Dies ist ein Beitrag zum Thema Schwere Fälle erkennen: Welche Fälle sollte man evtl. ablehnen? im Unterforum Betreuung: Bestellung - Abgabe - Wechsel - Ende , Teil der Rechtsfragen im Rahmen des Betreuungsrechts
Moin moin
Mir wäre es lieb, wenn erst einmal etwas runtergekocht wird.
Hier geht es nicht um kollegial oder nicht ...
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Admin/Berufsbetreuer
Registriert seit: 16.03.2004
Ort: Betreuungsbüro Herrlichkeit 6 in 28857 Syke
Beiträge: 9,524
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Moin moin
Mir wäre es lieb, wenn erst einmal etwas runtergekocht wird. Hier geht es nicht um kollegial oder nicht kollegial. Zumindest nicht in erster Linie. Die Frage: Welche Betreuungen kann ich übernehmen und von welchen sollte ich lieber die Finger lassen? ist durchaus berechtigt. Nicht im Sinne von: Wie mache ich mir einen lauen Lenz, sondern welche Betreuung kann ich übernehmen und gute Arbeit leisten. Zitat:
Und das war in keinem Fall vorher zu erkennen, sondern hat sich erst im laufe der Betreuung herausgestellt. D.h. die Betreuungsstelle wußte davon nichts und hätte sich auch nicht kodiert verplappern können. Auch die Aufwändigkeiten der Betreuungen wurden von der BT-Stelle eher selten korrekt vorhergesehen. D.h. frei nach Rudi Carell: "Lass Dich überraschen!". Es ist oft genug auch vorgekommen, dass eine als aufwändig oder gar schwierig angekündigte Betreuung reichlich harmlos war. Du kannst es einfach nehmen, wie es kommt. Einen Bohai darum zu veranstalten ist unnötige Energieverschwendung. Wenn Du die Sprache der Betreuten nicht verstehst und Dich nicht verständigen kannst, dann bist Du in der Betreuung fehl am Platz. Es ist dann keine Schande abzulehnen oder einen Wechsel zu beantragen. Da hat Elara schon was zu geschrieben und ich kann sie nur unterstützen. Das ist extrem selten. Ich habe in über 40 Jahren Praxis mit psychisch kranken Menschen nur zwei kennengelernt, die wirklich gefährlich waren. In beiden Fällen waren die Krisen vorhersehbar und die Gefahren konnten eingegrenzt werden. Da hilft natürlich Erfahrung im Umgang mit diesen Menschen sehr. Aber die muss man auch erst einmal lernen bzw. erarbeiten. Das ein Mensch einfach so und ohne Vorwarnung von 0 auf 100 abgeht, passiert vielleicht bei einem Morbus Wilson, aber das ist seltener als ein Sechser mit Zusatzzahl im Lotto. Alles andere kann man vorher erkennen. Zitat:
Seit dem: Erst mal die gesundheitliche Entscheidung. Daraufhin abchecken, was sonst notwendig ist und dann erst einmal Priorisieren. Du mußt nicht alles gleichzeitig machen. Es geht auch nacheinander oder ggf. auch gar nicht (wenn der Tod zu nah ist). Zitat:
Der Betreuerjob ist ein Job, bei dem Erfahrungsammeln extrem wichtig ist. Auch Erfahrung mit einem nervigem Umfeld. Zitat:
