Dies ist ein Beitrag zum Thema Auto verkaufen im Unterforum Situation der Betreuer/innen , Teil der Offenes Forum gesetzliche Betreuung
Ich brauche mal einen Praxistipp. Ich muss den BMW eines Betreuten verkaufen, Wert deutlich über 10.000 €. Autos und der ...
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#1 |
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Berufsbetreuerin
Registriert seit: 29.03.2010
Beiträge: 533
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Ich brauche mal einen Praxistipp. Ich muss den BMW eines Betreuten verkaufen, Wert deutlich über 10.000 €. Autos und der Umgang mit ihnen sind sozusagen ein blinder Fleck bei mir.
Ständig höre und lese ich, dass angebliche Käufer mit Gebrauchtwagen auf einer Probefahrt verschwinden, dass Verkäufer entführt und irgendwo in der Pampa aus dem Wagen geschmissen werden oder Schlimmeres. Am liebsten würde ich also an einen stadtbekannten niedergelassenen Autohändler verkaufen, der sich sowas nicht leisten kann. Muss man dabei mit deutlich gedrückten Preisen rechnen? Wie verkauft ihr eure Autos? Ich weiß, wie man den Händlereinkaufspreis ermittelt, habe aber keine Ahnung, wie gut die Chancen sind, ein KFZ zu diesem Preis zu verkaufen und wie man am besten vorgeht. |
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#2 | ||
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Stammgast
Registriert seit: 29.12.2010
Ort: OWL
Beiträge: 512
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Zitat:
Zitat:
Am besten 2 BMW Händler und einen Freien abklappern und dann die Angebote genehmigen lassen. In wie weit die Angebote vom Händlereinkaufspreis abrücken siehst dann und kannst nen bischen handeln. Oder eine ganz andere Variante - 3x Händler anfragen und dann 500EUR drauf. Bei der Variante ging es an einen Bekannten vom Betreuer - ich fänds etwas grau da Privatmarkt und HändlerEK verglichen, aber der Rechtspfleger hatte es abgenickt. Viel Erfolg! |
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#3 |
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Volunteer
Registriert seit: 02.05.2009
Ort: Ruhrgebiet
Beiträge: 110
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Hallo Garfeld,
ich würde den Wagen zunächst in der örtlichen Zeitung inserieren und versuchen privat zu verkaufen. Dies bringt i.d.R. mehr Geld als beim Gebrauchtwagenhändler. Beim Autohaus kannst Du ihn eh meist nur verkaufen, wenn Du einen Neuwagen kaufst. Das ist wahrscheinlich hier auch nicht gewünscht. Will der potentieller Käufer eine Probefahrt machen, dann muß der Wagen natürlich zugelassen sein. Unbedingt den Führerschein zeigen lassen. Beachte: die Klassen sind jetzt A, B, C statt 1, 2 oder 3. Ideal wäre es natürlich, wenn jemand beim Verkauf dabei ist (als Zeuge, wenn sich der vermeintliche Käufer als schräger Typ herausstellen sollte). Im Zweifelsfall lieber vom Verkauf zurücktreten. Ferner würde vorher den Wagen beim Gutachter schätzen lassen. Denn die Preisvorstellungen von Käufer und Verkäufer sollten nicht zuweit auseinanderliegen.
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LG Chrissi |
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#4 |
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Berufsbetreuerin
Registriert seit: 29.03.2010
Beiträge: 533
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Danke für Eure Antworten.
