Dies ist ein Beitrag zum Thema Ende der Betreuung im Unterforum Beiträge zu Rechtsfragen bis 2015 , Teil der Rechtsfragen im Rahmen des Betreuungsrechts
GHalo,
wie lange läuft die Betreuung denn schon? Wurde der Betreueer nur vorläufig eingesetzt, oder ist er schon fast 5 ...
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#11 |
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Registriert seit: 04.04.2004
Ort: NRW
Beiträge: 2,294
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GHalo,
wie lange läuft die Betreuung denn schon? Wurde der Betreueer nur vorläufig eingesetzt, oder ist er schon fast 5 Jahre tätig? Es gibt 1. Eine einstweilige Anordnung, diese darf längstens 6 Monate andauern. Sie kann durch ein Gutachten verlängert werden. 2. Gibt es die Eilmaßnahmen, diese dürfen höchstens 1 Jahr bestehen bleiben. Wird vor Ablauf der Fristen eine Verlängerung ausgesprochen und der Betreuer endgültig bestellt, endet die Betreueung spätestens nach 7 Jahren, bzw. wird dann wieder überprüft. Nenn mir doch mal aus deiner Sicht die Vorteile einer Betreuung, speziell in unserem Fall. Ist schwierig von hier aus zu beurteilen. Es könnte jedoch sein, dass der Betreuer sich deshalb zurücknimmt, weil ihr alles in die Hand nehmt und er nur den "Beobachtungsposten" übernimmt... Na klar sind mir Angehörige auch willkommen, die das eine oder andere übernehmen können, was leider viel zu selten der Fall ist. Deshalb würde ich keinen Betreuer gleich als untätig bezeichnen. Ihr solltet euch mal zusammensetzen und das bespechen... Was mich z.B. sehr stört ist, dass auf jedem Kontoauszug der Bank "Betreuung" steht. Muss das denn jeder wissen ?? Die zuständigen Stellen müssen darüber informiert werden, es ist außerdem kein Makel, wenn jemand betreut wird. Eine Aufhebung aus Schamgefühl zu beantragen wäre grundlegend falsch. Und evtl jetzt krampfthaft nach Gründen zu suchen, die dagegen sprechen, ebenso. Kommt Dein Sohn alleine klar, ist er stabil genug seine Angelegenheiten alleine zu regeln? Aus Deinen Berichten lese ich heraus, dass Dein Sohn durchaus Hilfe benötigt, oder? Es ist was anderes, wenn Du als Mutter ab und zu mal hilfreich an seiner Seite stehst, moralisch unterstützt, ohne rechtliche Grundlage, oder ob Du evtl. sogar mal gegen seinen Willen für ihn entscheiden müßtest. Das könntest Du nicht. Es wurde Dir zudem nahe gelegt die Betreuung nicht zu übernehmen, weil eben emotionale Dinge aufkommen. Was soll werden, wenn alles mal plötzlich nicht mehr so gut läuft wer wird dann einspringen? Die Wohnung hat er ja noch nicht lange, die Arbeit auch nicht, das kann sich noch alles drehen.... Mit freundlichen Grüßen Tina |
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#12 |
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"Betreuerschreck"
Registriert seit: 24.09.2004
Beiträge: 3,058
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Hi Charlotte
weiso steht denn auf jeden bankauszug "betreuung" drauf? hab ich abe rnicht,. das heisst jetzt krieg ich die ausszüge ja nicht mher aber früher stand das auch nicht drauf.. lg MOMO
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#13 |
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Gesperrt
Registriert seit: 04.05.2006
Beiträge: 89
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Hallo Tina,
die Betreuung läuft seit Februar 2006. Der Betreuer hat nicht mal den Beobachtungsposten übernommen, denn sonst würde er sich doch wenigstens ab und zu mal melden. Du hast sicher recht, dass er gemerkt hat, dass wir als Eltern sehr viel für unseren Sohn tun, doch das nur, weil er nicht da ist wenn man ihn braucht. Ein Gespräch mit ihm war und ist nicht möglich, da er mir zu verstehen gibt, dass er daran nicht interessiert ist. Ich weiß schon, dass ihm einiges nicht gefallen hat, was ich gesagt und getan habe, aber ich bin einfach in der Rolle der Mutter und immer !! emotional an der Sache. Tina, du hast mich jetzt sehr verunsichert, da ich keinen Fehler machen will. Ich glaub ich lass es einfach mal laufen und warte was kommt. Und was das "Schamgefühl" angeht.... es ist meiner Meinung nach nicht notwendig, dass z.B. auf einen Kontoauszug das Wort "Betreuung" steht. Warum denn auch? Die meisten Menschen reagieren da doch sehr "ich will mal sagen komisch". Ein unter Betreuung stehender Mensch wird doch immer mit anderen Augen angesehen. Was glaubst du denn was passiert, wenn Alex wieder rückfällig wird?! Als erstes bin ich gefragt und muss handeln, denn das hab ich in der Vergangenheit oft genug erlebt. Hätte der Betreuer wenigstens versucht, zu meinem Sohn ein Vertauensverhältnis aufzubauen, würden sich diese Fragen für mich jetzt gar nicht stellen. Betreuung heißt doch "jemanden zu betreuen - sprich sich um den anderen zu kümmern". |
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#14 | |
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Registriert seit: 04.05.2006
Beiträge: 89
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Zitat:
Liebe Grüße von Charlotte |
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#15 |
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"Betreuerschreck"
Registriert seit: 24.09.2004
Beiträge: 3,058
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HI Charlotte
