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Betreuerwillkür

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Hallo Zusammen Ich bin neu hier und erhoffe mir eventuell ein wenig Hilfe ! Ich habe auch ein massives Problem ...


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Alt 18.01.2017, 15:54   #1
stephania
Gast
 
Beiträge: n/a
Standard Betreuerwillkür

Hallo Zusammen
Ich bin neu hier und erhoffe mir eventuell ein wenig Hilfe !
Ich habe auch ein massives Problem mit dem Betreuer meines Mannes er ist erst seit Ende Nov. 2016 im Einsatz und ich selber habe auch schon einige Beschwerden ans Betreuungsgericht geschrieben worauf keine Antwort kam es ist nun so das ich seit zwei Monaten nicht mal mehr meinen Mann sehen darf also Besuchsverbot sowie Kontaktsperre habe ohne Grund.Dann ging es sogar soweit das Freunde und Bekannte ihn auch besuchen wollten er ist in der Intensiv WG untergebracht gegen seinen Willen muss ich dazu sagen und das war am 07.01.2017 und nun haben alle ein Besuchsverbot erhalten.Ich kämpfe hier schon zwei Monate lang und setze alle Hebel in Bewegung und es tut sich nichts.Ich habe mich auch ans Landgericht gewendet und auch da wurde mir nicht geholfen nur ans Notariat weitergeleitet ein paar Tage später kam ein Schreiben meinem Anliegen wird nicht abgeholfen,ohne Anhörung ohne Befragung Atteste belegen das Gegenteil Therapeuten ebenso aber nichts passiert.Ganz im Gegenteil ich bekomme Post vom Betreuer das er mir die Wohnung kündigen wird mir das Auto weg nehmen wird und ich zusehen soll wie ich zurecht komme.
Vielleicht hat ja einer von euch nen Vorschlag was ich noch tun könnte,danke im vorraus
 
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Alt 18.01.2017, 16:57   #2
Routinier
 
Registriert seit: 17.01.2015
Beiträge: 1,883
Standard

Hallo.

Da lässt sich erstmal gar nicht viel zu sagen .

Zunächst mal müsste man wissen , welche Aufgabenkreis angeordnet sind und welches Krankheitsbild vorliegt. Was heißt Intensiv-WG? Psychiatrisch, aufgrund von Behinderungen , Pflegebedürftigkeit, ....?

Warum werden gleich allerhand Beschwerden ans Gericht geschrieben? Der Betreuer hat bestimmt ein Büro und ein Telefon. Wer freundlich um einen Ternin bittet und dann freundlich seine Fragen stellt, bekommt im Normalfall auch erklärt, warum bestimmte Dinge so laufen müssen wie sie eben laufen.

Dass du kein Gehör bekommst ist insofern korrekt, weil du keine Verfahrensbeteiligte bist. Schon aus Datenschutzgründen darf dir ohne Einwilligung des Betroffenen keiner Näheres sagen .

Warum nun Wohnung und Auto weg müssen, kann man auch nur spekulieren. allgemein kann man aber sagen: der Betreuer hat für das Wohl des Betroffenen zu sorgen. Nicht für das Wohl der Angehörigen. Gehören Wohnung und Auto dem Betroffenen und ist die finanzielle Notwendigkeit da, dann muss der Betreuer die Wohnung kündigen und das Auto verkaufen. Aber das sind alles nur Mutmaßungen , da wir die Hintergründe nicht kennen.

Ich empfehle ein freundliches Gespräch mit dem Betreuer . Mit Zustimmung des Betroffenen involviere ich gerne Angehörige und bin jederzeit offen für Gespräche. Bei Frechheiten, Unterstellungen, etc neige ich persönlich allerdings dazu, Angehörige als Nicht- Verfahrensbeteiligte nach vorheriger einmaliger Warnung am "ausgestreckten Arm verhungern zu lassen" . Ich muss nicht mit ihnen kommunizieren. Und wenn ich merke, es wird persönlich, dann gehe ich auch mal auf stur.

Also bitte freundlich und dann klärt sich bestimmt einiges auf. Alles Gute.

LG
Boomer
Boomer ist offline  
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Alt 18.01.2017, 17:08   #3
Club 300
 
Benutzerbild von Leuchtturm-H
 
Registriert seit: 29.11.2009
Ort: Zu Hause
Beiträge: 349
Standard

Moin,

zu dem, was Du tun kannst:

die ganze Angelegenheit würde ich einem Rechtsanwalt vortragen. Der ist in der Lage, notwendige Akteneinsichten zu beantragen und wird die Angelegenheit auf rechtlicher Ebene werten. Es kann aber auch herauskommen, das alle Beteiligten richtig gehandelt haben.

