Dies ist ein Beitrag zum Thema Vergütung - Schlussrechnung nötig? im Unterforum Betreuung: Bestellung - Abgabe - Wechsel - Ende , Teil der Rechtsfragen im Rahmen des Betreuungsrechts
"Anfangs- und Endbestand des Kontos solltest du haben ....?"
Woher denn? Bledi_DZ hatte keine Kontenzugriffe gehabt.
Und meiner Erfahrung nach ...
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Forums-Azubi
Registriert seit: 30.12.2022
Ort: Berlin/Brandenburg
Beiträge: 37
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"Anfangs- und Endbestand des Kontos solltest du haben ....?"
Woher denn? Bledi_DZ hatte keine Kontenzugriffe gehabt. Und meiner Erfahrung nach zum Zeitpunkt der Bestellung sind in der Regel keine aktuellen Kontoauszüge vorhanden ![]() Ich hatte in meiner noch recht kurzen "Karriere" als Betreuerin (5 Monate) bereits vier Fälle(!) gehabt, wo ich Vermögenssorge von Anfang an hatte, aber keinen Zugang zum Konto; dann erfolgte Aufhebung oder Tod und ich habe bis heute noch Stress mit Rechtspflegern: -Betreuung in der Zeit 04.08.23-26.10.23; Bankinstitut Postbank (kein Zugang, keine Saldenbestätigung, keine Kostoauszüge erhalten, obwohl ich am 07.08.23 in der Filiale zur Legitmation war). Ich kann weder Vermögensverzeichnis zum Stichtag, noch zum Tag der Aufhebung und auch keine Schlussrechnung erstellen. -Betreuung in der Zeit 11.08.23-12.10.23; Bankinstitut 420 km von mir entfernt; Bank akzeptiert nur die persönliche Legitimation vor Ort. Nach Rücksprache mit dem Rechtspfleger 04.09.23 soll ich den Betreuerausweis im Original an die Bank schicken, was ich am gleichen Tag getan habe. Bis heute weder Zugang, noch Saldo, noch Ausweis zurück. -Betreuung 01.11.23-29.12.23; Bankinstitut 790 km von mir entfernt (ich soll zur Legitimation vor Ort erscheinen); wie oben- ohne persönliche Legitimation keine Auskunfte und Informationen von der Bank möglich -Betreuung 19.12.2023-05.01.24; ich hatte hier noch nicht mal einen Termin bei der Bank zur Legitimation vereinbart Und ich kann Bledi_DZ sehr gut vestehen- ich habe mich in den ersten drei oben genannten Fällen in der ersten Linie auch um "wichtigere" Sachen gekümmert (Entlassung einer Omi aus Krankenkaus zurück in die Wohnung, allein lebend, musste alles inslaliert werden; Palliativpatient, Obdachloser Alkoholiker in einer Einrichtung mit unter anderem drohender Kündigung- da war die Suche nach neuen Bleibe meiner Meinung nach wichtiger). Selbst bei vorhandenen Versicherungen müssen aktuelle Unteragen oft erst angefordert werden und das dauert doch mehrere Wochen. Ich habe Eure Kommentare gelesen und ich frage mich, wie schnell bekommt Ihr Bankzugang? Oder ich mache etwas falsch? |
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#22 | |
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Admin/ Berufsbetreuer
Registriert seit: 15.01.2009
Ort: Mitten in Hessen
Beiträge: 4,961
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Zitat:
Bei der örtlichen Volksbank innerhalb von 24 Stunden (die haben einen eigenen Meldebereich im Online- Banking für neue Betreuungen), Sparkasse ca. nach zwei Tagen bei Mitteilung der Betreuung per eBO. Postbank mehrere Wochen bis Monate.
