Dies ist ein Beitrag zum Thema Hilfe zur Selbsthilfe oder Verwaltung eines Menschen ? im Unterforum Forum für Angehörige und betreute Menschen , Teil der Offenes Forum gesetzliche Betreuung
Wegen persöhnlichen Kontakt, die Frage explizit zu beantworten:
1. bei der Übergabe von meiner alten gesetzlichen Betreuung zu ihr.
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#11 |
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Einsteiger
Registriert seit: 17.06.2023
Beiträge: 24
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Wegen persöhnlichen Kontakt, die Frage explizit zu beantworten:
1. bei der Übergabe von meiner alten gesetzlichen Betreuung zu ihr. -> Kennenlern Gespräch 2. Kontakt war alleine, dreier Gespräch mit meiner Bewo -> Kennenlern Gespröch und schauen, wie ich so Wohne 3. Gespräch war Klinik Krisengespräch 4. Im Büro wegen Wohnungssuche Das waren alle Face to Face Kontakte... paar Telefonate, aber auch nur 2 Minuten oder so.... und dann halt per Mail (da schreibe ich über Therapieinhalt und was ich geschafft habe mit Behörden usw. und schicke jede wochtige Mail die mit Behörden zu tun hat mit BCC (also das sie 1:1 immer alles mit lesen kann, damit sie bescheid weiss) Meine damalige gesetzliche Betreuung sagte mal: Sie sind eigentlich ein Vorbild Betreuten, sie arbeiten immer mit, geben bescheid und arbeiten an sich. Jetzt mit der neuen, bekomme ich kein Feedback, keine Kritik oder Entwicklungsmöglichkeit. Aber das wichtigste ist-> Wir arbeiten nicht zusammen.
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#12 |
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Einsteiger
Registriert seit: 17.06.2023
Beiträge: 24
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Hi
![]() Soa, das Gespräch war. Wir haben sehr viel gelacht und wir beide sind zueinander gekommen. Sie hat intern nochmal reflektiert (also supervision gehabt) und das ganze war sehr viel Stress für mich, das sieht sie auch. Auch wie ich das alles manage mit der Wohnung und Umzug und mit den Behörden usw. auch wie sauber und ordentlich bei mir ist zuhause usw pp. Es gibt Betreute bei ihr, die das nicht so hinbekommen. Es ist eigentlich nicht die Aufgabe von ihr aber weil ich halt auch so Fit bin, kommt sie mir auch entgegen und wir sehen uns jetzt einmal im Monat, das wir Vertrauen aufbauen können und das ich selbständiger werde. Ich kann von ihr aus alles alleine machen, wenn ich aber am Limit bin, kann ich sie aktivieren und wenn fragen sind kann ich immer fragen. Aber Sie sieht auch das sie eigentlich nicht viel sagen muss. Ausserdem waren jetzt die letzten Monate extrem Stressig, das ist klar das ich dann in alte Muster verfalle und auch emotional werde.... Wir haben uns jetzt geeinigt das wir mehr miteinander reden und arbeiten. ![]() Lieben Gruß
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#13 |
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Forums-Geselle
Registriert seit: 18.09.2023
Ort: Hessen
Beiträge: 124
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Noch eine Anmerkung zum BeWo, der pädagogischen Begleitung.
