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Betreuter wollte freiwillig in Einrichtung zurück, aber nun ...

Dies ist ein Beitrag zum Thema Betreuter wollte freiwillig in Einrichtung zurück, aber nun ... im Unterforum Aufenthalt - Freiheitsentziehung , Teil der Rechtsfragen im Rahmen des Betreuungsrechts
Hallo, mein Betreuter war mal in der besonderen Wohnform, bis er von dort wieder nach Hause wollte (es hat sich ...


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Alt 24.01.2022, 11:12   #1
Forums-Geselle
 
Registriert seit: 11.09.2019
Ort: Hessen
Beiträge: 70
Standard Betreuter wollte freiwillig in Einrichtung zurück, aber nun ...

Hallo,

mein Betreuter war mal in der besonderen Wohnform, bis er von dort wieder nach Hause wollte (es hat sich viel zu Hause getan, zum Guten). Also wurde er im häuslichen Umfeld weiterhin betreut, das lief aber nicht so gut (das Leben zu Hause schon), denn er ist so gut wie nicht mehr zur Beschäftigungstherapie gegangen, nur noch zu Hause "rumgehangen", tagsüber viel geschlafen, nachts immer wach. Dann fing er wieder an, er möchte unbedingt wieder zurück in die Einrichtung, was ich persönlich auch sehr begrüßt habe, da es keine Struktur zu Hause gab, keine regemäßige BT und auch familiär kam es wieder zu größeren Störungen. Also alles in die Wege geleitet, LWV wegen Kostenzusage, mehrere Gespräche, auf die Warteliste der Einrichtung usw. Er hat mich nun ein Jahr lang fast täglich gefragt wann er endlich wieder zurück kann. Letzte Woche habe ich ihm mitgeteilt das ein Platz frei wurde, er heute wieder einziehen kann. er hat sich gefreut wie Bolle. Und dann... ruft mich jetzt die Einrichtung an, mein Betreuter ist wieder gegangen. Er hat sich das wohl anders vorgestellt, er wollte auf einmal ein Einzelzimmer oder eine eigene Wohnung, in einem bestimmten Haus der Einrichtung.

Es war nie die Rede von einem Einzelzimmer oder einer Wohnung! Es wurde auch nie der Wunsch danach geäußert, so das man hätte das von vorne herein klären können.

Das alles hatte er auch vormals nicht in der Einrichtung, im Gegenteil, er hatte damals ein Doppelzimmer in einem der Häuser. Jetzt bin ich natürlich ein wenig verwirrt. Ich erreiche ihn nun auch grade nicht. Wie gehe ich da jetzt am besten vor? Ich kann ihn ja nicht zwingen wenn er das nicht möchte. Ich werde natürlich das Gespräch mit ihm suchen, ich habe die Betreuung seit 5 Jahren, und bisher hat das auch immer ganz gut geklappt mit der Kommunikation zwischen uns. Das ich verwirrt bin kommt auch nicht so oft vor :-)

Danke für euren Input
Grüße
Silvia
Silvia71 ist offline  
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Alt 24.01.2022, 16:39   #2
Forums-Geselle
 
Registriert seit: 23.03.2020
Ort: BERLiN <3
Beiträge: 86
Standard

da ist sozialpädagogisches geschick fragt. ohne eigen- /fremdgefährdung besteht für eine unterbringung gg den betreutenwillen rechtlich keine handhabe. auch nicht mit ak aufenthaltsbestimmung.
aber mal hands down, in wohnung mit fremden menschen ohne eigenes zimmer ist echt nix für jeden. egal wie gesund/krank. draus lernen und beim nächsten mal die modalitäten gründlicher (oder überhaupt erst) abklären.
Skyler_Hope ist offline  
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Alt 24.01.2022, 16:59   #3
Gesperrt
 
Registriert seit: 22.08.2005
Ort: Darmstadt
Beiträge: 14,097
Standard

Mh.... der Betreute erscheint wankelmütig. Da hilft nix wie ein zweiter Anlauf unter veränderten Bedingungen.


Nimm es als seine Willensentscheidung hin und besprich den Vorfall ausführlich mit ihm. Du wirst ihm wahrscheinlich mitteilen müssen dass die Warteliste für "seine" Bedürfnisse wieder lang sein wird.


Die Zeit könntest du nutzen mit ihm zusammen zu eruieren was genau er will oder sucht.
Beim nächsten Anlauf solltest du diese Dinge genau protokollieren und ihn das dann unterzeichnen lassen.


Solange bis das -diesmal umfassender- geklärt ist muss er halt wieder zu Hause bleiben.


PS:
Zitat:
Das ich verwirrt bin kommt auch nicht so oft vor :-)
Gewöhn dich vielleicht dran, in Hessen sagt man dazu: es geht de Mensche wie de Leut. Man kann nicht alles vorhersehen- egal wie lange etwas gut gelaufen ist.
michaela mohr ist offline  
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