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#23 |
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Admin/Berufsbetreuer
Registriert seit: 16.03.2004
Ort: Betreuungsbüro Herrlichkeit 6 in 28857 Syke
Beiträge: 9,304
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Moin moin
Bei der örtlichen Sparkasse und der VoBa geht es hier ähnlich schnell, wie von Andreas geschildert. Über die Pestbank muss nichts gesagt werden, die ist deutschlandweit Schrott-de-luxe. Die Comerzbank gehört zum selben Dachverein und ist. m.e. auch schrottig geworden. Online-Banken sind einfach nichts für Betreuten-Konten. MfG Imre
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Fehler sind dazu da, um sie zu machen und daraus zu lernen. Fehler sind nicht dazu da, sie dauernd zu wiederholen. |
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#24 |
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Gehört zum Inventar
Registriert seit: 25.06.2021
Ort: Balkonien
Beiträge: 2,372
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CoBa kann ich nicht bestätigen, wenn was ist, melden die sich immer innerhalb von 24 Stunden.
Bei meiner Sparkasse landen per EGVP geschickte Dokumente erst in der Rechtsabteilung, was zu Verzögerungen führt. |
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#25 |
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Forums-Azubi
Registriert seit: 26.03.2023
Ort: Bayern, Würzburg
Beiträge: 53
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"Anfangs- und Endbestand des Kontos solltest du haben ....?"
Woher denn? Bledi_DZ hatte keine Kontenzugriffe gehabt. Hm, das sollte man schon haben. Schließlich ist das Bestandteil des Vermögensverzeichnisses, darauf bauen ja alle anderen Berichte auf (kohlemäßig). Dazu benötigt man auch keinen Kontenzugriff, sondern erfragt bei der Bank eine Saldenbestätigung zum jeweiligen Datum. Mit "wichtigeres zu tun" habe auch so meine Probleme. Es geht ja lediglich um einen Brief an die Bank, in dem ich meine Betreuung anzeige. Wenn ich schon ein paar Betreute mit Vermögenssorge hatte, dann weiß ich, was die Bank benötigt (Betreuerausweis, Kopie Perso, Steuer-ID). Dann warte ich ab, was die Bank für ein Legitimationsverfahren hat. Mein "schlimmster Fall war eine Sparkasse in Hessen, bei der in 2 Wochen warten musste, um einen Termin für eine Online-Video-Legitimierung zu bekommen. 2 Tage später war alles eingerichtet und fertig. Ausnahme sind hier sicherlich die Onlinebanken, die sind echt schwer und nervig. Hatte hier schon beschrieben, wie es mit der Bank of Scotland war. Legitimierung nahezu unmöglich, Saldenbestätigung Anfang und dann Ende angefordert (die auch anstandslos kam), zusammen mit dem Schriftverkehr an den Rechtspfleger versandt und wurde so akzeptiert. Postbank habe ich keine Erfahrung, CoBa und HVB laufen gut, örtliche Sparkassen und VR-Banken problemlos. Ich bin auf Seite der Betreuer, sehe viele Rechtspfleger skeptisch und verstehe oft deren Ansinnen nicht. Dieser Fall erscheint mir aber tatsächlich sehr kurios zu sein. Sorry
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#26 |
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Forums-Azubi
Registriert seit: 30.12.2022
Ort: Berlin/Brandenburg
Beiträge: 37
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"Hm, das sollte man schon haben. Schließlich ist das Bestandteil des Vermögensverzeichnisses, darauf bauen ja alle anderen Berichte auf (kohlemäßig). Dazu benötigt man auch keinen Kontenzugriff, sondern erfragt bei der Bank eine Saldenbestätigung zum jeweiligen Datum"
Wie schon oben geschrieben: ohne persönliche Legitimation vor Ort (Bank 420 und 690 km von mir entfernt) keine Informationen an mich möglich, auch nicht mal Saldenbestätigung. |
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#27 |
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Forums-Geselle
Registriert seit: 15.08.2021
Ort: Sachsen-Anhalt
Beiträge: 72
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Ich würde dem Rechtspfleger schildern, wie ich mich um Hinterlegung der Betreuung gekümmert habe bzw wie ich gescheitert bin. Deswegen immer schriftlich mehrfach (am besten per E-Mail, Fax and postalisch) an die entsprechende Bank wenden.