Gruß vom Leuchtturm
Leuchtturm-H ist offline  
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Alt 18.01.2017, 17:46   #4
stephania
Gast
 
Beiträge: n/a
Standard Betreuungswillkür

Hallo danke für die schnelle Antwort es ist so das ich Verfahrensbeteiligte bin und ich ein einzigstes Gespräch mit diesem Betreuer hatte im Beisein einer Anwältin und sich da schon raus kritallisiert hat das er zu keinerlei Kompromiss bereit ist und nur seine Forderungen stellt ohne mich zu kennen, zu meinem Mann er erlitt im Jahr 2015 ein Schädelhirntrauma und ich selber pflegte ihn von Sept. 2015-bis Nov.2016 wo er gewaltsam mit fünf Personen ohne richterliche Anordnung aus unserer Wohnung unter Protest raus geholt wurde und ich wie erstarrt war und nicht handeln konnte.
Desweiteren ist genug Geld da und darum geht es auch da ich diesem Betreuer alles überschreiben soll kann es nicht sein das er sich so verhält oder lieg ich da falsch.
Was Unterstellungen angeht kann ich noch was dazu sagen ich bekam am 10.01.2017 einen Brief von dem Betreuer wo wort wörtlich drin stand "Bezüglich der Besuchsverbote bei Herrn X durch ihrer Bekannten und den gewaltsam und mit falschen Angaben erzwungenen Kontakt mit Herrn X vom 07.01.2017 bitte ich dringend am Unterlassung, sie tragen durch Ihr Verhalten und ihr Vorgehen nicht zur Gesundung ihres schwer kranken Mannes bei

Das ist z.B. eine Lüge da keiner dieser Personen gewaltsam in die Einrichtung eingedrungen ist sondern unter klingeln mußten Namen nennen und sich dann erst die Tür öffnete und ich hatte einen Reporter dabei der anschliessend ein Protokoll geschrieben hat so wie es tatsächlich abgelaufen ist

Geändert von stephania (18.01.2017 um 17:59 Uhr)
 
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Alt 18.01.2017, 19:52   #5
Routinier
 
Registriert seit: 17.01.2015
Beiträge: 1,883
Standard

Sorry mir ist das alles etwas zu verwirrend.


Die fünf Personen , die den Mann "gewaltsam aus der Wohnung zerrten" waren hoffentlich Polizisten. Alles andere wäre ein Fall für die Staatsanwaltschaft.

Und man überschreibt einem rechtlichen Betreuer kein Geld. Das geht gar nicht und wäre auch von Seiten des Gerichts unmöglich.

Zum Rest kann ich wirklich nichts sagen. Ohne wirklich zu wissen, was da abläuft und die Hintergründe zu kennen, wäre alles Spekulation. Und wenn ich lese, was seit November schon alles veranstaltet wurde - Beschwerden bei Gericht, Anwalt, Presse, ... - wäre ich als Betreuer ebenfalls schon lange gegenüber den Angehörigen abgetaucht .
Boomer ist offline  
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Alt 18.01.2017, 21:17   #6
Admin/Berufsbetreuer
 
Benutzerbild von Imre Holocher
 
Registriert seit: 16.03.2004
Ort: Betreuungsbüro Herrlichkeit 6 in 28857 Syke
Beiträge: 7,014
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Moin Stephania

Deine Schilderung ist schon reichlich krass, aber auch inhaltlich recht dünn. D.h. wenn das was da vorgefallen ist nicht rechtens war, dann kann ich Dir nur raten, einen Rechtsanwalt heranzuziehen, dem Du die näheren Umstände schildern kannst und der Dich dann vertritt oder sagt, wie Deine Chancen stehen.
Hier im Forum müßtest Du viel zu viel Daten preis geben, um vernünftig anworten zu können - und dann besteht auch noch die große Gefahr, dass hier nicht geantwortet werden darf, weil die Grenze zur Rechtsberatung überschritten wird.

Vor dem Hintergrund, dass schon reichlich Beschwerden gelaufen sind und die Presse eingeschaltet wurde, wird wohl kein Betreuer mehr bereit sein, sich mit Dir gütlich zu einigen. Zumindest der Start ist Dir mißglückt. Versuch wenigstens das Beste draus zu machen.

MfG

Imre
__________________
Fehler sind dazu da, um sie zu machen
und daraus zu lernen.
Fehler sind nicht dazu da, sie dauernd zu wiederholen.
Imre Holocher ist offline  
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Alt 18.01.2017, 21:26   #7
stephania
Gast
 