Achte auf Dich selber und auf Deine Fähigkeiten bzw. Deine Schwächen. Es wird sicherlich Personengruppen geben, mit denen Du gut umgehen kannst und welche, mit denen es nicht so gut klappt. Du wirst aber auch - so wie jeder andere Mensch - wunde Punkte und Schwächen haben, die Dir den Kontakt oder gar die Arbeit mit bestimmten Menschen sehr schwer oder unmöglich machen. Häufige Knackpunkte sind "Projektionen". Also ganz persönliche, eigene Schwächen aufgrund derer Deine Arbeit mit den Personen unmöglich machen, weil sie oder ihr Umfeld Deine Macken antriggern. Beispiel: Das Kind eines Richters ist von einem betrunkenen Autofahrer überfahren worden und gestorben. Was meinst Du wie neutral dieser Richter Delinquenten mit ihren Taten in betrunkenem Zustand be- bzw. verurteilen kann? (auch wenn er selbst aus Frust zum Alkoholiker geworden ist). Krasses Beispiel? Ja, aber real. Und es macht deutlich worum es geht. Die Alarmglocken solltest Du also nicht bei der Kundschaft suchen, sondern bei Dir. Du bist es, die mit Menschen umgehen kann, an denen andere scheitern. Und Du bis es, die an Menschen scheitert, bei denen andere keine Probleme haben. Zitat:
Und noch mal ganz allgemein: Diesen Job sollte man machen, wenn man ein Interesse an Menschen und insbesondere an der Verschiedenartigkeit der Menschn hat. Damit reich zu werden kann man einfach vergessen. Eine ruhige Kugel schieben kann man damit auch vergessen. Aber immer wieder etwas neues kennen zu lernen, die Langeweile zu haben, serienweise Stories und Klopfer für spätere Erzählungen an langen Winterabenden zu haben (Du kannst auch ein Buch schreiben oder ein Theaterstück etc.) - das klappt in diesem Job prima. Gleichzeitig (zumindest als Selbständige/r) - sich mit keinem Chef abeseln zu müssen und jederzeit das zu tun und zu lassen was man für richtig hält, ist in diesem wie sonst nur bei wenigen Jobs möglich. Arbeitszeit ist Lebenszeit! In diesem Job hast Du die Chance, sogar Deine Arbeitszeit selbst zu bestimmen und zu gestalten. Dann wird auch die Lebenszeit schön und selbstbestimmt. Es kommt nicht darauf an zu lamentieren, sondern darauf, was Du daraus machst. Also nimm auch die Zitronen, mit denen Du beworfen wirst und mach eine leckere Limonade draus. Mit freundlichen Grüßen Imre
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Fehler sind dazu da, um sie zu machen und daraus zu lernen. Fehler sind nicht dazu da, sie dauernd zu wiederholen. |
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Forums-Geselle
Registriert seit: 17.12.2024
Ort: Niedersachsen
Beiträge: 281
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Aus der Praxis habe ich gelernt, dass gerade Fälle der privaten Krankenversicherung und der Beihilfe einen hohen Aufwand mit sich bringen, während die Vergütung mit der Zeit schlechter wird. Man muss eben auch wirtschaftlich denken. Stecke ich 10 Stunden eines Monats in einen Fall, weil ich dauernd Arztrechnungen an eine oder mehreren Stellen einreichen muss, den Zahlungseingang kontrollieren muss und ggf. auf Beanstandungen reagieren muss oder nehme ich 3 Fälle, die im Verhältnis zu einer einzelnen Betreuung nur 3 Stunden im Monat benötigen.