also nachdem was du so schreinst über den betreuer deines Sohnes fin dich auch das mann da von "betreung" wohl nicht reden kann. auch wenn mann bedenbkt wie du ja auch shcon schreibst das er dich vieleicht als einmischung in seine angelegenheiten sieht. Aber er tut ja rein gar nix. vieleicht wäre es doch der weg einen neuen betreuer zu suchen bzw dem gericht mitteilung zu achen . oder hast du das shcon mal getan. cih wiess sdas jetzt nicht mehr so genau. Also in meine rbetreuung läuft das so ab. ich treffe meine jeden monat einmal aber wnen wa sist wird auhc zwischnedurch telefoniert. ausserdem stehen meine betreuerin und der vom bewo in reglemässigem kontakt. OK bei mir läuft auch nicht imme ralles gltt aber was die Besuche bzw die "beobachtung" abgeht ist es shcon ok... Nun ich empfinde es shcon ein wenig als makel wenn alle welt weiss das da eine betreung besteht. es gibt leider immer noch genug Leute die das nicht richtig einordnen können. aber ich mache mir dann schon die Mühe es zu erklären was das ist und arum. denn ich dneke das ist der weg damit mann von dem makel des " der kann das ja nicht alleine" weg zu kommen. bzw das psychische erkrankungen einfach auch besser toleriert werden. lg MOMO
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#16 |
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Registriert seit: 21.09.2007
Ort: Aachen
Beiträge: 34
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Hallo Momo,
ich finde es bewundernswert, mit welcher Energie Du Dich gegen diese an Verständnisarmut leidende Gesellschaft auflehnst! Leider sind viele Menschen einfach zu dumm, um zu verstehen, dass jeder einmal in eine solche Situation kommen kann, wo ihm der Boden unter den Füßen weggleitet und er dann auf wohlwollende und verständnisvolle Menschen angewiesen ist. Es gibt aber leider in unserer Gesellschaft keine richtige Lobby (Interessenvertretung) für derart Betroffene. Selbst im engsten Freundeskreis erfährt man, dass die Wenigsten heute noch bereit sind, sich helfend zu engagieren. In unserer Gesellschaft gibt es einfach einen sehr starken Trend zum Egoismus! Viele denken heute einfach: "Warum soll ich helfen, mir hilft doch auch keiner!" oder "Was habe ich denn davon, wenn ich helfe?" Treffend ist hier der Spruch: "Alle Menschen denken nur an sich, keiner denkt an mich - nur ich" Der Betreuer meines Bruder hatte auch einen tollen Spruch für uns auf Lager: "Persönliche Schicksale muss man immer auch persönlich aushalten" Ich glaube, das stimmt eben nicht. Gerade durch Hilfe, Mitgefühl und Anteilnahme kann man manches besser aushalten. Guter, sachlicher Rat wird hier ja in Hülle und Fülle angeboten, ich vermisse aber häufig etwas mehr Anteilnahme und Verständnis. Man darf nie vergessen, dass es für die Betroffenen meistens extrem schwierige Lebenssituationen sind. LG Marion |
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Registriert seit: 04.04.2004
Ort: NRW
Beiträge: 2,294
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Hallo Marion,
Ein unter Betreuung stehender Mensch wird doch immer mit anderen Augen angesehen. Es kommt auch ein Stück weit darauf an wie Du selber damit umgehst. Da es für mich z. die normalste Sache auf der Welt ist, gehe ich auch ganz natürlich damit um und strahle das auf andere aus. Meine Klienten verlieren meistens das Schamgefühl und glaube mir mal, dass sie auch anfangs auch damit zu kämpfen haben unter Betreuung zu stehen. Ich habe übrigens schon von Vormundschaftsrichtern gehört, die irgendwann selber einen Betreuer brauchten! :wink: Was glaubst du denn was passiert, wenn Alex wieder rückfällig wird?! Als erstes bin ich gefragt und muss handeln, denn das hab ich in der Vergangenheit oft genug erlebt. Hätte der Betreuer wenigstens versucht, zu meinem Sohn ein Vertauensverhältnis aufzubauen, würden sich diese Fragen für mich jetzt gar nicht stellen. Wenn die Betreuung fortgesetzt werden soll , dann gibt es immer noch die Möglichkeit, dass der Betreuer auf Antrag ausgetauscht werden kann. Es kommt hin und wieder vor, dass die Chemie nicht stimmt, so etwas gibt es. Dann hat es keinen Sinn das auf Biegen und Brechen weiter zu probieren. Und es gibt in der Tat leider auch unfähige Betreuer, da darf man sich nix vormachen. Ich kenne in meinem Umfeld nur gute und gewissenhafte Betreuer, aber man hört automatisch auch von anderen... Ich finde es immer schlimm, wenn alle Betreuer deshalb über einen Kamm geschert werden, denn es sind Ausnahmen. Berichte doch mal wie es weitergegangen ist. Mit freundlichen Grüßen Tina |
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#18 | |
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"Betreuerschreck"
Registriert seit: 24.09.2004
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#19 | |
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"Betreuerschreck"
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#20 |
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Ich habe jetzt erst mal entschieden - abzuwarten!! Mal sehen ob das Gericht auf meinen Sohn zukommt, was die dann meinen und wie sich der Betreuer dazu äußert. Mir wäre es am liebsten, die Betreuung würde erst mal noch weiter laufen aber mit einem anderen Betreuer, der eine Beziehung zu meinem Sohn herstellen kann und will. Doch eigentlich bin ja gar nicht ích gefragt sondern mein Sohn, der natürlich auch erst mal alles laufen lässt.
Ich danke euch für eure Antworten, denn dieses Thema kann ich mit sonst niemandem besprechen :roll: Liebe Grüße von Charlotte |
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