Dies ist ein Beitrag zum Thema Betreuung für Flüchtlinge im Unterforum Betreuung: Bestellung - Abgabe - Wechsel - Ende , Teil der Rechtsfragen im Rahmen des Betreuungsrechts
Für die Interssierten berichte ich mal ein wenig über die Anfänge:
Mein Betreuter ist bereits registriert. Hier in Hessen erhalten ...
|
|||||||
| Registrieren | Hilfe | Benutzerliste | Kalender | Suchen | Heutige Beiträge | Alle Foren als gelesen markieren |
|
|
#11 |
|
Berufsbetreuer
Registriert seit: 21.02.2008
Ort: Hessen
Beiträge: 1,384
|
Für die Interssierten berichte ich mal ein wenig über die Anfänge:
Mein Betreuter ist bereits registriert. Hier in Hessen erhalten die registrierten Flüchtlinge eine ID-Nummer, die sich auch bei Verlegung aus der Notunterkunft behalten. Hier vor Ort (Darmstadt) gibt es einen Dienst namens Asylkoordination. Dieser ist auch für die Notunterkunft meines Betreuten zuständig. Auf Veranlassung des Regierungspräsidiums wird perspektivisch (bei Krankenhausentlassung) eine Verlegung meines Betreuten in eine Wohnunterkunft erfolgen. Erst von dort aus kann er dann beim BAMF seinen Asylantrag stellen. Taschengeld gibt es auch über das RP. Ich habe meinen Betreuten nun auf eine Taschengeldliste eintragen lassen. Wie es dann zu ihm kommt, müssen wir noch sehen. Sein jetziger Krankenhausaufenthalt wird über die Stadt finanziert. Krankenversicherung ist beim momentanen Status nicht drin und wird auch bei Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz bisher nur im Ausnahmefall übernommen. Ansonsten gibt es Krankenscheine von der Kommune. Alle Infos, die ich momentan brauche, habe ich ohne Dolmetscher zusammenbekommen. Falls der Asylantrag nach einer Verlegung noch unter meine Ägide fällt, werde ich aber einen konsultieren. Aber ich muss dazu schon sagen: wenn ich einen deutschen Betreuten in eine 500km entfernte Einrichtung unterbringe, fahre ich da auch mal hin, zumindest zur Hilfeplanung. Das kostet mich Sprit und Übernachtung. Kosten haben wir bei den Betreuungen eben auch und wenn da jetzt mal ein Fuffi oder Hunni für einen Dolmetscher dabei ist, dann ist es halt so. Macht keinen Spaß aber bringt mich auch nicht um. Ehrlich gesagt, reizt mich der Fall sogar inzwischen. Ich will mich mal aus Betreuersicht in die Flüchtlings- und Asylthematik reinfriemeln und bin für Anfang März schon zum Arabischkurs bei der VHS gemeldet (das ist jetzt zwar sehr optimistisch, aber da ich ein schlaues Kerlchen bin, kriege ich vielleicht innerhalb von zwei Jahren passable radebrecherische Arabischkenntnisse zusammen). |
|
|
|
|
|
#12 |
|
Berufsbetreuer
Registriert seit: 21.02.2008
Ort: Hessen
Beiträge: 1,384
|
Und wo ich gerade dabei bin: morgen Termin mit dem Vater des Betreuten in der Notunterkunft. Ich kriege den Dolmetscher von der Asylkoordination (der ist da eh da und dann ist das für umme) und werde dem Vater gleich mal alles rausleiern, was für spätere Anträge relevant sein könnte.
Zwischenfazit: bisher alles nicht mal halb so schlimm. |
|
|
|
|
|
#13 | |
|
Gesperrt
Registriert seit: 22.08.2005
Ort: Darmstadt
Beiträge: 14,097
|
Zitat:
Obwohl ich weit entfernte Betreute auch teilweise besuche- und natürlich mit einem persönlichen Wochenend-Ausflug verbinde. (Es leben die Mauldäschle ) Letzterer ist ehrlicherweise aber dabei absolut ausschlaggebend.Aber trotzden Danke für die Infos diesen Thread könen wir mehr oder weniger schnell sicher alle mal nutzen.
|
|
|
|
|
|
|
#14 | |
|
Berufsbetreuer
Registriert seit: 21.02.2008
Ort: Hessen
Beiträge: 1,384
|
Zitat:
Werteste Gönnerin, Meisterin und Mentorin, ich meine natürlich die Hilfeplanung, wie ich ja auch schrieb und nicht die HPK. Also, die Hilfeplanung in der Einrichtung, wo ich zusammen mit dem Betreuten und dem Pflege-/ Betreuungspersonal nochmals genauer bespreche, wie es konkret laufen soll. Und da fahre ich meistens hin, selbst wenn's in Bayern ist
|
|
|
|
|
![]() |
| Lesezeichen |
| Themen-Optionen | Thema durchsuchen |
| Ansicht | |
|
|