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Unstimmigkeiten wegen Wohnungsauflösung von betreuter Mutter

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Hallo Forum ich habe während ich auf die Freischaltung wartete, die SuFu genutzt wie verrückt, konnte aber keine Anwort zu ...


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Alt 22.09.2021, 13:10   #1
Einsteiger
 
Registriert seit: 22.09.2021
Beitrge: 11
Standard Unstimmigkeiten wegen Wohnungsauflösung von betreuter Mutter

Hallo Forum

ich habe während ich auf die Freischaltung wartete, die SuFu genutzt wie verrückt, konnte aber keine Anwort zu meiner Frage finden.

Dann versuche ich mal, den Fall kurz und verständlich dar zu legen:

Betreute lebt seit etwas mehr als einem Jahr in Pflegeeinrichtung.
Betreuerin hat Anfang des Jahres ehrenamtlich die gerichtliche Betreuung meiner Mutter von mir übernommen (ich wurde nach Antrag aus wichtigem Grund nach 1 Jahr aus der Betreuung entlassen).

Betreuung umfasst Vermögen, Gesundheit, Aufenthalt, Wohnung, Recht, Antrag und Behörde.

Betreute hat bis jetzt an ihrer Wohnung festgehalten da sie die Hoffnung nicht aufgibt, dorthin zurück zu kehren. Aktuell ist es gesundheitlich für sie nach wie vor nicht möglich, sich allein zu versorgen.

Nun ist Vermögen aufgebraucht, Miete wird logischerweise durch Sozialamt nicht gezahlt, nur der Diff-Betrag zu den Heimkosten.
Wohnungskündigung greift zum 30.09.
Umzugsfirma, Klärung was sie alles behalten will, jede Kommunikation hing an mir.
Montag war Termin mit Umzugsfirma, Angebot ging an Betreuerin.
Festgestellt, dass es nicht bezahlbar ist. Sozialamt zahlt es laut Betreuerin nicht, da Eigenverschulden. Wohnung hätte eher gekündigt werden müssen (was Betreute nicht wollte). Wurde durch Betreuerin telefonisch mit dem zuständigen SA geklärt.

Daraufhin wendete sie die Betreuerin an mich: ihr müsst das jetzt irgendwie hinkriegen. Die Wohnung muss bis 30.09. leer sein.
Die Auflösung sei nicht ihre Aufgabe.

Sie will sich wohl Freitag um einen Container kümmern. Das ist alles.

Wir können das nicht. Voll berufstätig, kaputte Hand, Kinder.
Ort der Wohnung ist 50 km weit weg. Heimunterbringung hier in der unmittelbaren Umgebung.


Heute früh mit Rechtspfleger telefoniert, Fall geschildert. Seine Aussage: natürlich ist es für ein Ehrenamt ein Riesenaufwand. Dennoch darf sie es nicht abwälzen. Sie hat die Sorge für die Wohnungsangelegenheiten. Also muss sie sich kümmern. Wenn ihr das zu viel ist, muss sie das Amt abgeben (bisschen spät jetzt wo das Kind im Brunnen ist....)


Ich muss mich laut Betreuerin darum kümmern, dass die Gegenstände, die sie im Heim haben will, dorthin kommen. Ich hab aber weder Zeit noch Möglichkeit, das zu bewerkstelligen. Wie soll ich ein Sofa aus dem 4. Stock nach unten kriegen. Ich hab auch keine Leute, die mir helfen können.

Jetzt sagt sie, sie lässt es in die Zwangsräumung laufen, die Kosten krieg ich dann aufgedrückt.


So. Und nun brauche ich bitte Euer Wissen dazu.

Ich hab doch nicht um die Entlassung aus der Betreuung gebeten, um nachher doch allein mit allem da zu stehen.

Handelt sie noch zum Wohl ihrer Klientin? Wohl nicht.

Was MUSS sie?

Ich kann definitiv die Auflösung nicht wuppen. Nicht jetzt, nicht in 8 Wochen, gar nicht.

Der Betreuerin habe ich jetzt nur noch gesagt, sie möchte das bitte mit Mutter, Gericht und Betreuungsverein klären. Ich bin da raus, wie ich es auch von Anfang an kommuniziert hatte.