All die Prinzipien und die Kollegialität bringt halt leider nichts, wenn man völlig hinterhinkt, weil man mit einem einzelnen Fall viel mehr beschäftigt ist als mit 5 anderen Fällen. Für mich hat das nicht mehr viel mit Mischkalkulation zutun. Weiteres Beispiel sind Fälle, wo Dolmetscher definitiv schon zur ansatzweisen Kommunikation notwendig sind. Aber da schaue ich vorab, ob es nicht irgendeine Möglichkeit gibt, die Betreuung eben doch zu übernehmen, weil bspw. Angehörige oder Bekannte zum Dolmetschen bereit sind, bevor ich die Betreuung ablehne. Auch als Betreuer darf man sagen: Das liegt mir nicht so gut, das möchte ich nicht annehmen. Das wären die einzigen Fälle wo ich (mir selbst) sagen würde, lehn die Fälle lieber ab. Alles andere (Personengruppe, Krankheit XY, Aggresivität auch gegenüber Betreuer usw usw) spricht grundsätzlich nicht gegen eine Übernahme. Betreuerwechsel, weil die Betreuung vergütungstechnisch ausgelutscht sind, machen wir in unserem Büro auf keinen Fall. Auch ist die bisherige Betreuungsdauer bei einer neuen Übernahme (Stichwort Vergütung) bei uns nicht relevant. Betreuerwechsel sind (von mir initiiert) ultima ratio. Nur wenn es nicht mehr anders geht, rege ich einen Betreuerwechsel an. Oft sind es eher die Betreuten, die den Betreuerwechsel anregen, wo man dann aber auch wirklich zusammen mit der Betreuungsstelle überlegt, ob ein Wechsel überhaupt sinnvoll oder zielführend ist. Wenn der Betreute sich sowieso über alles und jeden beschwert oder regelmäßig - ich sag es mal auf deutsch - einen Furz quer sitzen hat, kommt auch kein Betreuerwechsel. Ich kenne andere Betreuer, die sagen: Mit Alkoholikern komme ich nicht klar. Oder Drogensüchtige. Oder Betreute mit Kindern in der Familie. Oder verurteilten Straftätern mit bestimmten Straftaten. Ich finde das alles legitim, weil man sich eben als Betreuer auch nicht alles zuschustern lassen muss. Weil man eben auch einen gewissen Qualitätsanspruch an seine Arbeit haben sollte, den man nicht aufrechterhalten kann, wenn man mit dem Betreuten überhaupt nicht klarkommt. Kollegialität ist ein Punkt den ich nur bei den in meinem Kreis ansässigen Betreuern beachte. Dafür hatte ich schon zu viele Betreuungen auf dem Tisch, wo die Kollegen aus anderen Landkreisen gar nichts gemacht haben und dann sogar noch einen Schaden verursacht haben und sich auch überhaupt nicht mehr melden. Was ich aber als Tipp zu deiner eigenen Sicherheit weitergeben kann: Bleib vorsichtig, lass dir bei Übernahmen alle möglichen Informationen geben die verfügbar sind und lies dir die vorliegenden Unterlagen zu ggf. bisherigem Betreuungszeitraum auch wirklich durch. Die Diagnose lässt nicht auf Fremdgefährdung gegenüber dem Betreuer schließen, sehr wohl aber oft die Vorgeschichte, auch wie der Betreute sich gegenüber anderen Menschen verhält. Imre sagte es schon: Diese explosionsartigen völlig unvorhersehbaren Ausraster sind wie ein Sechser im Lotto. In der Regel kann man bei gewisser Erfahrung schon einschätzen und sich auch die Einschätzung anderer Fachdienste (SpDi, Betreuungsbehörde, ggf. Anhörungsvermerke des Gerichts) holen, um sich ein Bild zu verschaffen. Aber, es wurde schon gesagt: Oft sind Betreuungen Wundertüten und man kann das nicht vorhersagen. Das gehört halt zum Job. Zitat:
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#13 |
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Gehört zum Inventar
Registriert seit: 25.06.2021
Ort: Balkonien
Beiträge: 2,628
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Möchte jemand einen pensionierten privatversicherten Beamten mit Schulden?
