Dies ist ein Beitrag zum Thema Beantragung Kindergeld für Eltern des B. im Unterforum Situation der Betreuer/innen , Teil der Offenes Forum gesetzliche Betreuung
Hallo,
die Eltern gehen beide arbeiten, haben aber keine Lust mehr sich um irgendetwas zu kümmern, was mit ihrem Sohn ...
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#11 |
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Einsteiger
Registriert seit: 26.08.2011
Beiträge: 17
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Hallo,
die Eltern gehen beide arbeiten, haben aber keine Lust mehr sich um irgendetwas zu kümmern, was mit ihrem Sohn zusammen hängt. Das das Kindergeld ja für sie selbst ist, merken sie wahrscheinlich gar nicht mehr. Aufgrund des Antrags muss der Sohn nun zu einer medizinischen Untersuchung beim Arbeitsamt. Da fahre ich mit ihm hin, weil er mit seinen Eltern nicht fahren will und diese sich für so eine Untersuchung nicht extra frei nehmen wollen. Um alles schriftliche müssen sie sich nun selbst kümmern, ausgenommen vielleicht einer Hilfestellung meinerseits. Seit dem ich das klar gestellt habe, ist das Verhältnis zum mir nicht mehr ganz so freundlich. ![]() Danke für eure rege Anteilnahme |
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#12 |
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Admin
Registriert seit: 16.03.2004
Ort: Betreuungsbüro Herrlichkeit 6 in 28857 Syke
Beiträge: 1,593
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Hallo Christine
So wie du das geschildert hast, müssen die Eltern des Betreuten ja heftige Dumpfbacken sein: Arbeiten wie doof, den Sohn (der nix tut) aushalten und noch nicht mal die Finger krumm machen, wenn sie Unterstützung bekommen können. Herzlichen Glückwunsch. Eigentlich hättest Du den Sohn auch nicht zur Untersuchung fahren müssen. Dann hätte es eben kein Kindergeld gegeben. Ist nicht Dein Problem... Dein Problem ist allerdings, ob es a: der Wunsch des Betreuten ist, bei seinen Eltern die Made im Speck zu spielen oder b: dem Wohl des Betreuten entspricht, eben dies zu tun. Wenn Du beides mit ja beantworten kannst, dann kannst Du Dir ja überlegen, ob Du die Betreuung wg. Unnötigkeit abgeben willst. Dann reicht es, die Betreuung wieder einzurichten, wenn die Eltern den Geist aufgegeben haben oder den Sohn nicht mehr aushalten (so oder so zu verstehen...). Antwort zu a und b: nein, dann hilf Deinem Betreuten aus diesem Elternhaus hinaus, auch wenn die Eltern auf einmal anfangen sollte zu nerven. Antwort zu a: ja, und zu b: nein, dann Suche Dir Unterstützung beim Gesundheitsamt, Haus- oder Facharzt und Gericht um abzuklären, ob Du Dich mehr nach dem Wunsch oder dem Wohl des Betreuten zu richten hast. Zitat Christine: "Seit dem ich das klar gestellt habe, ist das Verhältnis zum mir nicht mehr ganz so freundlich. " Du bist hoffentlich und zum Glück nicht in einem Angestelltenverhältnis, dass Dich zum ewigen Lächeln verpflichtet - und brauchst auch nicht freundlich zu den Eltern sein. Dumpfbacken verstehen kein Lächeln. Da hilft manchmal nur "dumpf auf die Backen". MfG Imre
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Fehler sind dazu da, um sie zu machen und daraus zu lernen. Fehler sind nicht dazu da, sie dauernd zu wiederholen. |
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#13 |
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Einsteiger
Registriert seit: 26.08.2011
Beiträge: 17
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Hallo Imre,
mein Betreuter will auf jeden Fall zuhause bleiben. Warum auch immer. Ich habe schon versucht andere Leute mit ins Boot zu nehmen: Betreutes Wohnen, Wohnen in einer Gastfamilie...usw. Außerdem wollen die Eltern ihn nicht gehen lassen. Zitat: "Wir können ihn ja nicht unter der Brücke schlafen lassen!" Hääää?? Leider geht er nicht vor die Tür, somit musste ich eine Einrichtung finden, die ihn womöglich zuhause betreut. Mir gehen da langsam die Ideen aus. Ich glaube, die Eltern sind das Problem. Ständig am Nörgeln, stellen keine Regeln auf und - obwohl das Fachärtzliche Gutachten vom Physiater kennen- nerven sie den Betreuten ständig, dass er sich endlich einen Job suchen soll. Ich bin mit ihm zur Untersuchung gefahren. Habe dann der Mutter eine Mail mit dem Ergebnis geschickt. Und zwar, dass nun Kindergeld aufgrund der psychischer Diagnose gezahlt wird. Das Ergebnis meiner Mail war gleich null. Kein Danke, kein Ok, nichts. Ich habe wieder eine Einrichtung aufgetan die auch Hausbesuche macht. Nächste Woche findet ein Gespräch statt. Mal sehen, was dabei raus kommt. Wenn dieser Termin auch nichts bringt, überlege ich wirklich die Betreuung aufzugeben. Solange die Eltern nicht mit mir an einem Strang ziehen, hat das keinen Sinn. Ich möchte ihn aber auch nicht mit einem Beschluss von Zuhause rausholen, obwohl es sicherlich für ihn das Beste wäre. Da er aber schon bereits durch seine Eltern zwangseingewiesen wurde und dadurch wohl ein Trauma erlitten hat, weiß ich nicht ob ich ihm das antuen kann. Und nein, ich bin nicht angestellt, bin daher nicht zu einem Lächeln verpflichtet. ![]() Vielleicht sollte ich mit denen mal Klartext sprechen und nicht immer nur an ihrem Verstand appellieren?!?"?" ![]() Der Vater jammert mir ständig die Ohren voll, dass er gerne ein Patenrezept hätte und solange es das nicht gibt, will er nichts mehr machen. Eine Familienhilfe haben sie auch schon abgelehnt, weil sie dann selbst mitmachen müssten. Aber SIE wären ja nicht das Problem sondern DER, der böse faule Sohn. Wie gesagt, entweder die Beiden kapieren langsam, dass sie etwas ändern müssen, oder ich gebe die Betreuung ab. Danke LG Christine |
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#14 |
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Admin
Registriert seit: 16.03.2004
Ort: Betreuungsbüro Herrlichkeit 6 in 28857 Syke
Beiträge: 1,593
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Moin Christine
Ich habe den Verdacht, dass die Eltern erst dann kapieren, wenn Du die Betreuung abgegeben hast. also mach Dir weder Stress noch schlechtes Gewissen. MfG Imre
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