Ich gab die Betreuung ab, da ich eben nicht vollumfänglich zum Wohl meiner Mutter handeln kann, weil ich selber (auch jüngere) Kinder habe, LG und ich berufstätig sind und es dadurch nicht möglich ist.

Danke.
Sumsel ist offline  
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Alt 22.09.2021, 13:27   #2
Admin/ Berufsbetreuerin, Dipl.Pdagogin,
 
Benutzerbild von michaela mohr
 
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Standard

Zitat:
Betreuerin hat Anfang des Jahres ehrenamtlich die gerichtliche Betreuung meiner Mutter von mir übernommen
Das ist ab Anfang des Jahres das Problem der neuen Betreuerin.
Zitat:
Sozialamt zahlt es laut Betreuerin nicht, da Eigenverschulden
Sie htte nach einer bersicht ber das Vermgen leicht selbst ausrechnen knnen bis wann die Wohnungskndigung erfolgen muss und bei einer Weigerung der Klientin die gerichtliche Genehmigung zur Wohnungskndigung einholen knnen/mssen.


Zitat:
Daraufhin wendete sie die Betreuerin an mich: ihr müsst das jetzt irgendwie hinkriegen. Die Wohnung muss bis 30.09. leer sein.
Die Auflösung sei nicht ihre Aufgabe.
Wie sie beim Aufgabenkreis Wohnung und Vermgen auf die Idee kommst sollte sie mal erklren!


Zitat:
Wir können das nicht.
Ihr msst das auch nicht knnen das ist Aufgabe der Betreuerin.


Zitat:
Jetzt sagt sie, sie lässt es in die Zwangsräumung laufen
Dann darf sie sich selbst auch dafr verantworten.


Zitat:
Was MUSS sie?
Sie muss all das was sie dir sinnloserweise versucht aufs Auge zu drcken.


Du schreibst, sie wre Angestellte eines Betreuungsvereins?
Ich rate dir ernsthaft alles was sie meint nicht zu mssen oder zu wollen dem Vorstand des Betreuungsvereins sowie dem Betreuungsgericht schriftlich mitzuteilen und um adquate Abhilfe zu bitten.
__________________
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michaela mohr ist offline  
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Alt 22.09.2021, 13:34   #3
Einsteiger
 
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Beitrge: 11
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Ob sie dort angestellt ist, wei ich nicht. Sie kommt ber den Verein. Macht es aber eben ehrenamtlich.
Ob das mit einem Angestelltenverhltnis einhergeht, entzieht sich meiner Kenntnis.


Den Geschftsfhrer des Vereins erreiche ich erst am Freitag. Dort hatte ich heute frh direkt angerufen.

Aber deine Antwort beruhigt mich. Natrlich nicht, was das fr meine Mutter bedeutet, jedoch dass mich rechtlich niemand belangen kann.

Ohjeeihjee. Das wird was werden.......
Sumsel ist offline  
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Alt 22.09.2021, 13:51   #4
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Auweih, das wre natrlich auch eine Mglichkeit, dass sie von dem Betreuungsverein nur mit- angeleitet wird.


Dann bliebe tatschlich nur eine Beschwerde beim Betreuungsgericht brig oder zunchst ein Gesprch mit der zustndigen Betreuungsbehrde.

Die werden ja bei den Betreuervorschlgen nach der Eignung desjenigen befragt. Die scheint mir hier deutlich nicht gegeben. Schildere dort auf jeden Fall dein Problem.



Die Betreungsbehrde sollte sich problemlos ber die Stadtverwaltung ausfindig machen lassen.
__________________
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michaela mohr ist offline  
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Alt 22.09.2021, 14:09   #5
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Am Freitag telefoniere ich mit dem Geschftsfhrer des Betreuungsvereins ber den sie kommt.

Und dann werde ich das Ganze wohl auch schriftlich an das Betreuungsgericht geben.

Ich danke dir !
Sumsel ist offline  
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Alt 22.09.2021, 17:00   #6
Admin/ Berufsbetreuerin, Dipl.Pdagogin,
 
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Ich hatte geschrieben, dass du dich mglichst umgehend auch mit der Betreuungsbehrde in Verbindung setzen solltest.

Das ist nicht dieselbe Stelle.


Die Betreuungsbehrde hat andere Funktionen wie das Betreuungsgericht.

