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Krankheit und Vergütung

Dies ist ein Beitrag zum Thema Krankheit und Vergütung im Unterforum Betreuervergütung - Aufwendungsersatz - Mittellosigkeit , Teil der Rechtsfragen im Rahmen des Betreuungsrechts
Moin moin als ich mich selbständig gemacht habe, hat ein Berater der LRV/LVA in einem Gespräch klar mitgeteilt, dass er ...


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Alt 02.03.2024, 21:13   #11
Admin/Berufsbetreuer
 
Benutzerbild von Imre Holocher
 
Registriert seit: 16.03.2004
Ort: Betreuungsbüro Herrlichkeit 6 in 28857 Syke
Beiträge: 9,304
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Moin moin


als ich mich selbständig gemacht habe, hat ein Berater der LRV/LVA in einem Gespräch klar mitgeteilt, dass er seinen Laden nicht empfehlen kann und auf eine private Absicherung verwiesen. Das war 1997/98. Natürlich habe ich die Rentenversicherung geknickt und statt dessen private Absicherungen getroffen. Nicht nur Krankentagegeld oder Krankenhaustagegeld sondern auch eine private EU-Versicherung unabhängig von der der BGW. Falls es maal doch kein Arbeitsunfall gewesen sein sollte...
Altersvorsorge sowieso privat und gesplittet.



MfG
Imre
__________________
Fehler sind dazu da, um sie zu machen
und daraus zu lernen.
Fehler sind nicht dazu da, sie dauernd zu wiederholen.
Imre Holocher ist offline  
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Alt 03.03.2024, 00:31   #12
Gehört zum Inventar
 
Registriert seit: 25.06.2021
Ort: Balkonien
Beiträge: 2,372
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Mittlerweile steht die DRV wieder in besserem Licht...

Ein Teil der Altersvorsorge sollte meiner Meinung nach zumindest pfändungssicher sein.
Mächschen ist offline  
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Alt 03.03.2024, 22:07   #13
Forums-Geselle
 
Registriert seit: 06.02.2009
Ort: Thüringen
Beiträge: 270
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Zitat:
Zitat von Imre Holocher Beitrag anzeigen
Moin moin
als ich mich selbständig gemacht habe, hat ein Berater der LRV/LVA in einem Gespräch klar mitgeteilt, dass er seinen Laden nicht empfehlen kann und auf eine private Absicherung verwiesen. Das war 1997/98. Natürlich habe ich die Rentenversicherung geknickt und statt dessen private Absicherungen getroffen. Nicht nur Krankentagegeld oder Krankenhaustagegeld sondern auch eine private EU-Versicherung unabhängig von der der BGW. Falls es maal doch kein Arbeitsunfall gewesen sein sollte...
Altersvorsorge sowieso privat und gesplittet.
MfG
Imre
Mit fast gleichen Worten kann ich beschreiben, wie es damals bei mir war:
Als ich mich selbständig gemacht habe, hat eine Beraterin der DRV in einem Gespräch klar mitgeteilt, dass sie ihren Laden nicht empfehlen kann und auf eine private Absicherung verwiesen. Das war 2009. Natürlich habe ich die umlagefinanzierte gesetzliche Rentenversicherung geknickt und statt dessen private Absicherungen getroffen.

Bei mir wurden es dann eine mager verzinste Rürup- Rente, eine ebenso mager verzinste herkömmliche Privatrente (jeweils 1,75%) und später kamen noch zwei kleine Eigentumswohnungen, Depot- Sparen und ein Banksparplan hinzu. Insgesamt wird das aufgrund der zu geringen Beträge, die zum Zurücklegen abgezweigt werden können (4 Kinder, teure Stadt mit hohen Mieten) und der prinzipbedingten Nachteile privater Altersvorsorge dazu führen, dass mein Renteneintritt dann wohl mit etwa 75 Lebensjahren stattfindet...

Private BU und Krankengeld habe ich natürlich auch. Schade, dass das umlagefinanzierte Rentensystem seit Jahrzehnten zunehmend der Lobby der Privatversicherer weichen muss, anstatt es zeitgemäß weiterzuentwickeln. Damals beim Beratungsgespräch wurde mir gesagt, dass ich, wolle ich freiwillig in die gesetzliche RV einzahlen, für den Mindestbeitrag von, zu jener Zeit, gut 80 Euro pro Monat, mit einem Rentenanspruch von so etwa 2,60 pro Monat Euro rechnen könne. Ein EU-Rentenanspruch war für meinen Jahrgang nicht mehr möglich.
volki ist offline  
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Alt 04.03.2024, 00:56   #14
Gehört zum Inventar
 
Registriert seit: 25.06.2021
Ort: Balkonien
Beiträge: 2,372
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2009 wäre wohl die Pflichtversicherung auf Antrag die bessere Wahl gewesen, aber ich weiß, hätte, hätte, Kette...

