Dies ist ein Beitrag zum Thema Niedersachsen Dienstunfähige Beamte/Betreuer im Unterforum Situation der Betreuer/innen , Teil der Offenes Forum gesetzliche Betreuung
Niedersachsen will dienstunfähigen Beamten 650 weitere Betreuungsfälle übertragen
Na wie schön....... fragt sich für wen das gut sein soll....
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Stammgast
Registriert seit: 27.04.2009
Ort: leider noch deutschland
Beiträge: 562
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Niedersachsen will dienstunfähigen Beamten 650 weitere Betreuungsfälle übertragen
Na wie schön....... fragt sich für wen das gut sein soll.
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Der Barbar, erkennen wir, hat es leicht gesund zu sein, für den Kulturmenschen ist es eine schwere Aufgabe. Sigmund Freud |
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#2 |
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Admin
Registriert seit: 22.08.2005
Ort: Darmstadt
Beiträge: 3,916
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für die Staatskasse
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diese kommunikation wurde im rahmen der überwachungsgesetze auf ihre kosten dauerhaft gespeichert und wird jederzeit weltweit gegen sie verwendet werden. |
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#3 |
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Admin
Registriert seit: 16.03.2004
Ort: Betreuungsbüro Herrlichkeit 6 in 28857 Syke
Beiträge: 1,593
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Moin moin
Völlig in Ordnung... ... unter der Voraussetzung, dass die betreffenden Personen als Betreuer für die zuständigen Politiker eingesetzt werden. Spaß beiseite: diese Idee ist - so hirnkrank wie sie ist - Realität! Damit werden nicht nur die davon betroffenen Betreuten, sondern auch die betreffenden Mitarbeiter der Versorgungsämter verhohnepiepelt. Allerdings geht das den Mitarbeitern der Versorgungsämter auch gegen den Strich. Einige verabschieden sich lieber von der Behörde und wollen selbständig als BetreuerInnen arbeiten. Diesen Mut finde ich klasse und unterstützenswert. MfG Imre
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Fehler sind dazu da, um sie zu machen und daraus zu lernen. Fehler sind nicht dazu da, sie dauernd zu wiederholen. |
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#4 | |
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Admin
Registriert seit: 22.08.2005
Ort: Darmstadt
Beiträge: 3,916
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Zitat:
Den Mut finde ich nur dann Klasse wenn den Betroffenen gleichzeitig auch klar ist, dass da dann noch eine Menge an Wissen und vielleicht auch Empathie fehlen wird (trotz der "intensiven" Qualifizierung die jetzt ganz frech einfach mal anzweifle). Alleine die vorherige Tätigkeit sehe ich jetzt nicht gerade als ausreichende Qualifikation für einen BB an. Gruss Michaela PS: Andreas Lübeck, jetzt bitte nicht an die Decke gehen, das geht überhaupt nicht gegen Dich.
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#5 |
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Ehrenamtlicher Betreuer
Registriert seit: 23.02.2004
Ort: im Norden
Beiträge: 1,219
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Hallo,
vor einigen Wochen hat eine "Kollegin" eine Betreuung von mir übernommen. Sie ist Pensionärin, langweilt sich und wollte etwas soziales machen. Okay. Das bestand dann -jedenfalls, soweit es mich betrifft- darin, dass sie mich genau ein Mal angerufen hat und sich mal melden wollte. Und sich wieder melden würde. Was nicht geschah. Meine Güte, man sollte sich doch wenigstens mal schlau machen und die Grundlagen des Betreuungswesens verinnerlichen. Warum hat diese neue Betreuerin bis heute keine Unterlagen von mir angefordert ? Warum hat sie nicht gefragt, was aktuell zu erledigen ist ? Warum hat sie mir keine Kopie der Bestellung übersandt ? Warum hat sie sich nicht mehr gemeldet ? Meine Güte, ich bin ja auch mal klein angefangen. Aber so etwas ist ein sehr schlechter Anfang, jedenfalls nach meinem Gefühl. Gut, das ist jetzt vielleicht besonders schlecht gelaufen. Aber wenn ich mir vorstelle, dass jetzt dienstunfähige Kollegen/Kolleginnen auf die Betreuten losgelassen werden, ach du meine Güte. Das kann nicht gut gehen. Gruss Andreas |
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#6 |
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Admin
Registriert seit: 16.03.2004
Ort: Betreuungsbüro Herrlichkeit 6 in 28857 Syke
Beiträge: 1,593
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Moin moin
Logisch, es gibt sooone und sooone BetreuerInnen in spe - unabhängig, davon was sie vorher gemacht haben. Mein Kommentar beruhte darauf, dass sich eine Kollegin in spe, an die ich eine Betreuung abgegeben habe, noch mal bei mir gemeldet hat und um mehr Informationen bzgl. ihres Sprunges in die Selbständigkeit gebeten hat. Dafür will sie (und ein weiterer interessierter Kollege) eine ganze Menge Kilometer zurücklegen. Betreuungen führt sie schon länger, aber Bock auf den bisherigen Arbeitgeber schrumpft. Das ist ein Einsatz, den ich gut finde. Dass es auch andere Leute gibt, die ihren Behördenschlaf mit betreuungsrechlichen Träumen weiterführen wollen, ist mir auch klar. (Die sind bei der in meiner ersten mail ganz oben genannten Zielgruppe schon passen eingesetzt... )MfG Imre
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#7 |
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"Viele Sterne in einem Körper"
Registriert seit: 23.11.2009
Beiträge: 160
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Das kann Menschen , wie uns nur erschrecken!