Am besten die administrativen Aufgaben, also das Bearbeiten der Anträge im Hilfeplan mit aufnehmen. Die unterstützen dann dabei. Wenn man inhaltlich überfordert sein sollte, können die vom BeWo bei einem Besuch auf dem Amt begleiten. Die freundlichen Mitarbeiter von dort unterstützen dann zusätzlich an den schwierigen Stellen. Das wäre doch ein Schritt in die Richtung Verselbstständigung. Viel Spaß und viel Erfolg. |
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#14 |
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Einsteiger
Registriert seit: 17.06.2023
Beiträge: 24
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HI,
"freundlichen Mitarbeiten begleiten einen" ![]() Meine gesetliche Betreuerin und meine Vertretung damals hat ja alles mit bekommen, was die "freundlichen Mitarbeiter der Bewo" so alles machen. Nämlich nix. Ich wirke halt wirklich fit und meine gesetzl. und ich haben uns heute darüber auch unterhalten. Ich habe ihr da zu 100% recht gegeben nur, sie können mal meine damalige Vertretung anrufen, was damals die ganzen Bewo so gemacht haben. Meine erste Bewo hat mich ins sozial psychatrischen Wohnen reingesteckt (da war ich aber wirklich zu 100% von allem überfordert) danach in meiner ersten Wohnung hatte die Einrichtung noch das Bewo Amt inne. Ich habe über 8 Tage nix gegessen, weil ich komplett überfordert war. Konnte einfach nicht einkaufen. Dann habe ich meine gesetzliche Vertretung angerufen und habe dann die Sachlage geschildert, ich soll sofort ins Büro kommen und sie hilft mir dann. Ich dann ins Büro rein, ich dann nochmal alles geschildert, weil ich habe gesagt das mich bitte jemand begleiten soll beim Einkaufen. "Nein, das machen sie schön selber, wir sind hier kein Dienstmädchen" und als ich dann meine damalige gesetzliche Vertretung das gesagt hab, hatte sie total schnell den Telefonhörer in der Hand. Sie hat da richtig Druck gemacht. Dann kam sie auch, mitn Auto, aber total frustriert usw. und war dann mit mir einkaufen. Im Auto sagte sie so "das ist aber das letzte mal das sie ihre gesetzliche Betreuerin anrufen, ist das klar ? Wir haben auch noch andere Sachen zu tun als sie hier in XY rum zu fahren" nach dem Gespräch war dann bei mir aus und habe dann neue Bewo gesucht und gefunden. Ich hatte bei dene dann auch interne 2 Bewo´s und die haben auch gesagt "hören sie mal, sie tun so als ob wir hier alles für sie machen sollen und sie machen hier sich nen Lenz. Das geht so nicht" Ich habe mich dann beim Bewo Anleiterin mich beschwert. Da kam dann "Also sie brauchen eigentlich keine Bewo, sie können das auch alles selbst" Das alles hat damals meine gesetzliche Betreuung mit bekommen, sie war mit mir nie einkaufen oder sonst was, aber sie hat bemerkt wie ich da innerlich unter Druck stand. Ich habe jetzt seit 5 Jahren eine Bewo, der sagt das nie sowas. Aber ich weiss auch das wenn ich ihm sagen würde, er soll mit mir einkaufen gehen oder zum Amt gehen usw. das macht der auch nur 2 -3 mal. (Wir haben uns darüber unterhalten) Ich habe natürlich ganz viel Therapie usw gemacht, und ich arbeite immer noch. Aber ich werde nicht Bewo wechseln weil ich weiß das größere Bewo Firmen einfach nicht unterstützen. Es tut mir leid, aber "freundlich" sind Bewo Mitarbeiter nicht. Und meine gesetzliche heute hat auch gesagt "also wissen sie, ich schau immer wenn ein Klient zu mir hin kommt und mich nach Hilfe fragt, ob es etwas gesetzliches ist. Wenn nicht ist es halt die Bewo. Aber ich mache natürlich auch Sachen für Klienten die manchmal nicht in meinen Bereich fallen" Darauf habe ich dann gesagt "Ich weiss natürlich das es nicht ihr Aufgabengebiet ist, aber ich weiss innerlich, das es im Endefekkt daraus laufen wird, auch wenn es im Hilfeplan steht, das ich das alleine machen muss. Deswegen wäre ich dafür, das wir das mit den Behörden und Ämtern zusammen machen und wenn ich das dann nicht schaffe, dann gebe ich die Verantwortung hab, so kann ich das dann lernen. Und wir treffen uns jeden Monat um uns dann zu unterhalten, was so alles ansteht. Also wir haben uns so geeinigt, das wir uns jeden Monat treffen zum besprechen. Und das ich alles alleine mache, wenn ich aber das nicht kann oder überfordet bin, springt sie ein. Ich glaube auch, das sie eine Supervision hatte, sie hat mit mir super anders gesprochen. Wir haben auch mehr, also viel mehr besprochen. Und sie sagte halt, das ich einer der wenigen bin, die so sind wie ich, die da so ehrgeizig sind aber auch realistisch sind. "Und war steht denn jetzt noch an ?" meinte sie "hier und da noch GEZ und paar andere Sachen beantragen, das war es eigentlich. Der Umzug war für uns alle stressig." usw. Dann hatte sie auch nach Tagesstruktur gefragt, und da ich auch nicht so drauf bin (wegen dem ganzen Stress) hat sie mich gefragt ob es mir so schlecht geht das ich zur Klnik muss usw. Habe das zweite verneint und das erste dann so das ich schon Tagesstruktur wieder brauche. Jetzt schaut sie mal ob ich vielleicht irgendwie für paar Stunden arbeiten kann im Bereich Hauswirtschafft, sie kennt da so paar Stellen, die auch sozial eingestellt sind usw. das ich dann da so in der Woche 15 Stunde arbeiten kann.... Auch so, sie hat sich da sehr weit so geöffnet und war auch ne Hilfe. Ich glaube schon das sie intern ein Gespräch hatte, vielleicht auch hat sie die Unterlagen nocmal sich angesehen was meine damalige gesetzliche Betreuung geschrieben hat, sie hat ja damals mit den ganzen Bewo´s alles mit bekommen.... Leider habe ich keine gute Erfahrung mit Bewos gesammelt, vor allem mit so großen Bewo Unternehmen... Grüße
Geändert von Quitschie (06.12.2024 um 21:06 Uhr) Grund: Ortsangabe angegeben.... |
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#15 |
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Forums-Geselle
Registriert seit: 18.09.2023
Ort: Hessen
Beiträge: 124
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Wenn du auf Unterstützung angewiesen bist, dann lenke diese in die richtige Richtung. Empfehlungen hast du hier bekommen.