Nach zwei Monaten hätte ich dieses Problem aber bereits in einer Sachstandsmitteilung an das Amtsgericht geschildert und mich nach einer anderen Bank umgesehen. Und ich hatte auch schon einen Fall, wo ich die Vermögenssorge hatte, die Person dann aber zehn Tage später im KH verstorben ist. Da habe ich nicht in Erfahrung bringen können, bei welcher Bank die Person ein Konto führte und auf die Nachfrage des RP musste ich dann mitteilen, dass ein Vermögensverzeichnis nicht machbar ist und ich kein Vermögen in meiner Zeit als Betreuerin verwaltet habe. So ungewöhnlich ist diese Konstellation nicht. |
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#28 |
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Forums-Azubi
Registriert seit: 26.03.2023
Ort: Bayern, Würzburg
Beiträge: 53
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Wie es der Teufel will hatte ich jetzt genau so einen Fall, daher ein klasse Selbstversuch. Ich übernahm eine Betreute, die aus dem Ruhrpott nach Bayern gezogen ist.
Anschreiben an die (alte) Bank, mit den nötigen Daten von mir (Perso und Steuer-ID), dazu natürlich Betreuerausweis mit der Bitte um Saldenbestätigung und Umsatzanzeige ab Tag X (eben fürs Vermögensverzeichnis). Bank ist 350 km weg. Ich wurde angerufen, was genau ich benötige und etwas mehr als eine Woche später hatte ich genau das im Briefkasten. So lief das bisher immer, daher wundert mich das (außer Onlinebanken ... welch Graus), wie es euch ergangen ist. Wie ist denn der aktuelle Stand, ist das mittlerweile vom Rechtspfleger akzeptiert?
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#29 |
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Forums-Geselle
Registriert seit: 15.08.2021
Ort: Sachsen-Anhalt
Beiträge: 72
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Ich bin selbst bei der örtlichen Deutschen Bank gescheitert. Keine Reaktion auf Fax und E-Mail. Bei der Vorsprache am Schalter wollte man mir keine Auskunft, geschweige denn Umsätze geben.
Einen Termin konnte man mir dort auch nicht anbieten - alle Mitarbeiter haben keine Zeit. Und die Frau am Schalter konnte die Betreuung natürlich nicht hinterlegen und wollte nicht mal Kopien ziehen, um sie den anderen Mitarbeitern zu geben, die das dann ja in aller Ruhe einpflegen könnten. Über die Webseite habe ich dann einen Termin gemacht und an dem Tag hatte die Bank dann wegen technischer Störungen geschlossen. Abgesagt wurde der Termin nicht, warum auch? Ist doch nicht deren Arbeitszeit. Mein Betreuter hat dann selbst das Konto, auf meine Bitte hin, geschlossen. Im Zuge der Kündigung habe ich dann die letzten (für mich ersten!) Kontoauszüge von meinem Betreuten erhalten. So ein krasser Nicht-Service tritt immer häufiger auf. Und es betrifft auch nicht nur Banken, sondern auch alle anderen Behörden. |
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#30 |
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Forums-Geselle
Registriert seit: 16.12.2022
Ort: Kreis Limburg-Weilburg
Beiträge: 151
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Hallo zusammen,
Geht es Euch auch so? Man ist heute komplett von den Socken, wenn einem Service angeboten wird… Gestern kam ein Brief von der Volksbank, bei denen zwei Betreute von mir ein Konto haben. Die VoBa teilte mir mit, das sie jetzt ein „Betreuerportal“ online haben. Direkt ausprobiert und was soll ich sagen: dort kann ich neue Betreuungen anlegen, Anlagebestätigungen fürs Amtsgericht erzeugen, Gelder der Betreuten anlegen, Kontopfändungen bearbeiten, etc. Ich bin total fertig… Viele Grüße, Clark Geändert von Clark (21.01.2024 um 16:13 Uhr) |
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