Dies ist ein Beitrag zum Thema Antrag auf Betreuung für Tochter einer Betreuten im Unterforum Betreuung: Bestellung - Abgabe - Wechsel - Ende , Teil der Rechtsfragen im Rahmen des Betreuungsrechts
Hallo!
Die Tochter meiner Betreuten möchte eventuell auch selbst betreut werden, was mir natürlich sehr entgegen käme, weil sie mit ...
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#1 |
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Einsteiger
Registriert seit: 09.09.2021
Beiträge: 11
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Hallo!
Die Tochter meiner Betreuten möchte eventuell auch selbst betreut werden, was mir natürlich sehr entgegen käme, weil sie mit meiner Betreuetn eine Bedarfsgemeinschaft bildet und es immer Schwierigkeiten beim Heranbringen von Unterlagen gibt. Sie ist nicht körperlich krank, aber nach Auffassung des Jobcenters auch nicht ausbildungsfähig, sodass es auch kein KG mehr gibt. Wie kann ich mit ihr den Antrag auf Betreuung stellen? Bzw. welche Gründe sind anzuführen? Vielen Dank! |
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#2 |
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Berufsbetreuer
Registriert seit: 30.07.2007
Ort: Rheinland-Pfalz
Beiträge: 2,856
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Hallo,
wenn sie aufgrund einer geistigen oder seelischen Behinderung (körperlich ist sie ja gesund) nicht in der Lage erscheint, bestimmte wichtige Angelegenheiten selbst zu besorgen, käme evt. eine gesetzliche Betreuung in Betracht. Dann musst Du aber bei der Anregung schon aufführen, was sie konkret nicht mehr eigenständig leisten kann und welche Nachteile ihr dadurch entstehen. siehe hierzu: https://www.gesetze-im-internet.de/bgb/__1896.html mfg
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Optimismus ist nur ein Mangel an Information (Heiner Müller)
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#3 |
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Einsteiger
Registriert seit: 09.09.2021
Beiträge: 11
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Danke für die Antwort, Carlos! Mir fehlt da die Erfahrung- die Tochter ist einfach nicht in der Lage, einen geregelten Tagesablauf zu haben. Sie hat wohl sehr früh zu viel gekifft und hat vielleicht dadurch geistige Aussetzer und scheint etwas unterdurchschnittlich intelligent. Aber es wäre ja gut, wenn man nach etwaigen Fördermöglichkeiten schauen könnte, sie hat ja das ganze Leben noch vor sich...
Sie tut halt einfach nichts, simple ausgedrückt. |
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#4 |
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Moderator
Registriert seit: 24.03.2005
Ort: Duisburg, Ruhrgebiet, NRW
Beiträge: 7,634
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Früher konnte man gar nicht so viel Marie Johanna kiffen, um sich höhere Hirnfunktionen wegzuätzen, weil einem vorher schon kotzschlecht geworden wäre. Heutzutage ist der THC-Gehalt bis zu 5mal so hoch, vorausgesetzt, man bekommt überhaupt Zeugs, was nicht auch noch mit gefährlicheren Substanzen versetzt ist. Mit Crystal Meth und manchen Badesalzen gehts ja deutlich schneller. Wichtigter Grundsatz ist jedenfalls strikte Drogenabstinenz in der Hoffnung, dass bestimmte Schäden sich zurück entwickeln.
Ansonsten: ein Leben mit einem Betreuer und (bestenfalls) eine Karriere in der Behindertenwerkstatt.
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Mit vielen Grüßen Horst Deinert Weitere Infos: https://www.lexikon-betreuungsrecht.de |
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