Dies ist ein Beitrag zum Thema Angemessenes Taschengeld für betreute Mutter im Unterforum Forum für Angehörige und betreute Menschen , Teil der Offenes Forum gesetzliche Betreuung
Zitat:
Zitat von Imre Holocher
Moin moin
So wie es aussieht ist noch etwas Erbmasse vom Vater (oder ein Restvermögen) ...
|
|||||||
| Registrieren | Hilfe | Benutzerliste | Kalender | Suchen | Heutige Beiträge | Alle Foren als gelesen markieren |
|
|
#11 | |
|
Forums-Azubi
Registriert seit: 01.12.2020
Beiträge: 33
|
Zitat:
Bei diesen Anrufen wird die Krankheit meiner Mutter auch befeuert. Sie ruft zB. beim Gericht oder Polizei an und sagt "bekomme gar kein Geld", die antworten dann, vielleicht genervt oder gelangweilt "ja sie müssen schon etwas Geld bekommen", was meine Mutter dann quasi als Freifahrtsschein und Triumpf feiert, wenn hier auch etwas völlig anderes gemeint war und Kontext fehlt. Sie ist außerdem der Meinung, viel mehr Rente zu bekommen, als sie eigentlich bekommt und versteht es nicht, wenn ich ihr zeige, wieviel sie nur bekommt. Oder vielleicht hält sie die 1300€ krankheitsbedingt für eine viel höhere Summe als sie eigentlich sind. Sofern ich ihr sage, dass sie bereits all ihr monatliches Geld ausgegeben hat, sagt sie, ich solle ihr von meinem Geld "leihen", ich würde mir selbst ja immer schöne Sachen kaufen. Das finde ich persönlich belastend, da ich relativ sparsam lebe und meine Kleidung Second-Hand kaufe. Außerdem kann ich mit dem von mir erwirtschafteten Geld ja machen, was ich will. Darüber hinaus ruft sie mich zwar täglich an aber immer nur um Geld zu fordern. Sofern sie dann Geld hat, sagt sie dem Pflegedienst ab (der zweimal täglich zur Medikamentengabe kommt), um auf ihre Shopping Tour zu gehen. Auch das sollte eigentlich nicht sein. Aus diesem Grunde würde ich gerne die 50€ im Monat Taschengeld streng durchziehen. |
|
|
|
|
|
|
#12 |
|
Admin/Berufsbetreuer
Registriert seit: 16.03.2004
Ort: Betreuungsbüro Herrlichkeit 6 in 28857 Syke
Beiträge: 9,609
|
Moin Aurora
Eigentlich sind doch selbst die 50,00 € nicht übrig. Sonst hast Du diese Erkrankung schpön beschrieben. Diese Krankheit ist einfach so und da wird niemand etwas daran ändern können. Auch und gerade Du hast da nicht die geringste Chance. Überlege mal, ob Du die Betreuung nicht an einen Profi abgeben willst. Ein Profi wird von Deiner Mutter genauso beschimpft werden, kann das aber aushalten (sonst wäre es kein Profi). Und Du hast dann die Möglichkeit einfach nur die Tochter zu sein und ein familiäres Verhältnis mit Deiner Mutter zu pflegen, ohne die Vorwürfe die Du jetzt abbekomst. Die hageln dann auf den Betreuer bzw. die Betreuerin. Das kann Dein Leben sehr entspannen. Und: Unter den gegebenen Umständen darf Dir niemand einen Vorwurf machen, wenn Du die Betreuung abgeben wolltest. MfG Imre
__________________
Fehler sind dazu da, um sie zu machen und daraus zu lernen. Fehler sind nicht dazu da, sie dauernd zu wiederholen. |
|
|
|
|
|
#13 | |
|
Forums-Azubi
Registriert seit: 01.12.2020
Beiträge: 33
|
Zitat:
|
|
|
|
|
|
|
#14 | ||
|
Admin/Berufsbetreuer
Registriert seit: 16.03.2004
Ort: Betreuungsbüro Herrlichkeit 6 in 28857 Syke
Beiträge: 9,609
|
Moin moin
Zitat:
Zitat:
Deine Aufgabe ist es, dem Betreuer zu sagen, dass Du dafür nicht oder nur sporadisch zur Verfügung stehst. Daher solltest Du Dir schon überlegen, wie weit bzw. womit Du Dich für Deine Mutter engagieren willst und (noch viel wichtiger und womit nicht, also wo Deine Grenzen sind, die auch kein professioneller Betreuer überschreiten darf. Hier kannst und solltest Du in allererster Linie an Deine eigene seelische Gesundheit denken. Ganz viele Angehörige vergessen das, sind dann unzufrieden, machen sich damit selber krank und fragen sich, wie dass denn wohl passieren konnte... MfG Imre
__________________
Fehler sind dazu da, um sie zu machen und daraus zu lernen. Fehler sind nicht dazu da, sie dauernd zu wiederholen. |
||
|
|
|
![]() |
| Lesezeichen |
| Themen-Optionen | Thema durchsuchen |
| Ansicht | |
|
|