Ich, Wir hoffen, nie wieder in dieser Situation zu kommen, und selbst wenn Alzheimer droht, ist Soizid dann besser, als diese Möchtegern "Betreuer"! Sorry, wenn wir das so schreiben, aber solches abgelegte Material würden wir nie haben wollen, lieber jene, die tatsächlich mit Herz und Verstand dabei sind, als jene, die es nur tun, weil Kürzung vorlag in ihrem Job und die jetzt aktiv sein wollen, bis zur Rente! Die haben "NULL" Quali geschweige noch "Quantie"! Sorry.... Michaela, ziehe Berufsbetreuer vor, als diese Möchtegern, die " Null" Erfahrung mit Klientel haben.
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Es ist besser dafür gehasst zu werden, was man ist, als geliebt für das, was man nicht ist. Geändert von Sternenhimmel (01.02.2012 um 01:40 Uhr) |
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#8 |
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Stammgast
Registriert seit: 27.04.2009
Ort: leider noch deutschland
Beiträge: 562
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@sternenhimmel:
Das Modell des Landes Niedersachsen schliesst ja den Einsatz der Beamten nicht für den Bereich der Berufsbetreuung aus und ein "Zubrot" zur Pension ist ja per se nicht verboten. Im übrigen gibt es auch für "normale" Berufsbetreuer bisher keine Zugangsbeschränkungen aus der beruflichen Qualifikation (sprich: das kann jeder machen...auch OHNE irgendeine Ausbildung). Weiterhin sind ja nicht alle Beamten "unqualifiziert", denn es kann ja auch sein, dass z.B. ein Regierungsdirektor, der zuvor im Verwaltungs-oder Sozialleistungsrecht seinen Dienst versah... nun einer der Betreuer wird. Ob der einem Durchschnitts-Berufsbetreuer nicht auch das Wasser reichen kann? Vielleicht hätte dieser ja auch mehr Zeit....gerade weil er eben eine Pension hat und nicht viele Betreuungen führen muss um ein Einkommen zu haben? Du siehst...es gibt viele Aspkte...auch welche, die dafür sprechen. Diese Entwicklung macht ja im Kern nur deutlich, dass die Landeskassen unter finanziellem Druck stehen.... und eine Entwicklung wie bisher im Bereich der Berufsbetreuung nicht mehr tragbar sein wird.
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Der Barbar, erkennen wir, hat es leicht gesund zu sein, für den Kulturmenschen ist es eine schwere Aufgabe. Sigmund Freud Geändert von nam (04.02.2012 um 12:38 Uhr) |
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#9 |
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Admin
Registriert seit: 16.03.2004
Ort: Betreuungsbüro Herrlichkeit 6 in 28857 Syke
Beiträge: 1,593
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Hallo nam,
wie kommst Du darauf, dass diese Beamten damit ein Zubrot verdienen sollen? MfG Imre
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#10 |
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Stammgast
Registriert seit: 27.04.2009
Ort: leider noch deutschland
Beiträge: 562
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Das habe ich auch so nicht dargestellt...... keine zwingende Option.
Ausserdem wäre es auch fast sowas wie eine "Neiddebatte"....die den Betroffenen eh nichts nützen würde. Primär zählt ja die Kompetenz der Betreuer und nicht seine "soziale Herkunft", zumal ja auch eine gewisse Subsidiarität bestehen soll zwischen ehrenamtlicher und beruflicher Betreuung. Aber vor dem Hintergrund des mangelnden Kostenbewusstseins der Betreuungsgerichte (wurde von diversen Rechungshöfen moniert, Stichwort:Kostenexplosion bei Betreuungen, denn damals ist man nicht davon ausgegangen, dass die meisten Betreuungen aus der Staatskasse vergütet werden müssen) wird sich vielleicht eine Trendwende abzeichnen. Wenn das Modell Erfolg hat, werden andere Länder aufgrund leerer Kassen sicher folgen wollen.
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