Dies ist ein Beitrag zum Thema Betreuung Demenz im Unterforum Betreuung: Bestellung - Abgabe - Wechsel - Ende , Teil der Rechtsfragen im Rahmen des Betreuungsrechts
Hallo zusammen,
ich betreue neuerdings eine an Demenz erkrankte Dame. Da dies mein erster derartiger Fall ist, bitte ich um ...
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#1 |
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Ich bin neu hier
Registriert seit: 14.06.2017
Beiträge: 3
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Hallo zusammen,
ich betreue neuerdings eine an Demenz erkrankte Dame. Da dies mein erster derartiger Fall ist, bitte ich um Anregungen und gerne auch Unterstützung. Die Betreute wurde nach einem Krankenhausaufenthalt, der länger ging als vorgesehen von mir in einem Pflegeheim untergebracht. Hintergrund war, dass der behandelnde Arzt feststellte, dass die Demenz fortgeschrittener war als gedacht. Er traute sich nicht, sie nach Hause zu entlassen. Die Betreute äußert jedoch den Wunsch nach Hause zu gehen. Von Seiten des Umfeld kam der Vorschlag, einer Rundumbetreuung durch eine ausländische Pflegekraft. Sie hat viele Freunde und auch Angehörige, die sie viel besuchen. Es ist jedoch niemand dabei, der bereit wäre Fehl-Ausfall- oder Urlaubszeiten zu übernehmen. Und es gab durch die Betreute auch Ablehnung gegenüber der sich kümmernden Verwandtschaft. Da ich den Zustand nicht richtig einschätzen kann, sehe ich die Betreuung zuhause sehr kritisch. Ich würde gerne wissen, ob ihr das teilt oder ob ich hier zu ängstlich bin. Muss ich mich als Betreuer in Vermögens- Gesundheits- und Aufenthaltsangelegenheiten auch um die Wäscheversorgung im Heim kümmern? Wie erfolgt die Abrechnung, wenn sie zuerst zuhause war und dann ins Heim gewechselt ist? Wie organisiere ich das Taschengeld im Heim. Sie braucht dort grundsätzlich nichts, da sie aber viel Unterwegs ist, wäre es gut sie hätte Taschengeld zur Verfügung. Sie hat aber in der Vergangenheit auch Geld verschenkt, deshalb bin ich unsicher, wie man es dort verwalten kann. Ich weiß, viele Fragen. Für Anregungen bin ich dankbar. |
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#2 | |||
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Gesperrt
Registriert seit: 22.08.2005
Ort: Darmstadt
Beiträge: 14,097
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Zitat:
Zitat:
Von welchem Zsustand redest du denn? Gibt es neben der Demenz noch andere Diagnosen? Zitat:
Wenn man ausländische Pflegekräfte anheuert dann gibt es von dort aus eine geregelte Vertretung. Zum Rest deiner Fragen, Taschengeld usw. nutze bitte mal die Suchfunktio. Dort sind bereits viele Regelungen nebst ihrer Problematik zu. Sollte tatsächlich "nur" Demenz vorliegen dann kann man den Aufenthalt zu Hause eigentlich gut regeln, das hängt aber wesentlich vom Ausmass der Demenz, den persönlichen Verhältnissen, der Wohnung und vor allem den finanziellen Verhältnissen ab. Dazu bräuchte es noch Infos von dir. |
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#3 |
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Ich bin neu hier
Registriert seit: 14.06.2017
Beiträge: 3
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Herzlichen Dank für deine Rückmeldung.
HIer noch die Infos. Es gibt einen festen Heimvertrag. Der MDK ist beauftragt, es gibt noch keine Einguppierung in einer Pflegestufe. Es liegt eine Diagnose "Mittelschwere Demenz" vor. Sie lebt allein in einem Haus,ist kinderlos. Die Verwandten wollen sich nur auf Besuche beschränken. Wer kann denn die Wäscheversorgung übernehmen, wenn die Angehörigen es nicht erledigen möchten. Wobei Wäscheversorgung bedeutet, die Neuversorgung mit Wäsche. |
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#4 |
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Forums-Geselle
Registriert seit: 07.02.2014
Beiträge: 201
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Ich habe auch bei einer an mittelschwerer Demenz erkrankten Klientin ( kinderlos, alleinlebend, eigenes Haus) eine 24-Std. Betreuung aus Polen organisiert, da es der ausdrückliche Wunsch der Dame war zu Hause gepflegt zu werden.
Die Finanzierung läuft über Krankenkasse ( Pflegegeld) und das Sozialamt ( Hilfe zur Pflege/Pflegebudget). Zusätzlich kommt 1 x die Woche eine Alltagsbegleitung über die zusätzlichen Betreuungsleistungen. 1 x täglich abends kommt ein Pflegedienst nur zur Medikamentengabe. Und ab und zu mal die Verwandschaft zu Besuch. Dadurch habe ich eine Netzwerk vor Ort, welche mir regelmäßig Rückmeldung geben können. War am Anfang etwas arbeitsintensiv, aber jetzt läuft es hervorragend. Es gibt 2 Kräfte aus Polen welche sich im 2-Monatsrythmus abwechseln. Wenn deine Klientin vermögend ist, ist es sicherlich noch einfacher das Ganze zu organisieren. Es kommt aber immer wirklich stark auf den Einzelfall an und ob evtl. noch körperliche Erkrankungen bestehen. Geändert von Aiwala (23.06.2017 um 11:37 Uhr) |
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#5 |
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Ich bin neu hier
Registriert seit: 14.06.2017
Beiträge: 3
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Liebe Aiwala,
herzlichen Dank für Deine Rückmeldung zu meinem Beitrag. Dies war für mich der Anstoß das gleiche Modell zu iniziieren. Wir werden die Dame wieder aus dem Pflegeheim holen und zuhause beitreuen lassen. Ich hab ein gutes Gefühl. Vielen Dank für den Input ![]() Schöne Grüße Solveig |
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