Beiträge: n/a
Standard Betreuungswillkür

von Anfang an ich hatte von April bis Nov.2016 einen Intensivpflegedienst der mich unterstützen sollte das ging eine ganze Zeit lang gut dann wurde es immer stressiger für mich da sie mir mehr Arbeit machten als sie sollten und es gab immer öfter Konfrontationen zwischen denen und mir bis sich die Sache soweit hochschaukelte das ich mich telefonisch an die Chefin wandte und mich beschwerte was dazu führte das von jetzt auf gleich das Arbeitsverhältnis beendet worden ist.
Zu dem Zeitpunkt hatte meine Schwägerin die Betreuung und war damit total überfordert da sie selber eine Kneipe führt und gar nicht im Bilde war was es hier bei mir alles zu tun gab und mich ständig allein gelassen hat und somit bleib alles an mir hängen und nur wenn es um Unterschriften ging hat sie das gemacht, nun war es so das im April 2016 die Versicherung meines Mannes eine hohe Summe überwiesen hat und die Betreuerin es nicht für notwendig hielt das dem Betreuungsgericht mitzuteilen.Ich war der festen Überzeugung das alles regulär läuft bis zu dem Tag als es zu diesem Streitgespräch mit dem Pflegedienst kam und meine Schwägerin gemeinsam mit diesem Dienst kurzer Hand innerhalb von drei Tagen alles organisiert hat um meinen Mann so schnell als möglich in eine Intensiv WG zu verfrachten zwei von der Pflege und zwei Personen von meiner Schwägerin insgesamt fünf Personen standen in unserer Wohnung dies geschah am 16.11.2016 und ich dabei erfahren habe das dies nie der Fall war und daraufhin hab ich alle Unterlagen zusammen gesucht bin zum Notar und hab alles offen gelegt und damit hab ich das Kriegsbeil ausgegraben da sie nun wegen Unterschlagung ihre Betreuung abgeben mußte.Sie war bis zum 24.11.16 noch im Amt und danach kam dieser Berufsbetreuer ins Boot das war am 25.11.2016. Meine Schwägerin hat dann am 24.11.16 ein Besuchsverbot für mich ausgesprochen mit der Begründung sie sehe eine gefährdung ihres Bruders wenn er bei mir bleibt somit ginng es los mit den Verboten, der neue Betreuer hat alles eins zu eins übernommen ohne Prüfung ohne sich ein Bild von mir oder unserer Ehe zu machen und stellte dann am 01.12.16 seine Bedingungen im Beisein einer Anwältin.Da war schon klar das es keinen Sinn macht mit diesem Mann zu reden da er nicht mit sich reden läßt das war auch das einzigste Gespräch das ich seit her mit dieser Person hatte.Es geht hier gegen mich ich werde von einem Menschen verurteilt und behandelt wie ein Schwerverbrecher und niemand kann mir einen Grund nennen wie ich bereits erwähnt habe geht es mit Sicherheit ums Geld was anderes kann ich mir nicht vorstellen daher stelle ich in Frage ob diese Handhabung eines Betreuers wirklich legitim ist und ich denke das ist es nicht

Geändert von stephania (18.01.2017 um 21:33 Uhr)
 
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Alt 18.01.2017, 23:05   #8
Routinier
 
Registriert seit: 17.01.2015
Beiträge: 1,883
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Und genau diese Frage wird dir hier keiner beantworten können. Ich verstehe deine Not, aber nun kennen wir deine Version der Geschichte. Die rechtlichen Hintergründe kennen wir nicht .


Das einzige was sich herauslesen lässt ist: die Versicherung hat Geld gezahlt , wohl wegen dem erlittenen Unfall. Somit steht dieses Geld deinem Mann zu. Ein Platz in einer "Intensiv-WG" (ich vermute mal Pflege / hoher Pflegebedarf) kostet verdammt viel Geld. Wer Geld hat, muss dieses für deine Pflege einsetzen. heißt: das Geld der Versicherung wird für dem Platz benötigt und eingesetzt . Das darfst du nicht behalten.

Bitte beauftragen einen Anwalt und lass den prüfen. Alles andere wäre Glaskugelroulette.
Boomer ist offline  
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Alt 19.01.2017, 16:27   #9
Club 300
 
Benutzerbild von Leuchtturm-H
 
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Ort: Zu Hause
Beiträge: 349
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[QUOTE=stephania;102297 ...daher stelle ich in Frage ob diese Handhabung eines Betreuers wirklich legitim ist und ich denke das ist es nicht[/QUOTE]

Moin nochmal,

ein Betreuer ist alltagssprachlich gesprochen, nur der bessere Sekretär, er muss nicht wegen jeder Unterschrift zum Betreuten. Weiterhin hat ein Betreuer nur die Aufgabe, Angelegenheiten dort hinzubringen, wo sie hingehören. Entscheidungen werden in der Regel von anderen, dafür geschulten Personen gefällt.

Ein Betreuer oder besser ein rechltlicher Vertreter ist kein Gerechtigkeitsvertreter.

Ein Anwalt wird Dir hier deutlich besser helfen können.

Grüße
Der Leuchtturm
Leuchtturm-H ist offline  
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Alt 19.01.2017, 17:21   #10
stephania
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Beiträge: n/a
Cool Betruungswillkür

Hallo Zusammen

Noch eine Frage :

ist es üblich das keine Anhörung statt findet und man aufs grade Wohl eine Aussage macht und die dann ohne zu prüfen unterschrieben wird?

Zweite Frage:

Ist es üblich ob wohl der Betreute seinen Willen kund tun kann über den Willen hinwegzusehen und diesen nicht zu berücksichtigen da mein Mann zu vier Personen immer wieder seinen Willen äussert das er nach Hause will und weiter dort gepflegt werden will sowie im letztes Jahr?

Danke im vorraus
 
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besuchsverbot, betreuer, kontaktsperre, willkür

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