Ich würde mal sagen, die gehen in komplett unterschiedliche Richtungen. Ich denke, Führerschein zeigen lassen reicht nicht - der könnte ja falsch sein bzw. jemand anderem gehören. Von Bekannten, die ihr Auto verkauft haben, höre ich immer wieder, dass Händler sich als Privatleute "tarnen", was auch immer das soll. Schon allein von daher erscheint mir der Versuch eines Privatverkaufs nur bedingt sinnig. |
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#5 |
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Admin
Registriert seit: 22.08.2005
Ort: Darmstadt
Beiträge: 3,916
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Hallo Garfield,
ich rate Dir zum Üblichen: bei Kollegen und Bekannten rumfragen nach einem seriösen Autohändler und dem das Auto dann verkaufen bzw. ihn um Mithilfe bitten. Das privat regeln zu wollen ist ziemlich aufwändig und nervig, vor allem zeitraubend. Mir ist da in 12 Jahren noch keiner komisch gekommen und Menschenkenntnis hat man immer- auch beim Autohändler. Gruss Michaela
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diese kommunikation wurde im rahmen der überwachungsgesetze auf ihre kosten dauerhaft gespeichert und wird jederzeit weltweit gegen sie verwendet werden. |
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#6 |
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Berufsbetreuerin
Registriert seit: 29.03.2010
Beiträge: 533
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Hallo Michaela,
das werde ich dann wohl tatsächlich so angehen. Angst habe ich nicht vor Autohändlern, die als solche auftreten - denen traue ich zwar Preisdrückerei zu, aber das ist ja irgendwo auch ihr Job. Angst habe ich vor angeblichen Familienvätern, die möglichst billig erworbene Autos gewerbsmäßig nach Transsylvanien verschieben und dabei über Leichen gehen. Das ist natürlich überspitzt formuliert, aber leider so oder ähnlich oft genug vorgekommen. GG |
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#7 |
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Dipl. Rechtspflegerin
Registriert seit: 02.01.2010
Beiträge: 84
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Garfield,
das Auto verkauft man als Betreuer selbstverständlich beim seriösen Autohändler vor Ort! Als Betreuer sind Sie nicht verpflichtet, dass Maximum des Kaufpreises zu erreichen. Das gilt analog den Geldanlagen, weshalb in einer Betreuung stets die seriöse/mündelsichere Variante vorzuziehen ist, auch wenn man in der Lage wäre durch spekulative Anlagen mehr Zinsen zu erwirtschaften.
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... nun weiß ich wieder Bescheid ...
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#8 |
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Einsteiger
Registriert seit: 20.10.2010
Beiträge: 15
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Genau, ein seriöser Autohändler im Ort ist der beste Ansprechpartner dafür. Beim Privatverkauf denke ich auch an das Thema Falschgeld, Unfälle auf der Probefahrt und an nicht oder spät erfolgte Ummeldungen.
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#9 |
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Forums-Azubi
Registriert seit: 19.01.2010
Ort: Niedersachen
Beiträge: 40
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Hallo,
ich hätte hier auch mal eine Frage. Wie lasst Ihr das Wertgutachten erstellen? Fahrt Ihr mit dem Auto des Betreuten zum Händler hin? Oder nur mit den Papieren und evtl. Fotos? Bei mir ist der Fall, mein neuer B. ist im Heim, er ist Alkoholiker und der Führerschein ist ihm entzogen worden. Er hat einen BMW 116i, Bj. 2004, lt. mobile.de, darüber gebe ich immer im Vermögensverzeichnis einen Durchschnittswert an, ist er ca. 10.000 € wert. Oder kommt ein Händler vor Ort hin und guckt sich den Wagen an? Das würde ja arg zeitaufwendig werden, wenn ich dann immer zum B. zur Wohnung müsste, um das Auto zu zeigen. LG silencer |
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#10 |
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Admin
Registriert seit: 22.08.2005
Ort: Darmstadt
Beiträge: 3,916
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Hallo Silencer,
wie würdest Du denn ein Auto kaufen/schätzen? Nur mit Fotos? Wohl eher nicht. Wenns nur um die Angabe im VZ geht ist das wohl o.k., da brauchts auch kein Wertgutachten. Aber für einen Verkauf wird Dir in dem Fall nix anderes übrig bleiben wie da hinzufahren ud dabei zu sein. Da muss man doch den Motor anlassen, evtl. Probe fahren usw. Gruss Michaela
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