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#16 |
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Club 300
Registriert seit: 29.07.2019
Ort: Nähe Weißwurstäquator
Beiträge: 359
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Hey Quietschie,
so hieß früher mal meine Katze. Die quietschte immer, wenn sie raus wolllte... Sorry, Nostalgie. Zu deinem Anliegen: toll, dass ihr jetzt endlich eine Aussprache hattet und etwas neues probieren könnt bzw. du dich ausprobieren kannst und die Betreuerin "aktivierst", wenn du nicht weiterkommst. Der Gedanke von Betreuung ist definitiv "Hilfe zur Selbsthilfe", bzw. "Krücke, bis jemand wieder alleine laufen kann" -> sofern das Krankheitsbild das zulässt. Vorhin hat jemand geschrieben, deine BeWo-Fuzzis machen sich einen schlanken Fuß. Nach deiner Schildung auf jeden Fall! Kaffee trinken und über die Krankheit und Tagesstruktur reden ist ja schön und gut, die sollen aber Teilhabe in ALLEN Lebensbereichen, für die ein Hilfebedarf besteht, leisten. Jaa, auch dann, wenn´s mal mit Briefen und Behörden zu tun hat. Und wenn dann die Zeit nicht ausreicht, kann man den Erhöhungsantrag stellen - gerade in Übergangszeiten. Wenn also keine Stellvertretung (und damit Betreuung) mehr notwendig ist, sondern nur Assistenz. Das steht auch hier ins Abs. 4 https://www.gesetze-im-internet.de/sgb_1/__17.html Alles Gute für deinen Weg
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#17 |
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Einsteiger
Registriert seit: 17.06.2023
Beiträge: 24
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Hi
![]() wie gesagt, ihr gebe euch und meine gesetzl Betreuung Recht. Jedoch im Real Life sieht das ganz ganz anders aus, nach meinen Erfahrungen die ich oben geschildert habe. Ich habe von diesem Bewo Unternehmen sehr häufig gehört, das ich Faul sei und das nix machen würde, ein Pascha zuhause rum sitze usw. Darauf habe ich einfach keine Lust. Achja, ich habe innerhalb des Bewo unternehmens auch gewechselt usw. es hat ja nix gebracht bis ich ja dann ein gespräch mit der höchsten Leitung des Bewo unternehmens gesprochen habe... Jetzt habe ich den richtigeb Bewo, er sagt auch nein aber er erklärt es. Und auch wenn es rein rechtlich (und ich kann googlen) so aussieht das man da unterstützung bekommen sollte, ist es leider nicht so.... Aus Gründen des Vertrauens und des 5 jährigen zusammenarbeit bleibe ich auch bei meinen jetzigen Bewo Menschen. Ich habe ja auch zu meiner jetztigen gesetzlichen betreuung gesagt das ich sie grundlegend recht gebe aber ich eine ganz andere Erfahrung gesammelt habe. (deswegen auch mein hämisches online lachen ) Das Problöem was ich als Klient/Betreute sehe ist, das von jeder Stelle die Verantwortung hin und her geschoben wird. Gesetzliche Betreuung auf Bewo und Bewo auf gesetzliche Betreuung. Und du stehst da und hast nix im Kühlschrank drin ![]() Ich kann von Glück sagen das ichs ehr viel Therapie gemacht habe und das ich mich erheblich weiter entwickelt habe, das ich sehr reflektiert bin. (Ich weiss, das leider meine Rechtschreibung und die Sätze das nicht widderspiegeln) Trotzdem danke euch, das Thema ist so gut wie erledigt. PS: Mein name kommt von "Quitschemucke" weil ich sehr viel Electro House höre. ![]() Lieben Gruß
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#18 |
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Volunteer
Registriert seit: 02.05.2009
Ort: Ruhrgebiet (NRW)
Beiträge: 280
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Hi Qutschie,
Ich wünsche dir weiterhin viel Erfolg bei der Therapie. Betreuung ist sicher wichtig, um deine Probleme in den Griff zu bekommen. LG Chrissi
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LG Chrissi |
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#19 |