Wobei man mal rechnen müsste, ob sich für künftige Einzahlungen die Rürup oder freiwillige Beiträge eher lohnen, nach Gefühl wohl letzteres
Mächschen ist offline  
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Alt 04.03.2024, 08:58   #15
Moderator
 
Benutzerbild von HorstD
 
Registriert seit: 24.03.2005
Ort: Duisburg, Ruhrgebiet, NRW
Beiträge: 7,139
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Zitat:
Zitat von volki Beitrag anzeigen
Damals beim Beratungsgespräch wurde mir gesagt, dass ich, wolle ich freiwillig in die gesetzliche RV einzahlen, für den Mindestbeitrag von, zu jener Zeit, gut 80 Euro pro Monat, mit einem Rentenanspruch von so etwa 2,60 pro Monat Euro rechnen könne. Ein EU-Rentenanspruch war für meinen Jahrgang nicht mehr möglich.
Tja, ein klassischer Beratungsfehler. Denn man konnte auch damals als Selbstständiger die Pflicht(renten)versicherung auf Antrag wählen. Mit der man in jeder Hinsicht wie ein Arbeitnehmer behandelt wird. Aber sich dann natürlich auch zur regelmäßigen Zahlung der Beiträge verpflichtet, um nicht in den Status des freiwillig Versicherten zurückzufallen.
__________________
Mit vielen Grüßen
Horst Deinert

Weitere Infos:

https://www.lexikon-betreuungsrecht.de
HorstD ist offline  
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Alt 04.03.2024, 09:47   #16
Forums-Azubi
 
Registriert seit: 05.09.2022
Ort: Leipzig - Nordsachsen
Beiträge: 34
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[QUOTE=volki;154444]Mit fast gleichen Worten kann ich beschreiben, wie es damals bei mir war:
Als ich mich selbständig gemacht habe, hat eine Beraterin der DRV in einem Gespräch klar mitgeteilt, dass sie ihren Laden nicht empfehlen kann und auf eine private Absicherung verwiesen. Das war 2009. Natürlich habe ich die umlagefinanzierte gesetzliche Rentenversicherung geknickt und statt dessen private Absicherungen getroffen.

Wie lange ist das denn her? Ich werde noch höchstens 12 Jahre arbeiten und bin mir nicht sicher, dass das eine gute Idee noch für mich wäre.
Helma5 ist offline  
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Alt 04.03.2024, 09:58   #17
Gehört zum Inventar
 
Registriert seit: 25.06.2021
Ort: Balkonien
Beiträge: 2,372
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Was wäre eine gute Idee?
Die Pflichtversicherung auf Antrag?
Wann bist Du als Berufsbetreuer gestartet?

Zitat:
Zitat von HorstD Beitrag anzeigen
Aber sich dann natürlich auch zur regelmäßigen Zahlung der Beiträge verpflichtet, um nicht in den Status des freiwillig Versicherten zurückzufallen.
Das klingt wie wer nicht zahlt, fliegt raus...
Im Gegenteil, wer nicht zahlt, gegen den wird vollstreckt, aber wenn das Einkommen und Privatvermögen (nicht Betriebsvermögen) nicht reicht, bekommt ggf. höheres Bürgergeld.
Mächschen ist offline  
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Alt 04.03.2024, 10:33   #18
Forums-Azubi
 
Registriert seit: 05.09.2022
Ort: Leipzig - Nordsachsen
Beiträge: 34
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[QUOTE=Mächschen;154453]Was wäre eine gute Idee?
Die Pflichtversicherung auf Antrag?
Wann bist Du als Berufsbetreuer gestartet?


Ich bin 2022 gestarte, falls die Anfrage mich betraf.
Helma5 ist offline  
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Alt 04.03.2024, 11:44   #19
Gehört zum Inventar
 
Registriert seit: 25.06.2021
Ort: Balkonien
Beiträge: 2,372
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Ja, es war auf den Beitrag direkt vor meinem bezogen

Ob eine private oder gesetzliche Vorsorge besser ist, kommt auch auf die bisherige Vorsorge an...

Wenn Du die 3/5 Regelung derzeit erfüllst und keine private Absicherung gegen Erwerbsminderung und Altersvorsorge hast, wäre die Pflichtversicherung auf Antrag wohl das richtige für dich, weil ner Altersvorsorge, wenn Du nur noch 12 Jahre hast, der zinseszins Effekt fehlt und ne Absicherung gegen Erwerbsminderung aufgrund des höheren Risikos teuer wäre.

Aber hast Du dir vorher keine Gedanken darüber gemacht?

Ne ausführliche Beratung bei der DRV, Verbraucherzentrale oder freiem Altersvorsorgeberater kann dieses Forum nicht ersetzen.

Meiner Meinung braucht es einen gesunden Mix an Vorsorge, also im Idealfall ne lebenslange Rente, ein Eigenheim und zusätzliche Rücklagen.
Mächschen ist offline  
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Alt 04.03.2024, 12:34   #20
Stammgast
 
Benutzerbild von zwerg1978
 
Registriert seit: 22.11.2017
Beiträge: 776
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Also ich halte von der DRV tatsächlich weniger als nichts....

Selbst wenn ich jetzt eine Rente wegen voller Erwebsminderung bekommen würde, könnte und wollte ich davon garnicht leben.
Was sollte das sein ?



Ich bin jetzt 46 Jahre alt, bin seit meinem 20 ten Lebensjahr selbständig und habe schon sehr früh angefangen in Immobilien zu fnanziern.
Somit habe ich Immobilien mit einem Großteil an Geld gekauft, was die Bank mir geliehen hat und was die Mieter dann für mich zurück gezahlt haben.
Mein "Nachteil" war halt immer das ich Geld versteuern mussten, was ich liquide aber eigentlich garnicht zur verfügung hatte ( Tilgung )

Das habe ich halt immer als meine Rente angesehen.


Immobilie gekauft und nach 3 Jahren umfangreich renoviert, Ausgaben zu 100 Prozent gegen meine Einnahmen gelegt und nach 10 Jahren steuerfrei verkauft.
Für mich die beste Lösung zur Altersvorsorge.




Und ganz wichtig war mir, selbst bestimmen zu können, wann ich aufhören will zu arbeiten und wann nicht.
Mit 68 noch am Schreibtisch zu kleben für 1500 Euro Rente danach, wollte ich schon mit 20 nicht.
zwerg1978 ist offline  
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