Dies ist ein Beitrag zum Thema Zufriedenheit??? Jobwechsel?!! im Unterforum Situation der Betreuer/innen , Teil der Offenes Forum gesetzliche Betreuung
Hallo nochmal,
vermutlich nerven die zahlreichen "Neuankömmlinge", weil sie immer die gleichen Fragen stellen, ohje...
Werde mich also sobald als ...
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#1 |
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Gast
Beiträge: n/a
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Hallo nochmal,
vermutlich nerven die zahlreichen "Neuankömmlinge", weil sie immer die gleichen Fragen stellen, ohje... Werde mich also sobald als möglich anmelden für das geschlossene Formum für Neueinsteiger (geht noch nicht, noch nicht genügend Beiträge, aber bemühe mich ja schon täglich... ).Heute aber doch noch eine sehr wichtige Frage, eigentliche die ultimativ wichtigste Frage überhaupt! Werde vermutlich nächste Woche (Urlaub ) die ersten Bewerbungen an Behörden schicken, es ist mir also relativ ernst...Müsste dann aber meinen Job kündigen, unbefristeter Vertrag mit kleiner Leitungsfunktion, sicherem Gehalt, etc. Das macht man ja nicht so nebenher.... Würde mich also sehr interessieren, ob die, denen es ähnlich ging, heute zufrieden sind mit ihrer beruflichen Situation. Ist klar, das kann man nicht so pauschal sagen! Aber vielleicht ob die Entscheidung zum Berufsbetreuer auch heute noch ok ist oder bereut ihr es vielleicht?? Ich habe schon verstanden, dass es immer ein Risiko ist, genügend Betreuungen zu haben und das einige Fälle nicht immer leicht sind, ist mir aus der Arbeit auch klar. Ich habe nach 25 Jahren Praxis genug davon immer soviel Energie in die Zusammenarbeit mit der Institution, Vorgesetzten und auch Teamkollegen zu investieren. Stelle es mir also leichter vor, selbständig zu arbeiten. IST DAS SO??? Oder ist es vielleicht auch eine recht "einsame" Geschichte und man vermisst womöglich noch all das, was mich aktuell häufig nervt??? Seid ihr -unterm Strich- ZUFRIEDEN???? Bin 42 Jahre alt, da können "falsche Entscheidungen" ja schon mal verheerende Folgen haben!! Grüße!!! |
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#2 |
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Admin
Registriert seit: 16.03.2004
Ort: Betreuungsbüro Herrlichkeit 6 in 28857 Syke
Beiträge: 1,590
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Hallo Anatevka
Deine Frage ist bis vorletzen Monat im Bereich für Berufsbetreuer behandelt worden unter "Traumjob Betreuer?". Da stehen einige Antworten drin, die genau Deine Frage behandeln. Schade, dass der Thread im geschlossenen Bereich steht. Aber kurz zusammengefaßt: Überwiegen wollen die KollegInnen den Job nicht wechseln, es ist der Traumjob, auch wenn er unter anderen Bedingungen aufgenommen wurde. Aber auch: Der Job ist was für "Überzeugungstäter". Du solltest Deinen eigenen Text: "... es ist mir also relativ ernst..." gründlich überdenken - Erst wenn Du das 'relativ' ohne Bedenken streichen kannst, solltest Du dich für diesen Job entscheiden. Du mußt aber auch nicht von heute auf morgen ins kalte Wasser springen. Fang mit ein oder zwei Betreuungen an, dann merkst Du wie der Job geht. Ist er was für Dich, dann bekommst Du auch die Kurve zur Berufsbetreuerin hin. Ist es nix, dann hast Du einen noch nicht gekündigten Job. Viel Glück wünscht Imre
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Fehler sind dazu da, um sie zu machen und daraus zu lernen. Fehler sind nicht dazu da, sie dauernd zu wiederholen. |
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#3 | |
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Gesperrt
Registriert seit: 04.04.2004
Ort: NRW
Beiträge: 2,302
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Hallo,
Imre hat ja schon das allgemeine feedback der Betreuer wiedergegeben. Zitat:
Es gibt genug Stellen, die einem Knüppel zwischen die Beine werfen, es gibt Richter und Rechtspfleger, Kollegen, ect. Du arbeitest zwar selbstständig, aber Du trägst damit auch die Verantwortung ganz alleine. Ob es leichter oder schwerer ist kann man gar nicht beantworten. Ich empfinde diese Arbeit nicht leichter, aber würde trotzdem nicht tauschen wollen. Es ist genau mein Ding. Manchmal finde ich es schon eine ziemlich einsame Geschichte (ich gehöre bewusst keiner Bürogemeinschaft an), aber viel öfter bin ich froh darüber, dass ich alleine arbeite. Die Fragen hören nie auf, deshalb ist es wichtig sich direkt zu Anfang ein Netzwerk zu schaffen. Ich bin zufrieden, aber ich habe auch Glück gehabt, mit dem Eintritt, mit "meinen " Gerichten, der Betreuungsstelle, meinem Umfeld - alles passte. Dieses Zusammenspiel erleichtert die Arbeit ungemein. Der Job ist schwer genug, wenn es es dann schon in der Basis nicht stimmt, dann wird es umso schwerer. Als ich Anfang 2001 anfing, fragte mich ein Rechtspfleger beim 1. Verpflichtungstermin, ob ich mir das gut überlegt hätte. Das wäre eine knüppelharte Arbeit und er hätte genug Betreuer kommen und wieder gehen gesehen. Obwohl ich das bis dato locker und flockig angegangen war, wurde mir plötzlich abwechselnd heiß und kalt. Bereut habe ich rein gar nichts, auch wenn besonders die ersten Monate kein Zuckerlecken waren. Auch wenn Du Dir jetzt viele Gedanken machst, der entscheidene Schritt steht ja ohnehin noch aus, nämlich Deine Bewerbung und eine Zusage. Ich wünsche Dir von Herzen, dass Du danach die richtige Entscheidung triffst und vielleicht ist es ja wirklich möglich das zunächst mit Deiner Arbeit parallel laufen zu lassen.
