Dies ist ein Beitrag zum Thema Betreuuer loswerden im Unterforum Beiträge zu Rechtsfragen bis 2015 , Teil der Rechtsfragen im Rahmen des Betreuungsrechts
Tut mir leid, dass ich mich in der Thematik nicht so auskenne. Ich weiß halt nicht das es so eine ...
|
|||||||
| Registrieren | Hilfe | Benutzerliste | Kalender | Suchen | Heutige Beiträge | Alle Foren als gelesen markieren |
|
|
#21 |
|
Gesperrt
Registriert seit: 18.01.2006
Beiträge: 9
|
Tut mir leid, dass ich mich in der Thematik nicht so auskenne. Ich weiß halt nicht das es so eine Betreuungsakte gibt.
Für die Tips bin ich sehr dankbar und habe sie auch größtenteils umgesetzt. Einen Anwalt habe ich längst eingeschaltet und der hat auch schon ein Antwortschreiben zu der Ablehnung des Gerichtes geschrieben. Doch das alles wird natürlich konsequent vom Gericht ignoriert, weshalb ich mich nun wohl ans OLG wenden werde. Nochmal danke für eure Antworten Mark |
|
|
|
|
|
#22 |
|
Gesperrt
Registriert seit: 19.08.2005
Ort: im Baumhaus
Beiträge: 624
|
Mark, also schreiben müssen die vom Amtsgericht, VormG, schon, das zu begründen und wenn diese Begründung eben nicht richtig ist, dann ist die nächst höhere Instanz am Zuge. Der RA wird schon Rechtsmittel einlegen.
Ich hatte auch echt schon Betreuerprobleme. Sei es z.B. Versicherungen, immer noch keine Haftpflicht für Betreute abgeschlossen, nachdem die andere gekündigt wurde, oder irgendwelche anderen behördlichen Schriftwechsel, die zum Nachteil der Betreuten gelangen!! Bei uns war die Betreuerin noch nicht mal fähig, Unterlagen fürs Versorgungsamt zusammenzustellen, das habe ich getan, ihr den Ordner geschickt, damit sie ihn dort einreicht, dann hat sie uns sogar noch nicht mal von der Terminverlegung dort beim VA informiert, wir dort angetanzt, ätsch, Termin um 2 Monate verlegt. Wenn sie schon so nicht an die Betreute rankommt, sollte sie sich zumindest um diese Dinge bemühen. Von mir wurde sie informiert, was noch zu erledigen ist, aber da solche Hinweise nicht von der Betreuten selbst komme müssenn, diese inzwischen sämtliche überflüssigen und Doppelversicherungen abschließt, macht Betreuerin auch nichts. Als Betreuung eingerichtet wurde, habe ich Mietvertrag und alle Versicherungen ihr geschickt. Der Betreuten kann ich nur Kopien rausgeben von ganz wichtigen (Behörden) -Originalunterlagen - entweder werden die irgendwann von ihr "entsorgt" oder verlegt, mary |
|
|
|
|
|
#23 |
|
Gesperrt
Registriert seit: 18.01.2006
Beiträge: 9
|
Ist schon traurig was sich Betreuuer in diesem Land erlauben dürfen... Naja ich bin mal gespannt was das OLG dazu sagt. Nur blöd dass das alles so ewig dauert.
Gruß Mark |
|
|
|
|
|
#24 |
|
Ehrenamtlicher Betreuer
Registriert seit: 23.02.2004
Ort: im Norden
Beiträge: 1,807
|
Es ist schon traurig, was sich Betreute in diesem Lande erlauben dürfen.
Sich dumm und dusslig saufen, Arbeit verweigern, dem Staat zur Last fallen, und zum Schluß sind sie zu Nichts mehr in der Lage und brauchen jemanden, der alles für sie regelt. Den nennt man dann Betreuer. Dies trifft nicht auf alle zu, aber doch für zu viele. Gruss Andreas |
|
|
|
|
|
#25 |
|
Gast
Beiträge: n/a
|
Es ist schon traurig, was du da schreibst, Andreas.
