zitat:
Mit freundlichen Grüßen Stracciatellamaus |
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#4 |
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Forums-Geselle
Registriert seit: 05.01.2009
Beiträge: 72
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Hallo Kohlenklau,
ich dachte an eine Vergütung nach Aufwand und nicht pauschal! Hallo Stracciatellamaus, mir ist schon klar, dass ehrenamtliche Betreuer unentgeltlich arbeiten. Ich FRAGTE mich nur, ob das Geld für die UNKOSTEN reicht, deshalb das Fragezeichen dahinter. Wenn ich alleine daran denke, wieviel Zeit mich manchmal die "Bürokratie" in meinem eigenen Leben kostet!!!! Aber vielleicht sind "Profis" da ja schneller! Es gibt ja (seit noch nicht allzulanger Zeit legal) Haushaltshilfen aus Osteuropa, die keine pflegerischen Tätigkeiten übernehmen dürfen, aber durch 24 Stunden Anwesenheit, Menschen, die sonst ins Heim müssten, ermöglichen in "ihren 4 Wänden " zu bleiben. Es gibt auch einen Bundesverband der (hoffentlich nicht nur angeblich) seriösen Vermittler. Diese "Haushaltshilfen" arbeiten in der Regel mit ambulanten Pflegediensten zusammen. Ich kenne, bzw. kannte einige Familien, die mit dieser Lösung sehr zufrieden waren, die ja auch den "Haushaltshilfen" dient. Eigene Erfahrungen habe ich damit nicht. Mir ist aber kein Fall bekannt, in dem ein "amtlicher" Betreuer diese Lösung gewählt hat. Vielleicht ist sie auch (noch) nicht so bekannt. |
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#5 |
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Forums-Geselle
Registriert seit: 05.01.2009
Beiträge: 72
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Hallo Kohlenklau,
ich dachte an eine Vergütung nach Aufwand und nicht pauschal! Hallo Stracciatellamaus, mir ist schon klar, dass ehrenamtliche Betreuer unentgeltlich arbeiten. Ich FRAGTE mich nur, ob das Geld für die UNKOSTEN reicht, deshalb das Fragezeichen dahinter. Wenn ich alleine daran denke, wieviel Zeit mich manchmal die "Bürokratie" in meinem eigenen Leben kostet!!!! Aber vielleicht sind "Profis" da ja schneller! Es gibt ja (seit noch nicht allzulanger Zeit legal) Haushaltshilfen aus Osteuropa, die keine pflegerischen Tätigkeiten übernehmen dürfen, aber durch 24 Stunden Anwesenheit, Menschen, die sonst ins Heim müssten, ermöglichen in "ihren 4 Wänden " zu bleiben. Es gibt auch einen Bundesverband der (hoffentlich nicht nur angeblich) seriösen Vermittler. Diese "Haushaltshilfen" arbeiten in der Regel mit ambulanten Pflegediensten zusammen. Ich kenne, bzw. kannte einige Familien, die mit dieser Lösung sehr zufrieden waren, die ja auch den "Haushaltshilfen" dient. Eigene Erfahrungen habe ich damit nicht. Mir ist aber kein Fall bekannt, in dem ein "amtlicher" Betreuer diese Lösung gewählt hat. Vielleicht ist sie auch (noch) nicht so bekannt. |
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#6 |
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Gesperrt
Registriert seit: 04.04.2004
Ort: NRW
Beiträge: 2,302
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Hallo Evi,
ich habe erst gestern mit einer Frau von einem sozialen Dienst telefoniert, sie schilderte, dass sie diese Möglichkeit auch in Anspruch genommen hatte, als es der Schwiegermutter sehr schlecht ging. Die alte Dame brauchte von Mo. - Fr. eine 24 Std. Betreuung, man wollte eine Heimaufnahme verhindern, suchte deshalb nach einer anderen Lösung und alle waren am Ende sehr zufrieden. |
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#7 |
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Ehrenamtlicher Betreuer
Registriert seit: 28.03.2008
Ort: NRW
Beiträge: 2,098
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Das ging bis 2005. Danach wurden die Pauschalen eingeführt. Berufsbetreuer sollen lt. Politik eine "Mischkalkulation" durchführen, d.h. arbeitsintensive und weniger arbeitsintensive Fälle bearbeiten. Jetzt, wo sie sich darauf eingestellt haben, kommt aber die Forderung, gerade die weniger aufwändigen Fälle an ehrenamtliche Betreuer abzugeben ...
Zufrieden wird man wohl erst sein, wenn die Betreuer für die Tätigkeit auch noch selber bezahlen.
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Ich trinke nur an Tagen, die auf 'g' enden, und mittwochs They tried to make me go to rehab, but I say no - no - no (Amy Winehouse) |
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#8 | |
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Gesperrt
Registriert seit: 04.04.2004
Ort: NRW
Beiträge: 2,302
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Zitat:
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#9 |
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Forums-Geselle
Registriert seit: 05.01.2009
Beiträge: 72
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Hallo Tina,
das ist genau die Resonanz, die ich von den "betroffenen Familien" auch bekommen habe. Viele Familien wissen aber gar nicht, dass es diese Lösung gibt oder halten sie für zu kompliziert. Dann ist der Weg ins Heim oft das "Naheliegendere", obwohl sowohl der "zu Pflegende" als auch die Angehörigen darunter leiden. So einen Fall habe ich gerade erlebt. Für mich selbst würde ich diese Lösung auch vorziehen, wenn es sie dann noch gibt, wenn ich mal pflegebedürftig werde (was hoffentlich noch lange dauert)! Ich habe nur Angst, dass es meinem "zukünftigen Betreuer", wer immer das auch sein wird, auch zu kompliziert ist. Evi |
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#10 |
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Forums-Geselle
Registriert seit: 05.01.2009
Beiträge: 72
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Hallo Kohlenklau,
übel, diese Entwicklung! Es geht ja aber auch nur um Menschen! Evi |
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| ehrenamtliche betreuung, ehrenamtlicher betreuer, pauschale, vergütung, vorsorge |
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