Dies ist ein Beitrag zum Thema Kann Betreuung auf die Ferne funktionieren? im Unterforum Forum für Angehörige und betreute Menschen , Teil der Offenes Forum gesetzliche Betreuung
Hallo,
ich mache mir im Moment viele Sorgen. Die aktuelle Situation sieht so aus:
- Tante (80) hat Alzheimer. Es ...
|
|||||||
| Registrieren | Hilfe | Benutzerliste | Kalender | Suchen | Heutige Beiträge | Alle Foren als gelesen markieren |
|
|
#1 |
|
Ich bin neu hier
Registriert seit: 01.10.2025
Beiträge: 3
|
Hallo,
ich mache mir im Moment viele Sorgen. Die aktuelle Situation sieht so aus: - Tante (80) hat Alzheimer. Es ist noch kein Pflegegrad beantragt. - Sie hat keine Kinder. Sie wohnt aktuell bei ihrem Partner (auch 80, ohne Heirat) - Sie wohnt 600 km von mir entfernt. Nun wollen der Partner und ich die rechtliche Betreuung übernehmen und uns die Vermögens- und Gesundheitssorge teilen und dies beantragen. Ich kann maximal 1mal pro Monat für einen Tag hinfahren. Ich möchte sie und ihn nicht hängen lassen, aber ich hab das Gefühl das kann so nicht funktionieren. Wie soll ich so auf die Ferne Dinge regeln können? Habt ihr Ratschläge? Sollen wir jemand Drittes ins Boot holen? |
|
|
|
|
|
#2 |
|
Routinier
Registriert seit: 29.11.2009
Ort: Niedersachsen
Beiträge: 1,349
|
Moin,
da gibt es keine Pauschallösungen, denke ich. Aber auf den beschriebenen Fall bezogen, kann eine Fernbetreuung natütlich da funktionieren, wo man seine Arbeit vom Schreibtisch aus machen kann. Zu klären wäre nur, wie man Situationen lösen will, wo man die Betreute persönlich aufsuchen muss/soll, z.B. bei ungeplanten Krankenhausaufenthalten. Ich selbst hatte mal eine Betreuung, ca. 250 km weit weg. Es wurde kein Betreuer vor Ort gefunden. Aber das Pflegeheim, wo die Dame lebte, war direkt an der Ostsee. Ein kleiner Grund, sie zu behalten. Denoch musste ich einmal wegen einer Unterbringung spontan dort hin. Der Leuchtturm |
|
|
|
|
|
#3 |
|
Forums-Geselle
Registriert seit: 09.10.2025
Ort: Steinbach(Taunus), Hessen
Beiträge: 214
|
Ich habe eine solch ähnliche Situation für meine Mutter.
Meine Schwester wohnt in der Nähe, ich wohne ca. 400 km weit entfernt. Wir wurden letztes Jahr beide zu rechtlichen Betreuern ernannt. Ich kümmere mich größtenteils um die eigentliche rechtliche Betreuung - Rechnungen bezahlen, Korrespondenz mit Behörden, etc. Da geht vieles problemlos aus der Ferne. Online-Banking und E-Mails sei dank. Allerdings - bei bestimmten Themen muss man doch mal auch in der Nähe sein. Zum Beispiel hatte meine Mutter zwei Girokonten, eins bei einer Online-Bank, das andere bei der lokalen Sparkasse. Das Konto bei der Sparkasse hat dann meine Schwester aufgelöst, da diese darauf bestehen, dass man den Betreuuerausweis persönlich vorlegt. Aber ansonsten übernehme ich soviel wie irgendmöglich vom "Backoffice". Insgesamt funktioniert dieses Modell sehr gut. Alleine würde ich aber so eine Betreuung eher ungerne leiten. |
|
|
|
![]() |
| Lesezeichen |
| Themen-Optionen | Thema durchsuchen |
| Ansicht | |
|
|