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#4 | |
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Admin
Registriert seit: 22.08.2005
Ort: Darmstadt
Beiträge: 3,916
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Zitat:
.... das wird weiterhin so sein. Und wird sich noch verstärken aber Deine Position dabei ist eine andere. In Deiner jetzigen Posiion sind die "Standorte" bereits durch die Strukturen abgesteckt. Als "Berufs-Anfänger" darfst Du damit noch also nochmal ganz von vorne anfangen. Du arbeitest unter Umständen lediglich in Deinem Büro alleine, im eigentlichen Sinn aber nie. Du arbeitest zusammen mit den Gerichten, Gutachtern, Kliniken, Ärzten, Einrichtungen, Ämtern und Behörden, Pflegediensten usw. usw. Und musst Dir dort Deinen Stand als selbständiger Berufsbetreuer auch erst mal regelrecht erkämpfen. Bevor ich ins Blaue hinein eine feste Stelle endgültig aufgäbe, würde ich erst mal Versuche starten. Umzusteigen, ohne zu wissen ob mir das neue Umfeld mit allen dazugehörigen Bedingungen wirklich passt, halte ich für ziemlich gewagt. Es gab ja auch mal gute Gründe für die derzeitige Arbeitssituation. Mit dem "Alleine- im Büro" halte ich es so, dass meines gross genug für einen Zweiten ist. Ich sass da lange zusammen mit einer Anwältin, das war nachgerade ein geniales Konstrukt. Es ist überaus angenehm das nebenan jemand sitzt der auch zu tun hat, aber mit dem man auch mal drei Sätze zwischendurch wechseln kann- gerade wenn der Frust hohe Wellen schlägt. Die Frage ob Traumjob? habe ich mit Jein beantwortet. Im Moment, bzw. schon einige Jahre lang mache ich den Job sehr gerne und werde auch noch eine Weile dabei sein. Aber Menschen, und damit ihre Träume verändern sich- also mal sehen. Grüsse Michaela
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diese kommunikation wurde im rahmen der überwachungsgesetze auf ihre kosten dauerhaft gespeichert und wird jederzeit weltweit gegen sie verwendet werden. |
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#5 |
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Gast
Beiträge: n/a
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Hallo Imre, Tina und Michaela (+ alle anderen)!
