Dies ist ein Beitrag zum Thema Wohnheim oder betreutes wohnen im Unterforum Forum für Angehörige und betreute Menschen , Teil der Offenes Forum gesetzliche Betreuung
Hallo
Seit Anfang des Jahres habe ich einen Betreuer.
Bin derzeit stationär in der Klinik und soll in ein Wohnheim ...
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#1 |
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Forums-Geselle
Registriert seit: 25.04.2014
Beiträge: 83
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Hallo
Seit Anfang des Jahres habe ich einen Betreuer. Bin derzeit stationär in der Klinik und soll in ein Wohnheim oder betreutes Wohnen. Ich bin aber nicht psychisch behindert oder krank. Wohnungsführung, -pflege wird bemängelt, aber kein Messie. Wie ist das in einem Wohnheim, wie funktioniert das, wie lebt man dort? Mit was für einem Zeitraum muss ich rechnen? Da die Wohnheime, die ich gefragt habe, nur Menschen nehmen die psychisch krank oder Suchtkrank sind: gibt es Wohnheime die Menschen ohne psychische Erkrankung nehmen? Darf man seine Sachen, Möbel mitnehmen, was passiert mit dem Rest? Kommt man dort auch wieder raus? Hat man Mitspracherecht wohin man kommt (ich will unbedingt in die Stadt)? Darf man arbeiten, Ausbildung machen oder studieren während man dort wohnt? Ich hoffe ihr könnt mir das Unbekannte etwas vorstellbarer machen! |
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#2 |
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Routinier
Registriert seit: 07.03.2011
Beiträge: 1,393
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hallo Tina,
wäre sinnvoll, wenn wir wüssten, in welcher Art von Klinik du bist, und wegen was Du behandelt wirst. Du bist hier in einem Forum, da sich um gesetzliche Betreuung dreht. In diesem Kontext geht es entweder um Pflegeheime im Rahmen der Pflegeversicherung oder um sozialtherapeutische Einrichtungen im Rahmen der Eingliederungshilfe ( für Menschen mit psychischer Erkrankung oder Behinderung), ansonsten kenn ich als Überkategorie mit Betreuung nur noch Kinder-, Schüler- Jugendheime, sonst noch Lehrlings- und Studentenheime, Arbeiterwohnheime. fwu |
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#3 |
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Admin/Berufsbetreuer
Registriert seit: 16.03.2004
Ort: Betreuungsbüro Herrlichkeit 6 in 28857 Syke
Beiträge: 9,627
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Moin Tina
Viele Fragen, wenig Antworten. Aber mal ganz grob: In ein Wohnheim kannst Du sicherlich ein paar Deiner Sachen mitnehmen, aber nicht alles falls Du schon eine ausgestattete Wohnung haben solltest. Da mußt Du anfragen, was an Einrichtung gestellt wird. Betreutes Wohnen läuft ambulant und zwar in der Wohnung, in der Du schon wohnst. Besprich das Ganze mit Deinem Betreuer. Der ist dazu da und wird dir vielleicht auch recht dankbar dafür sein, wenn Du den Kontakt aufnimmst. Er muss ja schließlich raubekommen, was Du an Unterstützung nötig hast und was Du schon oder noch kannst. Das geht nur, wenn man miteinander redet. MfG Imre
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Fehler sind dazu da, um sie zu machen und daraus zu lernen. Fehler sind nicht dazu da, sie dauernd zu wiederholen. |
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#4 |
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Neuer Gast
Registriert seit: 23.05.2014
Beiträge: 2
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Hallo Tina,
ich war sowohl im betreuten Wohnheim, als auch im, von Imre angesprochenen, betreuten Einzelwohnen. Es ist tatsächlich so, dass die Wohnheime komplett ausgestattet sind und Du nur einige Sachen mitnehmen kannst. Bei der Betreuung in der eigenen Wohnung kann Dir Dein Betreuer sicherlich sagen welche Möglichkeiten zur Verfügung stehen. So wurde ich zum Beispiel von einem ambulanten Pflegedienst unterstützt. Das wäre der Einkauf, die Reinigung von Wohnung und Wäsche und, wenn nötig, auch die Körperpflege. Grüße Andracz |
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#5 |
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Admin/Berufsbetreuer
Registriert seit: 16.03.2004
Ort: Betreuungsbüro Herrlichkeit 6 in 28857 Syke
Beiträge: 9,627
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Moin Tina
Um Andracz zu ergänzen: Die von ihm genannten Hilfen (Einkauf, die Reinigung von Wohnung und Wäsche) können im Rahmen vom SGB XII als Haushaltshilfen gewährt werden. Hilfen bei der Körperpflege gibt es im Rahmen des SGB V - Pflegeleistungen nach entsprechender Pflegeeinstufung oder im Rahmen der Hilfen zur Pflege (auch SGB XII), wenn es für eine PST 1 nicht reichen sollte. Betreutes Wohnen (SGB XII) ist eine Hilfeleistung, im Bereich des Wohnens. Das kann Begleitung zu Arzt- oder sonstigen Terminen sein, aber auch Begleitung bzw. Anleitung(!) in Wohn- oder lebenspraktischen Bereichen. Da räumt keiner für Dich auf, sondern Hilft Dir dabei selber das Aufräumen (und die Bude in Schuss zu halten) zu lernen. MfG Imre
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Fehler sind dazu da, um sie zu machen und daraus zu lernen. Fehler sind nicht dazu da, sie dauernd zu wiederholen. |
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