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#14 |
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Forums-Geselle
Registriert seit: 17.12.2024
Ort: Niedersachsen
Beiträge: 281
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#15 | |
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Einsteiger
Registriert seit: 12.06.2024
Ort: NRW
Beiträge: 24
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Zitat:
Leider habe ich damals "Hallo hier bin ich" gerufen. Kollegial hin oder her, letztlich ist die Betreuungsbehörde und die Stadt für Fälle zuständig die keiner haben möchte. Für mich ist es legitim Betreuung abzulehnen, wenn klar wird, dass der Arbeitsaufwand mit nichts zu rechtfertigen ist - wir sind Selbstständig & kein Wohlfahrtverein. |
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#16 | ||||
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Routinier
Registriert seit: 29.11.2009
Ort: Niedersachsen
Beiträge: 1,308
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Moin,
Zitat:
Zitat:
Zitat:
Als es ums Verpachten der Flächen ging, brach der "Krieg" in meinen Büro aus. Die Betriebsmittelprämien wurden gerade von der Flächenabhängigkeit auf Betreibsabhängigkeit übertragen. Ich hatte Gewaltandrohungen von Landwirten, wenn sie die Flächen nicht pachten dürfen. Zitat:
Der Leuchtturm Geändert von Leuchtturm-H (26.11.2025 um 13:27 Uhr) |
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#17 | |
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Forums-Geselle
Registriert seit: 16.09.2025
Beiträge: 74
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Zitat:
Hallo Imre, vielen vielen Dank für diese Antwort. Die ist wirklich gut, weil sie nochmal in die Tiefe geht. (Hinter die Fragen, der Fragen.) Cool finde ich auch, dass du warum auch immer die Motivation hinter meinen Fragen durch die "richtige Brille" gesehen hast. Mit deiner Antwort machst du mich darauf aufmerksam, dass es nicht zwangsläufig wichtig ist, wie die Fälle genannt werden. Sondern womit man klar kommt. Zeitgleich sagst du auch nicht, du hast mit allem klar zu kommen. Und wenn nicht, dann musst du nur dran glauben. Sondern eben auch: Du kannst ruhig realistisch sagen, wofür du vielleicht nicht richtig geeignet bist. Wer kann und nicht will, kann theoretisch trotzdem. Wer will, aber nicht kann, kann ggf. nämlich nicht. Der Glaube versetzt Berge, aber eigentlich auch nur, wenn man die Werkzeuge hat, den Berg auch zu versetzen. Was mir auch nochmal weiter geholfen hat, war "der Komapatient", bei dem man DENKT man müsse alles sofort und perfekt machen, aber bei dem man priorisieren muss, weil eben nicht alles schaffbar ist. Meine Panik war nämlich: Fall Nr. 2, gleich ein solcher, und dann muss ich fünf Ordner Schulden bearbeiten, die Steuererklärungen für vier Jahre machen, etliche Entscheidungen schnell aber juristisch korrekt treffen, u.s.w..... Ist aber kein Problem, weil ich den eh' nur fünf Tage habe, und vermutlich auch nur fünf Tage vergütet bekomme. Auch das ist nicht schlimm, weil ich für Fall Nr. 3 direkt ein Eilverfahren starten muss, und falls mich das stresst zum Glück von Fall Nr. 4 abgelenkt werde, der Fall Nr. 2 sehr ähnelt.... Wenn ich hier nämlich Aussagen lese, in Richtung: Ich hatte vier Fälle, und der vierte hat mich so rein gerissen, dass ein weiterer solcher mich in die Knie gezwingen hätte, dann nehme ich das sehr ernst. Natürlich weiß ich nicht, ob vielleicht auch die Arbeitsweise, und eine zu geringe Abgrenzung oder Fokussierung bei den Berufsbetreuern das Problem sind. Oder ob es tatsächlich "die Fälle" sind. Nur, wenn sogar Behördenmitarbeiter und andere Berufsbetreuer sagen, dass man tierisch aufpassen muss, dann will ich einfach nicht glauben, dass ich alles so viel besser kann - nur in dem ich das einfach mache. Ganz nach dem Motto: Fehler sind da um sie zu machen. Ohne Fehler lässt es sich ja schlecht lernen. Aber man muss ja nicht jeden mitnehmen. Gerade dann wenn immer von fatalen Anfängerfehlern gesprochen wird. Zu den gefährlichen Betreuten. Ich muss ehrlich sagen, dass ich erst dann hellhörig wurde, als ich von der Betreuungsbehörde gefragt wurde, ob ich mir solche Fälle zutraue, da einige sie nicht mehr annehmen. Und manchmal von vornherein ausschließen. Dazu zählen bestimmte Diagnosen, oder auch vergangenheitliche Straftaten. In meinem jetzigen