Dies ist ein Beitrag zum Thema Helena Fürst - Anwältin der Armen im Unterforum Situation der Betreuer/innen , Teil der Offenes Forum gesetzliche Betreuung
Hallo Ihr lieben,
seit einer Zeit läuft ja o.g. Sendung. Frau Fürst hat sehr viel auf Ämtern zu tun und ...
|
|||||||
| Registrieren | Hilfe | Benutzerliste | Kalender | Suchen | Heutige Beiträge | Alle Foren als gelesen markieren |
|
|
#1 |
|
Forums-Azubi-Anwärter
Registriert seit: 08.04.2011
Ort: Rhein-Pfalz Kreis
Beiträge: 28
|
Hallo Ihr lieben,
seit einer Zeit läuft ja o.g. Sendung. Frau Fürst hat sehr viel auf Ämtern zu tun und der Ton der dort herrscht ist mehr als rau. Mein Freund meint nun, dass wäre der Standard wenn man mit Ämtern zu tun hat. Ich bin der Meinung man müsste auch mit diesen Menschen eine Basis der vernünftigen Kommunikation finden. Nun meine Frage: Was sind eure Erfahrungen mit Ämtern im Bezug auf eure Betreuten? Bin gespannt auf die Kommentare!!! Und hoffe dass das zum Thema "Situation der Betreuer/innen" passt. LG Shwadow |
|
|
|
|
|
#2 |
|
Admin
Registriert seit: 16.03.2004
Ort: Betreuungsbüro Herrlichkeit 6 in 28857 Syke
Beiträge: 1,591
|
Moin Shwadow
Schon mal eine Serie gesehen, der man glauben kann? Unsere Richterinnen drehen immer am Rad, wenn diese komischen Richterserien laufen. Wir Betreuer drehen immer am Rad, wenn mal wieder was über Betreuer läuft. (Das ist üblicherweise auch nur die übliche Quotenhascherei mit inhaltlichem Müll) Die Behördenarbeiter drehen sicherlich genauso am Rad wg. dieser Sendung. Natürlich gibt es Pfeifen auf den Ämtern. Aber wenn man sich gegenseitig respektiert und als Mensch behandelt, kommt man weiter. Und das läuft auch in den allermeisten Fällen so. Ausnahmen gibt es immer. Wenn ich mit jedem BehördenMA meinen Dienstkrieg führen würde wäre ich langst schon stationär und langfristig untergebracht... (und nicht zu Hause!). MfG Imre
__________________
Fehler sind dazu da, um sie zu machen und daraus zu lernen. Fehler sind nicht dazu da, sie dauernd zu wiederholen. |
|
|
|
|
|
#3 |
|
Admin
Registriert seit: 22.08.2005
Ort: Darmstadt
Beiträge: 3,916
|
Guten Morgen zusammen,
neugierig wie ich bin hatte ich mir eine Sendung angesehen: einfach unterirdisch und strotzt dann auch noch von inhaltlichen Fehlern und Falschinfos. ![]() Aber zurück zum Ton: Da ich überzeugte Netzwerkerin bin investiere ich natürlich auch Zeit in Kontaktpflege, hatte das von Anfang an so gehandhabt. Grundsätzlich sehe ich weder Jobcenter noch Sozialämter usw. als meine natürlichen Feinde an und gehe erst mal entsprechend freundlich auf sie zu. Es ist jetzt nach 12 Jahren völlig klar, dass jeder nur seinen Job macht und diesen nach den gesetzlichen Grundlagen und nicht um das Gegegnüber zu ärgern. Meine Erfahrungen in dieser Hinsicht würde ich also als durchgängig positiv beschreiben. Ich bemerke aber auch Unterschiede, z.B. wie sich der Tonfall ändert wenn klar ist das ich nicht als "Normal-Kunde" sondern als Betreuer anrufe, gerade z.B. beim Jobcenter. Das war der Eindruck wie wenn jetzt ein Abwehrschild fällt- was aber z.B. nach der Ermordung einer Mitarbeiterin im Jobcenter Frankfurt oder sonstigen Dreschereien im Amt von denen man ab und zu liest auch wieder leicht verständlich ist. Die Leute dort machen einen knochenharten Job und müssen Dinge vertreten über dies sie persönlich oft auch nur den Kopf schütteln. Gruss Michaela
__________________
diese kommunikation wurde im rahmen der überwachungsgesetze auf ihre kosten dauerhaft gespeichert und wird jederzeit weltweit gegen sie verwendet werden. |
|
|
|
|
|
#4 |
|
Forums-Azubi-Anwärter
Registriert seit: 08.04.2011
Ort: Rhein-Pfalz Kreis
Beiträge: 28
|
Danke für euer Feedback!!!!
