Dies ist ein Beitrag zum Thema Bewerbung bei einer Betreuungsstelle im Unterforum Situation der Betreuer/innen , Teil der Offenes Forum gesetzliche Betreuung
Hallo,
ich habe heute versucht, bei einer Gemeinde in Erfahrung zu bringen, welche Voraussetzungen und welche Unterlagen man als Berufsbetreuer ...
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#1 |
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Neuer Gast
Registriert seit: 16.11.2011
Beiträge: 1
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Hallo,
ich habe heute versucht, bei einer Gemeinde in Erfahrung zu bringen, welche Voraussetzungen und welche Unterlagen man als Berufsbetreuer beibringen muss, um sich bei selbiger zu bewerben. Mir wurde mitgeteilt, dass eine Bewerbung im Moment nicht sinnvoll sei, da sie "gut bestückt" wären. Dürfen Betreuungsstellen meine Bewerbung ablehnen? Orkanwind |
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#2 |
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Admin
Registriert seit: 22.08.2005
Ort: Darmstadt
Beiträge: 3,916
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Hallo Orkanwind,
stell die Frage mal anders: darf ein potentieller "Arbeitgeber" Bewerbungen ablehnen? Sicherlich nicht. Aber was hat einer davon sich zu bewerben wenn nichts frei ist? Sicher gibts z.B. Firmen die einen Pool an ehemaligen Bewerbern führen. Bei Betreuungsstellen kann das sinnvoll sein, aber muss nicht. Meistens weiss die Betreuungsstelle Tenednzen in ihrem Bezirk gut abzuschätzen. Wenn mehr Betreuer als Fälle vorhanden sind wird es immer schwierig sein. Es ist zwar bitter aber eigentlich nur fair wenn jemand gleich sagt: lohnt eher nicht, ist alles voll. Du könntest dort vielleicht zunächst in grösseren Abständen mal telefonisch nachfragen ob sich eien Bedarfsänderung ergeben hat. Einen Anspruch darauf, als Betreuer eingesetzt zu werden hast Du nicht. Gruss Michaela
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diese kommunikation wurde im rahmen der überwachungsgesetze auf ihre kosten dauerhaft gespeichert und wird jederzeit weltweit gegen sie verwendet werden. |
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#3 | |
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Forums-Geselle
Registriert seit: 28.02.2010
Beiträge: 172
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Zitat:
die Betreuungsstelle hat dich ja nicht abgelehnt. Man hat deine Anfrage nur "falsch" verstanden. Du hast dich prinzipiell nach den Voraussetzungen erkundigt und die Betreuungsstelle hat deine Frage als Bedarfsermittlung gewertet und dir somit unmissverständlich klar gemacht, dass derzeit genügend Betreuer in dieser Gemeinde vorhanden sind. Du kannst dich ja trotzdem bewerben. Schreib ein Anschreiben, füge deinen Lebenslauf, Zeugnisse, Schufaauskunft, polizeiliches Führungszeugnis hinzu und ab die Post. Ich würde mir nur keine Hoffnung auf ein baldiges Vorstellungsgespräch machen nach dieser Aussage. Mfg bt-nrw2010
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Wenn man zu Gott spricht, ist man religiös. Wenn Gott mit einem spricht, ist man irre. |
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#4 |
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Forums-Geselle
Registriert seit: 16.09.2011
Beiträge: 61
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Hallo Orkanwind,
falls es in Deiner Nähe einen Betreuungsverein gibt, kannst Du es ja mal dort versuchen. Je nach Vorbildung ist ev. auch Verfahrenspfleger o.ä. eine Alternative. Das wurde mir gesagt, als ich mich beworben habe. Ich habe dazu aber noch keine Erfahrungen und auch keinen Einblick, was ein Verfahrenspfleger so mitbringen muss, geschweige denn wie man sonst Verfahrenspfleger wird. Grüße Geranie |
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#5 |
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Ich bin neu hier
Registriert seit: 24.11.2011
Ort: Hamburg
Beiträge: 6
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Hallo Orkawind,
ich habe mich an einen Betreuungsverein als Einstieg in den Betreuungsbereich gewand. Dort wurde mir die ehrenamtliche Mitarbeit angeboten, was auch meinen Vorstellungen entsprach. Ich könnte mir Vorstellen, das so etwas auch für Dich sein könnte, weil Du in einer solchen Einrichtung wichtiges lernen kannst um mit diesem Wissen dann ein Berufsbetreuer zu werden. |
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#6 |
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Forums-Geselle
Registriert seit: 18.01.2010
Ort: Nähe Stuttgart
Beiträge: 139
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Hallo Orkanwind,
bei mir war es auch so, dass ich bei der Betreuungsbehörde angerufen und nach dem Bedarf gefragt habe. Mir wurde gesagt, man kann mir zwar eine Bewerbung nicht "verbieten", zur Zeit brauchen Sie aber keine neuen Berufsbetreuer. Zu dem Zeitpunkt hatte ich schon eine ehrenamtliche Betreuung. Ca. zwei Monate später habe ich dann trotzdem meine Bewerbung hingeschickt und ich bekam wider Erwarten schnell ein Vorstellungsgespräch und auch recht schnell die ersten Betreuungen, denn die Situation hatte sich bis dahin schon wieder geändert (es waren Betreuer unerwartet ausgeschieden, viele neue Fälle...). Ich würde mich auch zunächst gut informieren, welche Vorausetzungen gefragt sind und mich wenn nötig weiterbilden. Bei uns hat zum Beispiel die Betreuungsbehörde ein genaues Anforderungsprofil für den "Idealbewerber" (den es natürlich so nicht gibt) zusammengestellt und mir nach dem ersten Telefonat übermittelt. Dann die Bewerbungsunterlagen sorgfältig zusammenstellen (im Anschreiben herausstellen, welche Erfahrungen und Fähigkeiten Du bei den Betreuungen gut einsetzen könntest und ab in die Post damit. Viele Grüße Anni |
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#7 |
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Forums-Azubi
Registriert seit: 07.03.2011
Beiträge: 37
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Hallo Orkanwind,
es würde vielleicht auch Sinn machen in der näheren Umgebung anzufragen. Es muss ja nicht auf Deinen Wohnort begrenzt sein. Ein Bekannter betreut im Umkreis von bis zu 50 Kilometer. Die meisten sind aber im näheren Einzugsbereich. Viel Erfolg |
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#8 |
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Einsteiger
Registriert seit: 26.09.2011
Beiträge: 21
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Hallo Orkanwind,
meines Wissens ist der Bedarf von Stadt zu Stadt verschieden. Im besten Fall ist die Vorabinformation "kein Bedarf" auch nett gemeint. Bei meiner Bewerbung brauchte ich den Auszg aus dem Schuldnerregister, ein Führungszeugnis etc, das verursacht ja auch Kosten, wenn klar ist man kriegt die Bewerbung gleich zurückgeschickt ist das auch ärgerlich. Trotz der Aussage "kein Bedarf": gibt es etwas was bei Dir heraussticht, hast Du Doppelqualifikationen, besondere Vorerfahrungen? Wenn ja bring die ins Gespräch indem Du das klar benennst. Eventuell geht dann ja doch noch etwas. Viele Grüße nuriasun |
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