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Einsteiger
Registriert seit: 17.06.2023
Beiträge: 24
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Hi ihr lieben,
mal ein Update nach einem Jahr, denn es sieht jetzt so aus: Ich habe jetzt seit einem Jahr keine Bewo. Meine Bewo hat nämlich gekündigt. Ich habe 14 Bewo Unternehmen angeschrieben, alle haben abgesagt "es sei zuviel Arbeit mit mir, Ärzte/Psychiater besuchen und Behördengänge" Leider hatte ich einen Tief und ich bin jetzt durch den ganzen Stress in einen richtigen Tief gefallen. Meine Katze ist auch noch gestorben. Ich hatte oder habe immer noch einen Rückfall meiner Erkrankung. Meine gesetzliche gibt sich Mühe aber es fruchtet irgendwie nicht. Ich habe aber in einer Woche nochmal ein Gespräch. Es ist zwar nicht Bewo, aber ein eine Hilfseinrichtung auf völliger freier Basis. Die haben zwar intern auch Bewo, aber diese hat schon abgesagt "Ihre Anforderungen sind zu hoch, die können wir nicht leisten" irgendwie klappt das nicht mit dem Hilfsnetzwerk aufbau. Und meine gesetzliche versucht auch zu Organisieren. Sie meinte, das es wirklich schwierig sei. Ich frage mich, was andere machen die eine soziale Phobie haben. Bekommen die keine Bewo ? Gibt es eigentlich noch andere Hilfen ausser jetzt Therapie ? Lieben Gruß |
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#20 |
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"Nervensäge" vom Dienst
Registriert seit: 08.12.2008
Ort: Berlin
Beiträge: 1,066
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Hallo Quitschie,
zunächst einmal muss ich mich entschuldigen, dass ich mich nicht mehr meldete. Zum einen sah ich, dass auch andere dir schrieben (meine Worte fand ich da überflüssig) zum anderen war Chris Tall ein absoluter Reinfall gewesen bzw. ich zu alt für sein Publikum, vermutlich. Jetzt aber lese ich von deinem betrüblichen Update und auch weil ich mein BEW dieses Jahr wechselte und bis zum neuen Träger ein Kampf erforderlich war, möchte ich meine Antwort nachholen. Zunächst einmal, dir wurden früher mit soz. Phobie & weiteren Problemen lediglich 1 Std. BEW/Woche bewilligt? Hast du einen Pflegegrad bzw. wurde dieser jemals beantragt? (Ich frage erstmal einige generelle Dinge ab) Bist du berufstätig/berentet? Hier in Berlin (das BEW ist bislang Ländersache) gibts in jedem Bezirk seit wenigen Jahren ein sog. Steuerungsgremium. Das trifft sich 2x/Monat mit dem Zuständigen der Träger. Es werden dann die Fälle auf der Liste kurz vorgestellt, welcher Umfang geplant ist bzw. (bei Wechsel) bislang vorhanden war und die Zuständigen melden dort quasi die "freien" Plätze und so werden dann zunächst ohne jegliche Betroffenenen-Beteiligung (wie auf dem Viehmarkt) der Hilfesuchende zum Träger xyz "gesteuert" (Ja, so stand es in der Mail an uns!). Aktuell habe ich pro Woche (noch) 400 Minuten, wobei 1/10 davon dem Betreuer für Dokumentationen eingeräumt werden. Die Träger hier sind auch alle voll, was aber vor allem am Personalmangel liegt. Deshalb habe ich auch eine Co-Betreuung, bedeutet ich habe 2 Betreuerinnen. Es wurde zudem gerade erst noch gesagt, dass eine kurzfristige (offizielle) Aufstockung der Minuten nicht übernommen werden könnte, da dafür keine Kapazitäten vorhanden wären. Im Hilfeplan-Gespräch wurde neben der anvisierten Psycho-Therapie (suche erst 1 Jahr ...) zusätzlich ambulante Ergotherapie besprochen, um zusätzliche Hilfe ggf. als "Zwischenlösung" bis eine geeignete P-Therapie gefunden wurde. Davon ab, hast du dich schon einmal mit der Möglichkeit "Persönliches Budget" anstelle von BEW beschäftigt? Gibt es, für dich erreichbar vielleicht eine Beratungsstelle, die dich zum PB beraten/informieren kann? Eventuell kannst du auch hier eine passende (und unabhängige) Stelle finden. Viel Erfolg! |
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