Und ich glaube dir einfach nicht, daß das deine ehrliche Meinung ist! Du bist doch alles andere als oberflächlich, sondern tiefgründig. Und setzt dich intensiv mit der Problematik auseinander. Diese Art statements passen nicht zu dir! Gruß! Ursula |
|
|
|
#26 |
|
Ehrenamtlicher Betreuer
Registriert seit: 23.02.2004
Ort: im Norden
Beiträge: 1,807
|
Hallo Ursula,
natürlich ist das traurig, aber leider stimmt es. Genau ein Viertel meiner Betreuten müssten nach menschlichem Ermessen nicht im Heim sitzen bzw. in dem Zustand sein, in dem sie jetzt sind. Körperlich und geistig kaputt, eigentlich immer verursacht durch Alkohol. Ich weiss natürlich nicht, wie und warum sie zum trinken gekommen sind. Da hast Du recht. Aber es zwingt einen doch niemand, so exessiv zu trinken, bis alles zerstört ist. Mit diesem Thema kenne ich mich gut aus, und es ist ein Elend, was Sucht anrichtet. Aber ich kann mich auch nicht damit abfinden, immer nur zu sagen "Ach, die armen Menschen". In den letzten Jahren sind 5 Betreute gestorben. Einer war älter als 70 Jahre alt, Berufskraftfahrer, hat sich mit Wein zugeschüttet, bis er weiße Mäuse gesehen hat. Einer bekam eine Psychose, wirft sich im Ausland vor den Zug, überlebt, siedelt nach Deutschland um, lebt dort von Anfang an auf Staatskosten im Pflegeheim, ich glaube, 30 Jahre lang. Stirbt mit Mitte 50. Drei Männer haben nur gesoffen, teilweise sind sie mit knapp über 50 bereits ins Heim gekommen, Verstand weg, körperlich ein Wrack. Keiner ist älter als 65 geworden. Alle Sozialhilfeempfnger. Was soll ich denn dazu sagen ? Ist eben so ? Ja, ist es. Aber es darf mich auch ärgern, und es tut mir für diese Menschen auch leid. Andere kämpfen bis zur letzten Sekunde um ihr Leben, und die haben nichts anderes zu tun, als sich mit Alkohol schnellstmöglich ins Grab zu saufen. Irgendwas läuft da doch gründlichst schief. Aber des Menschen Wille ist ja sein Himmelreich. Gruss Andreas |
|
|
|
|
|
#27 |
|
Gast
Beiträge: n/a
|
Hallo Andreas,
Hast du eigentlich mal daran gedacht, daß Alkoholismus eine Krankheit ist? Du schreibst doch, daß du dich mit Sucht auskennst. (?) Kämpfen nicht gerade auch Süchtige um ihr Leben? Gruß! Ursula |
|
|
|
#28 |
|
Gesperrt
Registriert seit: 19.08.2005
Ort: im Baumhaus
Beiträge: 624
|
Ursula, das hast Du sehr deutlich gesagt, Alk. ist eine Krankheit.
Aber jeder kann gegen diese Krankheit was tun, ist ja kein Krebs. Vielleicht haben sich viele bewusst kaputt gesoffen. Auch Suizid. Ich muss täglích damit rechnen, dass was mit ihr passiert. Epilept. Anfall hat sie schon einmal. Lebt in ihrer Wohnung, die ein einziges Chaos ist, wo sie selber nicht mehr durchblickt. Schlüssel wird von innen reingesteckt. Zweitschlüssel hat keiner. Angebote, mit beim Aufräumen zu helfen, werden abgelehnt, man wird noch blöde angemacht. Sie macht sich selber nen Streß. Aber sie ist ja krank im Kopf, kriegt nix mehr auf die Reihe (messiemäßig). Eine Sucht löst die andere ab oder kommt hinzu. Betreuerin läßt sie ja so leben. Wenn die Wohnungsgesellschaft die Whg. betreten würde, gäbe es zum wiederholten Male ne Abmahnung. Da die Betreuerin keine Abhilfe schafft, Vorschlag evtl. Soziotherapie, und alles schleifen läßt, wäre sie verantwortlich, da ihr der Zustand seit Jahren bekannt ist. Die Gesellschaft schrieb schon die Betreuerin an, bittet um Abhilfe, aber die Betreuerin reagiert nicht. Weitere Schäden in der Wohnung hätte die Betreuerin zu verantworten (Sachbeschädigungen) oder?, mary |
|
|
|
|
|
#29 |
|
Ehrenamtlicher Betreuer
Registriert seit: 23.02.2004
Ort: im Norden
Beiträge: 1,807
|
Hallo mary,
jeder hat das Recht, in seiner Wohnung so zu leben, wie er will. Viele Vermieter können davon ein Lied singen, ich habe auch schon dazu geschrieben. Wenn nicht eine wirkliche Gefahr für Leib und Leben besteht, dann kann jeder wohnen, wie er lustig ist. Da kann kein Betreuer etwas machen und ist damit auch nicht haftbar. Um mich zu wiederholen: des Menschen Wille ist sein Himmelreich. Gruss Andreas |
|
|
|
|
|
#30 |
|
Gesperrt
Registriert seit: 19.08.2005
Ort: im Baumhaus
Beiträge: 624
|
Andreas, ist nicht der Betreuer in der Pflicht auch gegenüber dem Vermieter, dass keine Schäden angerichtet werden? Wenn doch dem Betreuer solche Zustände bekannt sind, müsste er doch auch mal den Betreuten darauf hinweisen. Es kann doch nicht sein, dass der Betreute später dafür aufkommt, wenn noch was zu holen ist oder, Gruss mary
|
|
|
|
![]() |
| Lesezeichen |
| Stichworte |
| angehörige, betreuerwechsel, betrug |
| Themen-Optionen | Thema durchsuchen |
| Ansicht | |
|
|
|
||||
| Thema | Autor | Forum | Antworten | Letzter Beitrag |
| Betreuerin loswerden? | JoernJanssen | Beiträge zu Rechtsfragen bis 2015 | 7 | 23.08.2006 01:15 |
| Betreuung "mit Gewalt" loswerden | AndreasLübeck | Beiträge zu Rechtsfragen bis 2015 | 4 | 30.03.2006 19:36 |
| Betreuuer vernachlässigt seinen Job, was kann man tun? | Anna | Beiträge zu Rechtsfragen bis 2015 | 4 | 28.11.2004 12:03 |