Dies ist ein Beitrag zum Thema Endlagersuchen im Kleinen im Unterforum Forum für Angehörige und betreute Menschen , Teil der Offenes Forum gesetzliche Betreuung
Moin,
mal angenommen, eine chemiebegeisterter schafft es, sich ganz legal Mineralien zu besorgen, aus denen nach einigen chemischen Prozessen Uran ...
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#1 |
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Stammgastanwärter
Registriert seit: 03.07.2013
Ort: Bürostandort Oldenburg/Niedersachsen
Beiträge: 477
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Moin,
mal angenommen, eine chemiebegeisterter schafft es, sich ganz legal Mineralien zu besorgen, aus denen nach einigen chemischen Prozessen Uran und diverse Uranprodukte (Oxide, Salze) entstehen. Mal angenommen, er sieht das inzwischen trotz aller Sorgfalt als durchaus problematisch an. Wie sähe der Weg zu einer geeigneten Entsorgung aus, ohne sich gleich strafrechtlicher Verfolgung auszusetzen? Der örtliche Wertstoffhof dürfte damit eher überfordert sein.
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--> Das Leben bleibt spannend |
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#2 |
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Forums-Geselle
Registriert seit: 17.12.2024
Ort: Niedersachsen
Beiträge: 241
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Nein, tatsächlich nicht unbedingt. Du kannst für den fiktiven Fall, dass ein Betreuet sowas hat, mal auf der Seite das Wertstoffhofes nachschauen, ob du etwas zu "Problemabfällen" findest, so wird das genannt. Mein Werststoffhof hier im Kreis nimmt auch Problemabfälle.
Edit: Achtung, für den fiktiven Fall, dass sowas transportiert werden muss, muss geprüft werden, um was für Gefahrgut es sich handelt. Sprengstoff könnte man eher weniger mal eben transportieren. Privatpersonen sind größtenteils von Vorschriften für Gefahrguttransporte befreit, wenn es keine großen Mengen sind. |
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#3 |
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Routinier
Registriert seit: 29.11.2009
Ort: Niedersachsen
Beiträge: 1,223
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Moin,
mein Betreuter hatte mal als Überweisungsgrund "Kernwaffenfähiges Plutonium" angegeben. Prompt rief die Polizei hier an. Ich würde das in der fiktiven Welt wohl dem Ordnungsamt melden. Der Leuchtturm |
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#4 |
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Moderator
Registriert seit: 24.03.2005
Ort: Duisburg, Ruhrgebiet, NRW
Beiträge: 7,253
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Die haben tatsächlich angerufen? Kein SEK-Einsatz mit ABC-Schutzausrüstung? Erstaunlich.
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Mit vielen Grüßen Horst Deinert Weitere Infos: https://www.lexikon-betreuungsrecht.de |
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#5 |
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Routinier
Registriert seit: 29.11.2009
Ort: Niedersachsen
Beiträge: 1,223
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#6 |
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Gehört zum Inventar
Registriert seit: 25.06.2021
Ort: Balkonien
Beiträge: 2,468
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Macht man das zweimal, dürfte die Bank die Geschäftsbeziehung beenden...
Aber in der Praxis dauert es bei so Überweisungen doch ewig, bis die Behörden reagieren, weil die Bank das dem Zoll meldet, die das dann an die Staatsanwaltschaft weiterleiten, welche dann die Pozilei einschaltet... |
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#7 |
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Forums-Geselle
Registriert seit: 21.04.2017
Ort: bei Heidelberg
Beiträge: 280
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Hallo,
ich hab wen, der sich mit sowas auskennt in meinem Freundeskreis gefragt wo es das hypothetisch entsorgen würde. Es meinte dafür müsse man wissen um welche hypothetischen Mengen und stoffe es etwa geht. Liebe grüße Ela |
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#8 |
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Stammgastanwärter
Registriert seit: 03.07.2013
Ort: Bürostandort Oldenburg/Niedersachsen
Beiträge: 477
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Ich gehe mal in mich und schick dann ein PN
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--> Das Leben bleibt spannend |
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#9 |
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Routinier
Registriert seit: 29.11.2009
Ort: Niedersachsen
Beiträge: 1,223
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Moin,
ich will ja nicht meckern, aber für den Erwerb von Uranerz muss man seine Sachkunde nachweisen und der Verkauf wird meines Wissens protokolliert. Der Leuchtturm |
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#10 |
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Ich bin neu hier
Registriert seit: 01.10.2025
Beiträge: 3
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Ich habe sowas entsorgen lassen und spreche aus Erfahrung. Es war ein Hobbychemiekeller, den ich auflösen musste. Ich wusste, was ich da vor mir hatte. Für mich wäre es keineswegs in Frage gekommen, das Zeug irgendwo zu entsorgen.
Es war in meinem Fall alles dabei: Chemikalien, auch explosive (in kleinen Mengen) und auch radioaktives Zeug. Was du tun musst, ist bei Remondis anzurufen. Die rücken dann mit einem Experten an und sehen alles einzeln durch. Die haben schon die richtigen Fässer dabei und sortieren alles. Das kostet natürlich, in dem Fall, den ich hatte waren es 800 €, aber dafür war das Zeug auch ordentlich entsorgt. Für radioaktiven Abfall rückten andere an. Bei mir war es die Landessammelstelle für radioaktive Abfälle (ZRA)in Berlin. Die haben die Sachen kostenlos abgeholt. Die holen auch sowas wie Uranglas etc ab. Zuerst haben sie mit einem Geigerzähler alles abgescannt und dann sind sie mit dem passenden Behälter angerückt. Für das explosive Zeug (in dem Fall Pikrinsäure) sind tatsächlich Leute vom SEK angerückt. Sowas steht zum Teil auch noch in Schulen rum, deshalb ist die Entsorgung geregelt. Es waren kleine Mengen in meinem Fall. Es gab keine strafrechtliche Verfolgung, es gab auch keine Fragen. Bitte entsorge das Zeug vernünftig. Bitte Google Landessammelstelle Berlin (ZRA). Die haben auch eine Preisliste für die Entsorgung. |
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