Vielen Dank, dass ihr euch die Zeit genommen habt auf diese Frage zu antworten, bin nach der Arbeit ganz schnell zum PC geeilt.... Klar, die wirkliche Entscheidung steht mit den Bewerbungen und möglichen Zu- oder Absagen noch aus, aber es routiert ja im Moment ganz ordentlich in meinem Kopf, und so bin ich über alle Möglichkeiten glücklich mir ein besseres Bild machen zu können. Das es eine wirkliche TRAUM-Arbeit gibt, glaube ich eh nicht. Aber die Hoffnung, dass es Tätigkeiten, die mehr oder weniger den eigenen Erwartungen + Fähigkeiten entsprechen. Dass es immer wieder schwierige Situationen gibt, davon gehe ich einfach mal aus. Aber ihr macht mir dennoch Mut! Das klingt doch insgesamt eher positiv. Konnte mir bisher auch nur schlecht ein Bild machen, wie Büroarbeit und Termine / Kontakte im Verhältnis stehen. Und genau, es wäre sicherlich das beste die aktuelle Stelle erst Schritt für Schritt zu reduzieren, bevor ich kündige (vorausgesesetzt natürlich es klappt mit den Bewerbungen). War mir bisher nicht sicher, ob das geht aber rein arbeitsrechtlich müsste es wohl o.k. sein, mache ich nun also auch noch einen Termin beim Betriebsrat. Schön, freue mich, dass ihr noch -zumindest die meiste Zeit- gerne dabei seid!!! (Bin regelrecht erleichtert, hätte ja auch sein können, es kommen diverse Antworten im Sinne von "bloß nicht / lass die Finger von / sei froh, wenn du ne feste Stelle hast, etc") Danke nochmal dafür! Herzliche Grüße Annatevka |
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#6 | |
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Gesperrt
Registriert seit: 04.04.2004
Ort: NRW
Beiträge: 2,302
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Hallo Annatevka,
Zitat:
Dadurch habe ich einen guten Einblick bekommen, konnte mir ein paar Sachen abschauen, die ich bis heute beibehalten habe. Hätte ich vorher von dieser Möglichkeit gewußt, wäre ich schon vor oder während der Bewerbungsphase mal ein paar Tage irgendwo mitgelaufen und hätte mir alles angeschaut. |
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#7 |
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Gast
Beiträge: n/a
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Hallo Tina,
ja, ist vielleicht doch eine ganz gute Idee? Bin mir nicht ganz sicher, es gab ja auch Vorschläge, dass man einfach mal ein oder zwei Betreuungen macht, um ein wenig "reinzuriechen". Nun ist es so, dass ich im Betreuten Wohnen arbeite + dort haben wir so 7 oder 8 Klienten, die keinen gesetzlichen Betreuer haben. Für diese Leutchen erledige ich halt bereits die finanziellen und sozialrechtlichen Angelegenheiten, so dass ich mir dachte, dass diese ein oder zwei Probe-Betreuungen u.U. nicht soviel bringen. Obwohl es dann als Betreuer vermutlich nochmal anders ist, bzw. die KLienten auch aus anderen Bereichen kommen, da gibt es sicher noch etliches, was ich mir noch aneignen muss. Bilde mir dennoch ein, vielleicht schon eine etwas bessere Vorstellung zu haben, als jemand, der aus einem ganz anderen Zweig kommt. Hmmm, aber ich könnte auch Kontakte zu unseren gesetzlichen Betreuern nutzen und mal nachfragen, was da an Hospitationen o.ä. möglich ist. Ist schon richtig, nichts übereilen, obwohl ich mittlerweile immer überzeugter bin, dass es das Richtige für mich sein könnte. (Und juchu jetzt müsste ich wohl auch genügend Beiträge zusammen haben, dass ich mich in das geschlossene Forum für die Einsteiger einloggen kann, das gibt sicherlich auch noch einige Informationen - Super übrigens, dieses Forum, finde es schon jetzt sehr hilfreich!!!)Ein schönes Wochenende an alle, Grüße von Annatevka |
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#8 |
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Gast
Beiträge: n/a
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Ich nochmal....
Die Idee ist doch gut + ich werde mich auch besser hier um so eine Hospitation bemühen (da gibt es ja ganz oben so eine Seite). Kontakte zu den mir bekannten Betreuern herzustellen wäre aktuell ja nicht so geschickt, ist alles zu nah am Arbeitgeber + der weiß ja noch nichts von meinen Plänen... Also danke nochmal für den Tip! |
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#9 |
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Gesperrt
Registriert seit: 09.07.2010
Beiträge: 2
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Hallo,
ich habe bald meinen BA Sozialarbeiter, bin 43 und überlege auch mit der Berufsbetreuerei. Ich werd mich erst mal bei der zuständigen Stelle bewerben. lg |
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#10 | |
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Gesperrt
Registriert seit: 26.06.2010
Beiträge: 4
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Zitat:
wenn ich nicht wüsste, dass ich deine Beiträge nicht geschrieben habe, dann würde ich echt zweifeln. Denn wir sind haargenau in der selben Situation nur mit einem einzigen Unterschied. Ich habe den Sprung ins kalte Wasser nun gewagt. Auch ich arbeitete bzw.arbeite noch bis zum Ende des Monats im BW und auch ich habe eine feste Stelle. Aber ich konnte mir den Luxus nicht leisten, erst mal nebenbei anzufangen und dann zu kündigen, weil es bei mir vertraglich untersagt ist. Dh. ich musste entweder oder handeln. Nun habe ich es gewagt und fristlos gekündigt. Habe nächste Woche Termine bei den Richtern und muss ehrlich sagen, dass ich tierische Angst habe, es zu bereuen, dass ich eine feste Stelle gekündigt habe. Auf der anderen Seite sage ich mir, es ist mein Traum gewesen selbständig zu werden und wer nicht wagt der nicht gewinnt. Ich wünsche dir, dass du die richtige Entscheidung für dich triffst. Liebe Grüsse Feraya |
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