Die Betreuungsbehrde knnte die Betreuerin z.B. sofort anrufen, ber ihre Ttigkeit aufklren/beraten und bitten umgehend ttig zu werden damit der Schaden (auch fr die Betreuerin) vielleicht doch nicht allzu gross wird.


Beim Betreuungsgericht dauert es allgemein nmlich etwas lnger mit den Aktivitten. Da wird deine Beschwerde zunchst der Betreuerin zugesandt mit der Bitte um Stellungnahme, die wird abgewartet und dann evtl. eine Weisung erteilt. Das dauert also alles deutlich lnger. Bis dahin ist Ende September auf jeden Fall lange vorbei.
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michaela mohr ist offline  
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Alt 22.09.2021, 17:12   #7
Einsteiger
 
Registriert seit: 22.09.2021
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Mglichst umgehend klappt hier nicht. Im Verein kriege ich erst am Freitag jemanden.
Nun versuche ich gerade die entsprechende Behrde zu finden, aber da scheinen Telefonnummern nicht richtig zu sein.....
Ich bleibe aber dran.

Edit: ich habe die entsprechende Behrde gefunden, morgen Vormittag ist da wieder jemand

Gendert von Sumsel (22.09.2021 um 18:30 Uhr)
Sumsel ist offline  
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Alt 22.09.2021, 20:20   #8
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@michaela mohr:

Das Schonvermgen von 5000 Euro hat die Betreuerin ebenfalls leer laufen lassen. Ihre Aussage, solange da 5000 Euro auf dem Konto sind zahlt das Sozialamt nichts zu den Heimkosten.
Nun lese ich in Beitrgen hier, dass sie das Schonvermgen htte sichern mssen.
Bis auf 800 Euro hat meine Mutter nun nichts mehr. Kann die Betreuerin haftbar gemacht werden?

Ich bin so froh, wenn ich morgen die Behrde an der Strippe habe.
Sumsel ist offline  
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Alt 22.09.2021, 22:29   #9
Admin/Berufsbetreuer
 
Benutzerbild von Imre Holocher
 
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Moin moin



Zitat:
Zitat von Sumsel Beitrag anzeigen
Das Schonvermgen von 5000 Euro hat die Betreuerin ebenfalls leer laufen lassen. Ihre Aussage, solange da 5000 Euro auf dem Konto sind zahlt das Sozialamt nichts zu den Heimkosten.
Nun lese ich in Beitrgen hier, dass sie das Schonvermgen htte sichern mssen.
Bis auf 800 Euro hat meine Mutter nun nichts mehr. Kann die Betreuerin haftbar gemacht werden?

Ich bin so froh, wenn ich morgen die Behrde an der Strippe habe.

Auch das ist das Problem der Betreuerin.

Oder wahrscheinlich eher das Problem ihrer Nachfolgerin:
Ab dem Erreichen der Grenze des Schonvermgens htten die Heimkosten nicht mehr berwiesen werden mssen, weil ab dann das Sozialamt zustndig ist. Sofern vorher ein Antrag gestellt wurde.


Kein rechtzeitig Antrag gestellt - dann ist es das Problem der Betreuerin (Gre an die Versicherung...)


Wenn doch rechtzeitig ein Antrag gestellt wurde und das Sozialamt hat eine falsche Auskunft erteilt, dann muss eine Forderung gegen das Sozialamt gestellt werden. Dass sollte die Betreuerin bzw. die Nachfolge besser Fachanwlten berlassen.



Das ist aber alles nicht Dein Job.



MfG
Imre
__________________
Fehler sind dazu da, um sie zu machen
und daraus zu lernen.
Fehler sind nicht dazu da, sie dauernd zu wiederholen.
Imre Holocher ist offline  
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Alt 23.09.2021, 09:00   #10
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Antrag viel zu spt gestellt wegen scheinbarer Unwissenheit der Betreuerin ber Schonvermgen.
Ihre Aussage mir gg war immer, solange da ber 2000 Euro auf dem Konto sind, brauche ich keinen Antrag stellen. Erst, wenn die Heimkosten nicht mehr gedeckt sind bearbeiten die den Antrag.
Also ihr Problem.

Dass es nicht meines ist, ist mir bewusst. Ich mchte heute halbwegs wissend in das Gesprch mit der Behrde gehen. Die dann hoffentlich schnell handeln....
Die Betreuerin braucht dringend Hilfe.
Sumsel ist offline  
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