Dies ist ein Beitrag zum Thema Treffen mit Betreuten??? im Unterforum Situation der Betreuer/innen , Teil der Offenes Forum gesetzliche Betreuung
Hallihallo!
Sagt mal, wie habt Ihr in Euren Anfangszeiten - ohne Büro - die Treffen mit Euren Betreuten organisiert? Bei ...
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Held der Arbeit
Registriert seit: 25.08.2010
Ort: Düsseldorf
Beiträge: 420
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Hallihallo!
Sagt mal, wie habt Ihr in Euren Anfangszeiten - ohne Büro - die Treffen mit Euren Betreuten organisiert? Bei Heimbewohnern natürlich kein Thema, aber bei z.B. Leutchen in eigenen Wohnungen, die den Betreuer nicht reinlassen wollen oder aber Wohnungslosen wird es schon problematischer...! Meine Privatwohnung sollte diesen Stand auch behalten! Treffen in Cafes o.ä. finde ich aber in manchen Fällen zu öffentlich und indiskret...alles irgendwie unbefriedigend!...wenn es dann evtl. noch um die Geldeinteilung geht...z.B. alle 2 Tage Taschengeldauszahlung...wird es schon arg unangenehm, wenn noch kein Büro vorhanden ist! Lieben Gruß, Thorsten
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#2 |
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Admin
Registriert seit: 16.03.2004
Ort: Betreuungsbüro Herrlichkeit 6 in 28857 Syke
Beiträge: 1,590
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Moin Superthor
Als ich noch ken Büro hatte, da fanden die Treffen üblicherweise bei den Betreuten statt. Vorher per Brief oder Telefon angekündigt und gut. Natürlich nicht bei allen. Probleme hatten die Betreuten gemacht, die versucht haben sich zu verbergen. Hier war es z.B. hilfreich, sich mit dem Sozialamt abzusprechen, wenn das Geld ausgezahlt werden soll, um dann wie zufällig im Sozi aufzulaufen. (Da spielt aber nicht jedes Sozi mit...) Wenn einem Betreuten sein Taschengeld eingeteilt werden muss, dann hat er/sie auch ein Bedürfnis, sich mit dem Betreuer zu treffen. Sich zu erstecken = keine Knete. TG für jeden bis jeden zweiten Tag auszuzahlen sollte wirklich nicht mehr vom rechtlichen Betreuer übernommen werden. Wenn das nötig ist, ist auch eine gute Begründung für das Betreute Wohnen da - der Betreute hat sicherlich noch andere Unterstützungsbedarfe... Das Geld kann dann über den Wohnbetreuer ausgezahlt werden. Falls noch kein eigenes Büro oder das nötige Kleingeld dafür da ist: KollegInnen suchen, die sich mit Dir das Büro teilen. Es ist auch möglich, dass man sich das Büro tageweise teilt und nur einen oder zwei Präsenstage in dem Büro hat - sozusagen als Anlaufstelle, bei der die Betreuten wissen: Mein Betreuer ist an dem Tag an diesem Ort höchstpersönlich zu erreichen und sonst nur per Telefon. Das ist eine sehr kostengünstige Variante, weil man damit von zu Hause aus Arbeiten kann, und trotzdem eine Anlaufstelle hat, um die Betreuten zu treffen. Das Riesenequipment ist in so einem (Behelfs-?)Büro auch nicht nötig. Für weitere Möglichkeiten, die Betreuten zu treffen gibt es z.B. die WfB'S oder sonstige soziale Anlaufstellen, die von den Betreuten aufgesucht werden. ... und die Phantasie, für originelle Einfälle, zufällig da aufzulaufen, wo die Betreuten gerade sind. Man muss es nur rauskriegen, wo sie sich gerne aufhalten. Viel Glück wünscht Imre
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Fehler sind dazu da, um sie zu machen und daraus zu lernen. Fehler sind nicht dazu da, sie dauernd zu wiederholen. |
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#3 |
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Berufsbetreuer / Verfahrenspfleger
Registriert seit: 16.03.2010
Beiträge: 948
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Ich habe mein Büro auch in meiner Wohnung ... und das soll auch so bleiben. In meinen Räumen habe ich grundsätzlich keinen Publikumsverkehr, jedenfalls nicht von Betreuten. Mal n Kollegen oder ne Behördenmitarbeiterin, das schon gelegentlich und wenns nicht anders geht.
Ich besuche meine Klienten entweder in deren Wohnung oder Heim, oder eben der Einrichtung, der WfB usw. In einem Bereich "lade" ich regelmäßig in die Aussenstelle eines Landratsamtes, welches mir dort n Versammlungsraum verfügbar hält. In einer anderen Stadt habe ich auch schon mal Kollegen gebeten, die n externes Büro haben, ob ich dort mal n Termin machen konnte - war aber ne Aussnahme. MfG R
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"Wenn jeder akzeptiert, was ich tue, mache ich irgendwas falsch!" |
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#4 |
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Admin
Registriert seit: 22.08.2005
Ort: Darmstadt
Beiträge: 3,916
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Guten Morgen,
in den meisten Städten unterhalten Caritas oder private Träger sozialer Einrichtungen oft eine Teestube, Cafeladen, Wäscherei usw. Da meine (obdachlosen) Kunden dort sowieso gerne verkehren und ich bei den Kollegen bekannt war konnte ich Geldauszahlungen und Besprechungen immer dort abhalten. Obdachlose sind ja wenigstens in einer Notunterkunft untergebracht, dort kann man auch auflaufen am morgen. Ansonsten, siehe Imres Tips...... ![]() Gruss Michaela
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Forums-Azubi-Anwärter
Registriert seit: 26.09.2010
Ort: OWL
Beiträge: 26
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Moin,
das mit dem eigenen Büro gründlich planen ! Ich habe inzwischen mehrere Kollegen, die haben Ihre Büros wieder aufgegeben, zum einen, weil es Kostenmäßig kaum zu stemmen ist, aber auch, weil dann dauernd Klienten auflaufen, die nicht unbedingt was zu besprechen haben, sondern denen einfach ein bisschen langweilig ist und man selber kommt zu nix. Ich war auch schon mal bei nem Kollegen im Privathaus, da saßen 2 Klienten mir der Ehefrau und waren am Kaffetrinken mit Kuchen und so. Ist dann natürlich ne ganz andere Stimmung ! ![]() Ob es der Arbeit hilft, weiß ich nicht ! Gruß, der Volker |
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#6 | ||
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Admin
Registriert seit: 22.08.2005
Ort: Darmstadt
Beiträge: 3,916
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Moregn zusammen,
Zitat:
Zitat:
Ganz im Gegenteil, das halte ich nachgerade für sträflich.Wenn ich das lese dann verstehe ich warum in manchen Gebieten von Betreuern rund um die Uhr alles verlangt wird- vom Datenschutz und der Ehefrau ganz zu schweigen. Dazu kann nur sagen: Beruf komplett verfehlt. Grüsse Michaela
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Held der Arbeit
Registriert seit: 25.08.2010
Ort: Düsseldorf
Beiträge: 420
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Moin!
Danke, liebe Leute!...das sind ja schon ne Menge Anhaltspunkte! ...ja, ein externes Büro ist natürlich ne feine Sache, doch bis dahin sollten dann auch ausreichend Betreuungen laufen! Klienten in der Privatwohnung gehen m.E. gar nicht!!!...ebenso die Rund-um-die-Uhr-Telefonbereitschaft!!! Kann mir nicht vorstellen, dass unter den Bedingungen langfristiges und "gutes" Arbeiten möglich ist! Liebe Grüße, Thorsten
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