Beruf ist es so, dass man Gefahrensituationen immer handlen kann, aber nur wenn man genau sieht, was wer wann macht, und wie wer drauf ist. Macht man das nicht, kann das in manchen Fällen schnell tödlich enden. Völlig unvorhergesehen passiert niemals nie etwas, es gibt immer Warnzeichen (und zwar sehr viele). Aber man darf sie nicht ignorieren, und muss sie auch sehen können. Laien denken immer, das etwas aus heiterem Himmel passiert, weil sie die Warnzeichen gar nicht sehen. Und die können sie aber auch nicht sehen, weil sie das nicht gelernt haben. Wer bin ich, dass ich noch keine Erfahrung in Extremsituationen mit genau diesem Klientel habe, und meine alles besser zu können, als die Leute, die da aufgehört haben. Oder solche Fälle nicht mehr annehmen... Danke auch nochmal für das Richter-Beispiel. Wäre der Richter nämlich der Überzeugung: Er ist ja Richter und man dürfe von ihm erwarten, dass er den Fall höchstrichterlich regelt, dann ist tatsächlich die Frage was da raus kommt. Im Falle des Richters hat er das Glück, dass er nicht unbedingt - wenn's schlecht läuft- zehn Jahre an dem Fall arbeitet, und immer wieder damit konfrontiert wird. Theoretisch hätte er die Möglichkeit, da ganz reflektiert ran zu gehen, und seine eigene Wahrnehmung und Intention strikt zu trennen. Problem ist, dass man ja erstmal eine solche Wahrnehmung für sich selbst haben muss. Hat man die nicht, kann man sich auch nicht viel bewusst machen. Und eben auch nix trennen. Und selbst wenn, dann ist die Frage, ob das jemand anders nicht einfach besser kann. Eine gesunde Selbsteinschätzung die sich an tatsächlich vorhandenen Fähigkeiten orientiert, finde ich da schon gut. Ich glaube nämlich, dass die Vogel-Nummer mit aus dem Nest stupsen, und die werden schon fliegen, einfach nicht für alles funktioniert. Ansonsten: Ja, die Zitronen gehören dazu, und man kann auch Limo aus denen machen. Aber zu viel Limo soll ja auch nicht gesund sein. =) |
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#18 | |
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Berufsbetreuer
Registriert seit: 30.07.2007
Ort: Baden-Württemberg
Beiträge: 2,823
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Zitat:
![]() mfg
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Optimismus ist nur ein Mangel an Information (Heiner Müller)
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#19 | |
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Forums-Geselle
Registriert seit: 16.09.2025
Beiträge: 74
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Zitat:
Genial! ![]() Einfach genial! =) Interessante Fälle, werde ich auch dann annehmen, wenn die nix einbringen. Aber die muss man sich halt auch leisten können, und sie gut handlen können. Und sich dauerhaft auch leisten können. Aber ich gehöre auch zu den Leuten, die anscheinend sinnvolle Arbeit durch Geld ersetzen. Während andere fehlenden Sinn mit Geld und Status kompensieren. Allerdings muss man sagen: Von einem sinnerfülltem Leben wollen die meisten Vermieter (oder Banken) ja nicht viel wissen. Von daher ist an der These bestimmt viel dran. =) |
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#20 | |
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Forums-Geselle
Registriert seit: 16.09.2025
Beiträge: 74
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Zitat:
Hallo Leuchtturm, DAS sind die Antworten die mir weiter helfen! Danke! Wenn ich nämlich hören würde, ehemaliger Landwirt, oder pensionierter Lehrer, würde ich mich alleine wegen der zu erwartenden Persönlichkeit direkt drauf stürzen. Egal was die hat. Oder nicht hat. Bringt mir aber nichts, wenn zum Beispiel der tolle Landwirt, den ich so gerne vertreten würde, eine nicht handlebare Flut mit sich bringt, in Bereichen, die Spezialwissen erfordern. (Und ich hab noch nicht mal das praxiserprobte Grundwissen). Bitte gerne mehr von "genau so was". Die andere Sache ist ja auch, dass es ja schon mal hilft, von vorn herein zu wissen, was wie ausarten kann. Das ist ein ganz anderes Gefühl, als einen Fall anzunehmen und nachher aus allen Wolken zu fallen... Gerade weil ja hier immer wieder gesagt wird: Man weiß ohnehin nicht was da für ein Überraschungsei raus kommt. Und was eigentlich keins war, aber sich irgendwie doch so entwickelt hat.... |
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