Dies ist ein Beitrag zum Thema Wie geht es weiter? im Unterforum Situation der Betreuer/innen , Teil der Offenes Forum gesetzliche Betreuung
Hallo an alle! :]
Hallo,
ich habe einfach meinen Ursprungstread aus dem Unterforum Vorstellungen (dort war ich leider falsch) nochmal ...
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Neuer Gast
Registriert seit: 26.09.2011
Beiträge: 2
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Hallo, ich habe einfach meinen Ursprungstread aus dem Unterforum Vorstellungen (dort war ich leider falsch) nochmal hier hin: Ich bin 25 Jahre alt, habe eine Berufsausbildung zum Bankkaufmann abgeschlossen und studiere derzeit an der Uni das Fach Volkswirtschaftslehre in Halle (Saale). Und ihr könnt euch sicherlich vorstellen das auch ich mir vorstellen kann als Betreuer tätig zu sein. :] Warum möchte ich als Betreuer arbeiten? Aufgrund meines Berufes habe ich tag täglich mit Menschen arbeiten müssen, Kommunikation und Flexibilität sind hier das A und O. Auch schwierigen „Kunden“ und Situationen sind alltäglich in dieser Branche. Sehr viel hatte ich auch mit Berufsbetreuern zu tun (Kontoeinrichtung / Bargeldverfügung) und genau auf diesen Weg bin ich auf den Beruf Betreuer aufmerksam geworden. In meiner Lehrzeit konnte ich mich nie lange mit einem Kunden arbeiten, es zählte nur Produktverkauf und zack fertig – nächster Kunde. GENAU DAS fehlt mir aber, bzw wünsche ich mir in meinem späteren Berufsweg. Die langfristige Arbeit mit Menschen. In mehreren Gesprächen mit Berufsbetreuern wurde mir geraten es einfach mal zu „versuchen“. Allerdings möchte ich ja nun meine weitere Zukunft nicht als Versuchskaninchen bestreiten. :] Erfahrung mit Menschen habe ich aufgrund meines Berufes in Sachen Geld und Vermögensanlage. Teilweise auch in rechtlichen Dingen (BGB / HGB). Auch meine Oma litt in ihren letzten Lebensjahren an Demenz und musste betreut werden. Weitere Erfahrung bzgl Krankheiten (Geistige Behinderung etc )fehlen mir und ich weis nicht in wie fern das zu bewerten ist. :/ Mein jetziges Studium (welches noch 2 Jahre dauert) gewährt mir sehr viel Flexibilität und Zeit um es einfach mal zu versuchen. Auch ein Kfz stellt mir Mobilität. Und dank meiner Lehre konnte ich mir ein gutes finanzielles Polster anhäufen. Ich habe aber gelesen das qualifizierte Lehrgänge teilweise 680€+Tagespauschale 180€ zzgl. Umsatzsteuer gleich mal mit 1000€ pro Lehrgang zu Buche schlagen. Das ist ganz schön viel um sich weiterzubilden um überhaupt erstmal in diesen Berufsfeld reinzuwachsen und Erfahrungen zu sammeln. O_O Daher meine Fragen: Sind denn Grundlehrgänge wünschenswert oder Pflicht?? Bin ich überhaupt erstmal „würdig“ mich als Betreuer zu bewerben?? (Gerade hier spielt alles und auch nichts eine Rolle was auf vielen Internetseiten sehr schwammig ausgedrückt wird.) Wo seht ihr als erfahrene Betreuer eventuelle Probleme und erste Hürden?? Was empfehlt ihr mir als weitere Schritte / Qualifizierungen?? Ich bedanke mich im voraus! ![]() Euer Pepino |
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#2 |
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Admin/Dipl. Sozialarbeiter / Berufsbetreuer
Registriert seit: 15.01.2009
Ort: Hessen
Beiträge: 1,158
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HAllo Pepino,
also grundsätzlich solltest du mal klären wie der Bedarf vor Ort überhaupt ist. Es gibt Regionen in denen Betreuer gesucht werden, in anderen herrscht völliges Gedränge. Grundsätzlich kann sich natürlich jeder "bewerben". Deine rechtlichen Grundlagen sind ja schon ganz gut, wo du mit Sicherheit noch Hintergrund brauchst ist bei den SGB's. Lies dir das Forum mal durch, hier haben schon viele Berufsanfänger ihre Fragen gestellt. ![]() Gruß, Andreas
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#3 |
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Admin
Registriert seit: 16.03.2004
Ort: Betreuungsbüro Herrlichkeit 6 in 28857 Syke
Beiträge: 1,593
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Moin Pepino
agw hat ja schon eine Menge geschrieben. Es gibt aber noch was: Mit einer Ausbildung im wirtschaftlichen Bereich hast Du schon mal eine brauchbare Grundlage. Die juristischen Geschichten hat agw schon erwähnt, die pädagogischen, medizinischen und psychologischen Bereiche sind auch nicht zu verachten. Es klingt vielleicht komisch, aber die Betreuten sind in vielen Bereichen mehr als fit!!! Insbesondere, wenn es darum geht ihre Betreuer über den Tisch zu ziehen oder gegenseitig auszuspielen. Die gesamte Palette des Lebens wird in diesem Beruf offenbart - und wie weit die ist, glaubt man gar nicht, bevor man sie serviert bekommt. Das ist aber das Salz in der Suppe, weshalb BetreuerInnen ihren Job nur ungerne hergeben. Versuch es zunächst mit einer Ehrenamtlichen Betreuung, damit Du schon mal einen Vorgeschmack von dem Beruf bekommst, den Du ergreifen willst. Vielleicht fällt Deine Entscheidung dann entschiedener oder aber auch anders aus. Viel Glück wünscht Imre
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Fehler sind dazu da, um sie zu machen und daraus zu lernen. Fehler sind nicht dazu da, sie dauernd zu wiederholen. |
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