War auch meine Meinung, wie man in den Wald reinruft, so schallts zurück... Aber da mein Freund 100%ig davon überzeugt war (und er hat IMMER ;o) recht) hat mich das doch etwas verunsichert. Jetzt bin ich doch wieder beruhigt das ich mit meiner Ansicht richtig lag (darf ich ihm nur nie sagen ;o)) Danke!!!!!! |
|
|
|
|
|
#5 |
|
Einsteiger
Registriert seit: 27.02.2009
Ort: Schwerin
Beiträge: 24
|
Also, auch wenn Dein Thema zu Ende zu sein scheint, möchte ich nur mal kurz Meldung machen, dass ich bis jetzt keine schlechten Erfahrungen mit den Ämtern gemacht habe.
Die Mitarbeiter waren immer sehr freundlich und vor allem sehr Hilfsbereit. Diese Fersehsendung ist zwar sehr interessant und informativ, aber ob das Geschehen im TV immer der Wahrheit entspricht wage ich zu bezweifeln. Es ist warscheinlich so gewollt, dass der Ottonormalverbraucher sich darüber erbost, was so in den Ämtern passiert.
|
|
|
|
|
|
#6 | |
|
Stammgast
Registriert seit: 20.06.2007
Ort: Thüringen
Beiträge: 520
|
Zitat:
es ist eine TV Sendung und deshalb ist natürlich auch ein wenig Show dabei. Die Dame ist soweit ich weiss keine R e c h t anwältin. Ich hatte versucht, über den TV Sender zu ihr Kontakt aufzunehmen.... keine Antwort., Aber zum Thema: bei Ämtern ist es immer wichtig, die jeweiligen Rechtsgrundlagen parat zu haben... dort sind schon einige Unwissende tätig, die teilweise einfache Verfahrensregeln nicht beherrschen. Man sollte sich immer mit denen auf der sachlichen Ebene mit Argumenten aus den jeweiligen Gesetzen unterhalten. Gruss andre
__________________
Innerhalb seines Aufgabenkreises hat der Betreuer dazu beizutragen, dass Möglichkeiten genutzt werden, die Krankheit oder Behinderung des Betreuten zu beseitigen, zu bessern, ihre Verschlimmerung zu verhüten oder ihre Folgen zu mildern.(§ 1901 Abs. 4 BGB) |
|
|
|
|
|
|
#7 |
|
Einsteiger
Registriert seit: 11.07.2011
Ort: Rhein Sieg Kreis NRW
Beiträge: 20
|
Hallo liebe Forennutzer, auch ich möchte gerne meinen Senf zum Thema Umgang mit Behörden dazugeben.
Erst einmal zur besagten TV Sendung: Eigentlich wissen wir doch alle, dass es im TV bzw. Medienbereich einen Grundsatz gibt. "Nur schlechte Nachrichten sind gute Nachrichten" unter der Prämisse sehe ich auch diese Sendung. Denn eines ist klar, es geht nicht um die Sendungen die wir sehen sollen aus der Sicht der TV Sender, sondern nur um die Werbung, die bringt den Sendern das Geld. Dementsprechend ist eigentlich fast jede TV Sendung zu bewerten bzw. einzustufen. Nun zum Thema Umgangston auf Behörden: Ich gebe meinen Vorrednern hier Recht in Bezug auf die Äußerung, dass es auch Pfeifen als auch gute Staatsdiener gibt. Dementsprechend verläuft auch die Kommunikation mit den jeweiligen Handlungspartnern. Schließlich ist es Fakt, dass jeder seine Eigenanteile mit einbringt in die Interaktionen der Kommunikation. Beispiel: Ein Gesprächspartner, der unter extremen Arbeitsdruck steht durch seinen Chef oder auch anderer Faktoren, der wird mit mir anders kommunizieren als ein Gegenüber, dass entspannt und relativ stressfrei ist. Hinzu können auch Faktoren aus dem privaten sozialen Umfeld eine Rolle spielen. Beispiel: Ein Gegenüber dass zu Hause extremer Belastung unterliegt, weil die Ehe kaput geht und vielleicht auch noch eines der Kinder quer schlägt wird auch nicht unbeding zu dieser Zeit der beste Kommunikationspartner sein. Wir selber kennen nur unsere eigenen Anteile die uns beeinflussen wenn wir darüber nachdenken, jedoch nie die des Gegenübers. Ich denke, wenn wir uns das immer bewusst machen und bereit sind dies mit in unsere Überlegungen einzubeziehen, dann läuft auch die Kommunikation wieder etwas anders, weil man bereit ist innerlich zu unbekannten Faktoren beim Gesprächspartner Zugeständnisse zu machen. In diesem Sinne grüßt Schlenki ![]()
__________________
Die Zukunft kommt in Raten, das ist das Erträgliche an Ihr. (Alfred Polger) |
|
|
|
![]() |
| Lesezeichen |
| Themen-Optionen | |
| Ansicht | |
|
|